Tatort: M.
Beschreibung: Waldstück zwischen M. und Kieswerk
Am Freitag 27.05.2005 saßen wir in unseren Garten, dass an das kleine Waldstück grenzt. Wir hörten gegen 20 Uhr einen Knall. An diesem Abend ist unser Kater "Männimen" Täto.-Nummer ... getigert nicht nach Hause gekommen. Am Samstag darauf waren wir in dem Waldstück und riefen nach Ihm. Sonntag früh gegen 5:30Uhr lag dann unser Manni vor der Terrassentür. Er war verletzt. Man konnte aber direkt keine schwerwiegenden Wunden erkennen. So dass meine Frau zunächst ihren Job bei einer Bäckerei bis 11:30 ausübte. Anschließend haben wir (meine Frau, meine beiden Kinder 7+9Jahre und ich) den Tierarzt Dr. S. aufgesucht. Mein Kater war die ganze Zeit bei Bewusstsein und am mauzen. Bei der ersten Untersuchung stellte man einen Befall von Fliegeneiern im Fell und kleiner Wunden mit Madenbefall fest. Nachdem ein Röntgenbild erstellt wurde, waren wir einschließlich Tierarzt entsetzt. Manni hatte über 20 Einschußlöcher von Schrott in sich. Die Äußerung des Arztes:" Das hätte er noch nicht gesehen". Unser Tier lag da, hatte ein Bein gebrochen, ein Auge kaputt und war mit Schrotkugeln durchlöchert, innerlich durch Maden zerfressen und im Fell mit Fliegeneiern überhäuft. Das Tier, dass wir im Sep. 2004 aus dem Aachener Tierheim "damals von Menschenhand mit Säure übergossen" in Pflege nahmen und mit Hilfe aufgepäppelt hatten, war nicht mehr zu retten. Wir mussten unseren Mannimen wohl oder übel einschläfern lassen. Ich habe in meiner Familie niemals so viele Tränen fließen sehen.
Es war zwar nur ein Kater, aber...
Wir haben darauf hin viele Gespäche und Telefonate geführt. Unter anderen mit dem Forstamt und mehreren Jägern. Die einhellige Meinung war: "Es wird nicht auf Katzen geschossen". Aber einer tat es.
Man muss sich auch vorstellen, dass unsere Kinder in diesen Waldstück spielen. Ich finde die Angelegenheit keinesfalls nicht anzeigepflichtig und hoffe auf Bereitschaft den Täter ausfindig zu machen.

Dr. S. in A.: Dort ist das Röntgenbild einsehbar.
D. S.




Ungebetene Gäste
Verfälschung von Zeugenaussagen