Sie sind hier: Start » Reaktionen » Aus der Bevölkerung

Fernsehkritik

»Wir jagen nicht, um das ökologische Gleichgewicht
»Wir jagen nicht, um das ökologische Gleichgewicht herzustellen. Zumindest ist das nicht das auslösende Motiv unserer Anstrengungen. Es ist nur eine Rechtfertigung für unsere Triebe und Wünsche, die viel tiefer gehen als die Erfordernisse der Wildschadensvermeidung und des ökologischen Gleichgewichts. ... Auf die Jagd gehen wir, weil sie uns Genuss und Lust bereitet.« · Bild: Archiv

Gerade lief auf NDR eine widerlich jägerfreundliche Sendung mit dem Titel »Auf der Pirsch in Wald und Forst«.

Hier mein Brief an den NDR:


Kommentar zum Beitrag »Auf der Pirsch in Wald und Forst«

Hach wie lustig die Jagd doch ist, da wird gewitzelt und gemetzelt was das Zeug hält, da wird endlich mal »so ne richtich ordentliche Treibjagd« gezeigt, das übliche Jägerlatein völlig unkritisch zur besten Sendezeit ins Programm gehieft. Schmeckt ja schließlich auch so gut, nich wahr?

Kein Wort davon, dass Jagd heutzutage weder der »Volksernährung«, noch dem Naturschutz dient, sondern lediglich dem Lustgewinn einer schiesswütigen Minderheit in Deutschland.

Wie wäre es mal mit einer Sendung, die zeigt, wie unsinnig in jeder Hinsicht die Jagd ist, was die Tiere dabei empfinden und die zeigt, dass sich Wildbestände in jagdfreien Gebieten prima von selbst regulieren?

Das wäre doch mal was. Aber leider haben die Tiere eben im Gegensatz zu den Jägern keine Lobby, deren Einfluss bis in die Chefetagen der Programmgestalter reicht. Schade eigentlich.

Ihr angewiderter

Boris Bürgel