Jagdunfälle / Straftaten 2018

16.9.18: Tödlicher Jagdunfall im Jura

Ein 51-jähriger Jäger von einer auf der Jagd in der Region Péry-La Heutte nicht zurückgekehrt. Nach einer umfangreichen Suchaktion mit zwei Hubschraubern und Spezialisten für Höhenrettung wurde er tot geborgen: Er war in unwegsamen Gelände abgestürzt. Dies meldet WILD BEIM WILD am 16.9.2018.

16.9.18: Ein Verletzter bei Jagdunfall

Ein 61-jähriger Mann ist bei einer Erntejagd in Neusiedl am See verletzt worden. Dies meldet die Burgenländische Volkszeitung am 16.9.2018. Demnach hatten Jäger an einem Maisfeld mit Schrot auf aufgetriebenes Wild geschossen. Dabei wurde der Mann, der als Treiber Wild aufscheuchte, an Kopf, Hals und Rücken getroffen. Die unterschiedlichen Schrotpatronen sollen laut der Zeitung nun kriminaltechnisch untersucht werden.

13.9.18: Schießt Jäger auf Spaziergänger?

Aufregung im Kreis Augsburg: Ein Jäger soll in Richtung von Spaziergängern geschossen haben. Ein Anwohner berichtet gegenüber der Augsburger Allgemeinen (13.9.2018), dass beim Spaziergang auf den Wiesen vor Adelsried mit seinem Hund mehrere Schüsse gefallen seien: „Ich ging instinktiv in Deckung und rief, um auf mich aufmerksam zu machen“, zitiert ihn die Zeitung. „Ich denke, die Schüsse schlugen hinter mir in den Bäumen ein“. Und dies ist nicht der einzige Zwischenfall: Auch andere Anwohner, die mit ihren Hunden auf den Wiesen spazieren gehen, haben Angst. Vor ein paar Wochen sei ein dunkler Geländewagen auf eine junge Frau zugerast. Ein Mann, offenbar ein Jäger, habe gedroht, sie solle ihre beiden Hunde an die Leine nehmen, sonst passiere etwas. „Ich dachte, der schießt noch auf meine Hunde“, sagt sie gegenüber der Zeitung. Betroffene Anwohner fragen, was Jäger überhaupt in der Nähe des viel befahrenen Radwegs und der beliebten Spazierwege verloren hätten.

2.9.18: Tödlicher Jagdunfall

Bei einem Jagdausflug bei Arosa (Schweiz) ist 22-jähriger Hobby-Jäger im felsigen Gebiet abgestützt. Nach einer aufwändigen Suchaktion konnte die Bergrettung nur noch seinen Tod feststellen, berichtet Wild beim Wild am 2.9.2018.

14.8.18: Beifahrer starb durch Schuss durch Jäger

Tödlicher Schuss auf der Bundesstraße: Während einer Autofahrt auf der B16 bei Nittenau in Bayern wurde ein Beifahrer von einem Projektil aus einem Jagdgewehr getroffen. Dies meldet die Passauer Neue Presse am 14.8.2018. Demnach war der 47-jährige Harald S. als Beifahrer mit seinem Schwager unterwegs, als eine Gewehrkugel die Scheibe auf der Beifahrerseite durchschlug. „Obwohl der 61-jährige Fahrzeuglenker unmittelbar nachdem sein Beifahrer zusammengesackt war Erste-Hilfe leistete und den Rettungsdienst verständigte, konnte der eintreffende Notarzt nur noch den Tod des 47-jährigen Beifahrers feststellen“, so das Polizeipräsidium Oberpfalz am 14.8.2018.in einer Pressemeldung.
Zum betreffenden Zeitpunkt habe nach Polizeiangaben bei Nittenau eine Jagd stattgefunden - offenbar eine "Erntejagd" in einem Maisfeld.
Jetzt prüfen Schussexperten des Bayerischen Landeskriminalamts, ob das Projektil einem der sichergestellten Jagdgewehre zugeordnet werden kann.

9.8.18: Anwohner von Schüssen aus Schlaf gerissen

Am Samstagmorgen in der Dämmerung wurden die Einwohner von Zetel durch zahlreiche Gewehrschüsse aus dem Schlaf gerissen. „Ich kam mir vor wie in einem Kriegsgebiet“, berichtet Gabi Ammon-Busenius gegenüber der Nordwest-Zeitung am 9.8.2018. In der Nähe ihres Grundstücks fand eine revierübergreifende Jagd auf Rabenkrähen statt. „Als ich dachte, in meinem Garten wird geschossen, stand ich senkrecht im Bett“, so die Anwohnerin gegenüber der Zeitung. Die Schüsse seien im Sekundentakt aus allen Richtungen gekommen und hätten sie in Angst und Schrecken versetzt. Im Marschland hatten Jäger Jagd auf Krähen gemacht. Bei einer solchen Jagd auf Rabenkrähen könne es schon mal sein, dass 50 bis 100 Schuss fallen, so Kreisjägermeister Henning Freiherr von Schele gegenüber der Zeitung. „Und das ist natürlich auch laut.“
„Wie kann man in der Nähe eines Wohngebietes so ein Spektakel veranstalten?“, fragt die Anwohnerin. „Ich bin froh, dass an diesem Wochenende meine kleine Enkeltochter nicht bei mir schlief. Sonst hätte ich ihr erklären müssen, dass draußen erwachsene Menschen mit Gewehren herumlaufen und schießen.“

8.8.18: Jäger schießt auf Ehefrau

Weil er bei einem Ehestreit auf seine 29 Jahre jüngere Frau geschossen hat, ist ein 71-jähriger Jäger vor dem Landgericht Stuttgart angeklagt - wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Dies berichten die Stuttgarter Nachrichten am 8.8.2018. Demnach sei der Jäger am 8.11.2017 mit seiner 42-jährigen Frau in Streit geraten und soll versucht haben, sie zu erschießen. Als die Frau den Revolver in der Hand ihres Mannes sah, sei sie zu den Nachbarn geflohen. Der Mann sei ihr laut Anklage gefolgt und habe in der Küche der Nachbarn auf seine Frau angelegt. Die Nachbarin habe ihm einen Stoß versetzt, der Schuss verfehlte sein Ziel. Durch den Knall wurde die Nachbarin am Trommelfell verletzt. Der Lebensgefährte der Nachbarin habe versucht, dem 71-jährigen Jäger die Waffe zu entnehmen, in dem Gerangel sei ein zweiter Schuss losgegangen, der den Lebensgefährten an der Hand verletzte. Der Jäger besitzt den Revolver legal. Er bestritt vor Gericht die Tötungsabsicht: „Ich wollte mir den Revolver in den Mund stecken, um mich vor meiner Frau zu erschießen. Dann wurde ich gestoßen“, zitieren die Stuttgarter Nachrichten den Jäger.

7.8.18: Tödlicher Jagdunfall

Tödlicher Jagdunfall im Landkreis Cochem-Zell: Als ein 68-jähriger Jäger mit seinem Schwiegersohn einen Hochsitz aufstellte, stürzte dieser herab und begrub die beiden Männer unter sich. Der Trierische Volksfreund berichtet am 7.8.2018, dass der 68-Jährige noch an der Unfallstelle seinen schweren Kopfverletzungen erlag, der Schwiegersohn musste mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

4.8.2018: Jäger stürzt bei Gamsjagd ab

Jagdunfall im österreichischen Eisacktal: Ein 44-jähriger Jäger wollte mit einer Gruppe anderer Jäger Gämsen schießen und stützte dabei mehrere Meter in die Tiefe. Dies berichtet unsertirol24.com am 4.8.2018. Demnach musste der Waidmann von einem Rettungshubschrauber mittels einer Seilwinde geborgen und in ein Krankenhaus geflogen werden.

1.8.18: Jagdunfall - Jäger schwer verletzt

Schwerer Jagdunfall in Hollenstein (Niederösterreich): Ein 71-jähriger Jäger hatte einen Rehbock angeschossen und wollte das verletzte Tier verfolgen. Dabei rutschte er in steilem Gelände aus, fiel einen Abhang herunter und blieb schwer verletzt in einem Bach liegen. Dies berichten die Niederösterreichischen Nachrichten am 1.8.2018. Bei der Rettung des Waidmanns aus unwegsamem Gelände waren die Bergrettung und Rettungshubschrauber Christophorus 2 im Einsatz.

29.7.18: Betrunkener Jäger schießt um sich

„Drei Verletzte in Burg (Spreewald): Jäger verschanzt sich vor Polizei und gibt Schüsse ab“, meldet Antenne Brandenburg am 29.07.2018. Demnach hat ein 51-jähriger Jäger erst seine 81 und 84 Jahre alten Schwiegereltern angegriffen sowie seine 54-jährige Lebensgefährtin, die ihren Eltern zu Hilfe kam. Dann schoss der betrunkene Jäger mit zwei Gewehren auf dem Hof um sich, wodurch auch zwei vorbeifahrende Autos getroffen wurden – zum Glück wurde niemand verletzt. Anschließend versuchte er sich nach ersten Ermittlungen mit einem Schuss selbst zu töten und musste schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht werden. Auch die beiden Schwiegereltern mussten ins Krankenhaus.

23.7.18: Von Jäger mit Pistole bedroht

Ein Jäger soll eine 20-jährige Frau und einen 38-jährigen Mann bei einem Nachtspaziergang in Bad Gandersheim mit der Pistole bedroht haben. Dies berichtet die Goslarsche Zeitung am 23.07.2018. Demnach machte die Frau zusammen mit einem Bekannten nach der Feier des Ensembles der örtlichen Kleinkunstbühne in Heckenbeck einen nächtlichen Spaziergang, bei dem sie einen weiteren Bekannten, einen Jäger trafen. „Zwischen den allesamt alkoholsierten Beteiligten entwickelte sich ein Streitgespräch, in dessen Verlauf, laut Aussage der Frau, der 32-Jährige eine Schusswaffe gezogen haben und einen Schuss ins Erdreich abgegeben haben soll“, so die Zeitung. Die Frau rief die Polizei, welche diese die angebliche Tatwaffe sicher stellte - der Jäger streitet ab, geschossen zu haben.

18.7.18: Erntejagd - Jäger erschossen

Bei einer Erntejagd im thüringischen Unterwellenborn wurde am 18.7.2018 ein 56-jähriger Jäger erschossen. Dies berichtet das Nachrichtenportal insuedthueringen.de. Demnach gehörte der Getötete zu einer Gruppe von sechs Jägern, die während der Ernte auf einem Feld aufgeschreckte Wildschweine schießen wollten. Plötzlich sei einer der Jäger nach einem Schuss zusammengebrochen und noch am Unfallort gestorben. Die Kriminalpolizei ermittelt.
„Erst vor wenigen Tagen wurde ein Mädchen angeschossen - auch dort war in der Nähe eine Erntejagd“, so das Nachrichtenportal - ebenfalls in Thüringen.

18.7.18: 52-Jähriger stirbt bei Jagdunfall

In Ochtrup im Münsterland ist ein 52-jähriger Jäger bei einem Jagdunfall erschossen worden. Dies berichten die Westfälischen Nachrichten am 18.7.2018. Demnach hatten sich am 16. Juli fünf Jäger gegen 20.40 Uhr zur Gänse-Jagd getroffen und sich dann auf verschiedene Positionen verteilt. Nach der Jagd kamen aber nur vier Jäger zurück zum Treffpunkt. Der fünfte Jäger wurde mit einer Schussverletzung tot hinter einem Maisfeld gefunden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln, wer den tödlichen Schuss abgegeben hat.

14.7. Kind in Garten durch Schuss schwer verletzt

Ein 6-jähriges Mädchen wurde am 14.7.2018 in einer Gartenanlage im thüringischen Großsaara durch einen Schuss schwer verletzt worden – er kam offenbar aus der Flinte eines Jägers. Dies berichtet BILD am 14.7.2018. Laut Polizei sei kurz vor 19 Uhr der Notruf eingegangen. „Bei Eintreffen der Beamten vor Ort vernahmen diese weitere Schüsse im Umfeld der Gartenanlage“, heißt es in der Pressemeldung der Landespolizeidirektion Thüringen. „Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen mit Unterstützung des Polizeihubschraubers konnte am Rande der Gartenanlage eine Jagdgesellschaft bei der Jagd festgestellt werden, welche die Polizei sofort beendete.“
Das verletzte Kind sei nach Gera in ein Krankenhaus gebracht wordem. Es wurde an Arm und Becken getroffen, sei laut Polizei aber nicht in Lebensgefahr.

12.7.18: Jagdunfall - Autofahrer am Hals getroffen

Ein 66-jähriger Jäger wollte im westfälischen Wandhofen Tauben schießen und traf einen 36-jährigen Autofahrer am Hals, weitere Schrotkugeln trafen das Auto. Dies berichten die Ruhr Nachrichten am 12.7.2018. Demnach habe der Jäger nach seinem Schuss in etwa 350 Meter Entfernung ein geparktes Fahrzeug im Einwirkungsbereich bemerkt, sei aber nicht davon ausgegangen, dass die Schrotkugeln den Pkw oder eine Person getroffen haben könnte.
Das Opfer er erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.

6.7.18: Jäger (80) schoss Jäger an

Ein 80-jähriger Jäger hatte bei einer Treibjagd im vorigen Herbst im Bezirk Braunau auf einen flüchtenden Hasen gefeuert und dabei einen 25-Jährigen getroffen und schwer verletzt. Der Jagdkollege wurde durch die Schrotkugeln an Kopf, Beinen und Augen getroffen und erlitt bleibende Schäden an der Netzhaut. Jetzt hat das Landesgericht Ried den Jäger zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Kleine Zeitung berichtet am 6.7.2018, dass man sich auf 1.100 Euro Entschädigung geeinigt habe.

3.7.18: Drahtfalle gegen Radler - Jäger verurteilt

Ein 47-jähriger Jäger hatte auf einem Waldweg eine gefährliche Drahtfalle gegen Radfahrer und Mopedfahrer gespannt. Das Landesgericht Ried in Österreich hat ihn jetzt wegen versuchter schwerer Körperverletzung verurteilt. Dies berichtet Der Standart am 3.7.2018 und schreibt: „Laut Anklage spannte der Jäger in einem Wald in Neukirchen an der Enknach ein vier Meter langes, dünnes Drahtseil in einer Höhe von 1,65 Meter zwischen zwei Bäumen. Auf beiden Seiten deponierte er am Boden noch einen längeren Ast.“ Dass niemand zu Schaden kam, ist einem Zufall zu verdanken: Eine Radfahrerin war aufgrund des Astes auf dem Boden vom Rad gestiegen und hatte dann plötzlich den Draht gesehen. Die Frau erstattete Anzeige. Das rechtskräftige Urteil: sechs Monate auf drei Jahre Bewährung und 2.000 Euro Geldstrafe. Der Jagdschein und die Waffenbesitzkarte waren dem Jäger bereits entzogen worden.

20.6.18: Spaziergängerin erleidet Knalltrauma

Weil ein Jäger im oberpfälzischen Landkreis Tirschenreuth seine Waffe einschoss, wurden zwei Spaziergängerinnen in unmittelbarer Nähe zum Schützen akut gefährdet. Die zwei Frauen seien gegen 18 Uhr mit ihrem Hund in einem Wiesengrundstück unterwegs gewesen, als der Jäger geschossen habe, berichtet das Wochenblatt am 20.6.2018. „Durch den Knall in unmittelbarer Nähe erschraken sowohl die beiden Frauen als auch der Hund. Eine der Frauen erlitt ein so genanntes Knalltrauma und einen Schock, weshalb sie zum Arzt ging. Den Jäger erwartet nun eine Anzeige wegen Körperverletzung.“

5.6.18: Autobahn-Sperrung wegen Jäger-Schüssen

Zwei Jäger haben eine knapp halbstündige Vollsperrung der Autobahn 44 bei Aachen ausgelöst – weil sie mit Schüssen die Zielrichtung ihrer Gewehre testen. Dies berichten die Westfälischen Nachrichten am 5.6.2018. Demnach hatten mehrere Anrufer die Polizei alarmiert, weil Schüsse von einer Lichtung gehört hatten. „Polizisten umstellten das Gebiet und machten zwei Männer aus, die mit Langwaffen schossen“, so die Zeitung. „Da zunächst nicht klar war, wer die Männer waren, und die Gefahr bestand, dass die Projektile die Autobahn erreichten, wurde die A44 zwischen dem Aachener Kreuz und Lichtenbusch gesperrt.“

25.5.18: Jäger schießt sich durch Bein und Arm

Ein schwerer Jagdunfall hat sich auf einer Wiese im Landkreis Ostallgäu am 25.05.2018 ereignet: Ein 66-jähriger Jäger war am Abend auf seinem Hochsitz, als ihm sein Gewehr vom Hochsitz herunter fiel. Beim Aufprall auf den Boden habe sich ein Schuss gelöst, der das rechte Bein und den rechten Oberarm des Mannes durchschlug, berichten new-facts.eu und all-in.de am 26.5.2018. Demnach musste der verletzte Jäger musste mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Kempten geflogen und notoperiert werden.

22.5.18: Gefahr für Mountainbiker

Immer wieder ist zu hören, dass Jäger Erholungssuchende und Sportler wie Radfahrer und Mountainbiker aus dem Wald draußen haben wollen, um ihrem blutigen Hobby ungestört nachgehen zu können. Im Bezirk Braunau in Oberösterreich wurde jetzt ein Jäger ermittelt, der ein Drahtseil über einen Waldweg gespannt hatte – eine gefährliche Falle für Mountainbiker.
Der ORF berichtet am 22.5.2018, dass eine 36-Jährige Mountainbikerin im Wald bei Königsaich einen dünnen, vier Meter langen Eisendraht, in einer Höhe von etwa 1,70 Meter über einen Waldweg gespannt, entdeckte – durch Zufall wohl gerade noch rechtzeitig. Die Radlerin rief die Polizei, die sofort Ermittlungen aufnahm. „Dabei stellte sich heraus, dass der Draht bereits drei Tage zuvor gespannt worden sein dürfte“, so der ORF. „Der Täter, ein Jäger, konnte rasch ausgeforscht werden. Der Mann aus dem Bezirk Braunau wird wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt.“

8.5.18: Jäger, der Frau erschoss, tot

Der Jäger, der bei einer Jagd in der Nacht vom 1. Mai im Landkreis Miltenberg (Unterfranken) aus Versehen seine Lebensgefährtin erschossen hatte, ist vier Tage später im Wald bei einer Nachsuche gestorben. Dies berichtet die Offenbacher Post am 8.5.2018. Demnach war der Jäger am Samstag, den 5. Mai mit anderen Jägern auf der Nachsuche nach einem angeschossenen Tier, als er plötzlich vor deren Augen im Wald bei Miltenberg tot zusammenbrach. Die Polizei gehe von einer natürlichen Todesursache aus, aufgrund eines akuten Herzinfarktes. Gegen den 50-jährigen Jäger wurde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung ermittelt.

3.5.18: Jäger erschießt aus Versehen Frau

Ein 50-jähriger Jäger hat bei einer nächtlichen Jagd am 1. Mai offenbar aus Versehen seine 47-jährige Lebensgefährtin, ebenfalls eine Jägerin, erschossen. Die beiden waren in einem Wald- und Feldgebiet bei Elsenfeld im unterfränkischen Landkreis Miltenberg auf der Jagd, als gegen 22.20 Uhr der tödliche Schuss fiel, der die Frau in den Oberkörper traf. Dies berichten focus.de und FN web am 3.5.2018. Demnach wird gegen den Mann wegen fahrlässiger Tötung ermittelt.

10.4.18: Jagdunfall - Anklage gegen Jäger erhoben

Die Staatsanwaltschaft Zweibrücken hat Anklage gegen einen Jäger wegen schwerer Körperverletzung erhoben. Der Jäger hatte bei einer Drückjagd ins Maisfeld geschossen und statt eines Wildschweins einen Treiber getroffen. Dies meldet der SWR am 10.4.2018. Demnach wird dem Jäger vorgeworfen, seine Sorgfaltspflicht verletzt zu haben, weil er das Maisfeld nicht einsehen konnte und abgedrückt hatte, obwohl er nicht sehen konnte, auf was er schießt. Der Treiber wurde schwer verletzt, unter anderen sei die Kniescheibe herausgeschossen worden.

19.3.18: Jäger stirbt bei Jagdunfall

Bei einem Jagdunfall in Richstein (Nordrhein-Westfalen) ist ein 38-jähriger Jäger durch einen Schuss aus seinem eigenen Gewehr erschossen worden. Dies berichtet die Westfalenpost am 19.3.2018. Demnach sei der Jäger in seinem Revier offenbar gestolpert, wodurch sich wohl der tödliche Schuss aus seiner geschulterten Jagdwaffe gelöst hatte. „Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei ist ein Fremdverschulden auszuschließen“, so die Zeitung.

18.3.18: Jagdunfall - mit 15 000 Euro abgespeist

„Was ist ein zerstörtes Leben wert?“, fragt BILD am 18.3.2018 und schreibt weiter: „Nachdem ein Jäger mit einem Schuss sein Bein zerfetzte, soll Wolfgang M. (66) mit 15.000 Euro Schmerzensgeld abgespeist werden.“
Der Landwirt war bei der Maisernte, während Jäger eine Wildschweinjagd im Maisfeld veranstalteten. Als er neben seinem Traktor stand, traf ihn ein Schuss. Inzwischen hat der Landwirt 22 Operationen hinter sich und wird wohl nie wieder richtig laufen können. Vor Gericht kämpft er um eine angemessene Entschädigung.

6.3.18: Jäger erschießt Frau, Hund und sich

Im Eifeldorf Barweiler soll ein Jäger seine Frau, seinen Hund und sich selbst erschossen haben. Dies berichtet lokalo.de am 6.3.2018 und schreibt: „Der Mann soll eine zugelassene Jagdwaffe besessen haben. Beide Eheleute sollen schwer krank gewesen sein.“

5.3.18 Rentner schießt auf Frau und erschießt sich

In Ahrensburg hat ein 98-jähriger Rentner seine 91-jährige schwer demenzkranke Frau in einem Altenheim niedergeschossen. Danach soll er die Schusswaffe auf sich gehalten und abgedrückt haben. Der Mann war auf der Stelle tot – seine Ehefrau überlebte dank Notarzt. Dies berichtet die Hamburger Morgenpost am 5.3.2018. Ob der Mann die Schusswaffe als Jäger besessen hat, wurde noch nicht bekannt.

2.3.18: Schuss trifft Jäger in den Unterleib

Ein 76-jähriger Jäger wurde im Landkreis Celle bei einem Jagdunfall lebensgefährlich verletzt. Das Hamburger Abendblatt berichtet am 2.3.2018, der Mann sei mit seinem 49-jährigen Schwiegersohn auf der Jagd gewesen. Als dieser sein Gewehr nach der Jagd aus dem Auto holte, löste sich ein Schuss aus der noch geladenen Waffe und traf den Jagdkollegen in den Unterleib.

2.3.18: Frau hantiert mit Schusswaffe - tot

Eine 53-jährige Frau aus Lustenau in Österreich erlitt beim Hantieren mit einer Schusswaffe ihres Ehemannes in ihrem Wohnhaus tödliche Verletzungen. Dies berichtet Heute.at am 2.3.2018. Demnach befand sich der 59-jährige Ehemann zu dem Zeitpunkt ebenfalls im Haus. Ob der Mann die Schusswaffe als Jäger oder als Schütze besitzt, wurde noch nicht bekannt.

11.2.18: Erschossene Jägerin in Auto aufgefunden

In Premnitz (Havelland) wurde eine Frau mit einer Schussverletzung leblos in einem Auto aufgefunden. Dies berichtet die B.Z. am 11.2.2018. Demnach soll es sich um eine 57-jährige Jägerin handeln. „Eine Waffe soll nicht gefunden worden sein“, so die Zeitung.

2.2.18 Darmstadt: Jäger erschießt Nachbarin

Ein Jäger hat in Darmstadt seine 50-jährige Nachbarin erschossen. Anschließend schoss sich der 45-jährige Waidmann selbst in den Kopf. Dies berichtet die Allgemeine Zeitung am 2.2.2018. Laut Staatsanwaltschaft habe der Jäger auf die Mutter eines zwölf Jahre alten Jungen vier Schüsse aus seiner Pistole abgegeben: Einen Schuss ins Knie, zwei Schüsse in den Kopf und einen Schuss in den Rippenbogen.
Laut Ordnungsamt hatte der 45-Jährige im Oktober 2016 eine Waffenbesitzkarte beantragt und erhalten, um als Jäger ein Gewehr und eine Pistole führen zu dürfen. Offenbar war der Mann in den letzten Jahren öfter wegen Sachbeschädigung und Ruhestörung aufgefallen. "Es gab im November 2014 eine Anzeige gegen den Mann wegen Sachbeschädigung am Gemeinschaftsgarten, das Verfahren wurde aber eingestellt", zitiert die Allgemeine Zeitung den Oberstaatsanwalt. Nachbarn berichten, dass die Polizei in den letzten vier Jahren sehr oft da war. "Die Polizei hat genau gewusst, dass der Mann nicht richtig tickt, wir wollten ihn hier weghaben", wird ein Anwohner zitiert.

30.1.18: Jagdtourist von Kugel tödlich getroffen

Ein 75-jähriger Großwildjäger hatte auf einer Jagdfarm in Südafrika gerade einen Löwen erschossen - da traf ihn selbst eine tödliche Kugel. BILD berichtet am 30.1.2018, der Trophäenjäger hatte in seinem Leben „schon alles gejagt, was in Europa möglich ist“. Nun sollte es noch eine Löwen-Trophäe sein. Auf einer Farm, auf der die Löwen nur für Trophäenjäger gezüchtet werden, habe er eine der Großkatzen und hatte gerade eine zweite im Visier – da traf ihn die Kugel eines Jagdkollegen.

25.1.18: Jagdunfall - Opfer wartet auf Prozess

Bei einer Jagd auf Wildschweine im September 2016 in Luxemburg wurde Nathalie Moonen auf einer Terrasse von einer Kugel im Gesicht getroffen. Dabei wurde ihr Kiefer zertrümmert. Mehrere Operationen waren notwendig, um ihr Gesicht einigermaßen zu rekonstruieren. Obwohl der Schütze ermittelt und sein Jagdschein eingezogen wurde, muss das Opfer weiter auf den Prozess warten.
Die luxemburgische Zeitung L'essentiel berichtet am 25.1.2018, dass 16 Monate nach dem Jagdunfall immer noch zwei Gutachten in Arbeit seien. „Im einen Papier geht es um eine medizinische Einschätzung zur Schwere der Verletzung von Frau Moonen, um auch die Tat genauer beurteilen zu können. Beim zweiten Gutachten wird die exakte Flugbahn der Kugel ermittelt, um zu klären, ob der Jäger alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat“, zitiert die Zeitung eine den Akten nahestehende Quelle, die anonym bleiben möchte.
Auch das Opfer des Jagdunfalls kommt in dem Artikel zu Wort: „Die chirurgischen Eingriffe stellen meinen Kiefer nicht wieder her. Er wird durch Metallstifte zusammengehalten. außerdem habe ich mein Gefühl in der Unterlippe und am Kinn verloren.“

22.1.18: Jäger vom eigenen Hund erschossen

Ein 53-jähriger Jäger wurde von einem tödlichen Schuss getroffen, weil sein Jagdhund versehentlich an den Abzug des Gewehrs kam. Dies berichtet das Jagdportal outfox-world am 22.1.2018. Demnach wollte sich der Waidmann in nahe der russischen Stadt Saratow auf die Jagd begeben, als plötzlich einer seiner beiden Jagdhunde direkt auf ihn zu sprang und dabei gegen das geladene Jagdgewehr stieß. Dabei löste sich eine Kugel, die den Jäger in den Bauch traf.

12.1.18 Jagdunfall: Enkel (19) getroffen

Als ein 87-jähriger Jäger in Niederösterreich mit seinem Gewehr hantierte, löste sich ein Schuss und traf den 19-jährigen Enkel. Dies berichten die Niederösterreichischen Nachrichten am 12.1.2018. Demnach hatte der Jäger Entspannen des Gewehrs in der Wohnung offenbar übersehen, dass sich noch eine Patrone im Lauf befand. „Die Kugel ging durch die Türe durch, wurde dabei so abgelenkt, dass der 19-jährige Enkelsohn, der sich im Nebenzimmer aufhielt, vom Projektil getroffen wurde“, berichtet die Zeitung. Laut Polizei wurdeder 19-Jährige mit den Notarzthubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Zum Glück hat er keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten.

9.1.18: Jäger erschießt sich aus Versehen selbst

Bei der Jagd auf Wildschweine kam ein 56-jähriger Jäger bei Gerstetten durch einen versehentlichen Schuss aus seiner eigenen Jagdwaffe um Leben. Offenbar hatte sich der tödliche Schuss beim Besteigen des Hochsitzes gelöst. Dies berichtet die Südwest Presse am 9.1.2018. Demnach schließe die Polizei Fremdverschulden sowie Suizid aus. Dass ein solcher Jagdunfall mit einem Gewehr passiere, sei nicht so ungewöhnlich, zitiert die Zeitung den Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm.

7.1.18: Vermisster Jäger tot aufgefunden

Ein 73-jähriger Jäger, der in Kärnten auf der Jagd war und nicht nach Hause zurückkehrte, wurde tot aufgefunden worden. Dies meldet der Kurier am 7.1.2018. Nach Angaben der Polizei gab es keine Hinweise auf Fremdverschulden.

3.1.18: Spaziergänger geraten in Treibjagd

Im Truderinger Wald in Bayern sind Spaziergänger am Sonntagmittag in eine Treibjagd geraten, die laut Augenzeugen „völlig ungesichert und ohne Warnhinweise stattfand“. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung am 3.1.2018. Wegen des schönen Wetters seien viele Familien mit Kleinkindern unterwegs gewesen. Dazwischen jedoch waren "mindestens zwanzig Jäger mit Gewehren und eine ähnlich große Anzahl an brüllenden Treibern", zitiert die Zeitung eine Betroffene.

3.1.18: Treibjagd: Schuss durch Fensterscheibe

Bei einer Treibjagd in Hessen hat sich aus dem Gewehr eines Jägers plötzlich eine Kugel gelöst, zerschoss das Fensterglas einer Berghütte und blieb schließlich in einem Schrank stecken. Dies berichtet die Fuldaer Zeitung am 3.1.2018. Verletzt wurde zum Glück niemand. „Die Polizei geht von einem unsachgemäßem Umgang mit der Waffe aus“, so die Zeitung.