Gestern war mal wieder einer dieser Tage...
Meine Arbeitskollegin, ich und unsere beiden Hunde genossen einen Spaziergang, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir uns einem Luderplatz näherten.

Schwuppdiwupp verschwand der Hund meiner Kollegin (er wildert garantiert nie und war auch nur 10 Meter entfernt) im hohen Gras und kam stinkend und verschmiert wieder hervor.

Was erblickten unsere Augen? Sechs tote, ungefähr 2 Tage alte abgeknallte Stockenten. Da wurden wir natürlich stinksauer, da ich genau weiß, dass Tierkadaver laut Seuchengesetz absolut nicht offen (in BW) an einem Luderplatz entsorgt werden dürfen.

Auf unseren Rückweg mit unserem bestialisch stinkenden »Begleiter« traute ich meinen Augen erneut nicht. Kaum 30 Meter vor uns, direkt am Wanderweg stehend, sah ich einen Jäger mit einer gen Himmel gerichteten Flinte mitten in eine Rabenkrähengruppe zielend - es war noch hell und einige Leute unterwegs.

Ich ging also schnellen Schrittes und mit sehr lauten Worten auf ihn zu: »Macht es Ihnen Spaß wehrlose Tiere abzuknallen?«

Der wusste gar nicht wie ihm geschah und fragte: »Was ist?«

Zwei Mal musste ich meinen Satz wiederholen, bis er endlich begriff, dass es nun ungemütlich werden würde für ihn.

»Anstatt hier herumzuballern, würde ich an Ihrer Stelle mal die bleischrotvergifteten Entenkadaver da hinten wegräumen - das gibt ne saftige Anzeige!«

»Sie haben doch keine Ahnung,« meinte er.

»Und ob ich habe! Erst vor kurzem haben mich hier Ihre Kollegen kennen lernen dürfen - wegen der illegalen Fütterungen,« konterte ich.

»Sie haben keinen Anstand«, sagte er.

Der »Ärmste« schlich mit hängenden Schultern und Kopf zu seinem Wagen, stieg ein und meinte noch mir einen »reinwürgen« zu müssen: »Gucken Sie sich mal im Spiegel an,« giftete er aus seinem »sicherem« Auto.

»Ja ich weiß,... ich bin eine Hübsche... das kann man im Gegensatz von Ihnen nicht behaupten,« sagte ich mit einem Lachen im Gesicht. »Komm Beate, wir machen es uns hier gemütlich und passen ein bisschen auf die Tiere auf!«
Gemütlich setzten wir uns auf eine Holzstapel und grinsten dem stinke sauren Waidmann hinterher.......Ich weiß......bald kriegen wir eine Schrotladung in den Hintern geschossen, aber bis dahin ist noch viel Zeit....

So.......und nun versuche ich herauszufinden, ob der Bursche eine Sondergenehmigung für den Abschuss der Rabenkrähen hat.

Egal, was dabei herauskommt, dem ist erst einmal die Lust aufs Jagen vergangen.

Die Enten lagen heute übrigens noch an Ort und Stelle. Wir haben Fotos gemacht.

Was mich besonders nachdenklich stimmt: Ein Bussard erhob sich vom Luderplatz just in dem Moment, als wir dort eintrafen. Er hat fast eine ganze Ente samt Schrotladung verspeist. Das erinnerte mich an den Bericht »Gefährdete Seeadler durch Bleischrot vergiftet«.

Die Untere Naturschutzbehörde will sich über eine evtl. Sondergenehmigung für den Rabenkrähenabschuss erkundigen...............

So viel nur noch einmal zum Thema »Eigenverantwortung« der Grünröcke,

B. P.





Eine besondere Begegnung mit traurigem Ende

 

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