Hallo,

die Reaktionen der Jäger geben genau das Niveau an und den IQ an, den ein Jäger in Deutschland haben muss, um an den Jagdschein zu gelangen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass in der Bevölkerung der "Jagdschein" das Synonym für geistig zurückgebliebene Menschen war. "Der hat doch einen Jagdschein"!!.

Nach dem Lesen der Reaktionen aus dem Kreis der Jäger muss ich mit Erschrecken feststellen, dass doch eine Menge dieser Jäger wohl beide Jagdscheine besitzen.

Als ich einen Jäger im Mönchengladbacher Wald fragte, warum er nicht in den Irak gehen will, wenn er so gern tötet, wurde nur rumgebrüllt und unverständliches Zeug gesabbert.  Aber ich verstehe das schon, denn im Irak wird ja auch zurückgeschossen.
Da ist es mit dem lustvollen Töten schnell vorbei, wenn man selbst die Zielscheibe ist.

Aber es liegt ja in der Tradition der Deutschen, lieber von einen Hochsitz oder von anderen (Wach)Türmen auf wehrlose Geschöpfe zu schießen.
Wenn ich so einen "traditionellen" Deutschen auf seinem Hochsitz sehe, fällt mir immer der Film "Schindlers Liste" ein.
Da war der Hochsitz etwas komfortabler, aber die Gefühle beim lustvollen Töten von Geschöpfen ist sicherlich vergleichbar.

Da es aber zur Zeit kein anders Feindbild gibt als die Wald- und Haustiere, müssen diese armen Geschöpfe herhalten.
Und es ist ja auch zur Zeit die einzige, gesetzliche Möglichkeit, Mordlust zu befriedigen.

Was sind das nur für mieße und niedrige Kreaturen, die das Gefühl brauchen, Macht über andere Geschöpfe zu haben und sie zu töten, um sich selbst zu erhöhen.

Aus sicherer Entfernung töten und dann zu Hause mit der Jagdbeute angeben.

Soll sich diese feige Pack doch, nur mit einem Messer bewaffnet, einem Bären oder sonst einem großen Raubtier in freier Natur zum Kampf stellen. Dann hat das Tier auch eine Chance. Aber ohne Flinte haben die ja schon vor einem Wildschwein oder Fuchs Angst.

G.P.R.




Zeit zum Umdenken
Begegnung mit einem Fuchs