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Jagd(um)triebe in Deutschen Landen

Frau Bundesministerin
Renate Künast
Wilhelmstraße 54
10117 Berlin


Sehr geehrte Frau Künast,

ich schreibe Ihnen heute aus persönlicher Betroffenheit und weil wir z.B. aus Ihrem Kontakt mit Frau Marianne Eberhard, Landesvorsitzende der Tierschutzpartei für Rheinland-Pfalz, wissen, daß nicht alle Anliegen ungehört an Ihnen vorbeigehen. Uns ist bewusst, dass auch Sie kämpfen (müssen), aber vielleicht können wir gemeinsam die Notwendigkeit der Änderung für ein dringend überfälliges Thema des humanitären Geistes in diesem Staate verwirklichen.

Wir sind vor einer Weile auf die Initiative zur Abschaffung der Jagd des Herrn Studiendirektors Kurt Eicher, Biologe aus Heilbronn aufmerksam geworden. In dem Bemühen, diese Initiative aus Überzeugung zu unterstützen, wurden wir mit einem Ausmaß an Brutalität konfrontiert, das die Frage aufwirft, ob wir noch im Mittelalter leben. Der Grad der Nichtinformiertheit, was genau sich da eigentlich abspielt (gilt überwiegend für die jüngere Generation), bedarf der Aufklärung. Der Grad des Nicht-Hinguckens oder des Bewusst-Gut-Heißens (gilt überwiegend für die mittlere und ältere Generation) erschreckt.

Wie kann es angehen, das man Mitgeschöpfe derartig quält und ausbeutet?! Ich möchte mich hier nicht in Einzelheiten ergießen, was in diesem Bereich von, für mich kranken und perversen Menschen, verbrochen wird, kann jederzeit bis ins letzte Detail bei oben genannter Initiative abgefragt und eingesehen werden. Ursprünglich war es Aufgabe der Förster, Wild zu hegen und zu pflegen, und nicht die Aufgabe einer Triebtäterschaft, sich ihre Abschlachtungen über den Kommerz zu besorgen.

Ich und viele andere Menschen erwarten eine Abschaffung der Jagd und eine ökologisch durchdachte Regelung und Naturschutzgesetzgebung. Möglicherweise müssen die Lustmord-Jäger einer psychologischen Betreuung zugeführt werden, bevor sie sich an anderen Lebewesen zu schaffen machen.

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Rohs, Ebernhahn

- Wir zählen auf Sie ! -

Eva-Maria Müller, Montabaur
Xhavit Gecaj, Ebernhahn
Maria Follak, Ebernhahn
Achim Posteuka, Andel