Haustiere als Jägeropfer

Der Tod eines geliebten Tieres ist für viele Menschen ein Schicksalsschlag. Was es aber für den einzelnen oder eine Familie bedeutet, wenn der Hund oder die Katze von einem Jäger erschossen wird, ist kaum vorstellbar. Jedes Jahr werden nach Schätzungen von Tierschutzorganisationen über 300.000 Katzen und etwa 30.000 Hunde von Jägern erschossen oder in Fallen gefangen.

Als Grund für die Haustierabschüsse gibt die Jägerschaft das angebliche »Wildern« der Tiere an. Doch welcher Familienhund reißt wirklich ein Reh und welche Hauskatze fängt einen Feldhasen? Hunde und Katzen sind für viele Menschen Familienmitglieder - und ihr Tod ist ein schlimmer Schicksalsschlag, nicht nur für die Kinder.
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Informationen für Hundehalter

"Mein erster Hund wurde vor gut 20 Jahren vom Jäger erschossen - 50m oberhalb unseres Hauses (Waldrandlage). Seitdem bin ich natürlich nicht sehr gut auf Jäger zu sprechen", schreibt Stefan Krügel aus Ebermannstadt in Bayern.
"Wir treffen uns oft mit anderen Hundehaltern. Hierbei ist mir aufgefallen, das sehr oft die entsprechenden Vorschriften (Hundeverordnung) und Rechtslage bei den Hundehaltern nicht richtig 'verankert' sind."


Jeder Hundehalter kennt die unangenehmen Begegnungen mit Jägern und Drohungen, den Hund zu erschießen, sollte dieser nicht sofort an die Leine genommen werden...
Nachdem sich Stefan Krügel ausfühlich über das Bayerische Naturschutzgesetz, die Regelungen der Straßenverkehrsordnung, das Jagdgesetz und weitere Vorschriften informiert hatte, erstellte er ein kleines Faltkärtchen: "So habe ich immer alle Information zur Hand und kann so entsprechend reagieren!"

Hier können Sie sich die Informationen als pdf downloaden [949 KB]





Abschuss von Haustieren als "Jagdschutz"?

Jäger erlegen jedes Jahr tausende Hunde und an die 300.000 Katzen im Rahmen des „Jagdschutzes“ (§ 23 Bundesjagdgesetz). Der „Jagdschutz“ erlaubt Jägern, „wildernde“ Hunde und Katzen zu erschießen.
Katzen gelten bereits als „wildernd“, wenn sie mehr als 200 bis 500 Meter (je nach Bundesland) vom letzten Haus entfernt angetroffen werden.


Dr. Christoph Maisack, 1. Vorsitzender der Deutschen Juristischen Gesellschaft für Tierschutzrecht e.V. (DJGT), präsentierte im Rahmen einer Expertenanhörung im Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen „Rechtliche Aspekte zu Auswirkungen wildernder Hunde und streunender Katzen auf den Wildbestand [407 KB] “.

Die wichtigsten Aussagen:
>> Der Abschuss von Katzen ist kein „Jagdschutz“, da Katzen nicht primär „Wild“ erbeuten (sondern hauptsächlich Nager; aber auch erbeutete Vögel sind kein „Wild“).
>> Damit ist der Abschuss von Katzen ein Verstoß gegen den „vernünftigen Grund“ (§ 1 Tierschutzgesetz) als Ausprägung des Verhältnismäßigkeitsprinzips.
>> Für den Abschuss von Hunden fehlt in der Regel ebenfalls ein vernünftiger Grund, da es mildere Alternativen gibt (wie Meldung an Ordnungsbehörde, Beschlagnahme). In Extremfällen (Hund ist gerade dabei, ein Reh zu reißen und schwer zu verletzen) gibt es die Notstandsrechte.

Das Eckpunktepapier zur Novellierung des LJagdG BW sieht deshalb ein Verbot des Abschusses von Katzen und den Abschuss von Hunden nur nach Genehmigung der Ortspolizeibehörde und in Ermangelung alternativer Mittel vor.



Gnadenlose Jagd auf Haustiere

Jäger töten jedes Jahr etwa 40.000 Hunde und 300.000 Katzen

Für Jäger sind Katzen „Raubzeug“ – und da gilt die Devise: „Schießen – Schaufeln – Schweigen“. In den Jägerforen, wo die Jäger unter sich sind, sprechen sie Klartext:

„Ob überzählige Bauernkatze oder verwilderte Hauskatze - die Lösung sollte identisch sein - und endgültig!“ (Jäger Isegrim im landlive-Forum, 2013)

„Kann man einem Katzenbesitzer den Abschuss eigentlich in Rechnung stellen? 3€ Munition, 20€ Arbeitzeit, 5€ Entsorgungspauschale usw.!“ (Jäger Gamenes im landlive-Forum, 2013)


Hund mit Schrotkugeln beschossen

Zufallsbefund beim Tierarzt Schäferhundmix Dasty ist sieben Jahre alt. Die Hundehalter machten sich Sorgen, weil Dasty Schmerzen hatte und offensichtlich litt. Die Tierärztin machte eine Röntgenaufnahme wegen der unspezifischen Schmerzen. Auf dem Röntgenbild wurden Schrotkugeln entdeckt. Die Hundebesitzer fielen aus allen Wolken: Sie haben keine Ahnung, wann und warum ein Jäger auf den Hund geschossen haben könnte.



Jäger sprechen Klartext

In einer Facebook-Gruppe zum Thema Jagd schreibt ein Jäger:

»Keiner wird erst mal überhaupt gezwungen, sich einen Hund oder eine Katze dafür anzuschaffen! Dann wird keiner dazu gezwungen den Hund ohne Leine laufen zu lassen oder die Katze in der Gegend umher streunen zu lassen! Und wenn wir auf "die sind Familienmitglieder" Rücksicht nehmen, dann setzen wir jegliche Regelungen zu Notwehr und Nothilfe auch außer Kraft, denn ich bin mir sicher, dass auch der Räuber, Vergewaltiger oder Mörder irgendwo ein "geliebtes Familienmitglied" ist! Sorry, aber das ist einfach eine lächerliche Art der Legitimation von begangenem Unrecht durch wildernde Hunde und Katzen!«


Fallen für Katzen und Katzenlockmittel

Der Jagdausstatter Kieferle bietet Totschlagfallen für Katzen an:
»Unsere Totschlagfalle mit eingebauter Conibearfalle für Katze, Marder, Iltis und Kaninchen.«

Es wird sogar ein »Katzenlockmittel« mit folgenden Worten angepriesen: »Ein Präparat aus reinem Baldrianwurzelpulver. Lockt jede Katze zum Fangplatz oder in die Kastenfalle.«

Bild: Katalog des Jagdausstatters Kieferle


Diese Katze wurde tagelang vermisst. Sie war in eine Falle geraten. Als sie nach Hause kam, hing ein Bein nur noch an Hautfetzen. Dank Tierarzt hat sie überlebt. · Bild: Freiheit für Tiere



Hund als Fallenopfer

Am Mittwoch, den 12.2.2014, abends ist unser elfjähriger Hovawardrüde ausgebüxt (läufige Hündinnen). Am Sonntagnachmittag (nach vier Tagen und vier Nächten) wurde der Rüde völlig apathisch und dehydriert an der Kreisstraße in der Nähe unseres Hofes auf dem Grünstreifen aufgefunden. Der Rüde war vollkommen bewegungsunfähig. Wie er dort hingekommen ist, bleibt völlig unklar. Er hat sich eine lebensgefährliche Knochen- und Gelenkverletzung am linken Vorderlauf zugezogen. Auch nach Meinung der Tierärzte stammt diese mit größter Wahrscheinlichkeit von einer Schlagfalle. weiterlesen


Der 7-Punkte-Plan

Ist Ihnen Ihre Katze, Ihr Hund oder ein anderes Haustier von Jägern verletzt, angeschossen, erschossen oder gefangen worden? Ist Ihr Haustier im Verlauf einer Treib- oder Drückjagd zu Schaden gekommen? Dann sollten Sie sich informieren und handeln!
Hilfreich ist der 7-Punkte-Plan der Initiative jagdgefährdeter Haustiere IJH für Haustierhalter, deren Haustier durch Jäger verletzt oder getötet wurde.
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Karin Hutter: Schluss mit Haustierabschuss!

Karin Hutter ist die Autorin des Buches »Ein Reh hat Augen wie ein 17jähriges Mädchen«

Laut Bundesjagdgesetz § 23 sollen Jäger das Wild vor allerlei Unbill schützen. Nein, nicht vor rasenden Autofahrern und gleichgültigen Landwirten, die alljährlich hunderttausende von Wildtieren zur Strecke bringen, sondern vor »wildernden Hunden und streunenden Katzen«.
Wie der geforderte Schutz zu gewährleisten sei, darüber schweigt sich das Jagdgesetz aus. Es blieb schlicht und einfach offen. So offen, dass in allen Landesjagdgesetzen wie selbstverständlich der Passus enthalten ist, nach dem Jagdschutzberechtigte befugt sind - nicht verpflichtet!!!, wildernde Hunde sowie streunende Katzen zu töten.
Auf eine Definition, was unter Wildern oder Streunen zu verstehen ist, wurde wohlweislich verzichtet. Die Jäger werden es schon wissen, und die Gerichte bestätigen sie darin.
So wird landauf-landab vom Tötungsrecht Gebrauch gemacht. Das Resultat: etwa 40.000 erschossene Hunde und 350.000 getötete Katzen pro Jahr.
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AKTUELLE FÄLLE:



Jäger schießt Katze an und schleudert sie ins Feld

Ein 56-jähriger Jäger hat eine Katze, die friedlich vor dem Haus ihrer Besitzerfamilie saß, geschossen und das schwer verletzte Tier im hohen Bogen in ein Maisfeld geschleudert. Dies berichtet die Nordwest Zeitung am 20.5.2017. Demnach hatte der Besitzer der Katze die Tat gesehen und brachte die Katze zum Tierarzt. „Sie hatte 50 Schrotkugeln im Kopf gehabt und musste dann eingeschläfert werden“, so die Zeitung.
Am 19.5.2017 hat das Oldenburger Landgericht am den Jäger zu einer Geldstrafe von 3500 Euro (50 Tagessätze zu je 70 Euro) verurteilt. Wegen des „seriösen Lebens des Angeklagten“ und seiner zahlreichen Ehrenämter blieb es bei einer Strafe unter 60 Tagessätzen, so dass der Jäger seinen Jagdschein wohl nur kurzzeitig entzogen bekommt.



Jagdhunde töten Pudel von Pensionistin

Eine 87-jährige Frau und ihr Zwergpudel wurden beim Gassigehen plötzlich von zwei Jagdhunden attackiert. Die beiden Deutsch Kurzhaar rissen den viel kleineren Hund von der Leine und zerfleischten das Tier.
In ihrer Verzweiflung habe die Seniorin versucht, die Jagdhunde mit einem Stock zu vertreiben, berichtet Heute.at am 6.4.2017 und schreibt: »Kurz nach dem blutigen Drama stürzte auch schon der Besitzer der zwei ausgebüxten Tiere (ein Jäger) herbei, klopfte das Duo ab, lobte die Jagdhunde und brachte sie im Anschluss wieder nach Hause.«
Der Jäger habe die fassungslose Seniorin mit dem toten Pudel im Arm stehen lassen. Die Polizei ermittelt.



Zwei Hunde mit einem Schuss getötet

Ein Jäger erschoss in der Steiermark zwei Hunde mit einem einzigen Schuss - und sprach selbst von einem "Tausend-Gulden-Schuss". Dies berichtet Die Presse am 4.4.2017. Als Rechtfertigung gab der Jäger an, die Schäfermischlingshündin und der Dackelspitz hätten gewildert. Das sah das Straflandesgericht Graz anders und verurteilte den Jäger wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung zu 1.200 Euro Geldstrafe. »Der Angeklagte fühlte sich in keiner Weise schuldig und kündigte sofort Berufung gegen das Urteil an«, berichtet Die Presse.



Jäger erschießt versehentlich Kuh

Ein Jäger hatte versehendlich eine Kuh erschossen. Die Stadt Bielefeld entzog dem Jäger für drei Jahre die Jagdberechtigung. Die Begründung der Stadt: Der Jäger sei im jagdrechtlichen Sinne unzuverlässig. Jetzt klagt der Jäger vor dem Verwaltungsgericht: Er will seinen Jagdschein zurück.
Dies berichtet die Neue Westfälische am 3.4.2017. Der Jäger argumentiert der Zeitung zufolge, habe auf das letzte Tier einer Wildschweinrotte angelegt, dieses aber verfehlt. Die Kuh sei im hohen Gras nicht zu sehen gewesen – es handle sich also um einen Unfall und keine Verwechslung. Er habe auf das letzte Tier einer Wildschweinrotte angelegt, dieses aber verfehlt. Als er nachsah, lag im hohen Gras eine tote Kuh.
„Die Untere Jagdbehörde sieht in der Begründung des Klägers keine Verbesserung seiner Situation: Selbst wenn keine Verwechslung vorliege, sei die Schussabfertigung trotzdem leichtfertig und grob fahrlässig gewesen“, so die Zeitung.



Jäger hält kleines Kätzchen für Fuchs

„Oh nein! Jäger hält kleines Kätzchen für Fuchs“, titelt der „Wochenblick“ am 26.2.2017. Demnach hat ein Jäger in Kärnten eine einjährige Katze bei der Fuchsjagd angeschossen. „Das schwer verletzte Tier konnte sich gerade noch nachhause retten“, heißt es in dem Artikel. Die 28-jährige Besitzerin sei entsetzt gewesen, als sie ihre Katze von mehreren Schrotkugeln getroffen schwer verletzt auf ihrem Grundstück fand. Die Besitzerin fuhr sofort zum Tierarzt, der die Schrotkugeln entfernte, und erstattete Anzeige bei der Polizei. „Nun wurde der Täter ausgeforscht. Es handelt sich dabei um einen Jäger aus demselben Bezirk“, heißt es im „Wochenblick“.



Jäger schoss absichtlich auf Husky

Aus Zorn, weil er sich mit seinem Dackel rangelte, hat ein Jäger aus dem österreichischen Bezirk Vöcklabruck auf einen Husky geschossen und ihn schwer verletzt. krone.at vom 14.02.2017 berichtet, dass der Jäger den Hund durch einen weiteren Schuss töten wollte, doch da sei eine Zeugin dazwischen gegangen und brachte den angeschossenen Hund zu einem Tierarzt, der ihn rettete.
»Als der Jäger vor Gericht zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt wurde, ging er in Berufung«, so die Zeitung. Nun bestätigte das Landesgericht Wels das erste Urteil: Der Jäger muss für die Behandlungskosten des Huskys aufkommen.



Tödlicher Irrtum: Jäger verwechselt zahmes Tier

„Tierfreund trauert um Hängebauchschwein“, titelt die Saarbrücker Zeitung am 9.2.2017. Demnach hat ein Jäger im saarländischen Kleinblittersdorf ein zahmes Hängebauchschwein erschossen – und dies auf dem Wintringer Hof, einem beliebten Landgasthaus, also im befriedeten Bereich.
„Der Jäger schoss mit einer Pistole mehrmals auf das zutrauliche Schwein“, zitiert die Zeitung Martina Schmitz-Hübsch, die auf dem Wintringer Hof wohnt und die Tat des Jägers sogar mit ihrem Mobiltelefon filmte. Weiter berichtet sie: „Es hat so laut geknallt, dass ich und meine Hunde richtig erschrocken sind. Dann hat er weitergeschossen und ging noch mit einem Messer auf das Schwein los. Ich wurde richtig böse, und der Jäger fragte nur, was ich von einem kranken Wildschein wolle.“
Der Besitzer der erschossenen Hängebauchdame, die den Namen „Schnitzel“ trägt, sagt gegenüber der Saarbrücker Zeitung: „Schnitzel ist im vergangenen August Mama von zwei Schweinchen geworden. Die zwei Kleinen und Rudi sind jetzt allein. Ich werde mit allen Mitteln gegen diesen Jäger vorgehen.“



19.12.16: Pferd bei Jagd getötet

Bei einer Großjagd mit etwa hundert Teilnehmern im Landkreis Oder-Spree wurde statt eines Hirsches ein Pferd erschossen. Das meldet die Märkische online Zeitung am 19.12.2016. Demnach stand das Pferd stand auf einer Koppel, als es tödlich in die Stirn getroffen wurde.



Jäger erschießt seinen jungen Hund

Ein Jäger aus dem Kreis Pinneberg soll seinen Hund erschossen haben - weil das junge Tier nicht so zum Jagdhund taugte, wie es sich sein Besitzer vorstellte. Dies meldet das Flensburger Tageblatt am 27.8.2016 und schreibt: "Vielleicht wäre das nie herausgekommen. Doch der Haseldorfer soll darüber offen gesprochen haben. Bei der Polizei gingen zwei Anzeigen ein. Das bestätigten Beamte auf Anfrage unserer Zeitung. Und sie bestätigten auch die Vorwürfe."
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Dem Jäger drohen bis zu drei Jahre Haft.


Jäger töteten zwei Hunde

Die Polizei ermittelt gegen zwei Jäger, die in der Steiermark mitten auf der Straße zwei Hunde getötet haben, eine fünfjährige Schäfermischlingshündin und einen vierjährigen Dackel-Spitz-Mischling. „Laut Jägern haben die Tiere gewildert, laut Zeugen waren sie nur spazieren“, meldet die Kleine Zeitung am 11.4.2016.
Die Hundebesitzer sind fassungslos. Die Schäferhündin soll angeschossen und dann qualvoll verendet, der Dackel erstochen worden sein,



Jäger will Hund einfach abknallen

Ein Jäger drohte einer Spaziergängerin in Zossen, ihren nicht angeleinten Hund einfach abzuknallen. „Der Fahrer hat mich aufgefordert, meinen Hund anzuleinen und zu verschwinden, weil dort alles jagdliches Gebiet sei und ich hier nichts zu suchen hätte“, zitiert die Märkische Allgemeine (13.1.2016) die Hundehalterin. Andernfalls würde der Jäger ihren Hund „abknallen“. Bei einem Pferdehof in der Nähe habe sie erfahren, dass derartige Vorfälle seit Monaten vermehrt aufgetreten seien. Die Spaziergängerin erstattete Anzeige bei der Polizei.



30.12.15: Katze bei Treibjagd erschossen

„Tod bei Treibjagd: Trauer um Pauli“, titeln die Niederösterreichischen Nachrichten am 30.12.2015. Demnach wurde Kater Pauli bei einer Treibjagd von Jägern erschossen. Pauli sei draußen in der Sonne gewesen. „Dann hörten wir die Schüsse. Zack, zack, zack ... und dann noch einen vierten Schuss“, zitiert die Zeitung den Katzenbesitzer. Es habe sich angehört, als würde direkt im Vorgarten geschossen. Das Paar suchte den Kater überall und fand ihm am nächsten Tag tot – ganz nah am Wohngebiet.
Der Katzenbesitzer wollte laut Niederösterreichischen Nachrichten Anzeige erstatten, doch Polizei und Bezirkshauptmannschaft hätten ihm keinen Erfolg in Aussicht gestellt: „Die Jäger halten zusammen, da hast du keine Chance, wurde mir gesagt“, zitiert die Zeitung Paulis Besitzer.



Mitten in Hamburg! Jäger knallen 33 Katzen ab

„Mitten in Hamburg! Jäger knallen 33 Katzen ab“, titelt die Hamburger Morgenpost am 8.12.2015 und schreibt: „Katzen sind für Jäger regelrecht Freiwild. Denn sie dürfen das gesamte Jahr über geschossen werden. Dabei ist es ganz egal, ob sie konkret gerade ein Wildtier gejagt haben, nur in der Sonne dösen oder Mäuse fangen.“ Sobald eine Katze mehr als 200 Meter vom nächsten Haus entfernt erwischt werde, sei sie zum Abschuss freigegeben…



31.8.15: Jagdhund beißt Katze tot

Aufregung in Ennerich: Ein von einem Anwohner gehaltener Jagdhund tötete auf einem Grundstück eines Nachbarn dessen Hauskatze. Dies berichtet die Nassauische Neue Presse am 31.8.2015 und zitiert einen Anwohner, der Zeuge wurde: „Ich saß auf meiner Terrasse und sah, wie der Nachbar den Zwinger öffnete und den Jagdhund rausließ“. Der Hund sei zum Nachbargrundstück gerannt und habe die Katze gerissen. Auf Rufe und Pfiffe des Halters habe der „Deutsch Drahthaar“ nicht reagiert.
Die Jagdhundrasse „Deutsch Drahthaar“ werde ausschließlich auf Leistung und Brauchbarkeit im Jagdeinsatz gezüchtet, heißt es in einem Gutachten, das im Auftrag des Ordnungsamtes erstellt wurde. „Deutsch Drahthaar“ sollen in der Lage sein, Wildschweinrotten zu sprengen und Raubwild abzuwürgen. „Zum Raubwild gehören aus Sicht des Hundes auch leider Katzen“, betonte der Gutachter.



31.8.15: Jäger soll 50 Katzen erschossen haben

„Jäger soll vom Auto aus 50 Katzen erschossen haben“, meldet die Kronen Zeitung am 31.8.2015. Demnach wird ein Jäger beschuldigt, in oberösterreichischen Ampflwang mehr als 50 Katzen – zumeist im Wohngebiet – erschossen haben. Meist nehme er die Katzen von seinem Auto aus ins Visier. „Dutzende Bewohner wehren sich mit einer Protestliste gegen den Pensionisten“, berichtet die Kronen Zeitung und zitiert eine betroffene Anwohnerin: "Das ist ein Wahnsinn. Der Mann schießt seit langem einfach unsere Haustiere ab, gefährdet Menschen, und niemand unternimmt etwas dagegen".
"Obwohl die Zwischenfälle seit langem bekannt sind, wurde dem Mann die Jagdkarte nie entzogen", ist Christian Hölzl vom Tierschutzverein Österreich empört. Der Tierschutzverein hat jetzt Anzeige gegen den Jäger erstattet.



22.8.15: Schäferhündin beim Gassigehen erschossen

Die Polizei ermittelt wegen eines Hundes, der Ende Juli zwischen Roßdorf und Gundernhausen erschossen wurde.  Dies meldet echo-online.de am 22.8.2015.
Thorsten M. ging mit seiner Schäferhündin Ashley Gassi. Plötzlich hörte er einen dumpfen Knall und sah kurz darauf einen grünen Geländewagen. Die Familie durchsuchte mit Freunden das Gelände. Erst am Abend wird der Hund im Rübenacker gefunden. „Eine Untersuchung des Körpers in einer Darmstädter Tierklinik ergibt, dass Ashley erschossen wurde“, so die Zeitung.



15.7.15: Jäger schießt auf zwei Hunde - einer tot

Ein Jäger hat am Niederrhein auf die zwei Hunde einer Familie geschossen. Einen der Hunde hat er dabei erschossen. Die berichtet die NRZ am 15.7.2015. Die Familie erstattete bei der Polizei Anzeige.



25.6.15: Jäger erschießt Familienhündin

»Jäger erschießt Hündin: Warum musste „Strudel“ sterben?«, titelt der Nordkurier am 25.6.2015. „Strudel“ war auf dem Ferienhof in Schloen der Liebling der Kinder. Doch ein Jäger hat die Familienhündin erschossen – 400 Meter entfernt vom Ferien-Bauernhof. Anschließend habe der Jäger die tote Hündin weggeschleift und zwischen Brennnesseln Feld abgelegt. „Sie wurde kaltblütig abgeknallt und dann entsorgt wie ein Stück Dreck“, zitiert die Zeitung den Hundebesitzer. Er hat bei der Polizei Anzeige erstattet und die untere Jagdbehörde sowie das Veterinäramt informiert.



25.6.15: Boxerhündin Lotti erschossen

Der Fall der erschossenen Boxerhündin Lotti wurde jetzt der Staatsanwaltschaft Schwerin übergeben. Dies berichtet die SVZ am 25.6.2015. Demnach hatte ein Jäger im Februar die Hündin erschossen, weil sie angeblich gewildert habe. „Der Hundebesitzer bestreitet das“, so die Zeitung. Es laufe eine Anzeige wegen illegaler Tierkörperbeseitigung: „Der Jäger hatte den Hund laut Angaben des Hundebesitzers auf dem nahe gelegenen Acker abgelegt.“



15.6.15: Kater von Schrotkugeln durchsiebt

Ein Ehepaar aus Magdalensberg in Österreich ist geschockt: Nachdem zwei Jäger nahe des Hauses unterwegs und Schüsse zu hören waren, lag Kater Nanuk blutübertrömt vor der Haustür. Dies meldet die Kronen Zeitung am 15.6.2015.
"Der Kater hatte viel Blut verloren, das linke Bein war zerschossen, der Brustkorb von Schrotkugeln förmlich durchsiebt. Zum Glück hat er überlebt", zitiert die Zeitung den Tierarzt, der das schwerst verletzte Tier retten konnte.



1.4.15: Mit Schrotflinte auf Hund geschossen

Ein kanadischer Schäferhund wurde im Landkreis Passau mit einer Schrotflinte angeschossen und lebensgefährlich verletzt. „Hunderte Schrotkugeln stecken in seinem Körper, die Lunge ist zusammengeklappt, der fast vierjährige Hund bekommt kaum Sauerstoff“, berichtet die Passauer Neue Presse am 1.4.2015. Der Hundehalter hat Anzeige erstattet. Er wolle sich gar nicht ausmalen, was wäre, wenn die Kugeln seine Lebensgefährtin getroffen oder Kinder wie etwa den vierjährigen Enkel getroffen hätten, so die Zeitung.



27.3.15: Aus Versehen Schaf erschossen

"Das könnte es mit dem Jagdschein gewesen sein - Jäger schießt auf Schaf", meldet die Deister-Weser-Zeitung am 27.3.2015. Demnach hat ein Jäger bei einer Drückjagd aus Versehen ein Kamerun-Schaf erschossen. Da Schafe nicht dem Jagdrecht unterliegen, wurde der Jäger angezeigt.



80-jähriger Jäger erschießt Therapiehund im Wald

„Jäger erschießt Therapiehund im Wald“, meldet die Westdeutsche Zeitung am 9.3.2015 und berichtet, dass ein 80-jähriger Jäger die Hündin Ildiko bei einem Frühlingsspaziergang mit ihrem Frauchen ohne Vorwarnung erschossen hat. Der Jäger habe angeblich die Hundehalterin mit vorgehaltener Waffe gezwungen, ihre Hündin sofort im Wald zu begraben.
Der Jäger muss sich nun wegen Nötigung und Tötung eines Wirbeltieres sollte sich der Waidmann vor dem Neusser Amtsgericht verantworten, so die Zeitung.



3.3.15: Hündin beim Spaziergang erschossen

„Lotti erschossen und weggeworfen“, titelt die SVZ am 3.3.2015. Dem Artikel zufolge war ein Tierfreund an einem sonnigen Nachmittag mit seiner Hündin auf einem Spaziergang unterwegs. Der Hundehalter hatte „Lotti“ vor einem Jahr aus einem spanischen Labor vor dem Tod gerettet.
“Mit zwei Schüssen hat ein Jäger das Leben der Hundedame beendet“, so die SVZ. Der Hundebesitzer hat bei der Polizei Anzeige erstattet.



14.2.15: Jäger erschießt Kater "Mingo"

"Weil er dachte, er sei ein Fuchs: Jäger erschießt Kater «Mingo»", titelt die Aargauer Zeitung am 14.2.2015.
Die Familie ist sehr traurig über den Verlust von Mingo: „Er war mehr als nur eine Katze sondern ein Familienmitglied“, zitiert die Zeitung den Katzenhalter. Es sei unverständlich, wie der Jäger ihre Katze mit einem Fuchs verwechseln konnte. Der Katzenhalter habe eine Anzeige gegen den Jäger angekündigt.











2.2.15: Hund drei Meter vom Halter erschossen

In Alsfeld hat ein Jäger einen Hund von einem Hochsitz aus rund 100 Metern Entfernung erschossen - sein Herrchen ging nur drei Meter daneben! er Hundebesitzer hatte mit seinem Labrador am Samstagmittag einen Spaziergang gemacht. Dies meldet oberhessen-live.de am 2.2.2015.
Ein ausführlicher Bericht mit Fotos erschien am 4.2.2015: Nach dem tödlichen Schuss auf die Labrador-Hündin: auf Spurensuche im Wald



13.1.15: Hund gerät in Schlagfalle

„Hund durch Jagdgerät verletzt - Schlagfalle liegt ungesichert im Wald in Meppen“, titelt die NOZ am 13.1.2015. Demnach war ein Mann mit seinem Hund Luke im Wald spazieren, als das Tier plötzlich aufschrie: Luke war in eine frei aufgespannte Falle getreten, das Vorderbein war zwischen den gezahnten Bügeln der Falle mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern eingeklemmt. Dem Hundehalter sei es gelungen, das vor Schmerzen heulende und panische Tier aus der Falle zu befreien. Luke musste in die Tierklinik gebracht werden.
Der Besitzer erstattete Anzeige bei der Polizei. 



PETA fordert Verbot der Jagd auf Hunde und Katzen

„Hund in Untersimboln angeschossen: PETA fordert Verbot der Jagd auf Hunde und Katzen“, meldet das Bundesumweltportal am 11.1.2015. Am 5. Januar war ein Hund im Landkreis Passau von mehreren Schrotkugeln getroffen worden.
PETA Deutschland e.V. kritisiert, dass der Abschuss angeblich „wildernder“ Hunde und Katzen durch Jäger in Bayern noch immer erlaubt ist, denn er entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage. Baden-Württemberg hat die Jagd auf die so genannten Haustiere aus diesem Grund mit der Einführung des neuen Jagd- und Wildtiermanagementgesetzes ab April 2015 weitgehend verboten. Auch in NRW sind im Zuge der andauernden Novellierung des Landesjagdgesetzes Verbote oder Einschränkungen vorgesehen. Die Tierrechtsorganisation fordert die bayerische Landesregierung nun dazu auf, gleichzuziehen und auch in Bayern ein Verbot der Jagd auf Hunde und Katzen zu beschließen.

Schätzungen zufolge werden in Deutschland jährlich 350.000 Katzen und Hunde durch Jäger getötet. Exakte Zahlen zu den Haustierabschüssen sind nicht erhältlich, weil in den meisten Bundesländern keine Meldepflicht besteht. Da das Töten von tierischen Mitbewohnern durch Jäger in der Bevölkerung auf breite Ablehnung stößt, werden die Vierbeiner nach dem Abschuss meist vergraben, am Straßenrand entsorgt oder sogar zusätzlich überfahren, um einen Unfalltod vorzutäuschen. Begründet wird der Abschuss damit, dass Hunde und Katzen Wildtiere reißen könnten. Dabei sind es die Jäger selbst, die jährlich über fünf Millionen Wildtiere töten und durch häufige Fehlschüsse für großes Tierleid verantwortlich sind.



7.1.15: Hund im Wald mit Schrotkugeln angeschossen

Am 5. Januar wurde ein Hund zwischen 18 und 18.30 Uhr im Landkreis Passau angeschossen und von mehreren Schrotkugeln im Bereich der linken Körperhälfte getroffen. Dies berichtet die Passauer Neue Presse am 7.1.2015 und schreibt: "Möglicherweise hatte ein Jäger den Hund in der Dunkelheit mit einem Wildtier verwechselt. Der Hund konnte selbst zu seinem Besitzer zurücklaufen, musste aber von einem Tierarzt behandelt werden." Die Polizeiinspektion Passau habe Ermittlungen nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet.



20.12.14: Jagdhund tötet Kater

Kater Maddox wurde Anfang November von einem freilaufenden Jagdhund, einem Deutsch-Drahthaar, „totgeschüttelt“. Dies berichtet die Saarbrücker Zeitung am 20.12.2014.
Die Familie hatte den Kater vor eineinhalb Jahren aus dem Tierheim zu sich geholt.



14.12.14 Jäger schießt auf Hund - schwer verletzt

„Jäger wollte Hund erschießen - von Zeugin gerettet“, titelt die Kronen Zeitung am 14.12.2014 und berichtet: „Wieder geriet ein Jäger in das Visier behördlicher Ermittlungen: Der Waidmann soll im oberösterreichischen Bezirk Vöcklabruck einen Husky angeschossen und mit einer Schrotladung schwer verletzt haben. Als er nochmals auf den Hund feuern wollte, rettete eine Nachbarin den Vierbeiner.“

Der Österreichische Tierschutzverein erstattete Anzeige, weil der Verdacht bestehe, dass der Jäger bei seinem Schuss auf den Husky auch Leben und Sicherheit von Menschen gefährdet haben könnte und gegen das Jagdgesetz verstoßen habe.



Treibjagd auf der Pferdekoppel

„Hartwig Gravemeier sorgt sich um seine Pferde Was treiben Jäger auf der Koppel?“, titeln die Westfälischen Nachrichten am 10.12.2014. Demnach hat ein Pferdehalter aus Ladbergen kein Verständnis dafür, dass Jäger und Treiber mit Jagdhunden während einer Treibjagd über seine Koppel liefen und die Pferde scheu machten. Zwei Pferde seien fast in Panik geraten. Die Treibjagd wurde nicht angekündigt, es gab auch keine Warnschilder. Dabei liegt eine viel befahrene Straße gleich um die Ecke. Erst vor wenigen Wochen war ein Pferd in einem Nachbarort vor ein Auto gelaufen.
„Auch in den Vorjahren hat es auf dem Ladberger Moor Ärger um Treibjagden gegeben“, schreiben die Westfälischen Nachrichten. „Ein Anwohner, ehemals wie andere auch „Zwangsmitglied“ einer Jagdgenossenschaft, hat es geschafft, dank neuerer Rechtsprechung aus diesem Verbund auszuscheiden. Jagden dürfen seitdem nicht mehr über sein Grundstück geführt werden.“
Lesen Sie dazu: Nordrhein-Westfalen: 10 Hektar jagdfrei!


9.12.14: Katze erschossen: Ermittlung gegen Jäger



In Oberösterreich wird gegen einen Jäger ermittelt, der die Katze der Hüttenwirtin von der Christophorushütte am Feuerkogel erschossen haben soll. Die berichtet der ORF am 9.12.2014. Die Hüttenwirtin berichtet gegenüber dem ORF, sie habe plötzlich einen Schuss gehört ihr Kater, wegen seiner weißen Pfoten „Sökki“ genannt, sei tot vor der Hütte gelegen.
Sie erstattete sofort Anzeige. Der Jäger behauptet, der Kater habe gewildert. „Aber laut Jagdrecht hätte er den Kater nur erschießen dürfen, wenn er mehr als 300 Meter vom nächsten bewohnten Haus entfernt gewesen wäre“, so der ORF.



7.12.14: Kater von Jäger getötet

Die österreichische Kronen Zeitung berichtet am 7.12.2014: "Schreckliche Tiertragödien erschüttern das Land ob der Enns: Vor den Augen des Frauchens erschoss ein Jäger nahe der Christophorushütte auf dem Feuerkogel einen Kater." Die Frau habe sofort Anzeige bei der Polizei erstattet.



10.11.14: Weidetiere erschossen

Im Landkreis Holzminden wurde auf Weidetiere geschossen. Eine tragende Kuh wurde getötet, ein weiteres Rind verendete. Dies berichtet kreiszeitung.de am 10.11.2014 und schreibt: "Die Polizei vermutet, dass ein Jäger als Schütze infrage kommt. In der vergangenen Woche sei im Bereich Heinrichshagen sehr viel gejagt worden, sagte der Sprecher."



23.9.14: Jäger erschoss nachts zwei Pferde

Ein Jäger, der im vergangenen Jahr von einem Hochsitz aus nachts auf Pferde geschossen hatte, musste sich nun vor dem Amtsgericht Bad Bergzabern verantworten. Dies berichtet der SWR am 23.9.2014. Ein Pferd war sofort gestorben, das andere musste wenig später eingeschläfert werden.
Das Verfahren gegen den Jäger wurde gegen Zahlung von 1.000 Euro eingestellt. „Die zuständige Kreisverwaltung entzog dem Mann wegen der Schüsse den Jagdschein. Dagegen will der Jäger jetzt rechtlich vorgehen“, so der SWR. 



8.9.14: Jäger muss 12.000 Euro zahlen

Ein Jäger, der seinen Hund stundenlang im heißen Auto vergessen hatte, so dass dieser qualvoll sterben musste, ist vom Amtsgericht Regensburg wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Strafe von 12.000 Euro verurteilt worden. Dies berichtet der Bayerische Rundfunk am 8.9.2014.
„Das dürfte ihn auch seinen Waffen- und Jagdschein kosten“, so der BR.



19.8.14: Katze angeschossen und schwer verletzt

Im Münsterland wurde eine Katze angeschossen - ein Projektil hat das Becken zertrümmert. Dies berichten die Westfälischen Nachrichten am 19.8.2014. Der Vorfall laufe wohl unter der Kategorie „Jagdunfall“. Ob sich die Katze davon erholen werde, sei nicht sicher. „Wenn sich die Hüfte nicht stabilisiert, muss das Bein amputiert, im Extremfall die Katze eingeschläfert werden“, schreibt die Zeitung und erinnert daran, dass in der gleichen Gegend im Februar ein Hund in eine Schlagfalle geraten war.



6.8.14: Isländerstute statt Wildschwein erschossen

„Jäger zielt auf Wildschwein und gibt tödlichen Fehlschuss ab“, meldet die Badische Zeitung am 6.8.2014. Demnach war ein Jäger im Kreis Waldshut um 23 Uhr auf dem Hochsitz. „Er zielte, drückte ab und traf. Nur leider erwischte sein Schuss das falsche Tier.“ Statt eines Wildschweins hatte der Jäger eine schwarze Isländerstute erschossen, die auf der Weide eines Pferdehofs stand. Die Polizei habe die Ermittlungen gegen den Jäger eingeleitet.
Die Badische Zeitung erinnert an zwei ähnliche Fälle: 2012 hatte Jäger in Kirchzarten statt eines Wildschweins einen Wallach erschossen. 2011 wurden bei Gersbach statt Wildschweinen zwei trächtige Kühe erschossen.
Dazu die Badische Zeitung: “Solche Verwechslungen kommen gelegentlich vor. Unter Jägern soll für irrtümlich erschossene Kühe sogar ein eigenes Schlagwort kursieren: "Butterhirsche".“



28.7.14: Katze von Schrotkugeln getroffen

„Polizei ermittelt - Katze von Schrotkugeln getroffen und schwer verletzt“, titelt die Münstersche Zeitung am 28.7.2014 und schreibt: „Wieder Schüsse auf eine Katze in Münster: Vor gut einer Woche, am 20. Juli (Sonntag) ist in Wolbeck eine Katze von fünf Schrotkugeln getroffen worden. Das Tier überlebte schwer verletzt.“ Es sei nicht der erste derartige Vorfall in Münster gewesen. Bereits im April hatte eine Frau ihre Katze angeschossen und blutverschmiert gefunden. In beiden Fällen wurde Anzeige die wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz gestellt.



28.6.14: Hund Lucky erschossen

Lucky ist tot. Der 6-jährige Hund wurde auf einem Feld bei Neubrunn gefunden – mit einer Kugel im Leib. Die verzweifelten Hundehalter wandten sich an die Zeitung Fränkischer Tag, welche recherchierte. Daraufhin schaltete sich die Tierschutzbeamtin des Veterinäramtes, Simone Nowak, ein und stellte Strafanzeige.
Zwar seien Revierinhaber laut Jagdgesetz befugt, wildernde Hunde und Katzen zu erschießen. Aber: "Man kann einen Hund nicht einfach so erschießen", so die Tierschutzbeamtin des Veterinäramtes. Jäger dürften nicht "einfach rumballern“, sondern müssten die Hundehalter zunächst einmal verwarnen Die befragten Jagdpächter behaupten, den nicht Hund erschossen zu haben. Die Polizei ermittelt gegen Unbekannt.



Ein Jäger hat meine Katze erschossen

Jörn Rogge schreibt an die Initiative zur Abschaffung der Jagd:

»
Ich habe auf Facebook gerade einen Tipp zu Ihrer Seite bekommen.
Mein Thema: Der Abschuss meines Lieblings von einem „Jäger“ der mein Tier und mich sehr gut kennt und auf Nachfragen ob evt. in der Gegend Fallen gestellt werden antwortete:
„Ne – die habe ich gestern morgen abgeschossen – die war ein bischen zu weit vom Dorf weg“ – was nicht stimmt.

Bild: Abgeschossen - ein Stück weit hinter meinem Haus.
Main Coon - Jungtier mit 2 Jahren gerade ausgewachsen.«


Presseecho

"Ein Jäger hat meine Katze abgeknallt!", titelt BILD Bremen, 5.6.2013 und schreibt:
"Flauschiges Fell, ein gutmütiges Wesen, lustig und treu. Kater „Lemmon“, Exemplar der Edelrasse Maine Coon (Wert: 1000 Euro).
Abgeknallt von einem fiesen Jäger! Und dem Katzenbesitzer bricht es das Herz. Er klagt den Schützen an."

"Jäger erschießt Rassekatze", meldet die
Kreiszeitung am 6.6.2014 und berichtet ausführlich über den Abschuss der zweijährigen „Lemon“, einer Maine-Coon-Katze .
„Sie war wie ein Kind-Ersatz, das kann man mit Geld nicht wieder gut machen“, zitiert die Kreiszeitung den Katzenbesitzer. „Es darf nicht sein, dass Haustiere abgeknallt werden, nur weil sie mal einen Meter zu weit gehen. Das muss aufhören!“

Der Jäger hat den Abschuss auf "Facebook" mehrfach zugegeben und verteidigt den Abschuss: "Im Rahmen des Jagdschutzes gibt es die Verpflichtung, wildlebende Tiere vor wildernden Katzen zu schützen."

Der Katzenbesitzer hat den Jäger bei der Polizei angezeigt.



28.5.14: Politiker erschießt Hund von Rentner

„Politiker erschießt Hündchen“, titelt BILD am 28.5.2014. Demnach hat ein Jäger - der örtliche CDU-Chef und Kreistagskandidat – den kleinen Jack-Russel-Mischling eines 72-jährigen Rentners erschossen.



2.5.14: Jäger nach Schüssen auf Pferde angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Landau hat Anklage gegen einen Jäger erhoben, weil er zwei Pferde geschossen haben soll. Dies berichtet der SWR am 2.5.2014. „Eines der Tiere starb sofort, das andere musste am nächsten Tag eingeschläfert werden. Der Schütze hatte die Pferde offenbar für Wildschweine gehalten“, so der SWR.



12.4.14: Anzeige wegen Schüssen auf Katze

„Sorge nach Schüssen auf Hauskatze“, titelt Die Glocke am 12.4.2014 und berichtet von einem Ehepaar, das seine Hauskatze nach langer Suche schwer verletzt im Wald fand. Beim Tierarzt stellte sich heraus, dass die Katze angeschossen worden war und mehrere Schrotkugeln im Körper hatte. Die Katze musste eingeschläfert werden. „Das Ehepaar hat Anzeige gegen unbekannt erstattet“, so die Zeitung.



18.3.14: Getöteter Hund: Anklage gegen Jäger

Die Staatsanwaltschaft will Anklage gegen einen 78-jährigen Jäger erheben, der einen Hund im Neersbroicher Wald erschossen haben soll. Dies berichtet die NGZ am 18.3.2014.
Eine 48-jährige Hundehalterin war mit ihrem Sohn und ihrer dreijährigen Hündin spazieren. „Wie die Frau gestern gegenüber der NGZ sagte, habe sie ihren Hund etwa 30 Sekunden nicht im Blick gehabt. Als sie einen Schuss hörte, habe sie sofort nach ihm gepfiffen. Dieser kam dann auf sie zugelaufen und sei von einem zweiten Schuss getroffen worden.“



7.2.14: Kinder trauern: Jäger erschoss Hündin

„Kinder trauern: Jäger erschoss Beagle- Dame ‚Lucie’“, titelt die Kronen Zeitung am 7.2.2014. Demnach war die 4-jährige Hündin ausgebüxt und wurde von einem Jäger erschossen. „Nach langer Suche nach ihrem Liebling konnte die Familie ihn nur noch aus der Kadavertonne holen“, berichtet die Zeitung und zitiert aus einen offenen Brief der Kinder Annika (9) und Stefan (12) an den Jäger: "Lucie war unsere beste Freundin. Sie war für uns da, wenn wir traurig waren, ist bei uns gesessen, wenn wir Hausübungen machten, und ist nicht von unserer Seite gewichen, wenn wir krank waren."



4.2.14: 18.00 € Strafe für Jäger, der Hund quälte

„Strafbefehl gegen Burladinger Jäger“, meldet die Hohenzollerische Zeitung am 4.02.2014. Demnach muss der 74-jährige Jäger, der einen den Golden Retriever "Jazz" im Wald bei Burladingen aufgegriffen, an das Heck seines Geländewagens gebunden und fast zu Tode geschleift haben soll, 18.000 Euro Strafe bezahlen und zwei Monate lang den Führerschein abgeben.



1.2.14 Hund verendet in illegaler Jäger-Falle

"Hund verendet in illegaler Schlagfalle", titelt die Mittelbayerische Zeitung am 1.2.2014 und schreibt: "Das Tier löste ein nicht registriertes Fangeisen aus, das ein Jäger bei Rieding in einem Fangbunker aufgestellt und tagelang nicht überprüft hatte."



25.1.14: 6-Jährige trauert um erschossenes Pony

„Nach tödlichem Irrtum des Jägers: India trauert um ihr Pony“, titeln die Lübecker Nachrichten am 25.01.2014 und zeigt ein Foto aus glücklichen Tagen, wo das 6-jährige Mädchen ihr Shetland-Pony „Snoopy“ auf die Weide führt. Dass der Jäger das Pony mit einem Wildschwein verwechseln konnte, sei für das kleine Mädchen unglaublich. Die Familie habe Strafanzeige gegen den 77-jährigen Jäger gestellt.



30.1.14: Jäger erschießt "Mietzi"

„‚Mietzi’ verendet an einem Herz-Lungen-Steckschuss“, titelt die Münsterländische Volkszeitung am 30.01.2014. Demnach wurde Katze Mietzi quasi vor ihren Augen ihrer Besitzerin erschossen - nur 85 Meter von ihrem Zuhause entfernt. Eigentlich gehörte Mietzi der heute zwölfjährige Tochter Christina, welche die Katze vor 5 Jahren gefunden hatte.



28.1.14: Jäger erschießt Hündin beim Gassi-Gehen

„Im Schnee verblutet: Jäger erschießt Hündin beim Gassi-Gehen“, titeltBILD Berlin am 28.1.2014. Demnach hat ein 79-jähriger Jäger die 5-jährige Familienhündin „Stella“ bei einer Gassi-Runde erschossen. Die Labrador-Hündin sei im Schnee verblutet. Stellas Familie ist traurig, der Vater hat Anzeige gegen den Jäger erstattet. „Konflikte mit Jägern gibt es hier ständig“, heißt es in BILD.



NRW: Jäger erschießen 11.000 Katzen

Jäger dürfen in Nordrhein-Westfalen Katzen schießen, die mehr als 200 Meter von Wohnhäusern entfernt sind. "Tierschützer sprechen von einer willkürlichen Richtlinie, die auf dem veralteten, von Reichsjägermeister Hermann Göring 1934 verfassten Reichsjagdgesetz fuße", so die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 27.1.2014. Nordrhein-Westfalen ist eines der wenigen Bundesländer, in der die Zahl der erschossenen Katzen offiziell erfasst werden: 10.047 Katzen waren es im Jagdjahr 2012/2013. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen. Gerade bei Haustieren handeln viele Jäger nach der Devise: "Schießen - Schaufeln - Schweigen".


24.1.14: Jäger erschießt Pony

Ein 77-jähriger Jäger aus Hamburg hat ein Pony auf der Koppel erschossen. Dies meldet die Polizeidirektion Ratzeburg am 24.1.2014. Demnach saß der Hobbyjäger mitten in der Nacht gegen 23.00 Uhr auf einem Hochsitz und wartete auf Wildschweine. „Er verwechselte das Shetlandpony auf der Koppel mit einem Wildschwein und erschoss es“, so die Pressemeldung der Polizei. Die Polizei in Schwarzenbek ermittelt wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und der Sachbeschädigung.



17.1.14 Jäger erschießt "Lori"

Der Berchtesgadener Anzeiger berichtet am 17.1.2014 von einer Hundebesitzerin, die verzweifelt ihren Hund sucht – stundenlang. „Als sie sich schließlich dem Jägerstand am Feldrand nähert, kann sie ihren Augen nicht trauen. Lori mit ihrem deutlich sichtbaren roten Halsband liegt erschossen im Schnee – keine drei Meter neben dem Stand.“ Zwei Schüsse hatten die Hündin niedergestreckt, einer davon riss ihr den kompletten Unterbauch auf. In diesem Moment sei ein Jäger von seinem Hochsitz herabgestiegen. Seine Entschuldigung: er habe den Hund mit einem Fuchs verwechselt. »Er verhielt sich mir und meinem Hund gegenüber vollkommen verachtend«, erinnert sich Resch.



17.1.14: Jäger quält seinen Hund auf übelste Art



"Jäger quält seinen Hund auf übelste Art" , meldet der Münchner Merkur am 17.1.2014. Der 69-jährige Jäger wurde zu 3600 Euro Strafe verurteilt, weil er seine Hündin brutal misshandelt hatte: "Mit einer Leine band er das Tier an einen Fleischerhaken, sodass die Hündin gerade noch auf ihren Hinterläufen stehen konnte. Dann schlug er mit einem Holzscheit auf das Tier ein, das durch die Art der Fesselung auch vom Halsband gewürgt wurde", so der Münchner Merkur. Der Jäger gab an, dass er seine Hündin damit bestrafen wollte, weil sie ein Reh gehetzt hatte.
In der Verhandlung vor dem Amtsgericht habe der Jäger beteuerte: „Ich liebe meine Tiere“.


Karin Hutter brachte es in ihrem Buch "Ein Reh hat Augen wie ein sechzehnjähriges Mädchen" schon vor mehr als 25 Jahren auf den Punkt:
"Der Jäger liebt die Natur, wie der Vergewaltiger sein Opfer."



15.1.14: Katzenjäger bleibt Jagdleiter

"Katzenjäger darf weiter als Jagdleiter arbeiten", titelt heute.at am 15.1.2014 und schreibt: "Das Bekenntnis von Gaindorfs Jagdleiter Anton Winkler, bereits viele Katzen geschossen zu haben, löste in ganz Österreich eine Welle der Empörung aus." Dennoch dürfe der Katzenjäger sein Amt als Jagdleiter behalten.
Christian Hölzl, Sprecher des Österreichischen Tierschutzvereins, hat jetzt daraufhin einen Vorschlag zur Änderung des Jagdgesetzes bei der Landesregierung eingereicht und kündigt eine Broschüre an, in der der "Unsinn der Jagd" mit wissenschaftlichen Fakten leicht verständlich erklärt werde.



19.12.13: Jäger tötet Hund statt Fuchs

Tagblatt Online meldet am 19.12.2013: „Im Gebiet Steinleuten der Gemeinde Gais hat vor wenigen Tagen ein Jäger einen Hund mit einem Fuchs verwechselt. Bereits 2001 fiel demselben Jäger ein Hund zum Opfer.“ Der Jäger sei zwischen 70 und 80 Jahre als und soll am 10. Dezember mitten in der Nacht – gegen 22 Uhr - geschossen haben.



13.12.13: Hundequäler verliert Jagdschein

Das Landratsamt hat dem Burladinger Jäger, der den Hund "Jazz" fast zu Tode geschleift hat, die Waffen und den Jagdschein weggenommen. Dies meldet die Hohenzollerische Zeitung am 13.12.2013 und schreibt: "Damit steht fest, dass der Waidmann ab sofort nicht mehr jagen darf. Auch die Jagdpacht für sein Revier am Mettenberg hat der Burladinger damit verwirkt." Allerdings heißt es, der Jäger wolle Rechtsmittel dagegen einlegen.



11.12.13. Hundequäler will Jagdschein behalten

"Während der gequälte Burladinger Hund „Jazz“ auf dem Wege der Besserung ist, wächst landesweit die Empörung über den Jäger", schreibt der Zollern-Alp-Kurier am 11.12.2013.
Demnach habe Polizeidirektion Balingen inzwischen eine Reihe von Zeugen befragt und auf dem Behördenweg erfolge eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft gegen den Jäger wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die zuständige Jagdbehörde beim Landratsamt habe am 10.12.2013 bereits angekündigt, es werde ein Verfahren zur Einziehung des Jagdscheins und der waffenrechtlichen Erlaubnisse eingeleitet, sollten sich die Vorwürfe bestätigen.
"Wie verlautete, macht der Jäger aber keine Anstalten, seinen Jagdschein von sich aus zurückzugeben, wie Kreisjägermeister Walter Greff es ihm nahegelegt hatte", so die Zeitung.

Die Besitzer des gequälten Hundes haben jetzt eine Homepage und eine Facebook-Seite eingerichtet.
www.dogfriends-burladingen.de



9.12.13: Dramatischer Fall von Tierquälerei

Dramatischer Fall von Tierquälerei in Burladingen: Ein Jäger hat einen freilaufenden Hund eingefangen und am Heck seines Geländewagens 200 Meter weit durchs Wohngebiet geschleift. Das Tier überlebte nur knapp.
Der Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V. berichtet am 9.12.2013: "Am Samstag Nachmittag (07.12.) säuberte eine Burladinger Bürgerin ihren Hof vom Schnee. Dabei verlor sie kurzzeitig ihren Hund aus den Augen, der auf einem direkt beim Wohnhaus beginnenden Weg ein Stück in den Wald hinein schnüffelte. Auf ihr Rufen erfolgte keine Reaktion. Als sie ins Haus ging, um ihrem Mann zu sagen, er solle nach dem Hund schauen, sah sie durchs Fenster den örtlichen Jagdausübungsberechtigten an ihrem Haus vorbei fahren. Am Heck des Jägerwagens war ihr Hund angebunden und wurde so am Haus vorbeigezogen. Obwohl dem Jäger bekannt ist, wohin der Hund gehört, hielt er nicht an, sondern fuhr weiter." Und weiter: "Der Jäger, der sein Handeln damit begründete, dass er einen Jagdschein besitze, gab an, er habe den Hund zur Burladinger Polizeistation bringen wollen. Im Kofferraum sei kein Platz gewesen, weil sich dort sein Hund befand."
Der 9-jähriger Golden Retriever Jazz, der absolut zutraulich und gutmütig sei, musste mit einem schweren Schock in eine Tierarztpraxis gebracht werden. Durch das Mitschleifen habe das Tier an sämtlichen Gliedmaßen, im Schulter- und Oberschenkelbereich sowie am Unterkiefer zum Teil schwere, bis auf die Knochen gehende, Verletzungen erlitten, die in einer mehr als zweistündigen Operation versorgt werden mussten.
Der Tierschutzverein Zollernalbkreis e.V. protestiert mit Nachdruck gegen diese übelste Tierquälerei durch einen Jäger: "Wir erwarten neben juristischen Konsequenzen insbesondere auch eine klare und deutliche Vorgehensweise der Kreisjägervereinigung sowie der Jagdaufsichtsbehörden."
Es wurde Strafanzeige gegen den Jäger gestellt.



14.11.13: Jäger schoss Hund auf Radweg

Ein Jäger hat auf einem Radweg auf einen Hund geschossen – beim Gassigehen mit Herrchen und Frauchen, während Spaziergänger und Radfahrer unterwegs waren. Dies berichtet nachrichten.at am 14.11.2013.
Offenbar hatte der Jäger den drei Jahre alten Neufundländermischling aufgrund der Dunkelheit mit einem Wildtier verwechselt.



13.11.13: Katzen-Killer ist ein Jäger

"Katzen-Killer ist ein Jäger", titelt oe24. Demnach hat ein Jäger offen zugegeben, dass er seit Jahren immer wieder Katzen erschossen hat. „Eine Katze hat ihre Freiheiten zu Hause. Bis zu 300 Meter vom Wohngebiet entfernt gibt ihr der Gesetzgeber Schutz. Danach beginnt die Freiheit meiner Tiere“, rechtfertigt sich Jäger Anton W. (60). Mit "meine Tiere" meint er "mein Jagdwild" - also die Tiere, die es als Hobby tot schießt.

Als "Katzenmörder" mag er nicht gelten, sagt der Jäger gegenüber dem ORF: „„Katzenmörder? Wenn ich schon ein Mörder bin, dann bin ich ein Rehmörder, ein Hasenmörder, ein Mausmörder, Sie können es sich aussuchen, alles getötet. Ich fühle mich nicht als Mörder, aber ich habe schon Katzen geschossen, genauso wie Füchse und ähnliches Getier.“





11.11.13: Ein Jäger hat mein Pony erschossen

"Er hielt es für ein Wildschwein... Ein Jäger hat mein Pony erschossen", titelt BILD am 11.11.2013 und schreibt: "Verschmust sitzt Franziska mit ihrem Islandpferd (7) auf der Koppel. Ein Foto, das der 16-Jährigen Tränen in die Augen treibt. Denn: Ihr geliebtes Pony ist tot!" Ein Jäger verwechselte das Islandpony auf einer eingezäunten Koppel mit einen Wildschwein - und schoss. Der Waffenschein des Jägers wurde wegen „mangelnder Zuverlässigkeit“ eingezogen. Laut BILD will sich der Jäger das aber nicht gefallen lassen und Beschwerde einlegen.


25.10.13: Katze von Jäger erschossen?

„Katze von Jäger erschossen? Polizei ermittelt“, titelt die Aachener Zeitung am 25.10.2013 und berichtet von einer Spaziergängerin, die am helllichten Tag Zeuge wurde, wie ein Jäger eine Katze erschossen hat – nur etwa 20 bis 25 Meter vor ihr habe eine Katze beinahe einen Salto geschlagen.
„Nachdem der Jäger zu seinem Auto gegangen sei, notierten die Wagners das Kennzeichen und machten Fotos von der toten Katze, die sie in einem Gebüsch liegend fanden“, berichtet die Aachener Zeitung und zitiert die Spaziergängerin: "Offensichtlich war das Tier von diesem Schuss getroffen worden. Dieses Verhalten ist unverantwortlich, der Schuss ging in meine Richtung. An dieser Stelle sind zu dieser Zeit generell viele Spaziergänger unterwegs."



23.10.13 Vor Gericht: Pony erschossen

Ein Jäger hatte im August 2012 ein Islandpony mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen. Daraufhin hatte ihm die zuständige Behörde die waffen- und munitionsrechtliche Erlaubnis entzogen. Der Jäger erhob Widerspruch und wandte sich an das Verwaltungsgericht Berlin: Es habe sich um nur einen einzigen Fehlschuss gehandelt, bei dessen Abgabe es zudem schon dunkel gewesen sei.
In seinem Beschluss vom 23.10.2013, Az. VG 1 L 251.13. hat das Verwaltungsgericht Berlin die Entscheidung der Waffenbehörde bestätigt und dem Jäger die Zuverlässigkeit abgesprochen: Es gehöre zu den elementaren Verhaltensregeln eines Jägers bei der Jagd gehöre, dass er sich vor der Abgabe eines Schusses zu vergewissern habe, auf welches Tier er schieße.



15.9.13: Jäger schießt - zwei Pferde tot

“Jäger schießt auf Pferde“, titelt die Rheinpfalz am 15.9.2013. Demnach hat ein Jäger aus dem Kreis Südliche Weinstraße hat zwei Schüsse auf Pferde abgegeben, die wohl aus einer Koppel entlaufen waren. „Ein Tier wurde tödlich getroffen, das zweite wurde verletzt und musste getötet werden“, so die Zeitung.


13.9.13: Jäger erschoss angeleinten Hund

„Waldspaziergang endet für Familienhund tödlich“, meldet der VGT Österreich am 19.9.2013. Demnach hat ein Jäger den Familienhund ,,Fagus" auf einem Spaziergang seinem Herrchen erschossen. Fagus trug dabei ein Halsband und eine 5m Schleppleine.
„Plötzlich ertönen zwei Schüsse aus unmittelbarer Nähe. Als der Besitzer reagiert und seinen Hund ruft ist es bereits zu spät - Fagus liegt leblos am Boden - tot durch zwei Bauchschüsse!“, so der VGT. Der Jäger sei aufgetaucht und habe nur gesagt: ,,Gehört der Ihnen? Der ist erledigt!" Auf die Frage, warum er das getan habe, erwiderte der Jäger, er sei dazu berechtigt und es liege in seinem Ermessen, wohin er schieße.



14.9.13: Geldstrafe für Jäger, der Hunde tötete

Das Amtsgericht Zweibrücken hat einen Jäger zu einer Geldstrafe von insgesamt 2400 Euro verurteilt. „Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Mann die Hunde ohne vernünftigen Grund getötet und sich damit nach dem Tierschutzgesetz strafbar gemacht hatte“, meldet der Saarländische Rundfunk in den Regionalnachrichten am 14.9.2013.



29.8.13: Jäger erschießt Pudelmischling

„Jäger erschießt Pudelmischling“, titelt die Frankenpost am 29.8.2013. Demnach hat ein Jäger am späten Nachmittag die 13 Jahre Ronja erschossen.
Das Ehepaar, dem Ronja gehörte, ist außer sich. "Sie hat doch zu uns gehört, fast wie ein Mensch“, zitiert die Frankenpost das Herrchen.
Als die Polizei den Schützen ermittelt hatte, gab der Jäger an, der Hund hätte einen Fuchs gejagt. Doch die Zwergpudel-Mischlingshündin Ronja war fast blind, zucker- und herzkrank gewesen...
Lesen Sie den ergreifenden Bericht in der Frankenpost



29.8.13: Jäger auf Schadenersatz verklagt



„Jäger auf Schadenersatz verklagt“, titelt der Leverkusener Anzeiger am 29.8.2013. Demnach hatte ein Jäger in Bergisch Neukirchen angeblich von seinem Hochsitz aus den Hund eines Ehepaares mit einem Fuchs verwechselt. Die Besitzer des Hundes stellten Strafanzeige gegen den Schützen.

"Immer wieder kommt es zu tragischen Unfällen, bei denen ein Jäger einen Hund erschießt", schrieb der Leverkusener Anzeiger am 28.8.2013. "Häufig wird dabei die Frage gestellt, ob ein Jäger, der einen Hund von einem Fuchs nicht unterscheiden kann, noch seinen Jagdschein behalten darf."


Bei einer online-Umfrage der Zeitung votete die große Mehrheit der Leser: "Ja, der Jäger ist schuld und sollte seinen Jagdschein abgeben."



28.8.13: Angst vor Jagdhund

„Burger haben Angst vor Jagdhund“, titelt das Solinger Tageblatt am 28.8.2013. Nachdem der Jagdhund eines 80-jährigen Jägers den Kater einer 64-jährigen Frau getötet hat, berichtet eine andere Bewohnerin von einem ähnlichen Fall: „Der Hund lief auf unser Grundstück und jagte unseren Kater Tommy“, zitiert die Zeitung die Katzenbesitzerin. Der Jagdhund habe den Kater tot geschüttelt.
Der Hund des Jägers sei in dem Ort für diese Attacken bekannt. Sein Herrchen sei zudem fanatisch boshaft gegenüber Katzen. Auch die Nachbarn fürchteten sich vor dem Jagdhund der Rasse Deutsch Kurzhaar.



27.8.13: Jagdhund tötet Kater Pummel

„Jagdhund tötet Kater Pummel“, titelt das Solinger Tagblatt am 27.8.2013. Demnach trauert eine 64-Jährige um ihren schwarzen Kater Pummel, der in Unterburg von einem Jagdhund getötet wurde. Der Kater saß im Garten der Nachbarin, als ein in der Nachbarschaft bekannter freilaufender Jagdhund auf die Katze zustürzte, sie packte und tötete.



20.8.13: Jungbulle von Jäger angeschossen

Im Knüllwald hat ein Jäger aus Nordrhein-Westfalen den Jungbullen eines Landwirts angeschossen. „Der Schütze habe sich laut Polizeiangaben an den Landwirt gewendet und ihm mitgeteilt, dass er aus Versehen eines seiner Tiere angeschossen habe“, berichtet die HNA am 20.8.2013.



Jäger schießen jedes Jahr tausende Katzen

„Jäger schießen jedes Jahr tausende Katzen ab“, titelt die Westdeutsche Zeitung am 19.08.2013. Demnach seien laut NRW-Umweltministerium allein in Nordrhein-Westfalen im Jagdjahr 2008/2009 offiziell 11385 Katzen und 128 Hunde abgeschossen worden - und zwar ganz legal. „Tatsächlich ist der sogenannte Haustierabschuss im Bundes- und Landesjagdgesetz verankert“, so die Zeitung. So sei es kein Wunder, dass sich Tierschützer regelmäßig aufregen.
Der Deutsche Tierschutzbund und die NRW-Grünen fordern laut Westdeutscher Allgemeine „eine Änderung des Gesetzes, das zum Teil auf dem Reichsjagdgesetz von 1934 fußt. Reichsjägermeister Hermann Göring hatte es in Kraft gesetzt.“


29.7.13: Aus dem Auto heraus Katze erschossen

„Aus dem Auto heraus Katze erschossen“, titelt der Nordkurier am 29.7.2013. Demnach wurde aus einem grünen VW-Bus heraus eine Katze auf einer Weide in Marienthal erschossen und anschließend von einem Jagdhund apportiert.



4.7.13: Warum musste Snatch sterben?

Im Kreis Plön herrscht große Aufregung: Ein Jäger hat einen elf Monate alten Hund erschossen.
BILD titelt am 4.7.2013: "Hunde-Drama erschüttert 500-Seelen-Dorf" und schreibt: »Doggen-Mischling „Snatch“ (11 Monate) spielt hinterm Pferdehof von Carmen R. (36). „Mein Mann pfiff nach ihm. Kurz danach fiel der Schuss.“ Mehrere Zeugen wollen gesehen haben, wie Jäger Andre S. (36) vom Tatort in seinem Auto davonraste.«
Ermittlungen der Polizei hätten schnell ergeben, dass der Jäger den Hund im Wald verscharrt habe.
Warum musste Snatch sterben?“, titelten die Kieler Nachrichten am 1.7.2013 und berichteten, dass die Polizei nach mehreren Strafanzeigen ermittele. Der Jäger behauptet, der junge Hund habe gewildert. Dem widersprechen die Besitzer engergisch.



4.7.: Betrunkener Jäger wollte Jagdhund erschießen

„Betrunkener Jäger wollte Jagdhund seines Jagdfreundes erschießen“, titelt die Ostfriesen-Zeitung am 4.7.2013. Demnach wollte ein Jäger dem Jagdhund eine Ladung Schrot in den Leib jagen, weil dieser seinen Wildenten hinterher setzte.
Die Ostfriesen-Zeitung berichtet: „Zu 50 Tagessätzen zu je 60 Euro verurteilte ihn am Mittwoch das Auricher Amtsgericht, weil der Vorfall in dem Jagdrevier vonstatten ging, das der Hundebesitzer gepachtet hatte. Dort hatte der zur Tatzeit betrunkene Angeklagte keine Jagdberechtigung.“



21.6.13: Jäger erschoss Hund

Im westfälischen Schwerte hat ein Jäger einen Hund erschossen. „Bastin“ war seinem Frauchen beim Spaziergang entwischt.
"Er war ein Familienhund und kinderlieb", zitiert die WAZ am 21.6.2013 die schockierte Hundehalterin.



17.6.13: Jagddackel hetzt Kater und beißt ihn tot

Die Heilbronner Stimme berichtet am 17.6.2013 von dem Kater Puschy, der auf der Wiese neben der Wohnung von einem Jagddackel gejagt und totgebissen wurde. Der Jagddackel gehörte einem benachbarten Jäger und war nicht angeleint, während sich der Hundehalter in seinem Carport aufhielt. "Der Hund hat die Katze auf der Straße rumgezogen, nicht abgelassen. Er hatte sich regelrecht in den Bauch der Katze verbissen", zitiert die Zeitung einen Augenzeugen. "Der macht das wohl nicht zum ersten Mal", habe der Augenzeuge den Jäger zur Rede gestellt, der geantwortet habe, sein Hund sei "rattenscharf".



11.6.13: Bei Rehhof ist die Jagd jetzt verboten

"Nach tödlichem Schuss auf Hündin - Bei Rehhof ist die Jagd jetzt verboten", titelt nordbayern.de am 11.6.2013 und schreibt: "Nach dem tödlichen Schuss eines Jägers (74) auf eine Hündin hat die Stadt den Bereich um den Schnakenwinkelweg jetzt zur befriedeten Zone erklärt." Der 74-jährige Jäger hatte Mitte Dezember 2012 aus eine Hovawart-Hündin mit einem gezielten Schuss niedergestreckt. Angeblich, weil er sie mit einem Fuchsverwechselt habe. Doch Ermittler der Polizeiinspektion seien nach intensiven Recherchen offenbar zu einem anderen Schluss gekommen. Der Jäger hatte einen Strafbefehlt und eine Geldstrafe erhalten - seinen Jagdschein hat er abgegeben.


30.5.13: Mehrere Katzen tot - mit Kugeln und Gift

Im österreichischen Krems ist die Aufregung groß: Siamkatze „Foxi“ wurde erschossen - und das auch noch genau dort, wo die Kinder spielen. Dies meldet der Kurier am 30.5.2013. Der zuständige Jagdleiter behauptet, dass beim Abschuss der geforderte 300-Meter-Abstand zu verbauten Gebiet eingehalten wurde - was die Anwohner bezweifeln. Zudem seien fünf weitere Katzen sind spurlos verschwunden.
Auch in Gmünd wird nach einem mutmaßlichen Katzenmörder gefahndet - seit 2008 wurden hier vier Katzen getötet.
Der Verein Pfotenhilfe hat eine Belohnung von 500 Euro für den entscheidenden Hinweis ausgeschrieben.



18.5.13: 77-jähriger Jäger erschießt Hündin

Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung berichtet am 18.5.2013: „Seit Tagen geistert die tragische Geschichte von einem toten Hund durch Neersbroich. Das Tier soll im angrenzenden Wald von einem Jäger willkürlich erschossen und verscharrt worden sein.“

Beim Spaziergang mit ihrem Frauchen wurde die Hündin Ildiko von einem 77-jährigen Jäger erschossen. Betty L., eine schwerkranke Krebspatientin, trauert um die Hündin, die sie vor drei Jahren als Welpe bekommen hat. "Ildiko war für mich eine unglaubliche Kraftquelle, sie spendete mir Trost, wann immer ich ihn brauchte", zitiert die Zeitung die Hundehalterin.

Ildiko hatte gerade eine einjährige Ausbildung zum Therapiehund abgeschlossen und hatte ihr Frauchen, eine gelernte Krankenschwester, schon mehrfach in Kindergärten und Senioreneinrichtungen begleitet. "Ich hatte bereits mehrere Job-Angebote. Ich musste nur meinen Krankenhausaufenthalt abwarten", zitiert die Zeitung die Hundehalterin weiter. "Jetzt ist auch noch meine berufliche Existenz zerstört."

Mittlerweile hat die 47-jährige Besitzerin Strafanzeige gestellt.



4.6.13: Jäger versteckten erschossenen Hund

"Zwei Jäger sind im Salzburger Flachgau besonders dreist vorgegangen: Sie erlegten in der Vorwoche in einem Wald in Thalgau einen frei laufenden Hund und versteckten ihn - obwohl sie den Besitzer des Tieres kannten - in einem Fuchsbau." Dies meldet die Krone-Zeitung am 4.6.2013.

Vor diesem Hintergrund fordert der Österreichischer Hundehalterverband ÖHV erneut ein generelles Abschussverbot von Hunden und Katzen durch Jäger.
In einer Online-Petition auf der Website des Verbandes haben Hunde- und Katzenfreunde die Möglichkeit, diese Forderung des ÖHV zu unterstützen.





 



24.4.13: Jäger erschießt meinen Hund

"Aus nur zwei Meter Entferung! Jäger erschießt meinen Hund ...Weil er ihn angeblich mit einem Fuchs verwechselt hat" titlet BILD Leipzig am 24.4.2013. Demnach wurde der dreijährige Spitz-Mischling Gucci bei einer Gassi-Runde von einem Jäger erschossen - aus nächster Nähe.
„Der Jäger stand nur zwei Meter von Gucci entfernt", ziitert BILD den Hundehalter. „Ich dachte es war ein Fuchs, ein Fuchs...", habe der Jäger gestammelt. Doch statt einer Entschuldigung sei der Schütze in seinem Jeep davon gebraust.



19.4.13: Hund erschossen: Jäger vor Gericht

Mitte Dezember 2012 hatte ein 74-jähriger Jäger im Nürnberger Stadtteil Rehhof eine Hündin erschossen – im Beisein ihres Herrchens. Die Staatsanwaltschaft hat nun gegen den Jäger einen Strafbefehl beim Amtsgericht Nürnberg erlassen. Dies meldet nordbayern.de am 19.4.2013.



2.4.13: Hund in Totschlagfalle

Am Ostermontag ist ein Hund im Wald von St. Ingbert in eine Totschlagfalle geraten und schwer verletzt worden. Dies meldet der Saarländische Rundfunk auf SRonline am 2.4.2013. Spaziergänger konnten den Hund befreien und brachten ihn in eine Tierklinik.



1.4.: Hund erschossen - Besitzer erstatten Anzeige

"Jäger erschoss Hund: Besitzer erstatten Anzeige", titelt die österreichische Kronen-Zeitung am 1.4.2013. Demnach hat ein Jäger am Ostersonntag im Südburgenland einen freilaufenden Hund beim Spaziergang mit seinen Besitzern erschossen. "Da sich die Hundebesitzer durch den Schuss selbst auch gefährdet gefühlt hatten, erstatteten sie bei der Polizei Anzeige", so die Zeitung.



27.3.13: Jäger erschießt Hund

"Tierschützer und Hundefreunde sind empört: Ein Jäger hat in einem naheliegenden Wald einen frei laufenden Hund erschossen", berichtet der Donaukurier am 27.3.2013.



25.3.13: Schaf erschossen

Auf einer Wiese nahe Veltrup am Hermeler See wurde ein totes Schaf aufgefunden. Es war von einem Geschoss aus einer Waffe getroffen worden. Dies meldet die Polizei Steinfurt am 25.3.2013.



Erschossener Hund: Verfahren gegen Jäger eröffnet

"Erschossener Hund: Verfahren gegen Jäger eröffnet", titelt nordbayern.de am 22.2.2013. In einem Nürnberger Stadtteil hatte ein Jäger eine Hündin beim Gassigehen mit ihrem Herrchen erschossen. Nun wurde vor dem Amtsgericht Kla ge erhoben - dem Jäger droht der Verlust des Jagdscheins.



19.2.13: Mitten im Ort - Jäger schoss Hündin

„Mitten im Ort - Jäger schoss süße Hündin Leijka tot!“, titelt heute.at am 19.2.2013 und berichtet: „Für Studentin Gabi (23) und ihre Familie aus Oberthumeritz (NÖ) brach am Wochenende eine Welt zusammen: Hündin Leijka wurde von einem Jäger mit einem Fuchs verwechselt, angeschossen und verblutete hilflos.“



13.2.13: Hund mit Fuchs verwechselt und erschossen

"Hund mit Fuchs verwechselt und erschossen: Polizei zeigt Jäger an", titelt die Aargauer Zeitung am 13.2.2013.
Demnach war die Hundebesitzerin mit ihren Hunden auf einem Spaziergang. Plötzlich wurde "Stummeli" von einem Schuss getroffen wurde und starb. Die Polizei hat den Jäger nun angezeigt.



8.2.13: Jäger erschießt Bernhardiner

"Jäger erschießt Bernhardiner", titelt ovb-online.de am 8.2.2013. Demnach hat ein Jäger in Aschau auf zwei Bernhardiner geschossen, die vom Hof ihres Besitzers entwischt waren. Der Jäger erschoss "Ludi", "Bernie" wurde angeschossen. Die Besitzer der Zeitung zufolge haben rechtliche Schritte eingeleitet und wollen den Jäger Schadensersatz und wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz belangen.



8.2.13: Angeschossener Kater in Falle

"Polizei rettet Kater aus Fangeisen - Unbekannter schoss auf Tier", meldet die Leipziger Volkszeitung am 8.02.2013.
Nachdem der Kater im Erzgebirge aus der Falle befreit war, musste der Tierarzt auch noch ein Projektil herausoperieren.



24.1.13: Pony mit Wildschwein verwechselt

"Pony mit Wildschwein verwechselt - Jäger muss Waffenschein abgeben", titelt der Generalanzeiger Bonn am 24.1.2013. Das Verwaltungsgericht Koblenz (Az.: 6 L 828/12) verurteilte einen Jäger, aus 50 Metern Entfernung ein Pony, das auf einer Wiese graste, mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen.



28.12.12: Ganz Nürnberg ist Jagdgebiet

„Ganz Nürnberg ist Jagdgebiet - Außerhalb definierter Verbotszonen dürfen Jäger überall schießen“, meldet nordbayern.de am 28.12.2012. Hintergrund: Im Nürnberger Stadtteil Rehhof wurde am 15. Dezember eine Hovawarth-Hündin vor den Augen ihres Herrchens von einem 74-jährigen Jäger erschossen. Dies führte zu Protesten der Anwohner. Immer wieder werde die Frage gestellt, ob Jagdpächter im Stadtgebiet ihre Schusswaffen nach Belieben einsetzen dürfen, so das Nachrichtenportal. „Die Antwort: Im Prinzip ist ganz Nürnberg ein Jagdgebiet.“
nordbayern.de fragte beim Ordnungsamt nach: Demnach seien weder Fußwege noch Straßen ausgenommen. Das Gesetz schreibe auch keinen Mindestabstand zu den Einfamilienhäusern vor, die das Naherholungsgebiet säumen. Selbst in die Richtung dieser Wohnhäuser dürfe ein Jäger abdrücken, wenn die Waffe dabei so gehalten werde, dass die Kugel die Gebäude nicht erreichen kann.



21.12.12: Hund in Nürnberg grundlos abgeknallt?

"Hund in Nürnberg grundlos abgeknallt? - Jäger zieht den Zorn Rehhofs auf sich - Die Polizei ermittelt", titelt www.nordbayern.de am 21.12.2012. Demnach hat ein Jäger im Nürnberger Stadtteil Rehhof eine Hovawart-Hündin erschossen – beim Spaziergang mit ihrem Herrchen, auf einer Wiese unweit des Wohngebiets, auf der Menschen unterwegs waren. Die fünfeinhalbjährige Hündin habe mit anderen freilaufenden Tieren gespielt, als der Hundehalter den Schuss hörte und mit ansehen musste, wie sein Hund starb. Der Rentner habe einen Nervenzusammenbruch erlitten.
Der Jäger habe den Zorn des Viertels auf sich gezogen. „Zeugen berichten, er habe unterschiedliche Gründe für den Abschuss genannt. Angeblich will er das Tier mit einem Fuchs oder Reh verwechselt haben“, so nordbayern.de.



5.12.12: Bundesregierung hält am Abschuss fest

Auf Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen an das Bundeskanzleramt bestätigt das von Frau Aigner geleitete Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, dass ihr Ministerium am so genannten „Jagdschutz“ festhalten will. Der Jagdschutz regelt in den Jagdgesetzen den Abschuss von Hunden und Katzen.



Mein Pferd wurde verletzt

Gestern fand neben unserer Koppel eine Treibjagd (mit Hunden) statt (sehr intelligent, weil Pferde ja Fluchttiere sind). Unsere Pferde scheuten, liefen in ihrer Panik die Koppel rauf und runter. Wobei sich meine 3 jährige Stute verletzte, sie hatte an der Brust eine etwa 6x6 cm große Fleischwunde.
Der Tierarzt kam, und sagte sie habe Glück, etwas tiefer oder etwas mehr seitlich und ich hätte sie wegen einem offenem Gelenk einschläfern lassen können. Sie musste betäubt, sediert und genäht werden. Kostenpunkt: 200€!
Und das nur, weil sich die Jäger einbilden, neben einer Pferdekoppel eine Treibjagd zu veranstalten und uns nicht mal was davon zu sagen? Was soll das denn?
Ich habe an die Behörde und an den Jägerverbund ein saftiges Mail geschrieben und gedenke Schadensersatz zu erheben!

Stefanie Poser
(Studentin der Vetmed Uni Wien)



 



Zuschrift eines Tierfreundes

Ich war vor einigen Tagen Körnerfutter bei der Raiffeisen einkaufen. Ich frage so, mensch, ihr habt hier ja auch Katzen laufen, sind euch in letzter Zeit welche zugelaufen oder sind mal welche abhanden gekommen – es gibt hier sehr viele Vermisstenanzeigen von Katzen, und die Besitzer finden ihre Tiere nicht wieder, wenn sie auf die Suche gehen. Da erzählt mir der eine Verkäufer, wenn die Population der Katzen zu groß wird, fängt der Jagdpächter die Katzen mit einer Falle weg und nimmt sie mit. Ich weiß, dass er ein Katzenhasser ist, ich wohne in seinem Jagdgebiet und ich weiß auch, dass er schon jahrelang Katzen nachstellt und zur nachtschlafenden Zeit rum fährt und sich auf die Suche nach Katzen macht. Die Raiffeisen befindet sich innerhalb der Ortschaft, und es sind keine verwilderten Katzen, sondern Hauskatzen, die einen Besitzer haben. Was ist mit Katzen, die nur mal auf Tour sind? Sie werden tot geschlagen oder zur Schärfeprüfung für den Jagdhund genommen.
S.



16.11.12: Jagdhunde statt Wildschwein geschossen

Die Zeitschrift JÄGER meldet am 16.11.2012, dass zwei Jagdhunde "beim Stellen von Schwarzwild" erschossen worden seien. Ein Hund sei bei einer Nachsuche, ein anderer während einer Drückjagd von Jägern erschossen worden.



 Bild: Eilert Voß



15.11.12: Jäger erschießt Fohlen statt Wildschwein

"Jäger erschießt Fohlen statt Wildschwein", meldet der ORF am 15.11.2012. Demnach hatte der Besitzer eines Rassefohlen im Wert von 15.000 Euro einen Schuss gehört. Kurz darauf klingelt ein Jäger und teilte ihm mit, dass er ein Jungfohlen aus Versehen mit einem Wildschwein verwechselt habe.



31.10.12: Jäger erschoss Pferd

"Auf Wildschweine gezielt: Jäger erschoss Pferd", titelt die Kleine Zeitung am 31.10.2012. Dem Bericht zufolge hatte der zuständige Jäger einen Jagdgast zur Wildschweinjagd eingeladen. Die beiden Jäger waren nachts an der Pferdekoppel unterwegs, die an einen Gutshof grenzt. Der Jagdgast meinte, auf Wildschweine zu schießen, traf aber das Islandpony eines 16-jährigen Mädchens. "Meine Tochter war außer sich vor Schmerz, aber auch darüber, dass die beiden Männer nur vom Geld redeten, weil sie das Pferd selbstverständlich bezahlen und ihr zum Trost einen Reitgutschein anboten", zitiert die Kleine Zeitung den Vater des Mädchens. Und: "Ich bin in der Nacht über den Hof gegangen um im Stall nachzusehen, da hätte es mich ja auch erwischen können."


22.10.12: Schaf auf Wiese erschossen

“Schaf auf Weide in Wolfurt erschossen“, meldet der ORF am 22.10.2012.



10.10.12: Jäger verwechselt Pferd mit Wildschwein

"Jäger erschießt Pferd: Jagdschein vorläufig eingezogen", so eine Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Koblenz am 1.10.2012. Ein 33-jähriger Hobbyjäger hatte in der Nacht auf einer Wiese etwas gesehen, das sich bewegt: In der Annahme, es handele sich um ein flüchtendes Wildschwein erschoss er ein auf der Wiese grasendes Pferd mit einem Schuss in den Hals. Daraufhin zog die Kreisverwaltung den Jagdschein des Hobbyjägers ein.


Der Jäger klagte dagegen, weil es sich um eine verhängnisvolle Verwechslung gehandelt habe.
Nun entschied das das Verwaltungsgericht Koblenz: Der sofortige Entzug von Jagd- und Waffenschein war gerechtfertigt. "Nach dem Bundesjagdgesetz sei der Jagdschein für ungültig zu erklären und einzuziehen, wenn der Inhaber nicht die erforderliche Zuverlässigkeit besitze. Davon sei unter anderem auszugehen, wenn Grund zu der Annahme bestehe, dass der Betroffene Waffen und Munition missbräuchlich oder leichtfertig verwenden werde. Das sei hier der Fall. Der Antragsteller habe in grob fahrlässiger Weise auf das Pferd geschossen", heißt es in der Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts. Auf einer abgezäunten Koppel hätte der Jäger erhöhte Vorsicht walten lassen müssen. Ein Schuss, ohne das Ziel genau zu erkennen, sei eine besonders schwerwiegende Verletzung von Sorgfaltspflichten und stelle einen leichtfertigen Umgang mit Waffen und Munition dar.
Verwaltungsgericht Koblenz, Beschluss vom 21.09.2012, Az. 6 L 828/12.KO



8.10.12: Pony auf der Weide angeschossen - tot

Ein drei Jahre altes Mini-Shetlandpony, das friedlich auf einer Weide graste, wurde am Samstagnachmittag angeschossen und starb daraufhin. Dies berichtet der Generalanzeiger Bonn am 8.10.2012. "Eine Bekannte hat gegen 11 Uhr noch nach Cuba gesehen, da war noch alles in Ordnung", zitiert der Generalanzeiger die Pferdebesitzerin. Als die Freundin dann zwei Stunden später von einem Ausritt zurückkehrte, habe das kleine Pony - Schulterhöhe 85 Zentimeter - apathisch und zitternd im Unterstand gestanden, am Bauch sei feiner Blutfaden zu sehen gewesen. Die herbeigerufene Tierärztin entdeckte die Schusswunde und bei einer Röntgenuntersuchung in der Pferdeklinik wurde das Projektil entdeckt, das unter einem Rippenbogen steckte. Am Sonntagabend starb das Pony - vermutlich an inneren Blutungen.


24.9.12: Pferd erschossen - keine Konsequnezen

"Jäger wollte Wildschweine erlegen – und tötete ein Pferd / Keine Konsequenzen: Besitzerin vermutet Mauschelei", titelt die Nassauische Neue Presse am 24. September 2012. Demnach hatte ein Jäger am 27. November 2011 aus Versehen dem Friesenwallach "Ludse" eine Kugel in den Kopf geschossen. "Für den Jäger wird der Schuss strafrechtlich ohne Folgen bleiben. Er darf weiter auf die Jagd gehen, die zuständige Behörde geht von einem Unfall aus", so die Zeitung.


19.9.12: Jäger erschießt Pferd statt Wildschwein

Ein Jäger hat ein Pferd auf einer Wiese erschossen. In der Nacht zum Sonntag habe der Jäger bei Oberried (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) an einem Wiesenrand eine Wildsau entdeckt, meldet WELT online am 19.9.2012. "Nachdem der erste Schuss daneben gegangen war, erlegte er mit dem zweiten den 20-jährigen Wallach."
Der Jäger sei jedoch froh, dass Vorfall keine Menschen verletzt worden seien, schreibt die Badische Zeitung am 17.9.2012. Den Jagdschein müsse der Schütze vorerst aber nicht abgeben.





14.9.12: "Tödliche Schüsse auf Katzen sind legal"

Der NDR berichtet am 14.9.2012, dass im Delmenhorster Stadtteil Hasbergen nach Angaben einiger Anwohner Tiere angeschossen worden und an den Verletzungen verendet seien. So hat Katzenbesitzerin Marion Adolph hat ihren Kater "Krümel" erschossen aufgefunden. Inzwischen holt sie die Katzen ins Haus, wenn sie abends die Jäger zum Hochsitz fahren sieht.
Kreisjägermeister Helmut Blauth weist vor der Kamera darauf hin, dass es legal sei, eine Katze zu erschießen, die sich mehr als 300 Meter von einem Wohngebiet entfernt aufhalte. Jäger seien durch den sogenannten Jagdschutz gesetzlich dazu verpflichtet, Wildtiere vor wildernden Hunden und Katzen zu schützen.
Sehen Sie den NDR-Bericht vom 14.9.2012



Jäger erschießt Pferd statt Wildschwein

Die Hamburger Morgenpost berichtet am 29.8.2012: "Ein Jäger aus Brandenburg hat in der Nacht versehentlich ein Pony erschossen. Angeblich hatte er es für ein Wildschwein gehalten. Dabei stand es auf der Wiese eines Pferdehofes..."
Demnach waren zwei Jäger nachts auf der Pirsch, als sie im Dunkeln ein Pferd auf der Weide für ein Wildschwein hielten und tot schossen. Das sieben Jahre alte Reit- und Springpferd sei 15.000 bis 20.000 Euro wert gewesen, so die Zeitung.



Shira wurde von einem Jäger getötet!

Die Golden Retriever-Hündin „Shira“ wurde von einem Jäger erschossen.
Der Tierschutzverein Ibbstal berichtet darüber:
"Wir sind erschüttert, bedauern das zutiefst und können nicht begreifen, welches Recht sich der Berufsstand “JÄGER” herausnimmt, einfach einen Hund zu erschießen." - Wobei es sich vermutlich um Hobbyjäger - und nicht um Berufsjäger - gehandelt haben dürfte.
www.tsv-ybbstal.at



Jäger erschossen Hund

Zwei Jäger aus Thalgau haben einen frei laufenden Hund erschossen, berichtet www.regionews.at am 1.6.2012. "Um ihre Tat zu vertuschen, legten sie den toten Hund in einen bewohnten Fuchsbau, obwohl ihnen der Besitzer des Hundes bekannt war. Als dieser die Waidmänner aus Thalgau nach seinem Hund fragte, gaben sie an, ihn nicht gesehen zu haben."
Auch der Polizei gegenüber hätten die beiden Jäger zunächst nicht die Wahrheit erzählt.



VOX: Sendung über Haustierabschüsse

Der Tieranwalt – Tod beim Gassigehen
Die Sendung "Hund, Katze, Maus" auf VOX am 31.3.2012 machte Haustierabschüsse durch Jäger zum Thema:
350.000 Jäger töten jährlich 40.000 Hunde und 350.000 Katzen – mit fatalen Folgen für Tiere und ihre Besitzer.
Sender-Informationen zum Thema und Ausschnitt "Der Tieranwalt -Tod beim Gassigehen" ansehen
Ganze Sendung ansehen (Beitrag über Haustierabschüsse ab Minute 15)


NRW: Neues Landesjagdgesetz unterstützen!

Machen Sie mit bei der PETA-online-Aktion:
Unterstützen Sie Minister Johannes Remmel bei seinem Kampf um ein verbessertes Jagdgesetz!

Minister Johannes Remmel in NRW kämpft seit Langem um Verbesserungen im Landesjagdgesetz. Bitte ermutigen Sie ihn, nicht aufzugeben!
Hier können Sie sich der Online-Forderung nach einem Verbot des Hautierabschusses beteiligen.


PETA-Ermittler decken Katzenmord auf

Ihre Katze ist verschwunden? Vielleicht war es der Jäger…

PETA-Ermittler machten im März 2012 einen grausamen Fund in einer Kadavertonne einer Hühnerfarm. Dort befanden sich erschossene und sogar erschlagene Katzen. Der zuständige Pächter zeigt sich allerdings ungerührt: „Wenn die Katze wildert, hab‘ ich da Verständnis dafür, wenn die erschossen wird.“ Auf die Frage, woran man denn erkenne, ob eine Katze „wild“ sei oder ein Zuhause habe, hieß es dann aber, das könne man nicht erkennen.
Auf dem Bild wird die Todesursache beim Tierarzt geklärt (Copyright PETA Deutschland e.V.).
sehen Sie das PETA-Video


24.3.12: Hund aus Rache erschossen?

Ein Jäger soll den Hund seiner Nachbarn erschossen haben. Dies berichtet das Westfalen Blatt am 24.3.2012. Demnach geht die Hundebesitzerin von einem Racheakt aus, da seit zwölf Jahren ein Nachbarschaftszwist bestehe. Die Hundehalter haben einen Rechtsanwalt beauftragt, Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld zu stellen.



10.3.12: 8.000 Euro Strafe für Jäger

Ein 71-jähriger Jäger aus dem Westallgäu wurde vom Amtsgericht Lindau zu einer Geldstrafe in Höhe von 8000 Euro verurteilt. Dies berichtet das die Allgäuer Zeitung in ihrer online-Ausgabe am 10.3.2012. Der Jäger habe zum einen im März 2011 absichtlich den Hund eines 37-Jährigen überfahren (Verstoß gegen das Tierschutzgesetz) und zum anderen in drei Fällen im Herbst 2010 eine 72-jährige Spaziergängerin genötigt: „Der Jäger hatte gedroht, ihren Hund zu erschießen, falls sie diesen nicht an die Leine nehmen würde“, so die Zeitung.
Link zum Artikel



1.3.12: Schüsse auf Kühe: Jäger vor Gericht

Ein Jäger hatte im Oktober 2010 nachts "aus Versehen" weidende Rinder der seltenen Rasse „Harzer Rotes Höhenvieh“ erschossen. Die HNA berichtet am 1.3.2012, dass der Jäger sich ab Mitte März vor dem Amtsgericht Osterode verantworten müsse. Die Staatsanwaltschaft habe den Waidmann wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und Sachbeschädigung angeklagt.



29.2.12: Jäger erschoss Kätzchen

"Ein Jäger erschoss mein Kätzchen", titelt der Berliner Kurier am 29.2.2012 und schreibt: "Weil ihn die Katze seiner Nachbarin nervte, hat ein Jäger (78) das liebe Tier mit einem Gewehr erschossen – vor den Augen des geschockten Frauchens." Der Jäger habe die einjährige Katze Molli vorher auf seinem Grundstück gefangen.



Jäger erschießt Hund vor Augen des Herrchens

Keine zehn Meter von Hundebesitzer entfernt erschossen Jäger in völliger Dunkelheit seine aus Griechenland gerettete Mischlingshündin Sophie. "Wohlgemerkt nicht im Wald, sondern am Sollner Reitverein Corona, nahe der ersten Wohnhäuser an der Muttenthalerstraße", schreibt die tz München am 22.2.2012.



Jäger erschießt Hund auf dem Friedhof

„Ein Jäger hat auf einem Friedhof in Neumünster einen Hund erschossen. Ein Fuchs war im Visier, als eine Golden-Retriever-Hündin in den Schuss lief.“ Dies berichtet der Holsteinische Courier (shz.de) am 14.2.2012.
Die Jagd auf dem Friedhof stehe jetzt auf dem Prüfstand.



Für diese Katze, die in eine Schwanenhals-Falle geraten war, kam jede Hilfe zu spät. Bild: IJH



Aus dem Katalog der Firma Kieferle GmbH:

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Kommentare aus einem Jägerforum

Jagd auf Katzen mit Fallen

Im Jägerforum "Wild und Hund" gaben Jäger Ende 2011 folgende Kommentare ab:


"Ich warte immer noch auf den Tag so ein Wonneproppen von Katze in der Falle zu haben"

"Ich filme so etwas meist recht kurz mit einer .308er Linse."

"Nach meiner Statistik kommen bei mir auf eine gefangene (und dann meintewegen im Tierschutzheim abgegebene - das soll hier keine Grundsatzdiskussion werden) Katze mindestens 10 Kater."

"Gestern auf der Treibjagd erzählte ein Mitjäger, daß er auf knapp 300 ha nicht weniger als 40 Katzen gefangen hat .... bin natürlich wieder hochmotiviert (bei immer noch schätzungsweise 9 Mio. Katzen in D)."

"So, vor Weihnachten war jetzt einmal eine Katze in der Falle - das korrigiert die Statistik wieder etwas."

"Ich bin dieses Jahr bisher bei 23 Katzen auf 360ha, da kommen sicher noch welche zu!"



Pferd auf Koppel erschosen

"Pferd auf der Koppel erschossen", titelt www.mittelhessen.de am 9.12.2011. Demnach sei am Abend des ersten Advent gegen 22.30 Uhr ein Schuss in der Nähe einer Pferdeweide im hessischen Winkels gefallen. Am nächsten Morgen wurde auf der Weide ein totes Pferd gefunden. Der Jäger habe vom Rand der Pferdekoppel auf Wildschweine schießen wollen - bei völliger Dunkelheit, denn es war Neumond. Die Besitzerin des Pferdes habe einen Anwalt eingeschaltet.



 



9.12.11: Katze voller Schrotkugeln - Notfall-OP

Die Stuttgarter Zeitung berichtet am 9.12.2011 von der Katze Yessie, die angeschossen wurde und nur durch eine mehrstündige Notfall-Operation gerettet werden konnte, bei der ihr die Schrotkugeln heraus operiert wurden. Demnach sei die Katze, nachdem sie tagelang vermisst worden war, schließlich schwer verletzt zusammengekauert am Boden liegend gefunden worden.
Der zuständige Kreisjägermeister behauptet, er kenne niemanden, der Katzen schießen würde...



„Klar schießen wir auch Katzen tot“

In Osterode/Harz wurde eine Hauskatze erschossen - nahe der Wohnbebauung.
„Klar schießen wir auch Katzen tot“, titelt der Harzkurier am 11.11.2011 und schreibt: "Vor drei Jahren der Schuss auf ein Wohnhaus in Dreilinden, letztes Jahr Anfang Oktober die Schüsse auf das Rote Höhenvieh, jetzt traf es eine Katze nahe der Wohnbebauung."
Einige Anwohner aus Osterode sagten gegenüber der Zeitung, sie fühlten sich nicht mehr sicher. Hundebesitzer fragten sich, ob sie dort überhaupt ohne Gefahr an Leib und Leben spazieren gehen könnten.
Die Aussage „Klar schießen wir auch Katzen tot“ stammt vom zuständigen Jagdpächter.



Jagdhunde zerfetzen Kater 20 Meter vom Haus

Im Zuge einer Treibjagd wurde Kater Leo von zwei Jagdhunden zerfetzt - am Rande des Grundstücks seiner schockierten Besitzerin, etwa 20 Meter vom nächsten Haus des Hofes entfernt. Dies berichten die Westfälischen Nachrichten am 11.11.2011.
„Wir haben ein Problem damit, dass die Menschen nicht auf ihre Katzen aufpassen“, zitiert die Zeitung den Revierinhaber.
Die Besitzerin der Katze berichtet dagegen gegenüber den Westfälischen Nachrichten, dass sie entgegen einer Absprache nicht informiert worden sei, dass die Treibjagd bevorstand. Sonst hätte sie die 13 Katzen, die Hunde und die sechs Pferde rechtzeitig herein geholt.
Die Katzenbesitzerin will sich nun für die Abschaffung der Jagd einsetzen.



Jäger verwechselt Hund mit Wildschwein

Ein 74-jähriger Jäger wollte Wildschweine schießen. Als er etwas rascheln hörte, schoss er - und traf den Hund eines Bauern tödlich.
Die Bauersfrau stellte Strafanzeige wegen Sachbeschädigung und Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das Verfahren gegen den Jäger wurde nach der Zahlung von 400,00 Euro eingestellt - doch der Jäger musste seinen Jagdschein für 3 Jahre abgeben.
Quelle: www.formblitz.de, 27.10.2011



Jäger tötet Katze vorm Gartenzaun des Besitzers

“Jäger tötet Katze vorm Gartenzaun des Besitzers“, titelt das Flensburger Tagblatt am 8.10.2011.

"Miezi" wurde direkt am Wohnhaus ihres Besitzers mit „zwei gezielten Schüssen in die Hinterläufe von einem ortsansässigen Jäger erschossen“, so die Zeitung. Der Jäger gab an, die Katze mit einem Dachs verwechselt zu haben.

Der Katzenbesitzer sei Augenzeuge des Geschehens gewesen und zeigte sich entsetzt, dass der Jäger die erschossene Katze anschließend einfach in eine Hecke auf dem Grundstück geworfen hat. Der Bestizer der Katze hat Anzeige bei der Polizei erstattet.

Das Flensburger Tagblatt zitiert den Jäger wie folgt: "Die Katze ist von unserer Jagdgemeinschaft ordnungsgemäß gestreckt worden. Als Jäger weiß ich, was ich darf und was ich nicht darf...“



Leserbrief: Initiative jagdgefährdeter Haustiere

"Ordnungsgemäß gestreckt"? Wie dreist werden die Lodengrünen noch? Der Schütze hat sich so viel vorzuwerfen, dass er eigentlich freiwillig die Lizenz zum Töten abgeben sollte - auch wenn zufällig in 25 Jahren (hoffentlich!) nicht mehr passiert ist!

> Fehlerhaftes Ansprechen
> Verstoß gegen den Jagdschutzparagraphen des SH-Landesjagdgesetzes.
> Personengefährdung
> Verstöße gegen das Jagd- und Tierschutzrecht
> Versuchter Diebstahl etc. etc. etc.

Wer so verantwortungslos und rücksichtslos handelt, sollte keine scharfe Waffe tragen dürfen.

Hoffen wir, dass die Anzeige von einem Polizisten aufgenommen wurde, der selber kein Jäger ist, dass sie an einen Staatsanwalt gerät, dessen Hobby NICHT die Jagd ist, und dass sie - falls der Fall vor Gericht geht - vor einem Richter verhandelt wird, der ebenfalls nicht diesem blutigen Hobby nachgeht.

Haustiere haben heute den Stellenwert von Familienmitgliedern. Jeder an die Öffentlichkeit gebrachte Fall von Haustiertötungen durch Jäger schafft auf einen Schlag Hunderte neuer Jagdgegner. Und das (aus gutem Grund) ohnehin angekratzte Image der lodengrünen Seilschaften wird noch weiter geschädigt.

In Ellingstedt und Umgebung sind tatsächlich schon zahlreiche Katzen nachweislich durch Jäger zu Tode gekommen. (...)



 



Jäger stellt Familie tote Hunde vors Haus

„Jäger stellt Familie Kiste mit toten Hunden vors Haus“, titelt die Kronen Zeitung am 30.9.2011. Demnach soll ein schießwütiger Jäger in Niederösterreich die Hunde einer Familie abgeknallt haben. Anschließend habe der Jäger die beiden toten Hunde in Obstkisten bei den Besitzern vor die Haustür gestellt.

„Immer wieder werden der Krone-Tierecke Fälle mit schießwütigen Jägern gemeldet“, so die Zeitung. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN will der Familie juristisch weiter helfen.



Diese Katze wurde tagelang vermisst. Sie war in eine Falle geraten. Als sie nach Hause kam, hing ein Bein nur noch an Hautfetzen. Dank Tierarzt hat sie überlebt. · Bild: Freiheit für Tiere



Neuer Jägerpräsident für Katzenabschuss

Auf dem Bundesjägertag am 17.6.2011 wurde der niedersächsische Bundestagsabgeordnete Hartwig Fischer zum neuen Präsidenten des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) gewählt.

Der neue Jägerpräsident setzte an seiner Antrittsrede auf Digitalisierung der Kommunikation innerhalb der Jägerschaft und nach außen:

„Wir müssen agieren. Wir müssen emotionale Bilder verbreiten. Wer sieht, wie grausam eine Katze ein Nest ausräubert, der bekommt auch Verständnis dafür, dass Jäger wildernde Katzen schießen.“



Hauskatze als Jägeropfer

Dieses Bild einer erschossenen Hauskatze schickte die Initiative jagdgefährdeter Haustiere IJH dem Jägerpräsidenten



Schreiben der Initiative jagdgefährdeter Haustiere

Schreiben der Initiative jagdgefährdeter Haustiere IJH an den neuen Bundesjägerpräsidenten Hartwig Fischer:

Sehr geehrter Herr Fischer,

ja, das Zeitalter der Digitalisierung ist wunderbar – gibt es uns doch die Möglichkeit, Ihre markige Antrittsrede als DJV-Präsident mit nur einem Klick an viele, viele Jagdgegner weiterzuleiten. Wie viele das tatsächlich sind, werden Sie im Laufe der Zeit selber feststellen......

Darüber hinaus werden die Halter von ca. 7 Millionen Katzen und 4 Millionen Hunden in Deutschland Ihren Aufruf zum Haustiermord kaum gelassen hinnehmen. Auch dafür werden die Möglichkeiten der virtuellen Datenverbreitung und die Social Networks sorgen.

Ein kleines Häuflein von Reaktionären mag Ihnen auf dem Bundesjägertag huldigen – Ihre Vorgänger hätten allerdings gewusst, dass solche Äußerungen vom Standpunkt der Öffentlichkeitsarbeit aus schlechter nicht hätten sein können.

Die Verbreitung emotionaler Bilder von Katzen, die "grausam" ein Nest ausräubern, werden kaum so hohe Emotionen wecken wie Fotos von Hunden und Katzen, die durch Jäger getötet oder verletzt wurden.

Lodengrüne Verblendung übersieht gern, dass Hunde und Katzen in unserer modernen Zeit Familienmitglieder sind, und dass der Verlust eines solchen unendliches Leid über Kinder und Erwachsene bringt.

Auch digitale Dokumente von krank geschossenem Wild, dass sich tagelang quälen muss, von Bau- und Fallenjagd lassen bei Tierfreunden nicht unbedingt Verständnis für die Jagd aufkommen. Entsprechendes Material ist in den virtuellen Medien reichlich vorhanden.

Aufgrund dieser Tatsachen wird sich die naturbewusste und tierliebende Öffentlichkeit IMMER "der grünen Zunft entgegenstellen". Sie kann gar nicht anders.

Weidmannsunheil!

Ihre
Initiative jagdgefährdeter Haustiere
Astrid Krämer
Bergstraße 2
49593 Bersenbrück
www.ijh.de
ijh-niedersachsen@online.de



Hund als Jägeropfer

Dieses Bild eines Hundes mit Schrotkugeln im Körper schickte die Initiative jagdgefährdeter Haustiere IJH dem Jägerpräsidenten



11.7.11: Jäger erschießt Schäferhund

Ein Jagdpächter erschoss bei Rügshofen einen belgischen Schäferhund. Die Main Post berichtet am 11.7.2011, dass der Hund, der sein Frauchen bei ihren Ausritten begleitete, dem Jagdpächter wohl schon länger ein Dorn im Auge gewesen sei.

Die Reiterin hat Strafantrag bei der Polizeiinspektion in Gerolzhofen
gestellt.

"Der Verlust des belgischen Schäferhunds wiegt für die Besitzerfamilie
umso schwerer, als der knapp fünf Jahre alte belgische Schäferhund mit
Stammbaum zum Schutzhund ausgebildet worden war. Sein Wert dürfte somit bei mehreren Tausend Euro gelegen haben", so die Main Post.



8.7.11: Jäger verwechselt Hund mit Fuchs

Die Rhein-Zeitung berichtet am 8.7.2011: "Ein Jagdgast aus Holland hat auf einem Wiesengelände bei Kempfeld, wie er sagt, einen Hund mit einem Fuchs verwechselt und erschossen."
Als der Hundebesitzer wie jeden Abend gegen 22:30 Uhr mit seinem weißen Golden Retriever noch eine Runde gedreht habe, hörte er auf einmal einen Schuss. Der Hund war tot.
"Der Hundeliebhaber hat einen Anwalt eingeschaltet und Anzeige erstattet. Die Staatsanwalt prüft den Vorgang", so die Rhein-Zeitung.



5.7.11: Jäger hält Pferd für Wildschwein

"Jäger hält Pferd für Wildschwein und schießt", titelt die Rhein-Zeitung am 5.7.2011.
Was sich in der Nacht von Sonntag auf Montag in Guldental zugetragen habe, sei ein Alptraum für jeden Pferdehalter: "Einem
33-jährigen Jäger ist offenbar ein folgenschwerer Irrtum unterlaufen. Er
hat ein Pferd auf einer Weide erschossen, weil er es laut Polizei
fälschlicherweise für ein Wildschwein hielt."
Der Jäger hatte ein Schnauben gehört und sei sich sicher gewesen, dass es sich nur um ein Wildschwein handeln konnte.

Für die Pferdebesitzer sei der Tod des Tieres kaum begreifbar. Das Pferd gehörte der elfjährigen Tochter, die mit dem Tier aufgewachsen war.



4.7.11: Katze erschossen

"Jagdpächter erschießt Katze", titelt die Münsterländische Volkszeitung am 4.7.2011.
Die Katzenbesitzerin kann es nicht fassen: Ihre Katze Lisa wurde in der Umgebung ihres Hauses erschossen.
Der Jagdpächter des Reviers habe den Abschuss bestätigt:
„Wenn eine Katze im Außenbereich mindestens 150 Meter von einem Haus entfernt ist, darf man sie erschießen, weil sie dann als wildernd oder streunend gilt. Da hinten ist doch nur Prärie. Da war klar, wenn sie um die Uhrzeit dort unterwegs ist, streunt sie“, so der Jäger gegnüber der Münsterländischen Volkszeitung.
Die Tierfreundin überlege, Anzeige zu erstatten.



29.6.11: Hund des Nachbarn erschossen

"Gegen den Bürgermeister von Rentweinsdorf (Lkr. Haßberge), Willi Sendelbeck, ermittelt die Staatsanwaltschaft Bamberg", meldet br-online. Dem Jäger werde vorgeworfen, auf seinem Grundstück mit einer Schrotflinte den Hund seines Nachbarn erschossen zu haben.



17.6.11: Jäger schießt auf den Hauskater

Am Pfingstsonntag wurde der Kater "Little Joe" mit Schrotkugeln von einem Jäger angeschossen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Ärzte in der Tierklinik räumen dem Tier nur eine geringe Überlebenschance ein.
"Die Jägerschaft steht aber voll hinter der gesetzlichen Regelung, dass streunende Tiere erst in 200 Meter Entfernung einer Siedlung geschossen werden dürfen. Zur Prüfung dieses Falles muss es seinen behördlichen Gang nehmen", wird Axel Clausen, Vorsitzender der Kreisjägerschaft, in Boyens Zeitungen am 17.6.2011 zitiert.

Lesen Sie dort den ganzen Bericht:
http://zeitungen.boyens-medien.de/aktuelle-nachrichten/weitere-meldungen/artikel-ansicht/article/kleve-jaeger-schiesst-auf-den-hauskater.html



24.5.11: Jagdhund biss Katze zu Tode

"Jagdhund biss Katze zu Tode", titeln die Oberösterreichischen Nachrichten am 24.5.2011. Der Jäger sei mit seinem nicht angeleinten Jagdhund unterwegs gewesen. "Der Hund jagte die Katze und biss sie tot. Laut einer Zeugenaussage hätte der Jäger nicht eingegriffen, sondern den Hund regelrecht auf die Samtpfote gehetzt", so die Zeitung. der Vorfall habe sich weniger als 300 Meter vom nächsten Wohnhaus entfernt abgespielt. Die tote Katze habe der Jäger einfach liegen gelassen.
Das gerichtliche Verfahren läuft noch.



17.5.11: Jäger hetzte Katze zu Tode

Das Amtsgericht Grevesmühlen verurteilte einen 58-jährigen Jäger wegen Tierquälerei zu 2.450 Euro Strafe: Er soll seinen Jagdhund auf eine Katze gehetzt haben.
Die Lübecker Nachrichten berichten am 17.5.2011, dass der Jäger und sein Bekannter dabei von einem Zeugen beobachtet worden waren: “Seiner Aussage zufolge hätten die beiden Männer die rotbraune Katze in einer Falle mitgebracht und sie aus dem Behälter geschüttelt. Anschließend hätte der Hund 20 Minuten lang die Katze gejagt und angegriffen bevor sie schließlich verendete.“



10.4.11: Jäger erschießt Katze im Wohngebiet

"Bürger fassungslos: Jäger erschießt Katze mitten im Ortsgebiet", titelt die Krone Zeitung Österreich am 10.4.2011 und berichtet: "Mitten im Ortsgebiet von Kittsee im Burgenland hat ein schießwütiger Jäger mit seinem Gewehr auf eine Hauskatze gefeuert und das Tier getötet." Die Tat soll sich am hellichten Tag vor dem Haus des besitzers der Katze ereignet haben.
"Aufgrund von Zeugenaussagen - ein Passant hatte die grausame Tat gesehen - und einer Anzeige ermittelte die Polizei", schreibt die Krone Zeitung.



Jäger erschießt Hund - droht weitere zu erschießen

"In Münchsried (Ortsteil Gemeinde Brunn) geht die Angst um: Welcher Hund in der Nachbarschaft muss als nächster sterben? Ein Jäger hatte einen der vierbeinigen Lieblinge der Anwohner erschossen. Einfach so", meldet kanal8 am 26.2.2011.
Der gutmütige Berner Sennenhund sei der Liebling aller Kinder im Dorf gewesen. Doch statt sich zu entschuldigen, habe der Jäger gedroht: „Als nächstes sind eure Hunde daran.“



Jäger erschießt Hund auf Grundstück des Herrchens

In Tirol schoss ein Jäger schoss auf den gutmütigen Labrador-Bernhardiner-Mischling eines Bauern - mitten auf dessen eigenem Grundstück! Dies berichtet die Krone Zeitung www.krone.at am 19.2.2011. Der tödlich verletzte Hund habe sich noch ein paar Meter weiter geschleppt und sei dann qualvoll gestorben.
"Damit nicht genug, fand es jener Jäger, der den Abzug betätigte, nicht einmal für nötig, sich zu entschuldigen."
Erst auf öffentlichen Druck habe sich der Jäger entschuldigt: "Er hätte den Hund mit einem Fuchs verwechselt", so die Krone Zeitung.



Jäger erschoss zahmes Wildschwein

Ein Jäger hat das zahme Wildschwein Karlchen erschossen. Ein Tierfreund hatte den Frischling seit April 2010 aufgezogen - mit einigen Kosten und großen Mühen, da das Wildschweinchen zunächst noch nicht selbstständig essen konnte. "Karlchen war brav, stubenrein, sozial verträglich und absolut zuverlässig", so die Frankenpost am 18.2.2011.
Die Zeitung weiter: "Das Wildschwein hatte bereits am 15. Januar ... in der Sendung "Zeit für Tiere" im dritten Programm sein Können unter Beweis gestellt und viele Fernsehzuschauer, besonders Kinder, begeistert. "
Der Bayerische Rundfunk wollte einen weiteren TV-Beitrag mit Karlchen drehen. Doch nun ist das zahme Wildschwein tot.



Jäger erschießt zwei Familienhunde mit Schrot

Der Tod eines geliebten Tieres ist für viele Menschen ein Schicksalsschlag. Was es aber bedeutet, wenn der Hund oder die Katze von einem Jäger erschossen wird, ist kaum vorstellbar. Bei Christine Neumaier waren es gleich zwei Tiere: Ihre beiden erst 8 Monate alten schneeweißen Maremmanos (italienische Hütehunde) wurden im Oktober 2008 brutal erschossen - mit Schrot. »Es war ein Schock für die ganze Familie«, sagt sie. »Vor allem meine Kinder sind bis heute unglaublich traurig darüber«.


Der Jäger, der die beiden Hütehunde im oberbayerischen Gammelsdorf erschossen hatte, behaupte, was Jäger in so einem Fall immer vorbringen: angeblich hätten die Hunde gewildert. Doch Fragen über Fragen türmten sich in dem seit über einem Jahr andauernden Ermittlungsverfahren auf: So wurde einer der Hunde im befriedeten Bezirk - also innerhalb einer Ortschaft - getötet. Dort hätte überhaupt nicht gejagt werden dürfen.

Nach einer turbulenten Verhandlung verurteilte das Amtsgericht Freising den Jäger am 19.4.2010 zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen in Höhe von insgesamt 2.400 Euro. Diese Verurteilung müsste zum Entzug des Jagdscheins durch die Jagdbehörde führen. Doch das Urteil bezog sich nur auf die Tötung eines Hundes: Der Jäger hatte Rico, nachdem er ihn mit Schrot angeschossen hatte, den tödlichen Fangschuss gegeben, obwohl der Hund nur leicht verletzt war.

Lesen Sie den Bericht von Christine Neumaier aus dem Magazin "Freiheit für Tiere" 3/2010:

»Unser Hof liegt in einem kleinen Dorf mit zwei Bauernhöfen und einem weiteren Wohnhaus umgeben von Wiesen, Feldern und Wald. Am 18.10.2008 büxten unsere beiden erst 8 Monate alten Maremmanos (italienische Herdenschutzhunde) aus - wir wissen bis heute nicht, wie ihnen das gelungen ist. Um etwa 10 Uhr sahen wir sie zum letzen Mal. Kurze Zeit später suchten wir sie bereits, informierten die Polizei und alle Tierheime in unserer Gegend. Nachdem die Suche erfolglos blieb, meldeten wir uns bei der Gemeinde, gaben Zeitungsinserate auf und ein regionaler Radiosender brachte immer wieder unsere Suchmeldung mit einer Beschreibung der Hunde. Eine ganze Woche lang fuhren und liefen wir die Gegend ab und riefen laut nach den beiden.

Auf direkte Nachfrage erzählte unser gegenüberliegender Nachbar, ein Jagdpächter, eine Woche später jedoch, Jäger P. habe zwei weiße Hunde erschossen. »Ach, waren das deine?«, fragte der Jagdpächter (so als würde er als unser Nachbar die Hunde nicht kennen).

Am nächsten Tag ging ich zur Polizei, um Gewissheit zu erlangen. Die Polizei befragte den Jäger. Er gab zu, unsere Lieblinge erschossen zu haben und behauptete, sie hätten fünf Rehen hinterher gejagt. Angeblich wollte er gerade auf einen Hochsitz steigen und schoss mit einer Patrone auf beide Hunde. Das Geschoss sei durch den Körper des einen Hundes gedrungen und hätte auch den zweiten getroffen, welcher noch etwa fünf Meter gelaufen sei und dann durch einen Gnadenschuss von ihm erlöst worden wäre.
Er habe dem Vater des Jagdpächters Bescheid gesagt, welcher dann beide Hunde angeblich an dieser Lichtung abholte und in seinem Wald vergrub.

Als der Vater des Jagdpächters dann nach Aufforderung der Polizei zu uns kam, um alles zu erklären, wussten wir, dass hier irgendetwas verborgen wird. Seine Belehrung, Jäger würden immer Recht bekommen und ich solle vorsichtig sein, verstärkte meinen Verdacht. Daraufhin fragte ich im nächsten kleinen Ort nahe des Tatorts. Die Besitzerin eines Blumenladens konnte sich sofort erinnern: Ein Schuss hatte sie so erschreckt, dass aus der Tür schaute und sah, wie ein wunderschöner weißer Hund über ihr Grundstück lief und dort (!) beschossen worden. Er sei ohne erkenntliche Verletzung weitergelaufen und wurde durch einen Schuss ins Gesicht getötet - etwa 300 Meter vor Erreichen unseres Grundstückes. Nun kam also die Wahrheit ans Licht: Rico war im Wald angeschossen worden, konnte jedoch entfliehen. Der Jäger verfolgte ihn mit dem Auto bis in die Ortschaft, wo er ihn mit einem Schrot-Fangschuss aus nächster Nähe tötete.

Die Polizei ließ auf unsere Bitte hin die Hunde ausgraben und zur Obduktion bringen. Dort wurde festgestellt, dass mit drei verschiedenen Schrotkugeln geschossen worden war. Der Jäger hatte jedoch behauptet, dass er nur einmal geschossen habe. Die Staatsanwaltschaft forderte 60 Tagessätze á 40 Euro. Der Angeklagte erhob Einspruch. Ein weiteres Gutachten wurde angefordert. Die Untersuchung durch Prof. Dr. R. Kostlin ergab, dass der zweite Hund durch den ersten Schrotbeschuss nur leicht verletzt und ein Fangschuss objektiv nicht gerechtfertigt war. Alle Zeugen wurden erneut befragt. Der Vater des Jagdpächters gab dann sein Fehlverhalten zu und meinte, es sehe immer blöd aus, wenn ein Jäger nicht treffe und sie deshalb alles vertuschen wollten.«


2.400 Euro Strafe - Entzug des Jagdscheins droht

Begleitet von großem Medieninteresse fand am 19.4.2010 der Prozess gegen den Jäger P. vor dem Amtsgericht Freising statt. Der Richter kam zu dem Ergebnis: Laut pathologischen Gutachten sei der zweite Hund nicht lebensgefährlich verletzt gewesen. Damit habe sich der Jäger der Tötung eines Wirbeltieres ohne vernünftigen Grund schuldig gemacht, also einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Das Urteil: Geldstrafe von 60 Tagessätzen, 2.400 Euro insgesamt.
Für Familie Neumaier ist dies kein Trost: Sie sind überzeugt, dass beide Hunde zu Unrecht und von dem Jäger mutwillig erschossen wurden. Auch fielen in dem Urteil weitere Straftaten einfach unter den Tisch, wie z.B. die Sachbeschädigung und der Diebstahl bzw. Unterschlagung fremden Eigentums (Vergraben der Hunde nach der Tat). Dass der Jäger, der keinerlei Reue zeigte, den einen Hund außerhalb des Jagdbezirkes mitten in einer Ortschaft erschossen hat, wurde in der Verhandlung nicht einmal erwähnt. Damit sei die Strafzumessung insgesamt deutlich zu niedrig ausgefallen, so Dominik Storr, der Anwalt der Familie.

Quelle des Berichts: Magazin "Freiheit für Tiere" 3/2010, www.freiheit-fuer-tiere.de



Sat1: Prozess wegen Hundeabschuss

Strafprozess gegen Jäger in Freising wegen Hundeabschusses in Ortschaft

Zwei junge Hunde wurden erschossen und heimlich verscharrt. Der grausame Tod der beiden Hirtenhunde Luna und Rico ist jetzt am Amtsgericht Freising verhandelt worden. Der Schütze: Ein 78 Jahre alter Jäger. Angeblich mussten sie sterben, weil sie gewildert haben sollen. Dabei ist einer der Hunde nicht im Wald, sondern mitten im Ort erschossen worden.

Der Bericht wurde von Sat1 am 21.4.2010 um 17:30 Uhr gesendet.



Chicco

 



 



Metallgeschoss in Chicos Körper 



Unsere Hund Chico wurde erschossen!

Hallo Herr Eicher,

es war mein Hund, der in Rottweil erschossen wurde. Nach meiner Überzeugung völlig grundlos und besonders bestialisch.
Angeblich gab der Jagdpächter einen Warnschuss ab - danach wurde einmal
scharf geschossen. Die Spuren sprechen aber anders...

Der erste sogenannte Warnschuss fiel direkt in meiner Nähe, nur wenige Momente nachdem mein Hund gemütlich den Waldpfad hochtrabte.
Danach hörten wir Schritte, dann alles ruhig, es war neblig und langsam wurde es duster. Wir wollten zurück zu den Wagen um dann getrennt nach Chico zu suchen. Als wir uns vom Standort wegbewegten, fielen nochmals mehrere Schüsse - wohlgemerkt ca. 12 Min. nach dem ersten.
Diese Schüsse klangen jedoch aus weiterer Entfernung zu uns.

Gegen 17.50 Uhr ungefähr, hielt ein Wagen neben uns, er fragte ob er helfen könne, ich erklärte, dass wir verzweifelt den Hund suchen der sonst immer auf Pfiff kam, der Fahrer erklärte: "Den hab ich grad abgeschossen, der hat mir drei Rehe gewildert."

Ich fand keine Rehspuren im Schnee, nur Pfotenabdrücke und Blut - die Blutspuren begannen kurz nach dem Punkt an dem Chico den Waldpfad hinaufging.
Angeblich war das Blut von einem Reh, welches am Vortag dort angeschossen wurde.

Naja, ich könnte seitenweise weiterschreiben... aber kurz: in zwei Bäumen sind Einschüsse, einer davon sogar ein Querschläger, ein Baum mit Streifschuss, drei Stellen am Hundegeschirr sind zerschossen, drei Wunden sind am Hundekörper. Einer Zeugin sagte der Jäger, er habe den Hund mit einem Reh verwechselt und versehentlich abgeschossen.....

Da können Sie nun einen eigenen Reim drauf bilden.
Am nächsten Tag wurde Chico beerdigt, eine Woche später mussten wir ihn zur Obduktion ausgraben. Jetzt warten wir auf die Ergebnisse.

Trotzdem weiß ich, Chico starb durch einen Schuss zwischen die Augen, meine Anwältin hat sich beim Staatsanwalt beschwert.
Aber woher stammen die anderen Schussspuren am Hund/Geschirr?
Vom scharf gezielten Warnschuss? Beim Jagdamt meinte die Mitarbeiterin, ich hätte den Hund nicht unter Kontrolle gehabt, sonst wäre er beim Schuss
nicht weggelaufen..... also wo bitte soll sich ein Familienhund im friedlichen Kreis an laute Schüsse gewöhnen?

Das ist alles dubios.

Wenn Sie möchten, können Sie die Bilder vom toten Chico veröffentlichen,
ich hoffe nur, dass sich noch mehr Leute trauen, mit solchen Geschichten an die Öffentlichkeit zu gehen. Nur das kann etwas bei den Gesetzgebern bewirken.

www.chicotod.de



Unser Manni wurde erschossen

 



Tatort: M.
Beschreibung: Waldstück zwischen M. und Kieswerk
Am Freitag 27.05.2005 saßen wir in unseren Garten, dass an das kleine Waldstück grenzt. Wir hörten gegen 20 Uhr einen Knall. An diesem Abend ist unser Kater "Männimen" Täto.-Nummer ... getigert nicht nach Hause gekommen. Am Samstag darauf waren wir in dem Waldstück und riefen nach Ihm. Sonntag früh gegen 5:30Uhr lag dann unser Manni vor der Terrassentür. Er war verletzt. Man konnte aber direkt keine schwerwiegenden Wunden erkennen. So dass meine Frau zunächst ihren Job bei einer Bäckerei bis 11:30 ausübte. Anschließend haben wir (meine Frau, meine beiden Kinder 7+9Jahre und ich) den Tierarzt Dr. S. aufgesucht. Mein Kater war die ganze Zeit bei Bewusstsein und am mauzen. Bei der ersten Untersuchung stellte man einen Befall von Fliegeneiern im Fell und kleiner Wunden mit Madenbefall fest. Nachdem ein Röntgenbild erstellt wurde, waren wir einschließlich Tierarzt entsetzt. Manni hatte über 20 Einschußlöcher von Schrott in sich. Die Äußerung des Arztes:" Das hätte er noch nicht gesehen". Unser Tier lag da, hatte ein Bein gebrochen, ein Auge kaputt und war mit Schrotkugeln durchlöchert, innerlich durch Maden zerfressen und im Fell mit Fliegeneiern überhäuft. Das Tier, dass wir im Sep. 2004 aus dem Aachener Tierheim "damals von Menschenhand mit Säure übergossen" in Pflege nahmen und mit Hilfe aufgepäppelt hatten, war nicht mehr zu retten. Wir mussten unseren Mannimen wohl oder übel einschläfern lassen. Ich habe in meiner Familie niemals so viele Tränen fließen sehen.
Es war zwar nur ein Kater, aber...
Wir haben darauf hin viele Gespäche und Telefonate geführt. Unter anderen mit dem Forstamt und mehreren Jägern. Die einhellige Meinung war: "Es wird nicht auf Katzen geschossen". Aber einer tat es.
Man muss sich auch vorstellen, dass unsere Kinder in diesen Waldstück spielen. Ich finde die Angelegenheit keinesfalls nicht anzeigepflichtig und hoffe auf Bereitschaft den Täter ausfindig zu machen.

Dr. S. in A.: Dort ist das Röntgenbild einsehbar.
D. S.



Haustierabschuss - Zeitungsschlagzeilen

21.4.10: SAT 1 - Prozess wegen Hundeabschuss
19.4.10: Ein toter Hund hält Jäger auf Trab
19.4.10: Jäger erschießt 2 Rassehunde
15.4.10: Der Schuss ist das ,,allerletzte Mittel"
25.3.10: Jäger erschießt Hund Lea
11.3.10: Katzenjäger in Niederbayern
6.3.10: Warum Leon seinen Hund vermisst
23.2.10: "Flash" von Jäger erschossen
22.2.10: Jäger erschießt Hund
19.2.10: Jäger hält Hund für Fuchs
22.1.10: Hund "Rikki" stirbt in Jäger-Falle
21.1.10: Hund erschossen
18.1.10: Hund in Falle getötet
17.1.10: Katze in Tellereisen
6.1.10: Jäger erschießt Hund
30.12.09: Jäger erschossen Hund
21.12.09: Hund mit Fuchs verwechselt
15.12.09: Pferd erschossen
2.12.09: Katzenbesitzer verklagt Jäger
28.11.09: Hund in Falle
24.11.09: Jäger erschießt Schaf
23.11.09: Jagdhunde reißen Schafe
20.11.09: Schrotkugeln treffen Hund
19.11.09: Mit Wildschweinen verwechselt
5.11.09: Hund statt Wildschwein erschossen
13.10.09: Schuss auf Katze
12.10.09: Katze Kimba erschossen
5.10.09: Jäger bedroht Hundebesitzer
18.9.09: Hund mit Fuchs verwechselt
8.9.09: Hunde-Abschuss ohne Folgen
28.8.2009: 83-jähriger Jäger erschießt Katze
20.8.09: Jäger erschießt Katze als Dachs
19.8.09: Hund in Falle - Verfahren eingestellt
16.7.09: Jäger schießt auf Hund
7.7.09: Jäger droht mit Abschuss von Hunden
1.7.09: Hund abgeschossen
6.6.09: 6000 Euro für erschossenes Pferd
3.4.09: Hetzte Jäger Hunde auf Katze?
1.4.09: Kater in Schlagfalle
26.3.09: Fallenjagd
21.3.09: Hund in Jäger-Falle
7.3.09: Hund als Wildschwein erschossen
18.2.09: Jagdhund beißt Schoßhündchen tot
17.2.09: Fallenjagd - Bub weint um Katze
9.2.09: Hund Maxl tappt in Fangeisen
3.2.09: Hund - Kopf im Tellereisen
31.1.09: Kater in Tellereisen
30.1.09: Katze in Falle - tot!
18.1.09: Zwei Hunde erschossen
16.1.09: Statt Wildschwein Pferd erschossen?
8.1.09: Jagdhunde reißen Schafe
15.12.08: Jäger erschoss Labrador
19.11.08: Pferd statt Wildschwein erschossen
6.11.08: Chicos Tod bewegt die Menschen
4.11.08: Jäger erschießt Hund am Trimm-Dich-Pfad
29.10.08: Jäger schoss Katze
28.10.08: Pferd erschossen
4.10.08: Haflinger-Pony angeschossen
23.9.08: Schleswig-H.: Jäger schießen 7000 Katzen
23.9.08: Jäger schießt schwangere Schafe
22.9.08: Rind mit Wildschwein verwechselt
11.3.08: Jagdhund beißt Katze tot
10.3.08: Hobby-Jäger erschießt Hund
13.1.08: Wer wollte den kleinen Joschi töten?
6.1.08: Hund in Falle - Jäger zeigte "Fraule" an
27.12.07: Katze in Falle
10.12.07: Getötete Araberstute - War es Rache?
6.12.07: Jagdhund mit Katzen scharf gemacht
3.12.07: Katzenkiller sieht sich im Recht
28.11.07: Auf Katze geschossen
25.11.07: Jäger schießt Stute
24.11.07: Katze starb grausam in Tellereisen
15.11.07: Jäger warf Katze Hund vor
8.11.07: Katze von Jagdhunden zerfetzt
29.10.07: Jagdhunde töten Schafe
15.10.07: Jäger erschießt Hund
20.9.07: Todesschuss ohne Folgen
18.9.07: Hund erschossen
28.8.07: Waffenentzug wegen getöteter Katzen
27.8.07: Kater in Falle
27.8.07: Streit um erschossene Hunde
26.8.07: Jäger überfährt Katze mit Absicht
25.8.07: Erschossenes Wildschwein war Hund
21.8.07: Katze angeschossen
14.7.07: Jäger erschießt trächtige Pony-Stute
13.7.2007: Zwei Jäger erschossen 66 Katzen
13.7.07: Jäger schießt Labrador
10.7.07: Jäger erschießt Hund
25.6.07: Jagd auf Haustiere muss gestoppt werden
23.6.07: Todesschuss kostet 10.000 Euro
20.6.07: Rex grundlos erschossen
16.6.07: Gassi gehen endet mit Schüssen
7.6.07: Katze in Schlagfalle
6.6.07: Jäger erschießt Hängebauchschweinchen
5.6.07: Jäger nach Abschuss einer Katze am Pranger
24.5.07: Münsterland: 600 Katzen und 100 Hunde ers
12.5.07: Familie trauert um Hund
21.4.07: Katzentöter derzeit ohne Jagdschein
18.4.07: Hängebauchschweine erschossen
21.3.07: Hund 5 Stunden in Falle eingeklemmt
9.03.07: Jäger erschießt Hund
7.3.07: Jäger machte Hund mit Katze scharf
2.3.07: Giftköder - Jäger unter Verdacht
2.3.07: Schrotladung auf eine Katze
19.2.07: Jagender Pfarrer erschießt Hund
11.2.07: Schuss auf Hund
8.2.07: Hund erschossen
26.1.07: Hund mit Wildschwein verwechselt
17.1.07: Hund in Schwanenhals-Falle
11.1.07: Jäger erschießt Katze
9.1.07: Jäger als Katzenquäler
6.1.07: Sind die Jäger wild geworden?
22.12.06: Protest gegen Katzen- und Hundeabschuss
24.10.2006: Jäger als Tierquäler angezeigt
23.10.06: Jäger erschlägt Katze
2.10.2006: 10 Katzen erschossen
15.9.06: Kalb erlegt
27.8.06: Jäger bedroht Frau und Hund mit Waffe
19.8.06: Jäger lässt Jagdhund Katze zerfleischen
8.8.06: Katze "Puppi" erschossen
19.5.06: Erschossener Hund kostet Jäger 1500 Euro
16.5.06: Wer schoss auf Katze?
10.5.06: Schüsse auf Hund 10m neben Besitzer
28.4.2006: Jagd auf Haustiere
26.3.06: Hund beim Gassi-Gehen hingerichtet
März 06: Betrunkener Jäger ballert auf Kater
25.02.2006: Hund erschossen
10.12.01: Katzen in Tellereisen




Haustiere als Jägeropfer
Karin Hutter: Schluss mit Haustierabschuss!