Mail von Jäger Philipp Bezler

Sehr geehrte Damen und Herren,

Als Ökologe kann ich weder Ihre Art der Argumentation, noch Ihr Interesse
verstehen die Jagd in Deutschland zu beeinträchtigen. Ein funktionierendes
Ökosystem lebt von dem Gleichgewicht zwischen Raubtieren und Pflanzenfressern. Es sollte Ihnen bekannt sein, dass Raubtiere, wie der Luchs und der Wolf nahezu gänzlich aus unseren Breiten verschwunden sind, da Ihre Reviere durch die Menschliche Besiedlung zu klein geworden sind. Sowohl der Luchs, als auch der Wolf machen grundsätzlich einen großen Bogen um Siedlungen. Sämtliche Versuche diese wieder anzusiedeln sind gescheitert, da die Tiere mit dem Stress durch Spaziergänger mit Hunden und die Trennung Ihrer weiten Jagdreviere durch Landstraßen und Autobahnen nicht zurechtkamen und daraufhin an Stress und Unfällen starben. Es gibt eine gewisse Optimalpopulation, das ist nicht das Maximum der möglichen Tiere, sondern die Menge, die weder andere Arten verdrängt, noch erheblichen Gefahren durch Seuchen ausgesetzt ist bzw. erhebliche Waldschäden verursacht. In Deutschland und den meisten Staaten der EU müssen diese Populationen mit Hilfe der Jagd überwacht werden. Ich halte nichts davon einen Jäger als bluthungrigen Killer dazustellen, vielmehr übernimmt er eine wichtige Aufgabe als "Walökologische Exekutivkraft".
Bevor Sie also derartiges fordern, sollten sie erst einmal Ihr Wissen über
das Konkurrenz-Ausschluss-Prinzip erweitern. Dies sollte Grundstoff an jedem Gymnasium sein und ein Leiter einer Bildungsabteilung sollte erst Recht nicht dem Populismus verfallen.
Ihre Forderungen sind in etwa so ernst zu nehmen wie die Forderung mancher Bauern nach der Ausrottung der Wildschweine. Diese bringen dann auf ihren
Web-sites vergleichbar mit Ihren Schauermärchen Geschichten, wonach
Spaziergänger von einem Eber getötet wurden. Tatsächlich sind auch schon
spielende Kinder durch Wildtiere zu Tode gekommen, aber niemand, der Kinder gern hat, fordert daher eine Ausrottung sämtlicher wilder Tiere!
In der Ökologie ist jeder Radikalschritt das Ende des Systems, daher erwarte ich von einer studierten Person nicht in Ideologenkreise zu verfallen, sondern mit konstruktiven Vorschlägen zu helfen das Ökosystem Wald für folgende Generationen zu erhalten.

Tierschutz ist nicht, wenn durch zuschauen andere seltene Tierarten
aussterben! Ich würde sie verstehen, wenn die Jagd auf Wisents erlaubt wäre, aber dem ist mit nichten so! Mit Jägern zusammen wurde im Emsland gar ein Projekt gestartet diese wieder auszuwildern! Im Übrigen wird durch eine große Anzahl an Wildschweinen die Population am Boden brütender Singvögel erheblich beeinträchtigt!

Ich kann Ihnen auch nur ans Herz legen, dass nicht die Jagdwaffe als solche "böse" ist, sondern ein jeder Mensch immer selbst entscheidet, wie er sich verhalten will. Jäger sind für das Ökosystem Wald in Deutschland enorm
wichtig. Vielleicht sollten sie auch zur Kenntnis nehmen, dass die Aufgaben
eines Jägers das Hegen und Pflegen des Wildes, sowie den Schutz vor
Wilderern beinhaltet. Ich Wünsche niemanden ohne Waffe vor einem bewaffneten Wilderer zu stehen und die Aufgabe zu haben diesen bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten. Im Übrigen sollten sie als Tierschützer vielleicht gegen Wilderer auf die Straßen gehen, da sie im Gegensatz zum Jäger keinerlei Tierschutzgesetz achten und auf brutalste Weise mit
kleinkalibrigen Waffen die Tiere schwerst verletzen und diese erst nach
Stunden verbluten.

Ich hoffe Sie nehmen meine Kritik ernst!
Ich halte Ihre Forderungen ganz persönlich für absolut weltfremd und kann
mitnichten nachvollziehen, wie man auf solche Ideen kommt...

Mit frdl. Grüßen
P.Bezler

Antwort von Kurt Eicher:

Sehr geehrter Herr Bezler,

leider kann ich nicht umhin festzustellen, dass auch Sie sich nicht umfassend zu diesem Thema informiert haben.
Sonst würden Sie mir doch nicht mit Wolf Luchs und Bär kommen, da Sie als Ökologe doch wissen müssten, dass es nicht nur eine K-Strategie bei höheren Wirbeltieren, sondern eine Wildtierregulation sogar über Füchse gibt bzw. geben könnte.
Dazu empfehle ich Ihnen die Lektüre einiger Jägerzeitschriften, in denen beklagt wird, dass Füchse auch Kitze dezimieren und Frischlinge reißen (Es gibt bei Wildscheinen sogar einen besonderen Ruf der führendenen Bache, um vor Füchsen zu warnen!).
Unbejagte Nationalparks in Europa zeigen übrigens, dass nie Wanderer, Mountainbiker oder Spaziergänger Wildtiere stressen, sondern nur Jäger.
Das kann man deutlich an der Fluchtdistanz erkennen.
Ihnen ist anscheinend auch nicht bekannt (obwohl die Jägerschaft das offen zugibt), dass die Wildbestände (beim Schwarzwild besonders exzessiv) von der Jägerschaft mit jährlich tausenden von Tonnen Zusatzfutter in diese Populationshöhen katapultiert wurden.
Die Gefahr für unsere Natur oder die Baumbestände geht nicht von den Wildtieren aus, sondern von den Menschen, die diese Tierbestände hoch halten und bejagen wollen.
Wenn Sie schon das Konkurrenzausschlussprinzip erwähnen, sollten Sie auch kritisch betrachten, was passiert, wenn Füchse bejagt und aus ihrem angestammten Revier "entfernt" werden... es wandert ein Nachfolger in diesen freien Raum ein, das ist bei uns schon seit längerer Zeit der Marderhund!! Diese Einwanderung wird durch die Bejagung des Fuchses begünstigt und verfälscht unsere Fauna..

Antwort von Marc Buchtmann:

Werter Herr Belzer,

auch wir haben Ihre Mail über den Verteiler erhalten.

Als Ökologe würden Sie unser Interesse und die Argumentation der
Wissenschaft, der Forschung und der Ethik verstehen.
Als Jäger verstehen Sie das natürlich nicht. Doch für einen Ökologen ist es mehr als peinlich, in Ihrem Stil zu reagieren und die eben so alten wie abgedroschenen Jägerlügen zu publizieren.

Als Ökologe müssen Sie wissen, dass es keine "Raubtiere" gibt. Die von Ihnen gemeinten Beutegreifer sind auch nicht für das Gleichgewicht zuständig, sondern für die Gesunderhaltung. Das Gleichgewicht stellt sich über div. andere Faktoren ein, wie z.B. dem Nahrungs- und Lebensraumangebot. Der Beutegreifer räumt tote Tiere weg (Aasfresser, wie z.B. der Fuchs) oder fängt kranke bzw. schwache Tiere heraus.

Als Ökologe müssten Sie wissen, dass jeder Auswilderungsversuch von großen Beutegreifern wie Wolf, Luchs oder Bär an den Jägern scheitert. Vor der ersten Jägerflinte ist die Auswilderung zu Ende. Siehe jüngst den Braunbären Bruno.

Als Ökologe sollte Ihnen bekannt sein, dass ausschließlich der Jäger durch die Jagd Wildtiere verschreckt und aufscheucht. Wanderer, Spaziergänger, Radfahrer und andere Naturfreunde stellen dagegen keine Gefahr da. Und das wissen Tiere sehr genau.
Selbst der Straßenverkehr ist für die Tiere zur Gewohnheit geworden. Er wird nur dann zu einem Problem, wenn der menschliche Jäger wieder zur Waffe greift und die Tiere in wilder Panik flüchten und dabei Straßen "übersehen".
Unfälle mit Wildtieren häufen sich immer zu Treibjagdzeiten.

Als Ökologe sollten Sie wissen, dass die Jägerschaft mit Fütterungen,
Wegschießen unerwünschter Konkurrenten und anderen Maßnahmen für mehr als eine "Optimalpopulation" sorgt. Sie züchtet sich eine Überpopulation, um überhaupt was zum Abknallen zu haben.
Alleine das Wort ist eine unglaubliche Anmaßung Ihrerseits. Wer gibt Ihnen das Recht, von einer "Optimalpopulation" zu sprechen, die Sie selbst bestimmen?

Als Ökologe weiß man, dass keine Art eine andere verdrängt. Egal ob Tier oder Pflanze, würde sich der Verdränger selbst die Nahrungsgrundlage entziehen. So blöd ist nur der Mensch.
Folglich gäbe es auch keine "Waldschäden" oder andere Probleme - wenn der Jäger sich mit seinen Zuchtmaßnahmen heraus halten würde.

Als Ökologe weiß man, dass keine Tierart, keine Population "mit Hilfe der Jagd überwacht" werden muss. Die "Hilfe der Jagd" ist eine Lüge. Eine Verdummung der Bevölkerung zur Rechtfertigung eines perversen Hobbys.
Wer ein Wort wie "Waldökologische Exekutivkraft" erfindet, der setzt der jägerlichen Volksverdummung die Krone auf und spottet gleichzeitig die Natur, denn: Wir brauchen die Natur, aber die Natur braucht uns (Menschen) nicht. (Sicher kennen Sie dieses Zitat.)
Das Sie nichts davon halten, "einen Jäger als bluthungrigen Killer
dazustellen", ist nicht verwunderlich. Doch das ändert nichts an der
Tatsache, dass Jäger genau das sind.

Sie möchten einen konstruktiven Vorschlag, das Ökosystem Wald zu retten?
Ganz einfach: Zunächst ein sofortiges Jagdverbot. Neben dem ökologischen Chaos, angerichtet von Jägern, blieben der Natur nicht nur 5 Mio. sinnlos gehetzte und getötete Tiere jährlich erspart, sondern auch mehr als 1.500 Tonnen hochgiftiges Blei.

Bis hier hin sind Ihre Ausführungen schon lächerlich. Aber nun folgt der Hammer: Wilderer in Deutschland. Verhindert durch Jäger.
Wo ist der Unterschied zwischen einem Jäger und einem Wilderer?
Der Jäger glaubt durch Geld seine Tötungslust legitimiert zu haben. Der Wilderer tötet ohne eine von Menschen gemachte Legitimation.
Dafür treibt den Wilderer die Profitgier. Gewinne erzielen mit seltenen
Trophäen oder Tierteilen, ist sein Ziel. Der Jäger dagegen will nur seine niedere Lust befriedigen.
Damit scheiden Wilderer in Deutschland aus. Wir haben hier keine
Trophäenträger und der Penisknochen eines Fuchses fördert auch in keiner Weise die Potenz (von Jägern?), lässt sich also auch nicht für viel Geld verkaufen.
Bleiben nur die Jäger, die man leider viel zu oft in ihren grünen Loden und mit ihren Tötungsmaterialien (egal ob mit CO2 Kapseln oder herkömmlichen) im Wald begegnet. Die Konfrontation ist nicht ungefährlich, will ich ihm doch an sein blutiges Hobby und das weiß er. Immerhin haben wir jährlich 40 tote und über 800 verletzte Menschen durch Jäger.
Und bitte nennen Sie uns einen Waidgenossen, der bereits einen Wilderer gestellt, festgehalten und der Polizei übergeben hat. Es wundert mich, dass Sie als Ökologe nicht wissen, dass der Jäger das gar nicht dürfte. Sollte es einmal ein Jäger wagen, mich mit seiner Waffe zu bedrohen - egal aus welchem Anlass - ist ihm die Strafanzeige sicher.

Im Verletzen und qualvollen Töten unserer Mitgeschöpfe stehen Jäger einem etwaigen Wilderer allerdings nichts nach. Die Mär vom sofort tot durch Jäger, die glaubt niemand mehr - mit Ausnahme der Jäger. Diese Lüge wird beinahe täglich in Zeitungen widerlegt und in einschlägigen Jägerforen sowieso.
Dazu genügt es bereits, sich die gängigen Jagdmethoden zu vergegenwärtigen: Schrot, Expansionsgeschosse (im Krieg als Dum-Dum-Geschosse verpönt und verachtet), Schlagfallen, etc.
Doch so oder so, wir sprechen hier vom sinnlosen Töten denkender und fühlender Lebewesen. Unsinnig getötet ist unsinnig getötet. Da steht das "wie" erst einmal an zweiter Stelle.
Tierschutzgesetzte sind für Jäger ohnehin ungültig und werden auch nicht beachtet. Das fängt schon mit 1 Tierschutzgesetz an: "Niemand darf ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund töten oder verletzen";
und geht dann weiter über das Hetzen eines Tieres auf ein anderes,
Ausbildung an lebenden Tieren, Töten ohne Betäubung, usw. usw.

Tut uns leid, aber:
Nein, Ihre Kritik kann kein vernünftig denkender Mensch ernst nehmen. Denn Sie üben keine Kritik. Sie versuchen nur, das Jägerlatein aufrecht zu erhalten. Das typische Jägerlatein, welches nicht nur auf unseren HPs widerlegt wird.
Es ist in der Tat nicht nachzuvollziehen, wie Sie das Perverseste, was der Mensch kennt, rechtfertigen wollen: Töten aus Spaß!

In diesem Sinne
Waidmannsabschaffung
WIR FÜCHSE
M. Buchtmann

www.wir-fuechse.de

Jagd: Nebenform menschlicher Geisteskrankheit

Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, schrieb:

Jägerei ist eine Nebenform von menschlicher Geisteskrankheit .
(Theodor Heuss: Tagebuchbriefe 1955-1963, hg. V. Eberhard Pikart, Tübingen/Stuttgart 1970, S. 106)

Fakten gegen die Jagd

Die moderne Wissenschaft

Die moderne Wissenschaft

hat in zahlreichen Untersuchungen zweifelsfrei nachgewiesen, dass Tiere empfindungsfähige, Freude und Schmerz verspürende Wesen sind. Tiere verfügen über ein reiches Sozialverhalten und gehen wie wir Beziehungen und Freundschaften ein. Sie können Liebe und Trauer empfinden, ja, sogar Fairness, Mitgefühl, Empathie, Altruismus und moralisches Verhalten zeigen, das über Trieb- und Instinktsteuerung weit hinausgeht.

Trotz beharrlicher Propagandaarbeit der Jagdverbände sinkt das Image der Jäger immer mehr: Immer weniger Spaziergänger, Hundehalter, Reiter und Mountainbiker lassen es sich gefallen, wenn sie von Jägern angepöbelt und bedroht werden - und sie protestieren gegen Ballerei in Naherholungsgebieten sowie gegen Massenabschüsse auf Treibjagden. Immer wieder zu lesen, dass Jäger aus Versehen Liebespaare im Maisfeld, Jagdkollegen oder Ponys auf der Weide mit Wildschweinen verwechseln - das kann einem draußen in der Natur durchaus Angst machen - ebenso wie Schüsse am Spazierweg oder Kugeln, die in Autos einschlagen. Außerdem haben Millionen Tierfreunde kein Verständnis, wenn Jäger ihre Hauskatzen abknallen oder drohen, den Hund zu erschießen.

Tierrechtsorganisationen decken immer wieder Verstöße gegen das Tierschutzgesetz bei Treib- und Drückjagden sowie bei Gatterjagden auf, wo halbzahme Tiere gegen Geld abgeknallt werden. Warum Jäger Jagd auf Hasen machen, obwohl sie auf der Roten Liste bedrohter Arten stehen, kann irgendwie auch niemand mehr gut finden. Zudem haben 99,7 Prozent der Bevölkerung andere Hobbys, als Tiere tot zu schießen.

Lesen Sie:

Fakten gegen die Jagd - Die Natur braucht keine Jäger

Warum jagen Jäger wirklich?

Die Frage "Warum jagen wir?" beantwortet eine Jagdredakteurin wie folgt: "Einige beschreiben die Jagd als Kick, andere sprechen von großer innerer Zufriedenheit. Die Gefühle bei der Jagd sind ebenso subjektiv wie in der Liebe. Warum genießen wir sie nicht einfach, ohne sie ständig rechtfertigen zu wollen?"
Rationale Gründe, mit denen Jäger rechtfertigen, dass die Jagd notwendig sei, sind offenbar nur Ausreden. Jedenfalls schreibt die Jägerin: "Der Tod, der mit dem Beutemachen verbunden ist, ist verpönt. Deswegen suchen die Jäger Begründungen in Begriffen wie Nachhaltigkeit, Hege und Naturschutz."

Der Neurologe und Psychoanalytiker Dr. Paul Parin - ebenfalls begeisterter Jäger - schrieb in seinem Buch "Die Leidenschaft des Jägers": "Seit meinen ersten Jagdabenteuern weiß ich: Jagd eröffnet einen Freiraum für Verbrechen bis zum Mord und für sexuelle Lust, wann und wo immer gejagt wird."

Lesen Sie:

Warum jagen Jäger wirklich?

Immer mehr jagdfreie Grundstücke in Deutschland

Von Schleswig-Holstein bis Bayern: In Deutschland gibt es immer mehr jagdfreie Grundstücke!

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat am vom 26.6.2012 entschieden, dass es gegen die Menschenrechte verstößt, wenn Grundeigentümer die Jagd auf ihrem Grund und Boden gegen ihren Willen dulden müssen, obwohl sie die Jagd aus ethischen Gründen ablehnen. Aufgrund des Urteils des höchsten europäischen Gerichts wurde die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, ihre Jagdgesetzgebung entsprechend zu ändern. Grundeigentümer können bei der unteren Jagdbehörde einen Antrag stellen, dass Ihr Grundstück jagdrechtlich befriedet wird.

Eine aktuelle Dokumentation über jagdfreie Grundstücke und laufende Anträge auf jagdrechtliche Befriedung finden Sie hier.

Seit 1974: Jagdverbot im Kanton Genf

Im Schweizer Kanton Genf ist die Jagd seit 40 Jahren verboten. Noch nie war die Biodiversität größer und die Wildtierbestände regulieren sich selbstständig erfolgreich. weiterlesen

Seit 1914: Jagdverbot im Nationalpark Schweiz

Im Schweizerischen Nationalpark ist die Jagd seit 1914 Jahren verboten - ein erfolgreiches Modell für eine Natur ohne Jagd, das beweist: Ohne Jagd finden Tiere und Natur in ein Gleichgewicht. weiterlesen

Jagdverbote in immer mehr Ländern

In Luxemburg ist die Jagd auf Füchse seit 2015

In Luxemburg ist die Jagd auf Füchse seit 2015

verboten. Damit liefert unser Nachbarland den praktischen Beweis dafür, wie unnötig das massenhafte Töten von Füchsen ist - auch in der modernen Kulturlandschaft: Weder hat die Zahl der Füchse zugenommen noch gibt es Probleme mit Tollwut. Die Verbreitung des Fuchsbandwurms geht sogar zurück.

Immer mehr Länder sprechen für den Schutz von Wildtieren Jagdverbote aus. weiterlesen