Jagdunfälle / Straftaten 2020

6.9.20: Jagdunfall - Jäger schießt sich selbst an

Ende August hat sich ein 52-jähriger Jäger in Thüringen bei einer so genannten Erntejagd aus Versehen selbst angeschossen und sein Ohr getroffen. Dies berichtet das Jägerportal jagderleben.de am 6.9.2020. Bei einer Erntejagd umstellen Jäger ein Feld – zum Beispiel ein Maisfeld -, das gerade von Bauern abgeerntet wird, und schießen aus die aus dem Feld flüchtenden Tiere. Laut Polizei hat der verletzte Jäger gerade geschossen. Beim Absetzen des Gewehrs verhedderte sich dies mit dem Zielstock und drohte herunterzufallen, der Jäger griff Händen danach, wodurch sich der Schuss löste.

20.8.20: Jagdunfall - Jäger schießt Jäger

Im thüringischen Wartburgkreis hat ein Jäger aus Versehen einen anderen Jäger getroffen. Dies meldet presseportal.de am 20.8.2020. Demnach hatte sich aus der Schusswaffe des einen Jägers ein Schuss gelöst, der einen 52-jährigen Jagdkollegen am Kopf traf. Dieser erlitt dabei Verletzungen am Ohr und musste ins Klinikum nach Fulda verbracht werden.

18.8.20: Polizist bei Jagd auf Fuchs verletzt

Bei einem Jagdunfall in Eschede (Niedersachsen) wurde ein Polizeibeamter verletzt. Dies berichtet die Cellesche Zeitung am 18.8.2020. Demnach war eine Polizeistreife gerufen worden, weil sich auf dem Gelände des TUS Eschede ein kranker und möglicherweise verletzter Fuchs gesehen wurde. Die Polizisten riefen einen Jäger dazu. Als der Jäger mit Schrot auf den Fuchs schoss, prallten Teile der Munition ab und trafen einen 45-jährigen Polizisten, der daraufhin ins Krankenhaus musste.

17.8.20: Jäger (81) schoss mitten in Wohngebiet

Nachdem ein 81-jähriger Jäger in einem Wohngebiet im Kärntner Hermagor auf einen Eichelhäher geschossen hatte, musste eine Polizeistreife ausrücken. Dem Waidmann wurden insgesamt sechs Schusswaffen abgenommen. Dies berichtet die Kronen Zeitung vom 17.8.2020. „Da sich in näherer Umgebung Wohnhäuser und eine Bundesstraße befinden, wurden dem Mann insgesamt sechs Schusswaffen und Munition vorläufig abgenommen. Er wird der Staatsanwaltschaft und der BH Hermagor angezeigt“, zitiert die Zeitung die Polizei.

7.8.20 Rentner auf eigenem Grundstück angeschossen

„Es fehlten nur wenige Millimeter“: Claus B. (71) aus dem niedersächsischen Westervesede wurde Opfer eines Jagdunfalls – im Heizungsraum auf seinem eigenen Grundstück! Dies berichtet die Kreiszeitung am 7.8.2020. Demnach hatte der Rentner morgens um halb acht den Heizungsraum seines Wiesen und Wäldern umgebenen Bauernhauses betreten, als er einen lauten Knall hörte. Und dann war da überall Blut – und wenige Sekunden später auch Schmerzen. Ehefrau heidi hörte ihren Mann schreien und verständigte den Notarzt. Bei der medizinischen Erstversorgung steht schnell fest: Der 71-Jährige wurde angeschossen. „Das Projektil ist durch die Leiste rein – und hinten durch die Pobacke wieder rausgegangen“, zitiert die Zeitung das Jagdunfallopfer. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf und stellte Acht-Millimeter-Projektil, welches als Jagdmuntion Verwendung findet, sicher. Das Projektil hatte aus der Richtung des nahe gelegenen Bachs den Fensterrahmen durchschlagen.

2.8.20: Jägerschuss auf Terrasse

„Angst nach Jagdunfall - Querschläger verfehlt Hallenser nur um Zentimeter“, titelt die Mitteldeutsche Zeitung am 2.8.2020 und berichtet, dass der Schuss eines Jägers einen Mann auf der Terrasse seines Hauses nur um Zentimeter verfehlt habe. Demnach saßen an dem warmen Sommerabend viele Familien in der schmucken Eigenheimsiedlung in Heide-Süd (ein Stadtteil von Halle in Sachsen-Anhalt) auf ihren Terrassen. „Ein Geschoss hat meinen Mann um 30 Zentimeter verfehlt, als er im Liegestuhl auf unserer Terrasse lag“, schildert die Frau des Mannes.

1.8.20: Jäger (80) schießt Badegast

„Du stehst bei 22 Grad im Freibad – und plötzlich trifft dich eine Gewehrkugel!“, schreibt BILD am 1.8.2020. Ein 80-jähriger Jäger hatte auf einem Acker am Waldsportbad Rebesgrün in Auerbach (Sachsen) auf Wildschweine geschossen – und einen Badegast getroffen. „Ich stand neben einem Baum auf der Liegewiese und hörte einen Schuss. Dann sah ich das Wildschwein, dass vor den Jägern über den Acker abhaute. Beim zweiten Schuss hab' ich gleich einen starken Schmerz gespürt“, berichtet Hans-Dieter K. gegenüber der Zeitung. Eine Kugel hatte den Rentner in den Bauch getroffen – es habe sofort stark geblutet. „Unsere elfjährige Enkelin stand direkt neben uns. Sie hätte es im Kopf getroffen!“ Die Polizei ermittelt gegen den Jäger wegen Körperverletzung.

31.7.20: Schuss auf Jogger - Jäger verurteilt

Wegen eines Schusses auf einen Jogger hat das Amtsgericht Stadthagen einen 74-jährigen Jäger wurde wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt. Dies berichten die Schaumburger Nachrichten am 31.7.2020. Der Jäger hatte den 32-jährigen Jogger an einem sonnigen Sonntag auf einem Feldweg um ein Haar erschossen - vor den Augen seiner drei Kinder. Der junge Familienvater hatte eine Schussverletzung am Kopf (Schaumburger Nachrichten, 7.1.2019). Nun muss der Jäger eine Geldstrafe in Höhe von vier Monatseinkommen bezahlen.

28.7.20: Rentner von Jäger angeschossen

Im Landkreis Rotenburg Wümme in Niedersachsen ist ein Rentner durch den Schuss einen Schuss Jägers verletzt worden – im Anbau seines Wohnhauses! Der Mann hatte um 7:30 Uhr einen lauten Knall gehört und stellte geschockt fest, dass er im Hüftbereich eine blutende Wunde hatte. Laut NDR 1 Niedersachsen vom 28.7.2020 stellte die Kriminalpolizei bei Ermittlungen auf dem Grundstück ein Projektil sicher und ermittelte einen Jäger aus Nordrhein-Westfalen, dessen Schuss den Mann getroffen haben soll. Gegen ihn wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

28.7.20: Ex-Freundin und sich selbst erschossen

Ein 31-Jähriger aus Erftstadt bei Köln hat seine 28-jährige Ex-Freundin erschossen, anschließend richtete er die Schusswaffe gegen sich selbst. Dies berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland am 28.7.2020. Ob der Mann die Schusswaffe als Jäger oder Schüsse besessen hat, wurde nicht bekannt - mit Blick auf den Schutz der Persönlichkeitsrechte der Verstorbenen und Angehörigen könnten weitere Informationen nicht erteilt werden.

27.7.20: Jäger lebensgefährlich verletzt

Bei einem Jagdunfall an der Mecklenburgischen Seenplatte ist ein 70-jähriger Jäger aus Schleswig-Holstein lebensgefährlich verletzt worden. Laut WELT vom 27.7.2020 war der 70-Jährige zusammen mit einem 59-jährigen Jagdkollegen auf Jagd. Nachdem die beiden Waidmänner Tiere geschossen hatten, wollten sie wieder in ihrer Unterkunft zurückfahren. Beim Verladen der Waffen soll sich der Schuss aus der Waffe gelöst haben. Der Jäger sei mit schweren Verletzungen im Genitalbereich in ein Klinikum gebracht worden und nach einer Notoperation wieder außer Lebensgefahr. Aufgrund der noch unklaren Beweise, aus welcher Waffe der Schuss stammte, hat die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet.

24.7.20: Polizei nimmt randalierenden Jäger fest

Weil ein betrunkener Jäger (54) im Kreis Günzburg im Streit mit seinem neuen Mieter in einem Zweiparteien-Haus die Wohnung des anderen zerstörte und offenbar mit einem Gewehr gefeuert hatte, kam es zu einem Großeinsatz der Polizei, für den sogar Kräfte der umliegenden Dienststellen zusammengezogen wurden. Dies berichtet die Südwestpresse am 24.7.2020. Demnach wurde zunächst der Mieter von der Polizei in Sicherheit gebracht. Weil sich der Jäger in seine Wohnung zurückgezogen hatte und im Besitz von Langwaffen sei, wurde eine Spezialeinheit der bayerischen Polizei alarmiert. Die Polizei nahm den Jäger gegen 22.30 Uhr fest. „Erst in der Nacht stand fest, dass die Schüsse nicht in Zusammenhang mit dem Streit gestanden hatten. Vielmehr habe der Mann habe vor der Auseinandersetzung Übungsschüsse abgefeuert“, berichtet die Südwestpresse. Es wird wegen mehrerer Vergehen ermittelt: Bedrohung, Sachbeschädigung und Verstößen.

8.6.20: Jäger mit 1,5 Promille und Waffe am Steuer

Ein 52-jähriger Jäger war betrunken mit Gewehr im Auto unterwegs zur Jagd in Mecklenburg-Vorpommern, als es zu einem Unfall mit einem Motorradfahrer kam. Dies berichtet der Nordkurier am 8.6.2020. Die Alkoholkontrolle ergab bei dem Jäger 1,5 Promille, daraufhin wurden die Waffe und der Führerschein des Jägers von der Polizei sichergestellt.

8.6.20 Jagdunfall: Jäger schwer verletzt

Ein 73-jähriger Jäger ist auf dem Rückweg von der Jagd auf dem Radlberg in Kärnten über eine steil abfallende Böschung gestürzt und wurde dabei schwer verletzt. Dies berichtet 5min.at am 8.6.2020. Demnach musste der Jäger von der Bergrettung geborgen und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.

7.6.20: Hochsitz bricht zusammen - 3 Verletzte

Ein Ehepaar und ein Jäger sind auf der Tilliacher Alm in Kärnten fünf Meter in steiles Gelände abgestürzt, weil der Hochsitz unter ihnen zusammenbrach. Alle drei Personen wurden verletzt und mussten unter Einsatz von 16 Mann der Bergrettung, zwei Einsatzfahrzeugen, dem Roten Kreuz und einer Streife der Polizeiinspektion in Krankenhaus in Villach gebracht werden. Die berichtet die Kronen Zeitung am 7.6.2020. Demnach wollte das Ehepaar aus Niederösterreich mit dem einheimischen Jäger und dem Besitzer eine Eigenjagd besichtigen.

12.5.20: 87-Jähriger erschießt Frau und sich

Ein 87-Jähriger hat in Klagenfurt erst seine 83-jährige Ehefrau und dann sich selbst erschossen. Dies berichtet die Kronen Zeitung am 12.5.2020. Laut Polizei könnte das Motiv eine schwere Krankheit gewesen sein. Ob der Mann die Schusswaffe als Jäger oder als Schütze besaß, war der Presse nicht zu entnehmen.

7.5.20: Jagdunfall - Jäger schießt in die Hand

Bei einem Jagdunfall in Thurntaler/Gadain hat sich ein Jäger selbst angeschossen. Dies meldet osttirol-online.at am 7.5.2020. Demnach waren zwei österreichische Jäger auf der Fasanenjagd. Als sie einen Hahn sahen, pirschten sich die Jäger über Tiefschneegelände an. Plötzlich brach der 33-Jährige im Schnee ein, wobei sich aus seinem Jagdgewehr, das er über die Schulter gehängt hatte, ein Schuss löste und den Jäger an der Hand traf.

7.5.20: 83-Jähriger erschießt Ehefrau und sich

In einem Wohnhaus in Kaiserlautern haben Angehörige ein älteres Ehepaar tot aufgefunden. Laut Polizeipräsidium Westpfalz soll der 83-jährige Ehemann seine 78-jährige Frau mit mehreren Schüssen getötet haben. Dann habe er die Pistole gegen sich selbst gerichtet. Dies berichtet tag24.de am 7.5.2020. Demnach habe der Senior über eine Waffenerlaubnis verfügt und mehrere Schusswaffen besessen – ob als Jäger oder als Schütze, war der Presse noch nicht zu entnehmen.

1.5.20: Jäger bei Jagdunfall verletzt

Als ein 71-jähriger Jäger im Kreis Aschaffenburg seinem Hobby nachgehen wollte, kam es zu einem Jagdunfall: Beim Besteigen seines Hochsitzes gab ein morscher Holzstamm nach, so dass der 71-Jährige etwa sechs Meter in die Tiefe. Dies berichtet infranken.de am 1.5.2020. Demnach musste der Mann mit Knochenbrüchen ins Krankenhaus.

25.4.20: 46-Jähriger erschießt 81-jährige Mutter

Ein 46-jähriger Landwirt soll auf einem Bauernhaus in Kronstorf (Bezirk Linz-Land, Oberösterreich) seine 81-jährige Mutter erschossen haben - mit zwei Schüssen in den Kopf und in den Hals. Dies berichtet die Kleine Zeitung am 25.4.2020. Laut Polizei sollen die oftmaligen Vorwürfe der 81-jährigen Mutter, dass der Sohn keine Frau finde und damit keinen Hoferben zu haben zu der Bluttat geführt haben. Die Waffe soll der Landwirt legal besessen haben – ob als Jäger oder Sportschütze, war der Presse nicht zu entnehmen.

23.4.20: Jäger löst Polizeieinsatz aus

Ein Jäger verursachte am 23. April im Landkreis München einen größeren Polizeieinsatz. Gegen 16.50 Uhr war ein Notruf bei der Polizei eingegangen, dass ein Mann im Oberhachinger Forst mit einem Gewehr unterwegs war und Schießübungen machte. Mehrere Polizeistreifen rückten aus und fanden einen „aufgebauten und voll ausgestatteten Schießstand“. Es stellte sich heraus, dass es sich um einen Jäger handelte, berichtet www.jagderleben.de am 27.4.2020. Der Polizeieinsatz hatte für den Jäger keine Folgen.

29.3.20: 81-jähriger Jäger erschießt Ehefrau

Ein 81-jähriger Jäger hat im Duderstädter Ortsteil Nesselröden (Niedersachsen) seine 75-jährige Ehefrau mit dem Gewehr erschossen. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst. Dies berichtet die Hannoversche Allgemeine am 31.3.2020. Der Jäger musste schwer verletzt in die Göttinger Universitätsmedizin eingeliefert und dort notoperiert werden, verstarb aber zwei Tage später an seinen schweren Verletzungen, berichtet das Göttinger Tageblatt am 2.4.2020.
Nach Angaben der Polizeiinspektion Göttingen hat der 81-Jährige als Jäger die Tatwaffe legal besessen.

29.3.20 Ehestreit: Frau angeschossen

In Niederösterreich soll ein 61-jähriger Pensionist nach einem Streit seine 50-jährige Ehefrau im gemeinsamen Haus angeschossen haben. Dies berichten die Niederösterreichischen Nachrichten am 29.3.2020. Demnach musste die Frau wurde in das Universitätsklinikum St. Pölten geflogen werden. Ob es sich bei dem Mann um einen Jäger oder um einen Schützen handelt, wurde noch nicht bekannt.

27.3.20: Ex-Freundin mit Gewehr bedroht

In Wien-Leopoldstadt hat ein 34-Jähriger seine Ex-Freundin bedroht und ihr ein Gewehr an den Kopf gehalten. Eine Polizeistreife wurde gegen 21.15 Uhr auf die um Hilfe schreiende 29-jährige Frau aufmerksam und rief Spezialeinsatzkräfte zur Hilfe. Dies berichtet der ORF am 27.3.2020. Demnach ließ sich österreichische Staatsbürger widerstandslos festnehmen. Bei einer Durchsuchung wurden das Gewehr und Munition sowie Drogen sichergestellt. Das Gewehr besaß er legal – ob als Jäger oder als Schütze, war der Presse noch nicht zu entnehmen.

27.3.: 70-Jähriger schießt auf Frau und tötet sich

Im rheinland-pfälzischen Herrstein hat sich eine Ehe-Tragödie ereignet: Ein 70-Jähriger wollte offensichtlich seine Ehefrau erschießen und richtete dann die Waffe gegen sich selbst. Dies berichtet Wochenspiegel live am 27.3.2020. Demnach starb der Mann, die Frau musste schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert und notoperiert werden. Ob es sich bei dem 70-Jährigen um einen Jäger oder um einen Schützen handelt, wurde noch nicht bekannt.

23.3.20: Jagdunfall - Jäger erschossen

Ein 64-jähriger alter Jäger hat in Niedersachsen aus Versehen einen anderen Jäger erschossen. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung am 23.3.2020. Demnach waren die beiden Waidmänner unabhängig voneinander auf der Jagd in einem Wald in Marklohe. In der Dämmerung gegen 19 Uhr (um diese Zeit ist es im März bereits fast dunkel) habe der 64-Jährige in größerer Entfernung etwas gesehen, was er in der Dämmerung für ein Wildtier hielt. Mit seinem Schuss traf er einen 44-jährigen Jagdkollegen. Gegen den Todesschützen wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

16.3.20: "Jäger wollen meine Huskys töten"

Die 55-jährige Bettina Wängler hat vier Huskys. Nachdem Jäger ihr gdrohten, ihre geliebten Hunde zu erschießen, geht sie nur noch mit Bodycam Gassi. Dies berichtet BILD am 16.3.2020.

20.3.20 Alkoholisierter Jäger flüchtet vor Polizei

Ein 65-jähriger alkoholisierter Jäger lieferte sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Das berichtet 5min.at am 20.3.2020. Demnach hatte der Jäger in den Reintaler Auen in Kärnten mit dem Jagdgewehr hantiert, obwohl aber gerade Schonzeit und die Jägerei prinzipiell verboten sei. Ein Zeuge verständigte der Zeuge die Polizei. Die Polizei traf den Jäger nim Bereich seines Fahrzeugs an und sprach ihn auf den Vorfall an. Daraufhin flüchtete der Jäger in die Auen. Es folgte eine Suchaktion mit mehreren Polizeistreifen sowie einer Diensthundestreife. Schließlich wurde der Jäger, mit seinem Jagdgewehr bewaffnet, angehalten. „Ein im Zuge der Erstbefragung durchgeführter Alkomatentest verlief positiv“, so das Nachrichtenportal. Die Schusswaffe wurde von den Beamten sichergestellt sowie ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen.

12.3.20: Jäger wegen Köperverletzung verurteilt

Ein Hobbyjäger aus Kärnten wurde vom Bezirksgericht Hermagor wegen Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 9.000 Euro verurteilt. Dies berichtet der ORF am 12.3.2020. Demnach soll der Hobbyjäger, der ein hochrangiger Polizist ist, eine Spaziergängerin geschlagen haben, weil diese ihre Hunde nicht angeleint hatte. „Der Jäger, der selbst mit einem frei laufenden Hund unterwegs war, war mit ihr in Streit geraten“, so der ORF. Der Jäger stritt die Tat vor Gericht ab, das jedoch die Aussagen der Zeugen als glaubwürdig erachtete. Zudem hatte ein Gutachten ergeben, dass die Verletzung an der Wange der Frau eindeutig durch eine stumpfe Gewalteinwirkung zustande gekommen sei.

8.3.20: Oliver Pocher verletzt sich bei Jagdunfall

Oliver Pocher hat sich bei einem Jagdunfall eine große Wunde im Gesicht zugezogen. Laut rtl war der Comedian für Dreharbeiten mit seinem Vater auf Wildschweinjagd. Beim Schuss hatte er den Rückstoß seiner Waffe unterschätzt, das Zielrohr traf ihn an der Stirn. Die klaffende Wunde musste genäht werden.

Tja, vielleicht ein deutliches Zeichen für Oliver Pocher, sich ein anderes Hobby zu suchen...
Bereits der griechische Phliosoph Pythagoras sagte bekanntlich: „Alles, was der Mensch den Tieren antut, kommt auf den Menschen wieder zurück."

4.3.20 Jäger bedroht Reiterinnen

Ein 74-jähriger Jäger hatte in Unterfranken zwei Reiterinnen mit "Verpisst euch, ihr Arschlöcher!" beleidigt und mit dem Gewehr auf ihren freilaufenden Hund angelegt: "Ich knall' das Pferd und den Hund ab". Dies berichtet infranken.de am 6.3.2020. Anschließend sei der Jäger mit seinem Geländewagen auf die Reiterinnen zugefahren - nur durch einen Sprung eines der Pferde über den Straßengraben sei ein Zusammenstoß verhindert worden.
Am 4.3.2020 hat das Amtsgericht Haßfurt den Jäger zu einer Geldstrafe in Höhe von 90 Tagessätzen zu 30 Euro, also 2700 Euro, verurteilt. Außerdem verhängte das Gericht ein sechsmonatiges Fahrverbot.

24.2.20 Eifersucht: Ex-Freundin erschossen

Im österreichischen Großwilfersdorf wurde eine 34-Jährige von ihrem Ex-Freund, einem 34-jährigen Juristen erschossen. Laut oe24.at vom 24.2.2020 hatte der Mann die Pistole legal besessen - ob als Jäger oder Schütze, wurde noch nicht bekannt.

4.2.20: 75-Jähriger erschießt Ehefrau und sich

Ein 75-Jähriger hat in Wiesbaden erst seine 75-jährige Ehefrau erschossen und dann sich selbst. Laut Hessenschau vom 4.2.2020 hat der Rentner legal über Schusswaffen verfügt. Die Hintergründe der Tat seien im familiären Umfeld zu suchen, sagte ein Polizeisprecher. Ob der Mann als Jäger oder Sportschütze die Schusswaffen legal besessen hatte, wurde noch nicht bekannt.

3.2.20 Treibjagd: Kugel verfehlt knapp 2 Menschen

Ein 56-jähriger Jäger hat bei einer Treibjagd in einem Waldgebiet bei Münnerstadt (Unterfranken) in Unterfranken einen Schuss abgegeben, der für zwei Menschen lebensgefährlich hätte werden können. Dies berichtet nordbayern.de am 3.2.2020. Demnach wollte der Jäger auf ein Wildschwein schießen. Die Kugel schoss knapp an einer 22-jährigen Spaziergängerin vorbei. Danach sei das Geschoss in einem Grundstück eingeschlagen und verfehlte ebenfalls nur knapp einen 37-jährigen Anwohner, der nebenan gerade sein Haus verlassen hatte. „Der sprach gegenüber der Polizei von einem "lauten Zischen", als die Kugel an ihm vorbeirauschte“, berichtet das Nachrichtenportal. Gegen den Jäger werde nun wegen des Verdachts einer Straftat und verschiedener Ordnungswidrigkeiten ermittelt.

2.2.20: 94-Jähriger erschießt Frau und sich

In Gummersbach hat ein 94-Jähriger offenbar zuerst seine 93-jährige erschossen. Anschließend habe der 94-Jährige die Waffe gegen sich selbst gerichtet, so Polizei und Staatsanwaltschaft. Er sei lebensgefährlich verletzt in eine Klinik gebracht worden, wo er wenige Stunden später ebenfalls starb, berichtet die Rheinische Post am 2.2.2020. Demnach habe der 94-Jährige entsprechende waffenrechtliche Genehmigungen besessen - ob als Jäger oder Schütze, wurde noch nicht bekannt.

27.1.20: Mädchen (8) im Wald in Falle geraten

Ein achtjähriges Mädchen ist beim Spielen in einen Wald im Kreis Steinfurt (NRW) in eine Tellerfalle geraten. Dies berichtet Der Westen am 27.1.2020. Demnach fasste das Kind neugierig mit dem Arm in einen hohlen Betonzylinder. Doch in dem Zylinder steckte ein Tellereisen – die Falle schnappte zu und verletzte die Achtjährige. Zum Glück habe das Mädchen eine dicke, gepolsterte Winterjacke getragen, sonst wären die Verletzungen wohl noch schwerer gewesen. Die Polizei ermittelt noch den Aufsteller der Falle.

24.1.20: Wanderung endet in Treibjagd

Eine Silvesterwanderung im niederösterreichischen Baden endete für eine Gruppe von Freunden in einer Treibjagd. Dies berichtet meinbezirk.at am 24.1.2020. Der Aufstieg am letzten Tag des Jahres aufs Eiserne Tor hat in der Region Tradition. Anja T. hatte sich mit Freunden bei prachtvollem Wetter auf den Weg gemacht. Gegenüber meinbezirk.at berichtet sie: "Auf halbem Weg zum Eisernen Tor wurden wir auf brüske Art und Weise lauthals zum Umdrehen angehalten. Der Grund war eine Treibjagd. Fragen, ob das Ziel - das Schutzhaus Eisernes Tor - anderweitig zu erreichen sei, wurden erneut mit der verbal aggressiven Aufforderung sofort umzudrehen beantwortet.“ Die Frau wundert sich, warum ausgerechnet an Silvester, wenn bekanntlich viele Leute in dem Gebiet wandern, eine Treibjagd veranstaltet wird – und auf diese nicht einmal mit Schildern hingewiesen wird.
meinbezirk.at befragte dazu einen ortskundigen Jäger, der darauf hinwies, dass am 31.12.2019 die neun Jahre dauernde Jagdpacht ausgelaufen sei. "Vielleicht wollten da einige noch schnell ein Silvesterjagderl veranstalten."

18.1.20: Treibjagd - Jäger getroffen

Bei einer Treibjagd am Samstag, den 18.01.2020 in Kröv (Rheinland-Pfalz), wurde ein Jäger von Teilen eines Projektils getroffen und am Hals verletzt, als Jäger auf eine Rotte Wildschweine schossen. Dies meldet die Polizeiinspektion Bernkastel-Kues am 18.1.2020 in einer Pressemitteilung. Der Jäger musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus in Trier geflogen werden.

16.1.20: Jägern droht hohe Schmerzensgeldzahlung

Ein Mountainbikefahrer verletzte sich 2012 schwer, als er in vor zwei waagerecht über einen Feldweg gespannten Stacheldrähten eine Vollbremsung machen musste. Der Mann stürzte kopfüber in die Absperrung, blieb mit seiner Kleidung hängen und konnte sich nicht mehr bewegen. Zwei Jagdpächter hatten den Feldweg gesperrt und nutzen ihn regelmäßig, um zu einer hinter der Absperrung gelegenen Wiese zu gelangen, wo sich ein mobiler Hochsitz/Jagdwagen befand. Der Mountainbikefahrer, ein Bundeswehroffizier, erlitt durch den Sturz einen Bruch des Halswirbels und als Folge eine komplette Querschnittslähmung unterhalb des vierten Halswirbels. Er ist seit dem Unfall dauerhaft hochgradig pflegebedürftig und bedarf lebenslang einer querschnittslähmungsspezifischen Weiterbehandlung mit kranken-, physio- und ergotherapeutischen Maßnahmen.

Am 16.1.2020 fand die Verhandlung vor dem Bundesgerichtshof statt. Der Bundeswehroffizier und die Bundesrepublik Deutschland als sein Dienstherr machen unter dem Vorwurf einer Verkehrssicherungspflichtverletzung gegen die Beklagten, eine Gemeinde und zwei Jagdpächter, hohe Schadensersatzansprüche geltend.

In einer Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs heißt es: „Der Kläger verlangt von den beiden Jagdpächtern sowie von der Gemeinde ein Schmerzensgeld in Höhe von mindestens 500.000 Euro, die „Feststellung der Ersatzpflicht bezüglich materieller und immaterieller Schäden aus dem Unfall“ sowie die Erstattung von außergerichtlichen Rechtsanwaltskosten. Die Bundesrepublik Deutschland verlangt, da der Mann Bundeswehroffizier war, zudem einen Ersatz der Ausgleichszahlungen und Versorgungsbezüge in Höhe von 582.730,40 Euro. Die Kläger machen geltend, dass sowohl die Gemeinde als auch die beiden Jagdpächter ihre Verkehrssicherungspflichten verletzt hätten.“

15.1.20: 76-jähriger Jäger bedroht Frau

Ein 76-jähriger Jäger ging in Fischach (Landkreis Augsburg) bewaffnet auf eine 66-jährige Frau los und soll gedroht haben, ihren Hund zu erschießen. Aufgrund der Bedrohungslage kam es zu einem größeren Polizeieinsatz mit etwa 20 Polizisten. Dies meldet Bayerisch-Schwaben aktuell am 15.1.2020. Nach Kontaktaufnahme mit dem 76-Jährigen sei dieser freiwillig auf die Einsatzkräfte zugekommen. Die Schusswaffen wurden sichergestellt.

7.1.20: Wildschwein-Jagd - Jäger trifft Jäger

Bei einer Wildschweinjagd in Polen wurde ein 67-jähriger Jäger aus Deutschland von einem anderen Jäger angeschossen und in den Brustkorb getroffen. Er wurde mit dem Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Dies berichtet web.de am 7.1.2020.

6.1.20: Spaziergänger geraten in Treibjagd

Bei einem Spaziergang am Samstag im Naherholungsgebiet Grutholz in Deininghausen (Nordrhein-Westfalen) ist eine Frau aus Castrop-Rauxel in eine Treibjagd geraten. Dies berichten die Ruhr-Nachrichten am 6.1.2019. Demnach hatten keine Schilder auf die Treibjagd hingewiesen. Der Revierförster vom Regionalverband Ruhr erklärt gegenüber der Zeitung, dass der Jagdpächter nicht verpflichtet sei, mit Schildern auf die Jagd hinzuweisen, auch ankündigen müsse er sie nicht.

3.1.20: Vater und Tochter von Jäger erschossen

Bei einem Jagdausflug am Neujahrstag wurden ein 30-jähriger Familienvater und seine 9-jährige Tochter in einem Wald in Walterboro/South Carolina USA von Jagdkollegen erschossen. Anscheinend wurden die beiden für Wildtiere gehalten. Dies meldet WILD BEIM WILD am 3.1.2020.

1.1.20: Treibjagd - Auf Grundstück geschossen?

Am Silvestertag meldete ein 46-jähriger Anwohner aus Mainburg bei der Polizei, dass Jäger gegen 11 Uhr anlässlich einer Treibjagd auf sein Grundstück geschossen hätten. Dies meldet das Wochenblatt am 1.1.2020. Demnach wurde als Schütze ein 69-jähriger Jäger ermittelt. Dieser bestritt jedoch, auf das Grundstück des 46-Jährigen geschossen zu haben. Die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen.