Flyer: Zwangsbejagung ade!

 



 



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info@abschaffung-der-jagd.de



Immer mehr jagdfreie Grundstücke

Von Bayern bis Schleswig-Holstein: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke!

Seit 2014 sind in
Bayern, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein und etliche Hektar Wiesen, Wälder und Felder offiziell jagdfrei. In Bayern waren bereits Anfang 2013 die ersten Grundstücke durch einen Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs jagdfrei gestellt worden. In Baden-Württemberg wurden 2013 Grundstücke vorläufig jagdrechtlich befriedet. In Sachsen-Anhalt wird das erste Grundstück zum 1.4.2015 jagdrechtlich befriedet, auch weitere Grundstücke in Niedersachsen werden zum 1.4.2015 offiziell jagdfrei. In Rheinland-Pfalz ist ab 1.4.2015 ein ganzes Bio-Weingut von den Behörden befriedet worden. Ein großartiger Erfolg im Sinne der Rechte von Grundstückseigentümern und des Tierschutzes! Denn durch jedes jagdfreie Grundstück entstehen wertvolle Schutzgebiete für Natur und Tiere.
Und die Welle rollt: 2015 werden viele weitere Grundstücke jagdfrei – und bieten damit wertvolle Schutzgebiete für Natur und Tiere. Bundesweit haben bereits einige Hundert Grundeigentümer einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung ihrer Flächen gestellt.

Lesen Sie die Übersicht jagdfreier Grundstücke in Deutschland


Eine aktuelle Dokumentation über jagdfreie Grundstücke und laufende Anträge auf jagdrechtliche Befriedung finden Sie hier.



Österreich: "Keine Jagd auf meinem Grundstück"

Grundstückseigentümer stellen Antrag auf Jagdverbot

Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte müssen Jagdgegner auf ihrem Grundstück keine Jagd dulden - auch in Österreich nicht. Auch in Österreich wollen nun die ersten Grundstückseigentümer die Jagd auf ihrem Grund und Boden nicht länger dulden.

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd Österreich und der Österreichische Tierschutzverein wollen dafür sorgen, dass diese in Deutschland losgetretene »Lawine« nun auch in Österreich ins Rollen kommt.
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Überrsicht jagdfreier Grundstücke in Deutschland

Bayern

Grundstück in Frankenbrunn jagdfrei
Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hatte mit Beschluss vom 30.1.2013 entschieden, dass auf dem Grundstück von Roland Dunkel in Frankenbrunn / Unterfranken vorläufig nicht mehr gejagt werden darf. Seit 2014 ist das Grundstück endgültig jagdfrei. Der Tierschützer und Vegetarier hatte bereits am 7. Mai 2007 den Antrag auf Austritt aus der Jagdgenossenschaft bei der unteren Jagdbehörde Bad Kissingen gestellt.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/jagdgenossegegenjagdzwang/index.html

Grundstück in Güntersleben jagdfrei
Ursula Becker aus Unterfranken hatte schon am 6.3.2007 für ihr Grundstück in Güntersleben den Antrag auf Austritt aus der Jagdgenossenschaft gestellt.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/wuerzburgjagdgenossegegenjagdzwang/index.html

Grundstück Ostheimer Ölberg jagdfrei
Günter Scheuring kann es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, wenn auf seinem Grundstück am Ostheimer Ölberg in den Hassbergen / Nordbayern gejagt wird.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/bayern-grundstueck-ostheimer-oelberg-jagdfrei/index.html

Grundstücke Landkreis Kitzingen jagdfrei
Das Bayerische Verwaltungsgericht Würzburg hatte am 5.03.2013 in einem Eilverfahren entschieden, dass auf den Grundstücken von Stefan Körber in Dettelbach und Mainsondheim vorläufig nicht auf Wildtiere geschossen werden darf, bis die Neureglung des Bundesjagdgesetzes in Kraft tritt.
Seit 1.4.2014 sind die Grundstücke durch das Landratsamt Kitzingen offiziell jagdrechtlich befriedet.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/bayern-grundstuecke-landkreis-kitzingen-jagdfrei/index.html

47 Grundstücke eines Landwirts im Kreis Passau jagdfrei
Das Verwaltungsgericht Regensburg stellte am 18.4.2013 ganze 47 Grundstücke eines Landwirts im Eilverfahren vorläufig jagdfrei. Mit Bescheid vom 19.8.2014 hat das Landratsamt Passau die Grundstücke endgültig jagdrechtlich befriedet.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/bayern-grundstuecke-eines-landwirts-jagdfrei/index.html

Vier Waldgrundstücke in Niederbayern jagdfrei
Seit Beginn des Jagdjahres 2014/15 am 1.4.2014 sind die vier Waldgrundstücke von Familie Vilsmaier in Niederbayern offiziell jagdfrei.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/bayern-vier-waldgrundstuecke-in-niederbayern-jagdf/index.html

Grundstück in Landshut jagdfrei
Das Verwaltungsgericht Regensburg hat mit Beschluss vom 19.2.2013 in einem Eilverfahren entschieden, dass auf dem Grundstück einer ethischen Jagdgegnerin aus Landshut vorläufig nicht mehr gejagt werden darf.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/bayern-weitere-jagdfreie-grundstuecke/index.html

Grundstück im Kreis Erlangen-Höchstadt jagdfrei
Das Landratsamt Erlangen-Höchstadt hat ein Grundstück eines Jagdgegners mit Bescheid vom 26.5.2014 zum 1.4.2015 jagdrechtlich befriedet.
Der Grundstückseigentümer gab an, dass er gegen die Ermordung von Tieren sei und überzeugt, dass sich Wildbestände selbst regulieren können.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/bayern-weitere-jagdfreie-grundstuecke/index.html



Baden-Württemberg

Grundstücke eines Bio-Landwirts bei Konstanz jagdfrei
Die Behörde hat für die Flächen des Bio-Landwirts aus dem Kreis Konstanz am 6.3.2013 einen vorläufigen Bescheid auf jagdrechtliche Befriedung erteilt, also noch vor Inkrafttreten der Jagdgesetzänderung. Der Bio-Landwirt möchte auf seinen Flächen die ihm anvertraute Natur pflegen und das Leben von Pflanzen und Wildtieren schützen.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/baden-wuerttemberg-grundstuecke-vorlaeufig-befriedet/index.html

Grundstück in Markdorf jagdfrei
Das zwei Hektar große Grundstück von Rudolf Moser bei Markdorf im Bodenseekreis wurde 2014 jagdrechtlich befriedet.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern/baden-wuerttemberg-waldbesitzer-kontra-jaeger/index.html



Niedersachsen

Ulmenhof im Kreis Aurich jagdfrei
Ab 1.4.2015 sind die Flächen des Ulmenhofs, einem Tierheim und Gnadenhof im Kreis Aurich in Ostfriesland, offiziell jagdrechtlich befriedet. Die Jagdbehörde hatte am 28.7.2014 dem Antrag auf jagdrechtliche Befriedung statt gegeben.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-ii/niedersachsen-ulmenhof-ab-2015-jagdfrei/index.html

Hof Butenland im Landkreis Wesermarsch jagdfrei
Jan Gerdes und Karin Mück führen mit der Tierschutzstiftung Hof Butenland einen Lebenshof mit Kuhaltersheim. Hof Butenland im Landkreis Wesermarsch (nordwestliches Niedersachsen) wurde mit Bescheid vom 14.10.2014 von der zuständigen Behörde Butenland offiziell jagdfrei gestellt - rückwirkend zum 1.4.2014.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-ii/niedersachsen-hof-butenland-jagdfrei/index.html

Grundstück im Landkreis Diepholz jagdfrei
Ein Tierfreund und Jagdgegner hat für sein Grundstück in Bassum/Landkreis Diepholz einen Antrag auf jagdrechtliche Befriedung gestellt, weil darauf gejagt wurde.
Die Behörde hat mit Bescheid vom 17.4.2014 festgestellt, dass es bei dem Grundstück bereits um einen befriedeten Bezirk gemäß § 9 Abs. 1 Ziffer 2 Nieders. Jagdgesetz handle.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-ii/niedersachsen-weitere-jagdfreie-grundstuecke/index.html



Nordrhein-Westfalen

10 Hektar im Münsterland jagdfrei
Die beiden landwirtschaftlichen Grundstücke von André Hölscher in Ladbergen / Münsterland mit insgesamt 10 Hektar Fläche sind seit 1.4.2014 offiziell jagdfrei. In den vergangenen Jahren gab es zwischen dem Grundeigentümer und dem Jagdpächter immer wieder Auseinandersetzungen bei Treibjagden. Die Partnerin des Ladbergers wurde sogar auf dem Balkon sitzend von Schrot getroffen.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/nordrhein-westfalen-10-hektar-jagdfrei/index.html

Grundstück in Geseke jagdfrei
Sofort nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 26.6.2012 stellte der Biologe und Ökologe Dr. Karl-Heinz Loske einen Antrag auf Befriedung seiner Grundstücke. Seit 1.4.2014 sind 2,2 Hektar in der mittelwestfälischen Hellwegbörde (Geseke, Kreis Soest) offiziell jagdrechtlich befriedet. Sein weiteres Grundstück in der Gemarkung Hörste mit 0,3 Hektar wird mit dem Ende des laufenden Jagdpachtvertrags zum 1.4.2016 befriedet.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/nordrhein-westfalen-10-hektar-jagdfrei/index.html

Grundstück in Höxter jagdfrei
Das Grundstück von Detlef Korsawe im Kreis Höxter beim Naturschutzgebiet Desenberg in der Nähe von Warburg ist mit Ende des laufenden Jagdjahres zum 1.4.2015 offiziell jagdrechtlich befriedet.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/nordrhein-westfalen-grundstueck-in-hoexter-ab-april/index.html

Wald in Minden jagdfrei
Seit 1.4.2014 das 1,7 Hektar große Waldgrundstück von Gerald Zöphel im Kreis Minden-Lübbecke offiziell jagdrechtlich befriedet. Er es kann nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, dass Tiere im Rahmen der Jagdausübung getötet werden und für die Tötung von Tieren ausgerechnet sein Grundstück zur Verfügung gestellt werden soll.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/nordrhein-westfalen-grundstueck-in-minden-jagdfrei/index.html

Grundstück im Landkreis Heinsberg jagdfrei
Im Landkreis Heinsberg im Westen von Nordrhein-Westfalen wurde das Grundstück eines Tierfreunds rückwirkend zum 1.4.2014 befriedet - vorläufig bis zum 31.3.2017.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/nordrhein-westfalen-weitere-jagdfreie-grundstuecke/index.html



Rheinland-Pfalz

Europäischer Gerichtshof entscheidet gegen Zwangsbejagung von zwei Waldgrundstücken
Er war der erste Deutsche, der gegen die Jagd auf seinem Grundstück vor der dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagte - und gewann: Auf den beiden Waldgrundstücken von Rechtsanwalt Günter Herrmann in Rheinland-Pfalz darf seit dem 26.6.2012 nicht mehr gejagt werden.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/rheinland-pfalz-waldgrundstuecke-jagdfrei/index.html

Europäischer Gerichtshof entscheidet gegen Zwangsbejagung von Grundstücken in Pirmasens
Familie Scholvien protestiert bereits seit Jahren gegen die Zwangsbejagung ihrer Grundstücke in Nünschweiler (Landkreis Pirmansens), insbesondere gegen die Errichtung eines Hochsitzes. Dafür zogen sie sogar vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Dieser stellte in seiner Entscheidung vom 15.11.2013 in der Sache Scholvien et al gegen die Bundesrepublik Deutschland (Beschwerdenummer 13166/08) erneut fest, dass die Zwangsbejagung von Grundstücken ethischer Jagdgegner gegen die Europäische Konvention für Menschenrechte verstößt.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/rheinland-pfalz-landkreis-pirmasens/index.html

25 Hektar in Hohenöllen jagdfrei
Das gut 25 Hektar große Grundstück von Margot Scheibe in Hohenöllen-Sulzhof ist seit dem 1. April 2014 jagdfrei. Margot Scheibe, die vor Jahrzehnten selbst Jägerin gewesen war, ist seit vielen Jahren überzeugte Vegetarierin und Tierschützerin.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/rheinland-pfalz-25-hektar-in-hohenoellen-jadfrei/index.html

2 Hektar in Kusel jagdfrei
Das über 2 Hektar große Grundstück von Frank Schlimbach aus Kusel in der Pfalz ist seit dem 1. April 2014 jagdfrei.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-von-grundstueckseigentuemern-ii/rheinland-pfalz-2-hektar-in-kusel-jagdfrei/index.html


Sachsen-Anhalt

Grundstück im Landkreis Harz jagdfrei
In Sachsen-Anhalt ist das erste Grundstück mit Ablauf des Jagdjahres ab 1.4.2015 offiziell jagdfrei! Damit kam die zuständige Jagdbehörde einer anhängigen Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht zuvor: Der Landkreis Harz gab dem Antrag auf Befriedung der beiden Grundstücke von Ludwig Weyhe im Landkreis Quedlinburg aus ethischen Gründen mit Bescheid vom 28.8.2014 statt. Ganze 12 Jahre hatte der Tier- und Naturfreund warten müssen.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-iii/sachsenanhaltjagdgenossegegenjagdzwang/index.html


Schleswig-Holstein

Grundstück in Steinburg jagdfrei
Das 6,5 Hektar große Grundstück von Jutta Reichardt in Neuendorf-Sachsenbande im Kreis Steinburg nördlich von Hamburg wird seit 1.4.2014 offiziell nicht mehr bejagt.
Die Tierfreunde und Vegetarier renaturierten das Grünland und schufen Biotope: "Wir legten Feldhecken und Gehölze mit Nahrungssträuchern für die Tiere an. Wir ließen einen Teich baggern mit Brutinseln für Wildgänse und Enten und für unsere tierischen Schützlinge."
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-iii/schleswig-holstein-erste-grundstuecke-jagdfrei/index.html

Grundstück in Dithmarschen jagdfrei
Dieter Grade aus Dithmarschen hat auf seiner 8259 Quadratmeter großen Wiese (ca. 1 Hektar) ein Biotop geschaffen, auf dem auch seltene Pflanzen wie wilde Orchideen wachsen. Der Naturschützer kann es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren, die Jagd auf seinem Grund und Boden zuzulassen. Anfang August 2014 hat die Behörde seinem Antrag auf jagdrechtliche Befriedung zugestimmt.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-iii/schleswig-hol-grundstueck-in-dithmarschen-jagdfrei/index.html

Grundstück in Eutin jagdfrei
Familie Karcher besitzt ein malerisches Grundstück im schleswig-holsteinischen Eutin: Eine natürliche Wiese mit Streuobst, Erlenbruch und einem Teich. Ab 1.4.2015 sind die 1,6 Hektar offiziell jagdfrei.
http://www.zwangsbejagung-ade.de/faelle-iii/schleswig-holstein-grundstueck-in-eutin-jagdfrei/index.html



Erneute Entscheidung des Europ. Gerichtshofs

Erneute Entscheidung des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen Zwangsbejagung in Deutschland

Die Zwangsbejagung von Grundstücken einer vegan lebenden Familie verstößt gegen die Europäische Konvention für Menschenrechte (EKMR). Dies entschied der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg am 15.11.2013 in der Sache Scholvien et al gegen die Bundesrepublik Deutschland.
Familie Scholvien protestiert bereits seit Jahren gegen die Zwangsbejagung, insbesondere die Errichtung eines Hochsitzes auf ihrem Grundstück.
Unter Berufung auf das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte von 1999 im Falle französischer Kläger, die gegen die Zwangsbejagung ihrer Grundstücke geklagt hatten, riefen die Scholviens die deutschen Gerichte an: Die vegan lebenden Tierfreunde konnten es sich nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren, dass Jäger auf ihrem Grundstück Tiere tot schossen. Nachdem alle deutschen Gerichte bis zum Bundesverfassunggericht die Klage zurückgewiesen hatten, reichte Familie Scholvien bereits im Jahr 2008 Beschwerde beim EGMR ein. Am 15.11.2013 stellte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte eine Verletzung der Menschenrechte fest und verurteilte die Bundesrepublik Deutschland zur Zahlung einer Entschädigung.
Link zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte
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Keine Jagd auf meinem Grundstück!

Tierfreunde müssen die Jagd auf ihren Grundstücken nicht mehr länger dulden!

Sind auch Sie Eigentümer eines Grundstückes, das gegen Ihren Willen bejagt wird? Sie können davon ausgehen, dass die Jagd auf Ihrem Grund und Boden ausgeübt wird, sofern Ihre Wiese, Ihr Feld oder Waldgrundstück außerhalb der Ortschaft liegen und nicht befriedet sind. Sie sind dann zwangsweise Mitglied in einer so genannten Jagdgenossenschaft und müssen dulden, dass bewaffnete Jäger Ihr Grundstück betreten, dort Schießtürme errichten, Fallen aufstellen, Futterstellen anlegen, Gesellschaftsjagden abhalten sowie Wildtiere und Haustiere (Katzen und Hunde) töten.


Europäischer Gerichtshof: Zwangsbejagung verstößt gegen Menschenrechte

All dies müssen Sie nicht mehr länger dulden: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat am 26.06.2012 entschieden, dass die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft gegen die Menschenrechte verstößt, sofern der Grundeigentümer die Jagd aus ethischen Gründen ablehnt. Es ist nicht mit dem in der Menschenrechtskonvention garantierten Schutz des Eigentums zu vereinbaren, wenn Grundstückseigentümer zwangsweise Mitglied in einer Jagdgenossenschaft sind und damit die Jagd auf ihrem Grund und Boden gegen ihren Willen dulden müssen. Aufgrund dieses Urteils wurde die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, ihre Jagdgesetzgebung entsprechend zu ändern.

Lesen Sie die Pressemitteilung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 26.6.2012
Lesen Sie das Urteil des Europäische Gerichtshofs vom 26.06.2012 in deutscher Übersetzung
Lesen Sie das Urteil in englischer Sprache

Austritt jetzt möglich!

Am 06.12.2013 ist das »Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften« in Kraft getreten. Sie können jetzt bei der unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, dass Ihr Grundstück jagdrechtlich befriedet wird. Da von Politikern zugegeben wurde, dass die neuen Regelungen den Grundeigentümern den Austritt aus der Jagdgenossenschaft möglichst schwer machen sollen, sind dabei einige wichtige Punkte zu beachten.

Gewissensprüfung durch Jagdbehörde

Sie müssen zunächst glaubhaft machen, dass Sie die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen. Hierbei wäre es von Vorteil, wenn Sie auch objektive Umstände schildern, die zu dieser Gewissensentscheidung geführt haben (Ablehnung der Jagd, Bedrohung durch Jäger, Ablehnung der Tötung von Tieren, Vegetarismus etc.).

Zeitpunkt der Befriedung Ihres Grundstückes

Das neue Gesetz sieht vor, dass grundsätzlich solange mit der Befriedung Ihres Grundstückes abgewartet werden muss, bis der Jagdpachtvertrag abgelaufen ist, was viele Jahre dauern kann. Sie sollten daher in Ihrem Antrag unbedingt darauf hinweisen, dass es für Sie aufgrund Ihres schweren Gewissenskonflikts unzumutbar ist, den Ablauf des Jagdpachtvertrages abzuwarten, und dass Sie notfalls hiergegen gerichtliche Schritte einleiten werden, weil dieses Abwarten nicht mit der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte in Einklang zu bringen ist. Die untere Jagdbehörde darf nämlich bei ihrer Entscheidung auch auf das Ende des Jagdjahres abstellen. Es ist daher wichtig, dass Sie Ihren Antrag rechtzeitig vor Ablauf des Jagdjahres (31.03.) stellen.

Haftung für Wildschäden

Um Grundstückseigentümer davon abzuhalten, ihr Menschenrecht wahrzunehmen, sollen diese nach Befriedung ihres Grundstückes unter Umständen für Wildschäden haften, die auf anderen Grundstücken entstehen. Lassen Sie sich von dieser Drohgebärde nicht einschüchtern. Die Initiative Zwangsbejagung ade wird hierzu die notwendigen Musterklagen führen und Ihnen bei der Abwehr von Wildschadensersatzansprüchen, soweit es hierzu überhaupt kommt, mit Rat und Tat zur Seite stehen.



Bürgerinitiative Zwangsbejagung ade

Wir sind Grundstückseigentümer aus ganz Deutschland, die ihren Wald, ihre Wiesen und Felder nicht bejagen lassen wollen. Wir führen entsprechende Musterverfahren und unterstützen Grundstückseigentümer mit unserem Fachwissen.

Unterstützt wird dieses Vorhaben von der
Initiative zur Abschaffung der Jagd und Wildtierschutz Deutschland e.V.



Bürgerbewegung »Zwangsbejagung ade!«

Die Initiative zur Abschaffung der Jagd und Wildtierschutz Deutschland e.V. haben sich bereit erklärt, das gerichtliche Verfahren mehrerer unfreiwilliger Jagdgenossen zu unterstützen.
Wenn auch Sie Eigentümer eines bejagten Grundstücks sind und sich der Zwangsbejagung widersetzen, so nehmen Sie bitte Kontakt auf:

Initiative zur Abschaffung der Jagd
Kurt Eicher, Biologe, Studiendirektor
Derfflingerstr. 2
74080 Heilbronn
e-mail: info@zwangsbejagung-ade.de
www.zwangsbejagung-ade.de
www.abschaffung-der-jagd.ade

Wildtierschutz Deutschland e.V.
Lovis Kauertz (Vorsitzender)
Am Goldberg 5, 55435 Gau-Algesheim
T. 0177 7230086
e-mail: wildtierschutz@gmail.com
www.wildtierschutz-deutschland.de



Wird auch Ihr Grundstück zwangsbejagt?

Wenn auch Sie die Jagd auf Ihrem Grundstück nicht länger dulden wollen, nehmen Sie Kontakt auf:

e-mail: info@zwangsbejagung-ade.de
www.zwangsbejagung-ade.de



Helfen Sie mit!

Wollen Sie die Bürgerbewegung Zwangsbejagung ade und damit betroffene Grundstückseigentümer, welche die Jagd auf ihren Flächen nicht länger dulden wollen, unterstützen? Nur mit einem ausreichenden Spendenaufkommen können weitere Prozesse durch alle Instanzen hindurch geführt werden!
Wildtierschutz Deutschland e.V. ist als gemeinnützig anerkannt und die Spende ist als Sonderausgabe steuerlich absetzbar.

Spendenkonto:
Wildtierschutz Deutschland e.V.
GLS Bank
BLZ: 430 609 67
Konto-Nr.: 600 863 950 0
Verwendungszweck: Zwangsbejagung ade


> Bei Spenden bis 100 Euro gilt der Zahlungsbeleg Ihrer Bank als Spendenbescheinigung.

> Bei Beträgen über 100 Euro erhalten Sie von uns eine Spendenbescheinigung für die Vorlage bei Ihrem Finanzamt.



Solidaritätserklärung

Solidaritätserklärung: Ich unterstütze den Austritt von unfreiwilligen Mitglieder aus den Jagdgenossenschaften. Es kann nicht angehen, dass Grundstückseigentümer die Tötung von Tieren durch Jäger sowie jagdliche Einrichtungen auf ihrem Grund und Boden dulden müssen.