Dokumentation Opfer

Die Dokumentation wurde aufgrund von vorliegenden Presseberichten erstellt. Dies kann sicherlich einerseits zu Fehlerquellen führen, andererseits niemals alle Fälle erfassen. Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Die Dunkelziffer liegt sicherlich höher, vor allem, wenn es um Verletzte bei Jagdunfällen geht.



31.12.12: Jäger nach Schuss auf Auto festgenommen

„Jäger nach Schuss auf Auto festgenommen“, titelt der Südkurier am 31.12.2012. Demnach wurde ein Auto bei der Fahrt durch Pfedelbach (Hohenlohekreis) beschossen. Der Schuss stammte aus der Jagdwaffe eines 61-jährigen Jägers.



29.12.12: Wildschwein-Flucht vor Jagd auf Terrasse

Eine Treibjagd in Unterfranken hat Wildschweine so aufgescheucht, dass sie auf der Flucht vor den tödlichen Schüssen in ein Wohngebiet rannten: „Wildschweine flüchten vor Jägern auf Dachterrasse“, titelt die Abendzeitung München am 29.12.2012. Demnach sind zwei Wildschweine durch ein offenes Hoftor über eine Treppe auf die Dachterrasse eines Hauses in Neubrunn bei Würzburg gerannt. Die Flucht nützte den Tieren nicht: Die Polizei erschoss sie gemeinsam mit einem hinzugerufenen Jäger auf der Terrasse.



28.12.12: Ganz Nürnberg ist Jagdgebiet

„Ganz Nürnberg ist Jagdgebiet - Außerhalb definierter Verbotszonen dürfen Jäger überall schießen“, meldet nordbayern.de am 28.12.2012. Hintergrund: Im Nürnberger Stadtteil Rehhof wurde am 15. Dezember eine Hovawarth-Hündin vor den Augen ihres Herrchens von einem 74-jährigen Jäger erschossen. Dies führte zu Protesten der Anwohner. Immer wieder werde die Frage gestellt, ob Jagdpächter im Stadtgebiet ihre Schusswaffen nach Belieben einsetzen dürfen, so das Nachrichtenportal. „Die Antwort: Im Prinzip ist ganz Nürnberg ein Jagdgebiet.“
nordbayern.de fragte beim Ordnungsamt nach: Demnach seien weder Fußwege noch Straßen ausgenommen. Das Gesetz schreibe auch keinen Mindestabstand zu den Einfamilienhäusern vor, die das Naherholungsgebiet säumen. Selbst in die Richtung dieser Wohnhäuser dürfe ein Jäger abdrücken, wenn die Waffe dabei so gehalten werde, dass die Kugel die Gebäude nicht erreichen kann.



22.12.12: Schüsse im Wohngebiet

»Jagdszenen am Osternburger Kanal: Anwohner klagen über Schüsse im Wohngebiet – „Leute haben geschrien vor Angst“«, titelt die Nordwest Zeitung am 22.12.2012. Demnach seien am Freitagnachmittag plötzlich Schüsse im Oldenburger Wohngebiet An der Großen Wisch gefallen. Die Zeitung berichtet, dass Anwohner Angst um ihre Kinder und ihre Hunde hatten. Einige Anwohner hätten in ihrem Garten in Deckung gehen müssen. Einige Betroffene riefen die Polizei. „Das kann doch nicht sein, dass die in Richtung Wohngebiet schießen“, zitiert die Nordwest Zeitung eine Anwohnerin. „Die Leute hier haben geschrien vor Angst!“
Der Kreisjägermeister wiegelt ab: Die Jäger hätten sich vermutlich völlig korrekt verhalten hätten und es sei normal, dass es knallt.
Die Anwohner wollen jetzt eine Unterschriftensammlung gegen Schüsse in der Nähe von Wohngebieten starten.



21.12.12 Jäger stürzen von Hochstand

"Jäger stürzen mit Hochstand in die Tiefe", titelt der ORF am 21.12.2012. Ein 73-jähriger und ein 74-jähriger Jäger seien nach Angaben der Polizei im Bezirk Lilienfeld auf die Jagd gegangen. Kurze Zeit nachdem sie auf einen zehn Meter hohen Hochstand geklettert waren, sei dieser jedoch in sich zusammengebrochen und habe die beiden Männer in die Tiefe gerissen. Beide wurden dabei verletzt, der 73-jährige schwer.
Interessant auch die Links des ORF:
Jäger von Schrotkugel am Kopf getroffen
Jäger traf Jäger statt Wildschwein
Jäger durchschießt eigene Hand



20.12.12: Jäger wegen Mordverdacht verhaftet

„Jäger aus Gotha wegen Mordverdacht verhaftet“, titelt www.otz.de am 20.12.2012. Demnach soll ein Jäger im Oktober einen 69-Jährigen auf einem Feldweg erschossen haben.Angehörige hatten die Leiche des 69-Jährigen am 23. Oktober leblos neben seinem roten Kleinwagen gefunden“, so die Zeitung. Der Verhaftete sei im Besitz der Tatwaffe.



19.12.12: Jäger statt Hasen getroffen

"Jagdkollegen angeschossen - Unfall bei der Hasenjagd", titelt die Main Post in ihrer Printausgabe vom 19.12.2012 und schreibt: "Erneut kam es zu einem blutigen Jagdunfall in Unterfranken, diesmal in der Region Gerolzhofen (Lkr. Schweinfurt)." Laut Polizei sei ein 50-Jähriger bei der Hasenjagd aus Versehen von einem Jagdkollegen beim Schuss auf einen Hasen getroffen worden.



17.12.12: Jäger angeschossen - Hund schuld?

"Jäger angeschossen - Hund könnnte schuld sein", titelt nachrichten.at am 17.12.2012. Demnach waren zwei Jäger, Vater und Sohn, auf dem Weg zur Jagd. Als der 33-jährige Jäger sein Gewehr vom Rücksitz seines Autos holte, habe die Kugel den Oberschenkel seines 55-jährigen Vaters durchschlagen. Er musste mit Notarzthubschrauber ins Landesklinikum Linz gebracht werden. „Die Polizei vermutet, dass der Jagdhund auf der Rückbank die Sicherung des Gewehrs gelöst hatte“, so das Nachrichtenportal.



16.12.12: Schrotschuss in den Kopf

„65-jähriger Jäger durch Schrotkugel verletzt“, titelt der ORF am 16.12.2012. Demnach hatte ein 20-jähriger Jäger bei einer Niederwildjagd im Bezirk Korneuburg dem 65-Jährigen aus Versehen am Kopf getroffen.
„Der Vorfall setzt eine Reihe von Jagdunfällen der vergangenen Wochen fort“, so der ORF. „Vor allem in Nieder- und Oberösterreich wurden seit November mehrfach versehentlich Personen angeschossen, einmal auch ein Fohlen.“



15.12.12: Treibjagd im Wohngebiet

"Sorge wegen Treibjagd bei Wohngebiet“, titelt die Basler Zeitung am 15.12.2012. Laut der Zeitung beschweren sich Bewohner, allen voran Einwohnerrat Markus Huber, die Reinacher Treibjagd sei zu nah am Siedlungsgebiet und deshalb gefährlich gewesen. Eine Frau sei beim Hundespaziergang mitten in die Treibjagd geraten. «Sie war verunsichert und wusste nicht, ob sie in Deckung gehen muss», wird Huber zitiert. Die Anwohner fordern nun einen Sicherheitsabstand.



12.12.12: Jäger verliert sein Jagdgewehr

Mehr als leichtfertiger Umgang mit lebensgefährlichen Waffen: Ein Jäger legte sein Gewehr auf das Autodach und fuhr los. Während der Fahrt muss es vom Dach gefallen sein - seither ist das Gewehr verschwunden. Dies meldet der Südkurier am 12.12.2012. "Eine sofortige Nachsuche blieb ohne Erfolg. Deshalb muss davon ausgegangen werden, dass es von einem Finder mitgenommen wurde", so die Zeitung.



12.12.12: Jäger bei Treibjagd angeschossen

Bei einer Treibjagd auf Hasen in Langegg (Bezirk Leibnitz) wurde ein 52-jähriger Jäger von einem Jagdkollegen aus Versehen angeschossen und schwer verletzt. Dies meldet der ORF am 12.12.2012. „Derzeit ist er auf der Intensivstation in Behandlung; angeblich sei auch der Herzbeutel des Opfers verletzt“, so der ORF - und verweist auf ähnliche Fälle:
Jäger bei Treibjagd angeschossen (30.11.2012)
Jäger traf Jäger statt Wildschwein (4.12.2012)



10.12.12: Treibjagd - Jäger in Beine geschossen

Bei einer Treibjagd in der Oberpfalz schoss eine 37-jährige Jägerin einem 60-jährigen Jäger mit der Schrotflinte in die Beine. Dies meldet die Polizei Cham am 10.12.2012. Der Mann musste ins Krankenhaus gebracht und die Schrotkugeln operativ entfernt werden.



8.12.12: Treibjagd - Schrotladung ins Gesicht

Bei einer Treibjagd auf Hasen in Mittelfranken wurde ein Treiber von einer Ladung Schrot im Gesicht getroffen. Das meldet das Polizeipräsidium Mittelfranken am 9.12.2012. Der Rettungsdienst musste den 43-jährigen Mann ins Krankenhaus bringen.



8.12.12: Mann bei Treibjagd erschossen

„Schwerer Jagdunfall – 66-Jähriger bei Treibjagd tödlich verletzt“, titelt die Main Post in ihrer online-Ausgabe am 8.12.2012.
Bei einer Treibjagd, die am 8.12.2012 in Unterfranken zwischen Gramschatz und Binsbach stattfand, ist ein Mann durch einen Schuss tödlich verletzt worden. Der 66–Jährige nahm als Treiber bei einer Treibjagd auf Wildschweine teil.



5.12.12: 13-Jähriger klaut Munition von Jäger

Wie leichtfertig so mancher Jäger mit Waffen und Munition umgeht, zeigt eine Meldung bei bild.de am 5.12.2012: "13-Jähriger beklaut Jäger und verschenkt Munition an Mitschüler". Demnach habe der Junge, als er bei der Tochter des Jägers zu Besuch war, heimlich den Schlüssel zum Waffentresor mitgenommen und eine Schreckschusspistole und eine Schachtel Munition geklaut - und der Jäger habe wochenlang nicht bemerkt, dass seine Waffe überhaupt verschwunden war. Schließlich meldete sich eine Mutter bei der Polizei, weil ihr Sohn von einem Mitschüler eine Patrone geschenkt bekommen hatte...



5.12.12: Jagdunfall - 81-Jähriger angezeigt

Der Schütze des Jagdunfalls in Purkersdorf wurde laut Landespolizeidirektion ermittelt: Ein 81-jähriger Jäger wurde wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung angezeigt, meldet Die Presse am 5.12.2012. Der Mann hatte statt eines Wildscheins den Jagdpächter getroffen. "Er haben den 54-Jährigen nicht gesehen", so Die Presse.
Der Österreichische Tierschutzverband fordert erneut regelmäßige Sehtests bei Jägern.



4.12.12: Jäger bei Treibjagd angeschossen

Bei einer Treibjagd auf Wildschweine in einem Waldgebiet bei Purkersdorf wurde ein 54-jähriger Jäger an der Schulter angeschossen und schwer verletzt.
Dies meldet die Kleine Zeitung am 4.12.2012 und schreibt: "In der jüngeren Vergangenheit kam es vermehrt zu Jagdunfällen. So schoss sich erst Mitte November ein Jäger im Weinviertel mit einer Schrotflinte selbst in die Hand, Ende des Monats traf ein 46 Jahre alter Weidmann in St. Florian bei Linz statt einem Hasen einen 68-jährigen Kollegen..."



4.12.12: Treibjagd - Kind verletzt, Kaninchen tot

“Treibjagd wirft Fragen auf: Verletztes Kind und erschossenes Kaninchen nach Jagdtreiben am Wochenende“ titelt die Rheinpfalz am 4.12.2012.
Demnach hatten mehr als 60 Jäger eine Treibjagd auf Wildschweine und Füchse veranstaltet. Dadurch aufgescheucht habe sich ein Wildschwein in einen Garten im Neubaugebiet geflüchtet, wodurch ein zweijähriges Kind verletzt wurde. Zudem sei ein handzahmes Kaninchen in dem Wohngebiet angeschossen aufgefunden worden. „Dass das Kaninchen voller Schrot gewesen sei, ließ der Veterinär auf RHEINPFALZ-Anfrage bestätigen“, schreibt die Zeitung.



4.12.12: Jäger schießt sich selbst in den Fuß

"Bei den Wildschweinen dürfte Schadenfreude aufgekommen sein", schreibt die Ostsee-Zeitung am 4.12.2012 und berichtet, dass sich ein Jäger bei Jagd auf Wildschweine mit seinem Gewehr selbst in den Fuß geschossen habe. Laut Polizei habe der Waidmann in einem Maisfeld im Landkreis Ludwigslust-Parchim offenbar das Gewehr auf seinem Fuß abgesetzt, nachdem er versucht hatte, ein Wildschwein zu erlegen. Dabei löste sich der Schuss.



2.12.12: Treibjagden - Wildschweine auf der Flucht

"Flucht eines Wildschweins endet in einer Sektkellerei", titelt das Bieler Tagblatt am 2.12.2012. Laut Polizei sei das Tier war im Verkaufsraum der Sektkellerei in Wachenheim bei Ludwigshafen aufgetaucht und habe die Mitarbeiter in Angst und Schrecken versetzt. Der Keiler sei auf der Flucht vor einer Treibjagd gewesen. Seine Flucht nütze ihm nichts - er wurde schließlich von einem Jäger erschossen.





Jetzt finden überall die großen Treibjaden statt. Und so ist immer wieder von Wildschweinen zu lesen, die auf der Flucht vor Jägern und Jagdhunden in Todesangst - zum Teil auch angeschossen, verletzt und blutig - in Wohngebiete rennen. Dann steht am nächsten Tag in der Zeitung: "Wildschwein randaliert im Wohnzimmer". Erst am Ende des Berichts heißt es dann, das Wildschwein sei auf der Flucht vor einer Treibjagd oder es sei angeschossen gewesen. Der Schaden, der durch die Jagd verursacht wurde, bleiben den Hausbewohnern.
Sind nun die Wildschweine so gefährlich - oder nicht vielmehr die Jäger?



30.11.12: Jäger bei Treibjagd angeschossen

Statt eines Hasen hat Jäger bei einer Treibjagd bei Linz seinen Jagdkollegen getroffen. Dies berichtet der ORF am 30.11.2012. Die Kugeln hätten den Jagdkollegen aus 30 bis 50 Meter Entfernung in Oberarm und Bauchbereich getroffen.

Der ORF verweist auf ähnliche Fälle in jüngster Zeit:
Jäger erschießt Fohlen statt Wildschwein (ooe.ORF.at; 14.11.2012)
Spaziergänger bei Treibjagd angeschossen (ooe.ORF.at; 10.11.2012)
Jäger schoss sich selbst in die Hand (ooe.ORF.at; 2.9.2012)
Jäger bei Hirschjagd verletzt (ooe.ORF.at; 10.8.2012)
Umfrage: Jagd verliert an Image



30.11.12: Treibjagd - Hirsch springt in Auto

"Gejagter Hirsch durchbricht die Windschutzscheibe", titelt nachrichten.t-online.de am 30.11.2012. Demnach rannte ein Hirsch während einer Treibjagd auf die Bundesstraße 188 und stieß dort mit einem Auto zusammen.



27.11.12: Spaziergängerin gerät in Treibjagd

Mit dem Titel "Perverses Quälen und Ermorden von Tieren" ist eine Leserzuschrift im Bergsträßer Anzeiger vom 27.11.2012 überschrieben. Darin wird berichtet, wie eine Spaziergängerin in eine Treibjagd geriet und unfreiwillig Zeugin grausamster Szenen wurde. »Während die Jagd angeblich "nur den Wildsäuen" galt, wurden Rehe von freilaufenden Jagdhunden grausam gehetzt. Die Rehe rannten panisch und total verstört um ihr Leben und verfingen sich in Zäunen verfingen und verletzten sich. Auf Einlassung meiner Frau zwei allmächtigen Jägern gegenüber erfolgte nur Hohn und Spott.«
Lesen Sie den aufrüttelnden Bericht



26.11.12: Unfall wegen Hochsitz auf den Schienen

„Regionalbahn kollidiert mit mobilem Hochsitz“, titelt die Märkische Allgemeine am 26.11.2012. Demnach kam es zu einem Zugunfall, weil auf einem Bahnübergang ein mobiler Hochsitz auf den Schienen stand. Der Regionalexpress von Senftenberg nach Cottbus kollidierte mit dem Hindernis und wurde beschädigt. Dies berichtet die Märkische Allgemeine am 26.11.2012. Die Strecke habe für den Zugverkehr gesperrt werden müssen, insgesamt 18 Reisende seien evakuiert worden. Es sei zu mehreren Zugausfällen gekommen.



18.11.12: Jäger durchschießt eigene Hand

Bei einer Treibjagd im niederösterreichischen Bezirk Mistelbach hat sich ein Jäger schwer verletzt: Der 82-jährige Waidmann schoss sich mit seiner eigenen Schrotflinte in die Hand. Dies berichtet der ORF am 18.11.2012. Der Mann sei mit dem Notarzthubschrauber nach Wien ins Krankenhaus geflogen wurden.



16.11.12: Jäger treffen Auto

"Jäger treffen Auto mit Querschläger", titelt die Südwestpresse am 16.11.2012. Demnach wurde bei einer Drückjagd auf Wildschweine die Scheibe einer 54-jährigen Autofahrerin von einem Projektil zerschossen. "Die Frau steht unter Schock, blieb aber unverletzt", so die Zeitung. Das Projektil habe die Polizei im Fußraum des Autos gefunden.



14.11.12: Schuss trifft Überlandbus

"Schuss trifft Überlandbus: Jagdunfall?", titeln die Kieler Nachrichten am 14.11.2012. Demnach schlugen vier Kugeln auf der Bundesstraße 76 in die Frontscheibe eines Busses der Verkehrsbetriebe Kreis Plön ein. Zum Glück seien gerade keine Fahrgäste im Bus gewesen. Der Fahrer sei unverletzt geblieben. Die Polizei gehe von einem Jagdunfall aus.



12.11.12: Jäger besoffen mit Waffe auf Bundestraße

„NACH TREIBJAGD: Mann in Schlangenlinien auf der B300 unterwegs - Schrotflinte sichergestellt“, titelt die Augsburger Allgemeine am 12.11.2012. Demnach stoppte die Polizei die Fahrt des Jägers - er hatte etwa 1,1 Promille Alkohol im Blut. Der Mann sei auf dem Heimweg von einer Treibjagd gewesen und hatte Doppelbockflinte dabei.



11.11.12 Wildschwein attackiert und verletzt Jäger

Bei einer Treibjagd in Gerolstein wurde Jäger von einem angeschossenen Wildschwein angegriffen. Dies berichtet der Volksfreund berichtet am 11.11.2012. Der Jäger musste ins Krankenhaus.



11.11.12: Spaziergänger bei Treibjagd angeschossen

„Spaziergänger bei Treibjagd angeschossen“, titelt der ORF am 11.11.2012. Demnach ist ein 47-jähriger Mann bei einem Spaziergang am Samstagvormittag in eine Treibjagd geraten und wurde von einigen Schrotkugeln getroffen. Die Jäger hätten laut Polizei Erste Hilfe geleistet. "Die Jagd verliert unterdessen immer mehr an Image“, so der ORF.
Denn auch der letzte Zwischenfall mit einem Jäger im Bezirk Braunau hatte in der Öffentlichkeit große Wogen geschlagen: "Ein Jäger hatte zunächst seinen Hund auf einen verletzten Rehbock gehetzt, ihn dann mit einem Revolver zu erschießen versucht und ihm schließlich mit einem Messer die Kehle durchschnitten."



7.11.12: Jäger schießt sich in den Oberarm

Die Märkische Allgemeine berichtet am 7.11.2012 von einem Jagdunfall auf einem Erlebnishof. Demnach hat sich am Morgen ein im dortigen Wildgehege arbeitender Jäger in den Oberarm geschossen, nach dem der zuvor ein Reh erlegt hatte. Die Betreiberin des Hofes sagte gegenüber der Zeitung: "Wenn man bedenkt, was hätte alles passieren können, will man gar nicht weiterdenken.“



6.11.12: Drei Männer mit Bleikugeln getroffen

In Holland hat offenbar ein Jäger bei der Jagd auf Fasane drei Männern mit der Schrotflinte ins Gesicht geschossen, die im Garten eines Bauernhauses standen. Dies berichtet www.bndestem.nl am 6.11.2012. Alle drei Männer mussten im Krankenhaus behandelt werden.Aus ihren Gesichtern müssen Schrotkugeln entfernt werden. Einer der angeschossenen Männer hatte Glück, dass er eine Brille trug, die Schrotkugeln abhielt.  



6.11.12: Jäger mit Pumpgun

Das Hauptzollamt Singen hat laut einem Bericht des Südkurier vom 6.11.2012 zahlreiche Waffen und auch Munition aus dem Verkehr gezogen, darunter eine Pump-Gun. „Bei der Kontrolle gab der 65-Jährige an, dass er gerade umziehe. Die Waffen benötige er ausschließlich zur Jagd und zum Selbstschutz“, so die Zeitung.



6.11.12: Jäger schoss durch Wohnungswand

„Jäger schoss durch Wohnungswand“, titelt die Kleine Zeitung am 6.11.2012. Demnach wurde ein 48-jähriger Mann durch Schüsse aus dem Schlaf geschreckt. Als die Polizei kam, stellten die Beamten Schusslöcher in der Wand fest. Eine Kugel war nur 10 Zentimeter neben dem Bett eingeschlagen. Die Polizei wusste, dass der Nachbar Jäger ist und mehrere Waffen im Haus hat. „Bei der Vernehmung gab der offensichtlich verwirrte Mann an, seine Waffen für eine bevorstehende Jagd gereinigt zu haben. Dabei hätte sich ein Schuss gelöst“, so die Kleine Zeitung.



6.11.12: Frau erschossen, Mann schwer verletzt

Am 6. Oktober hatte die Polizei in Coburg in einer Wohnung die Leiche einer 44-jährigen Frau mit Bauchdurchschuss und einen durch einen Schuss schwer verletzten 55-jähriger Mann gefunden. Nun sei laut e110.de Haftbefehl gegen den 55-jährigen Mann ergangen.



5.11.12: Schwerer Jagdunfall

Statt eines Fuchses hat ein 61-jähriger Jäger im Landkreis Cloppenburg einen 46-jähriger Mann getroffen und schwer verletzt worden. Dies berichtet nachrichten.t-online.de am 5.11.2012.



4.11.12: Mann erschießt Ehefrau und sich

Ein 72-Jähriger hat seine kranke Ehefrau getötet und sich danach selbst erschossen. Dies berichtet die Krone Zeitung am 4.11.2012. Die Frau sei nach einem Schlaganfall auf Pflege angewiesen und der Mann mit der Situation völlig überfordert gewesen. Der 72-Jährige habe zu seiner registrierten Pistole gegriffen, "um seine Gattin und sich selbst von den Qualen zu erlösen", so die Zeitung.



2.11.12: Jägerin trifft Jäger in die Schulter

„Jägerin trifft Jäger in die Schulter“ titelt die Lippische Landeszeitung am 2.11.2012. Demnach wurde bei einer Drückjagd in Henstorf/Lippe ein 52-jähriger Jäger getroffen: Eine Kugel durchschlug seine Schulter. Die Kugel stammte die wahrscheinlich aus der Jagdwaffe einer 59-jährigen Jägerin.



29.10.12: Jäger droht Motocross-Fahrer

"Jäger droht Motocross-Fahrer: Waffenverbot", titelt "Die Presse", Print-Ausgabe, 29.10.201. Demnach hatte ein Jäger, der sich über eine Motocross-Strecke ärgerte, einen Fahrer bedroht: Er solle aufhören zu fahren, „sonst schieß ich ihn owa!“ Als der Jäger dann mit einem Gewehr an der Strecke auftauchte, habe es der Motocross mit der Angst zu tun bekommen und die Polizei gerufen. Der Jäger erhielt nun höchst richterlich ein Waffenverbot.



26.10.12: Treibjagd: Schrotkugel traf Hauswand

Ein Jugendlicher wurde beinahe von einer Schrotkugel getroffen, die bei einer Treibjagd abgefeuert worden war. Er habe gerade an seinem Computer gesessen, als die Kugel neben der Balkontür in der Fassade des Hauses einschlug, berichtet der ORF am 26.10.2012. Wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit will die Polizei Anzeige bei der Staatsanwaltschaft stellen.



25.10.12: Mann erschossen - 8 Monate auf Bewährung

"MILDES URTEIL: Nur 8 Monate für den Jäger, der einen Treiber erschoss", titelt bild.de am 25.10.2012. Ein 67-jähriger Jäger, der im November 2011 aus Versehen einen 40-jährigen Treiber erschossen hatte, wurde vom Amtsgericht Leipzig der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen. Dennoch wurde er nur zu 8 Monaten verurteilt - auf Bewährung. Der Verteidiger hatte gar Freispruch gefordert.



22.10.12: Kostümiertes Mädchen angeschossen

"Kostümiertes Mädchen für Stinktier gehalten und angeschossen", meldet der ORF am 22.10.0212. Ein neunjähriges Mädchen war zu einer Halloween-Party im US-Staat Pennsylvania unterwegs - mit schwarzem Kostüm, Hut und weißer Quaste bekleidet. "Ein männlicher Verwandter habe sie dann mit einem Stinktier verwechselt, mit einer Flinte einen Schuss abgegeben und das Kind an der Schulter verletzt", zitiert der ORF den zuständigen Polizeichef.



18.10.12: Statt Wildschwein Schuss auf Radfahrer

"Jäger zielen auf Wildschweine und beschießen Radfahrer", titelt die Ostsee-Zeitung am 18.10.2012. Demnach wollte eine Gruppe von Jägern nahe dem Internationalen Radweg Berlin-Kopenhagen Wildschweine schießen. "Die Kugeln flogen stattdessen einem arglosen Radfahrer um die Ohren", wird ein Polizeisprecher aus dem Landkreis Rostock zitiert.



11.10.12: Jäger ruft Polizei auf den Plan

"Wildschwein-Jäger ruft Polizei auf den Plan", titelt BILD am 11.10.2012. Demnach informierten besorgte Anwohner die Polizei, als sie einen 47-jährigen Mann mit Gewehr bewaffnet auf einer Straße in Plauen sahen. Der Mann wollte offenbar in der Stadt auf Wildschweinjagd gehen.



8.10.12: Jäger (67) erschießt Treiber (40)

"1. Schuss nach bestandener Prüfung Jäger (67) trifft Treiber (40) – tot!", titelt bild.de am 8.10.2012. Demnach steht ein 68-jähriger Jäger wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Leipzig. Bei einer Treibjagd am 26.11.2011 soll er einen 40-jährigen Familienvater aus Versehen erschossen haben.



8.10.12 Jäger traf Schlafzimmer

Beim Schuss auf ein Reh traf ein Jäger aus Seekirchen-Mödlham das Haus eines Ehepaares. "Als ich gegen 23 Uhr ins Schlafzimmer gegangen bin, habe ich das Loch im Fenster und die Kugel in der Wand stecken sehen“, wird der Ehemann von www.oe24.at zitiert.



8.10.12: Jagdunfall: 13-jähriger Juan Carlos-Enkel

"Jagdunfall: Geldstrafe für Jaime de Marichalar", tieltet die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 8.10.2012. Demnach muss der Schwiegersohn von Spaniens König Juan Carlos eine Geldstrafe bis zu 600 Euro zahlen, weil er mit seinem 13-jährigen Sohn Froilán auf der Jagd war - die Jagd ist in Spanien erst ab 14 Jahren erlaubt. Der 13-Jährige schoss sich bei dem Jagdausflug in den Fuß.



6.10.12: Jäger verwechselt Mann mit Wildschwein

"Jäger hält Mann mit Abfallsack für Wildschwein und schiesst", titelt BLICK Schweiz am 6.10.2012. Demnach hatten mehrere Jäger im freiburgischen Villeneuve an einem Maisfeld Treibjagd auf Wildschweine gemacht. Einer der Jäger verwechselte den Mann mit einem Wildschwein. Der Angeschossene sei laut Polizei in einem kritischen Zustand.
Am 7.10.2012 meldet BLICK, dass der Schrotschuss aus nur 10 Metern Entfernung dem Mann Löcher in die Lunge gerissen habe. Einer der Jäger wird mit folgenden Worten zitiert: "Er klang wie ein nach Luft schnappendes Wildschwein! Es ist zu 80 Prozent seine Schuld, er versteckte sich."



6.10.12: Jäger erschoss Saufkumpanen

"Saufkumpanen erschossen: Zwölf Jahre Haft für 66-jährigen Mühlviertler", titelt regionews.at am 6.10.2012. Demnach hat das Landesgericht Linz einen Jäger zu zwölf Jahren Haft verurteilt, weil er im April 2012 stark alkoholisiert einen 43-jährigen Deutschen im Streit erschossen hatte. "Der Angeklagte, seit Jahren ein Quartalstrinker, ein passionierter Jäger und als 'Waffen-Willi' bekannt, hatte etwa drei Promille Alkohol im Blut", so das Nachrichtenportal.



5.10.12: Jägerin erschießt Jäger

Eine 34-jährige Jägerin aus dem Landkreis Schwandorf steht im Verdacht ihren Ehemann, der ebenfalls Jäger war, mit dessen Jagdwaffe erschossen zu haben - und die Tat als Unfall oder Selbstmord getarnt zu haben. Dies meldet der Bayerische Rundfunk am 5.10.2012.



5.10.12: Frauen zu Tode erschreckt!

"In der Gegend rumgeballert: Frauen zu Tode erschreckt!", titelt wochenblatt.de am 5.10.2012. Demnach wurden zwei Spaziergängerinnen am helllichten Tag beim Gassi gehen in einem Waldstück von einem Jäger zu Tode erschreckt. Erst hatten die beiden Frauen einen lauten Knall gehört, beim Weitergehen dann einen Schuss direkt neben ihnen. „Ich hatte solche Angst und wollte gar nicht mehr weitergehen“, zitiert die Zeitung eine der Frauen.
Es stellte sich heraus, dass ein Jäger Schießübungen auf eine Schießscheibe machte – als er die Frauen bemerkte, fuhr er in seinem Jeep davon.
Die Frauen wandten sich an die Polizei – aber ohne Erfolg. Sie bekamen die Auskunft, dass ein Jäger zwar eine besondere Sorgfaltspflicht habe - "aber so lange nichts passiert, können wir nichts machen“.



4.10.12: Mann mit Jagdwaffe erschossen

Die Kölnische Rundschau berichtet am 4.10.2012 von dem Mord-Prozess. Der Angeklagte soll einen 32-Jährigen erschossen haben – mit einer Jagdwaffe vom Kaliber 7/16.



2.10.12: Jäger stirbt bei Jagdunfall

„Schuss ins Bein - Jäger stirbt bei Jagdunfall“ titelt bild.de am 2.10.2012. Aus der Waffe des Jägers habe sich nach Angaben der Polizei ein Schuss gelöst und den 55-jährigen in den Unterschenkel getroffen. Der Jäger sei unweit seines Hochsitzes tot gefunden worden.



27.9.12: "Wir sind um unser Leben gerannt"

»Wir sind um unser Leben gerannt«, titelt das Main Echo am 27.9.2012. In dem Artikel berichtet eine Frau aus Aschaffenburg von ihren Erlebnissen, als sie Ende August auf einem Spaziergang mit einer Freundin unfreiwillig in eine Treibjagd geriet: »Jäger schrien, es gab viele Schüsse hintereinander.« Sie habe ein offenbar angeschossenes Wildschwein quietschen gehört. Die beiden Frauen hätten große Angst gehabt, seien umgekehrt und weggerannt.
Zwölf Jäger hatten mit zehn Jagdhunden am späten Nachmittag eine Treibjagd auf Wildschweine in einem Maisfeld veranstaltet.
Der zuständige Jäger sagte gegenüber der Zeitung: »Für die beiden Frauen bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.«

Nun sind ja gerade Felderjagden nicht nur für Wildschweine lebensgefährlich:
21.9.12: 19-Jährige von 15 Schrotkugeln getroffen
8.9.12: Jäger erschießt 26-Jährigen im Maisfeld
6.9.12: Jäger mit Wildschwein verwechselt
5.9.12: Jäger erschießt aus Versehen besten Freund
24.8.12: Jäger verfehlt Hase und trifft Kollegen
17.8.12: Jäger schießt Bauer ins Knie - Flinte weg
30.7.12: Wildschweinjagd - Jäger trifft Jäger
28.7.12: Jägerkugel in Karussell-Gondel



27.9.12: Toter Rudi Z. Jetzt klagt die Verlobte an

Merkur online schreibt am 27.9.2012: „Noch immer herrscht Rätselraten um die genauen Umstände des Todes von Rudi Z., der in einem Maisfeld von einem Jäger erschossen wurde. Jetzt klagt die Verlobte an: Sie will endlich die Wahrheit wissen.“
Der Jäger hatte Rudi Z. im Morgengrauen angeblich für ein Wildschwein gehalten – dabei war der junge Mann nur drei Meter entfernt. Die Staatsanwaltschaft Hof ermittelt gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung.
Der Jäger solle sich laut Merkur wegen Selbstmordgefahr in einer Psychiatrie aufhalten.



26.9.12: "Ich sah das Jagdgewehr und hatte Angst"

"Ich sah das Jagdgewehr und hatte Angst", titelt die Volksstimme am 26.9.2012. Demnach ermittelt die Polizei gegen einen 58-jährigen Jäger aus dem Landkreis Börde wegen "Bedrohung mit einer Waffe". Er hatte zwei Familienväter bei deren Schatzsuche(Geocaching) mit geladenem Gewehr bedroht.



21.9.12: 19-Jährige von 15 Schrotkugeln getroffen

Die 19-jährige Stefanie B. wurde von 15 Schrotkugeln in Kopf und Brust getroffen und schwer verletzt, als sie mit ihrem Freund und dessen Hündin Gassi in Donaustadt bei Wien ging. Dies berichtet die Krone Zeitung am 21.9.2012. “Wie aus dem Nichts fiel gegen 20 Uhr ein Schuss, Stefanie schrie auf und sackte unter höllischen Schmerzen zusammen”, so die Zeitung. Der Freund des Mädchens habe geschockt die Rettung verständigt.
“Indes läuft die Fahndung nach dem Täter auf Hochtouren”, so die Krone. Die Waffe lasse darauf schließen, dass es sich um einen Jäger handeln könnte.



19.9.12: Hund schießt Jäger die Hand ab

Im südwestfranzösischen Département Dordogne hat ein Jagdhund seinem Herrchen die Hand abgeschossen, meldet 20min.ch am 19.9.2012. Demnach war der Jäger mit drei Jagdhunden auf Hirschjagd. Einer der Jagdhunde sprang hoch und traf mit einer Pfote auf den Abzug der Jagdflinte: Ein Schuss löste sich und zerschoss dem Jäger die Hand.



19.9.12: Jäger erschoss Sohn

Ein 62-jähriger Jäger hat in Italien bei der Jagd aus Versehen statt eines Hasen seinen 32-jährigen Sohn erschossen. Der Jagdunfall ereignete sich in der Nacht gegen 5:30 Uhr in den Wäldern oberhalb Fiesole bei Florenz. Quelle: La Repubblica Firenze, 19.9.2012



17.9.12: Entenjagd - Mann in den Kopf geschossen

Ein 31-jähriger Mann aus Ansbach wurde in den Kopf geschossen. Er war am Sonntagnachmittag gerade in seinem Garten, als sein Hinterkopf plötzlich von Schrotkörnern getroffen wurde. „Es stellte sich heraus, dass zur gleichen Zeit ein Jäger 200 Meter entfernt versucht hatte, eine vorbeifliegende Ente zu erlegen“, meldet www.nordbayern.de am 17.9.2012. Die Polizei ermittele gegen den Jäger wegen gefährdender Jagdausübung und fahrlässiger Körperverletzung.



14.9.12: Jäger schwer verletzt

"Jäger (81) stürzte von Hochstand ab - schwer verletzt", meldet nachrichten.at am 14.9.2012. Demnach rutschte ein 81-jähriger Jäger aus Gunzing/Österreich auf dem nassen Boden seines Hochsitzes aus und stürzte drei Meter tief hinunter. "Durch den Sturz prallte der 81-Jährige gegen einen Baumstumpf und erlitt dabei schwere Verletzungen im Bereich der Hüfte", so das Nachrichtenportal.



8.9.12: Jäger erschießt 26-Jährigen im Maisfeld

"Ein 26-jähriger Mann starb am frühen Samstagmorgen bei einem Maisfeld in der Nähe von Schönwald, nachdem er von einem 51-jährigen Jäger aus dem Landkreis Wunsiedel vermutlich mit einem Wildschwein verwechselt und durch einen Schuss aus dem Jagdgewehr in die Brust getroffen worden ist", heißt es in der Gemeinsamen Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberfranken und der Staatsanwaltschaft Hof vom 8.9.2012. Der vom Jäger kurz nach 5 Uhr alarmierte Notarzt habe dem jungen Mann aus dem Landkreis Hof nicht mehr helfen können. "Die Umstände dieser fatalen Schussabgabe sind noch unklar", so die Polizei.



6.9.12: Jäger mit Wildschwein verwechselt

Bei einer Erntejagd in einem Maisfeld in Havekost wurde am 30.8.2012 ein Jäger von seinem 60-jährigen Jagdkollegen angeschossen und erlitt schwere Beinverletzungen. Dies berichten die Lübecker Nachrichten am 6.9.2012. Demnach wollten drei Jäger in einem Maisfeld den „Schlag durchdrücken“, um Wildschweine herauszutreiben und zu schießen. Die Lübecker Nachrichten wollten offenbar der Sache auf den Grund gehen und fragten an verschiedenen Stellen nach - doch aus Jagdkreisen wolle sich kam jemand äußern: "Offenbar spricht man in Jagdkreisen nicht gern über solche Unfälle. Und mehrere andere Jäger gaben gegenüber den LN an, nie wieder zu Jagden eingeladen zu werden, wenn sie sich öffentlich äußern würden", so die Zeitung.



5.9.12: Jäger erschießt aus Versehen besten Freund

"Jäger erschießt aus Versehen seinen besten Freund", titelt wort.lu am 5.9.2012. Demnach habe ein Jäger bei einer Jagd in der belgischen Provinz Namur einen anderen Jäger - ausgerechnet seinen besten Freund - erschossen, weil er ihn für ein Wildschwein hielt: "Ich wollte eigentlich gerade die Jagd beenden. Dann sah ich einen schwarzen Fleck, den ich für ein Wildschwein hielt, das zu einem Maisfeld unterwegs war. Ich hätte niemals gedacht, dass es sich um Thierry (das Opfer) handelte", zitiert das Blatt den Schützen.



5.9.12: Jäger erleidet Schussverletzung

"Jäger erleidet Schussverletzung", titelt die Redaktion_LocalXXL am 5.9.2012. Demnach hat sich bei Stendal ein 74-jähriger Jäger aus Versehen selbst in die Hand geschossen, als er seinen Revolver überprüfte.



2.9.12: Jäger schoss sich selbst in die Hand

"Jäger schoss sich selbst in die Hand", titelt der ORF am 2.9.2012. Demnach sei der Jäger gerade auf Pirsch gegangen, als er ausrutschte und mit der Waffe stürzte. Dabei habe sich aus dem Jagdgewehr der Schuss gelöst.
Der ORF weist an dieser Stelle darauf hin:
"Immer wieder ereignen sich Jagdunfälle, bei denen sich Jäger selbst verletzten. Mehr dazu in Jäger schoss sich selbst in Hand (ooe.ORF.at; 17.7.2012) und Jäger bei Hirschjagd verletzt (ooe.ORF.at; 10.8.2012)."



24.8.12: Jäger verfehlt Hase und trifft Kollegen

"Jäger verfehlt Hase und trifft Kollegen", titelt die Augsburger Allgemeine am 24.8.2012. Bei einer Treibjagd am 27. November 2011 im Kreis Dachau hatte ein 44-jähriger Jäger durch einen Fehlschuss einen 42-jährigen Kollegen lebensgefährlich verletzt. Das Amtsgericht Dachau habe gegen ihn nun einen Strafbefehl wegen fahrlässiger Körperverletzung erlassen, so die Zeitung.



21.8.12: Jagdhund beißt Joggerin - 12000 € Strafe

"Jagdhund beißt Joggerin: 12.000 Euro Geldstrafe" titelt WELT online am 21.8.2012. Demnach habe das Amtsgericht Bonn einen 70-jährigen Jäger wegen fahrlässiger Körperverletzung verurteilt, weil sein freilaufender Jagdhund eine Joggerin angefallen und in Arm, Hüfte und Oberschenkel gebissen hatte. "Im Prozess hatte der offenbar uneinsichtige Mann ausgesagt, die Joggerin habe die Verletzungen selbst verschuldet, weil sie das Tier durch ihr Laufen im Waldstück erschrocken habe", so WELT online.



21.8.12: Jagdunfall - Jäger überfahren

Ein 48-jähriger Jäger aus Bad Feilnbach hat in bergigem Gelände mit seinem Jeep einen 75-jährigen Jäger überrollt, der dadurch massive Verletzungen erlitt. Dies meldet tz-online.de am 21.8.2012.



18.8.12: 13-Jähriger stirbt bei Steinbockjagd

Ein 13-jähriger Junge ist in der Schweiz bei einer Jagd auf Steinböcke abgestürzt und ums Leben gekommen, meldet das Bieler Tagblatt am 18.8.2012



18.8.12: Wütender Jäger vor dem Gericht

Das Amtsgericht Haßfurt hat einen Jäger zu einer Geldstrafe von 525 Euro verurteilt, weil er ausgerastet war und eine Frau beleidigt hatte. Das meldet der Fränkische Tag am 18.8.2012. Demnach habe es zunächst zwischen dem Jäger und einer Spaziergängerin eine Auseinandersetzung gegeben, weil die Frau einen freilaufenden Hund dabei hatte. "Dann habe der ergrimmte Jäger von der Mittelkonsole sein Gewehr in die Hand genommen und damit gedroht, dass er schießen werde, sagte sie", schreibt die Zeitung.



17.8.12: Jäger schießt Bauer ins Knie - Flinte weg

"Jäger schießt Bauer ins Knie - Flinte weg", titelt BILD am 17.8.2012.
Das Verwaltungsgericht in Minden hat die Entscheidung des Kreises Lippe bestätigt, nachdem ein Jäger Waffen und seinen Jagdschein abgeben musste, nachdem er einer Gesellschaftsjagd einen völlig unbeteiligten Landwirt getroffen hatte. Das Gericht urteilte, der Jäger sei "in jedem Falle leichtfertig im Umgang mit Waffe und Munition gewesen", so BILD.



9.8.12: Jäger lässt Gewehr im offenen Auto

Jäger lässt an Badestelle Gewehr im unverschlossenen Auto zurück
Ein Jäger hat an einem Badesee in Mecklenburg sein Gewehr mit Munition im unverschlossenen Auto zurückgelassen, auch die Fensterscheiben waren laut Polizei vorne und hinten offen. Dies berichtet das Portal ostseeblick-nienhagen.de am 9.8.2012.
Laut Polizei habe sich der Jäger bei einer Belehrung zum sachgemäßen Umgang mit Waffen sehr uneinsichtig gezeigt und muss nun mit einer Anzeige rechnen.



2.8.12: Mann tötet Ehefrau und sich selbst

Ein 68-jähriger Mann hat erst seine Frau und dann sich selbst erschossen. Dies meldet das Oberbayerische Volksblatt am 2.8.2012. Die Polizei habe die Leichen im Garten ihres abgelegen Hauses gefunden. Ob der Mann Jäger war, ist noch nicht bekannt.



2.8.12: Kurioser Jagdunfall

"Kurioser Jagdunfall - Eigenes Auto angezündet", titelt das Jägerportal st-hubertus.at. Demnach hat ein Jäger in Thüringen bei einer Revierfahrt sein eigenes Auto in Brand gesetzt: die heiße Auspuffanlage kam mit trockenem Gras in Kontakt. Dem Jäger blieb nur noch die Flucht aus dem Auto.



30.7.12: Wildschweinjagd - Jäger trifft Jäger

In Völklingen hat sich ein schwerer Jagdunfall ereignet. Laut sr-online.de (30.7.2012) war eine Gruppe Jägern auf Wildschweinjagd. Dabei habe der Schuss eines Jägers einen anderen Jäger getroffen und ihn schwer verletzt. Laut Saarbrücker Zeitung vom 30.7.2012 habe der Jäger an beiden Händen mehrere Finger verloren.



28.7.12: Jägerkugel in Karussell-Gondel

"Schießen Jäger versehentlich auf Tierpark-Karussel?", titelt die Mitteldeutsche Zeitung am 28.7.2012. Im Sitzpolster einer der Karussel-Gondeln des "Safari Express" wurde ein Projektil entdeckt, nachdem einen Tag zuvor Jäger auf einem nahe gelegenen Feld unterwegs waren. „Es könnte sich um einen Querschläger handeln“, erklärte eine Polizeisprecherin auf Anfrage der Mitteldeutschen Zeitung.



28.7.12: Jäger schießt auf Autofahrer

"Aus Versehen: Jäger schoss auf Autofahrer", titeln die Lübecker Nachrichten am 28.7.2012. Ein Autofahrer war am Sonntagabend um 21.30 Uhr auf der B76 zwischen Plön und Preetz unterwegs, als eine Gewehrkugel die Scheibe seines Autos durchschlug, den Hals des Fahrers traf und ihn beinahe getötet hätte. Jetzt konnte ein 72-jähriger Jäger als Schütze ermittelt werden.



28.7.12: Jagdunfall - Mähdrescherfahrer verletzt

Auf Rügen wurde ein Mähdrescherfahrer bei einem Jagdunfall verletzt. Der 52-Jährige war gerade dabei, ein Rapsfeld abzuernten.
"Plötzlich durchdrang eine Gewehrkugel die Seitenscheibe seiner Fahrerkabine und schlug in die Fahrerkabine ein. Wie durch ein Wunder wurde der Mähdrescherfahrer nicht von der Kugel getroffen, sondern zog sich durch herumfliegende Splitter nur Verletzungen an seiner linken Hand zu", meldet die Polizei Rügen (28.7.2012).
Im Tatverdacht der fährlässigen Körperverletzung würden drei Jäger stehen, die neben dem Rapsfeld auf Wildschweinjagd waren.



26.7.12: Jäger statt Fuchs getroffen

"Schwere Verletzungen: Geschoss trifft Jäger", titelt die Neue Presse Coburg am 26.7.2012. Demnach wurde bei einem Jagdunfall bei Ottendorf (Gemeinde Gädheim) ein Jäger schwer verletzt.
Eine Gruppe von sechs Jägern habe zunächst gemeinsam ein Feld umstellt, in dem sie Wildschweine vermuteten. "Plötzlich lief einem 72-Jährigen ein Fuchs vor die Flinte. Der Mann schoss und verfehlte offenbar das Tier." Das Geschoss traf einen 71-jährigen Jagdkollegen an der Schulter und verletzte ihn schwer.



8.7.12: Schuss löste sich aus dem Jagdgewehr

"Der Schuss aus einem Jagdgewehr in unmittelbarer Nähe eines Biergartens bei Richtheim hätte Menschen verletzen und im schlimmsten Fall sogar töten können", berichtet die Mittelbayerische am 8.7.2012 in ihrer online-Ausgabe. Demnach löste sich ein Schuss aus dem Jagdgewehr eines 64-jährigen Jägers, als dieser aus seinem Auto ausstieg. Das Projektil aus habe laut Polizeibericht die Tür des Autos und zwei weitere Türen eines geparkten Wagens durchschlagen. Zum Glück sei keiner der rund 40 Gäste des gegenüberliegenden Biergartens verletzt worden.
Den Jäger müsse mit einer Anzeige rechnen.



7.7.12: Jäger drohte aus dem Auto mit Waffe

"Vor anderthalb Jahren hat ein Jäger aus Fröndenberg aus dem Auto heraus mit einer Waffe auf eine Spaziergängerin gezielt. Dann fiel sogar ein Schuss. Jetzt muss er dafür 900 Euro zahlen." Dies berichtet der Hellwanger Anzeiger am 7.7.2012
In der Gerichtsverhandlung habe der Jäger zunächst vehement abgestritten, am 23. Januar 2011 auf eine 58-jährige Spaziergängerin gezielt und sie dabei in panische Angst versetzt zu haben: „Das ist totaler Irrsinn, was die Frau da erzählt“, zitiert ihn die Zeitung. Nach der Zeugenaussage der Spaziergängerin gab er die Tat schließlich zu.



1.7.12: Schwere Mängel bei der Waffenkontrolle

Zehn Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt mit 17 Toten und drei Jahre nach dem Massaker in einer Schule in Winnenden (16 Tote) sei die Kontrolle der rund eine Million zugelassenen Schuss- und Stichwaffen in Nordrhein-Westfalen nach wie vor mangelhaft, berichtet DER WESTEN am 1.7.2012.
„Eine richtige Kontrolle findet faktisch nicht statt“, wird Frank Richter, der NRW-Chef der Gewerkschaft der Polizei in der Zeitung zitiert, der die Frage stellt, „ob jeder Hobbyschütze eigentlich so viele Waffen braucht. Wir müssen in den Wohnzimmern abrüsten“. Es habe immer dann Amokläufe gegeben, wenn Unbefugte Zugang zu nicht gesicherten legalen Waffen gehabt hätten.



26.6.2012: Frau mit Jagdgewehr erschossen

In Tirol hat ein Mann am 25.6.2012 eine Frau mit dem Jagdgewehr mitten in die Brust geschossen. Dies meldet der ORF am 26.6.2012. Demnach sei es gegen 23.00 Uhr in einem Lokal in Ötz einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Folge ein 65-jähriger Mann des Lokals verwiesen worden sei. "Wenig später kam er mit einem Jagdgewehr zurück und schoss auf eine 30-jährige Angestellte des Lokals", so der ORF. Die Frau sei kurz darauf in der Innsbrucker Klinik verstorben.



13.6.12: Jäger erschoss sich

Ein 60-jähriger Jäger hat sich mit seiner Jagdwaffe erschossen. "Der Jäger hatte schon vor knapp vier Wochen einen großen Polizeieinsatz ausgelöst, als er einen Autofahrer beschoss", berichtet die Lausitzer Rundschau am 13.6.2012. Daraufhin habe die Polizei bei ihm ein Waffenversteck ausgehoben. "Ob er sich deshalb das Leben nahm, ist unklar", so die Zeitung.



12.6.12: Jäger verlor scharfes Jagdgewehr

"Autofahrer findet scharfes Jagdgewehr", tieltet BILD Hannover am 12.6.2012. Demanch habe auf der Bundesstraße 248 im Landkreis Goslar ein geladenes und funktionstüchtiges Jagdgewehr auf der Fahrbahn gelegen. Der Autofahrer habe die scharfe Waffe bei der Polizei abgeleifert. "Vermutlich sei ein Jäger am Dienstagmorgen auf der Pirsch gewesen und habe die doppelläufige Bockbüchse auf dem Autodach abgelegt." In einer Kurve sei die Waffe dann wohl auf die Straße gefallen.



6.6.12: Jäger zielt auf Kind

www.20min.ch berichtet a. 6.6.2012 von einem 80-jährigen Jäger, der sein Gewehr gegen achtjähriges Kind richtete.
Am 4. Juli 2011 sei der Jäger erbost über Personen mit Motocross-Motorrädern in seinem Revier gewesen: "Die zuständige Staatsanwaltschaft schilderte, wie der betagte Jäger geradezu einen Wutanfall und einen zündroten Kopf bekam", berichtet das Nachrichtenportal. Plötzlich sei ein Junge mit einem Kindermotorrad aufgetaucht. Der Jäger habe seine Waffe aus einer Entfernung von rund drei Metern gegen das Gesicht des achtjährigen Schülers gehalten. In dem Moment sei der Vater des Jungen mit seinem Motorrad gekommen.
"Der zunächst erschrockene Vater reagierte mutig. Er fuhr zuerst rechts neben seinen Sohn und forderte den Jäger auf, die Flinte sofort herunterzunehmen. Als nichts geschah, stieg der Geschädigte von seinem Zweirad und trat schützend vor seinen Sohn." Daraufhin habe der Jäger das Gewehr auf den Vater gerichtet.



14.5.12: Jäger schoss auf 14-Jährige

"Mein Nachbar hat mir in den Rücken geschossen", titelt bild.de am 14.5.2012.
Weil ein 14-jähriges Mädchen den Rasen mähte, während er schlafen wollte, schoss ein 53-jähriger betrunkener Jäger seiner jungen Nachbarin in den Rücken. Bei dem passionierten Jäger, der laut BILD "ein wahres Waffenarsenal (Pistolen, Langwaffen, Munition) hortete", wurden 2,5 Promille festgestellt.
Die schmerzende Hautplatzwunde am Rücken des Mädchens sei inzwischen verheilt. "Doch psychisch konnte Anna den Angriff nicht verarbeiten. Schlafstörungen quälen sie. Sie leidet unter beklemmender Angst, wann immer sie das Haus verlässt."
Am 13.5.2012 fällte das Passauer Amtsgericht das Urteil:
Ein Jahr und acht Monate auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung und unerlaubten Waffenbesitzes. Der Jäger muss 3000 Euro Schmerzensgeld zahlen und seinen Waffenschein abgeben.



11.5.12: Ehepaar erschossen aufgefunden

"Ehepaar erschossen in Wohnung gefunden", titelt Bild.de am 11.5.2012
Am Niederrhein wurden eine 56-jährige Frau und ihr 64 Jahre alter Ehemann mit Schussverletzungen tot aufgefunden.

Am 15.5.2012 berichtet DER WESTEN in seiner online-Ausgabe vom Stand der Ermittlungen: "Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der 64-Jährige vor oder in der Tatnacht (11. Mai 2012) einen Revolver der Marke Smith & Wesson, Kaliber 357, Magnum aus dem Waffenschrank seiner Ehefrau nahm. Die 56-Jährige hatte als Jägerin einen Waffen- und einen Jagdschein und war legal im Besitz des Revolvers." Im gemeinsamen Schlafzimmer habe der Ehemann seiner schlafenden Frau dann in den Hinterkopf geschossen. Nachdem er seine Frau erschossen hatte, richtete sich der Mann selbst mit einem Schuss in den Mund.



3.5.12: Ein Schuss - 2 Jäger verletzt

"Ein Schuss löst sich, zwei Jäger sind verletzt", titelt die Augsburger Allgemeine am 3.5.2012.
Demnach hat sich am Abend des 2. Mai ein Jagdunfall ereignet.
Laut Polizeipräsidium Schwaben Nord habe ein 46-jähriger Jäger offenbar sein geladenes Gewehr „nicht sachgemäß“ abgestellt, so dass sich ein Schuss löste. Dadurch wurde der Jäger am Kopf getroffen gleichzeitig wurde ein anderer Jäger schwer am Arm verletzt.
Die Zeitung zitiert den Vorsitzenden der Jägervereinigung Augsburg: "Was genau passiert ist, weiß er nicht. Generell sei es möglich, dass sich bei einem Gewehr ein Schuss lösen kann, wenn es geladen und gespannt ist, dann angelehnt wird und auf einen harten Untergrund fällt."



2.5.12: Jäger erschoss Ehefrau - lebenslänglich

Das Landgericht Münster hat am 2. Mai einen 53-jährigen Jäger wegen heimtückischen Mordes an seiner Ehefrau zu lebenslanger Haft verurteilt. Dies berichtet WELT online am 2.5.2012. "Der Angeklagte aus Ibbenbüren hatte die 49 Jahre alte Ärztin am 11. Oktober vergangenen Jahres von hinten mit einem Gewehr erschossen. Zu einem ebenfalls geplanten Selbstmord war er dann aber nicht mehr fähig", so die Zeitung.
Wegen seiner Schulden in Höhe von 70.000 Euro habe sich der Jäger gemeinsam mit seiner Frau umbringen wollen. "Die Gattin lehnte den Selbstmord aber ab."



1.5.12: Jäger schießt sich selbst in den Fuß

"Jäger schießt sich selbst in den Fuß", so eine Polizeimeldung im Berliner Kurier vom 1.5.2012. Im Kreis Oberspreewald-Lausitz sei ein Jäger auf der Suche nach einem Wildschwein in einem Kornfeld gestürzt, wobei sich ein Schuss aus seinem Gewehr löste.



26.4.12: Jäger lag erschossen im Keller

"Jäger lag erschossen im Keller", titelt wochenblatt.de am 26.4.2012.
Der 39-jähriger Unternehmer habe tot im Keller seines Hauses gelegen, wo sich auch ein Waffenschrank befand. "Der Jäger hatte Schussverletzungen im Gesicht, laut Obduktion führten diese zweifelsfrei zum Tode." Die genauen Umstände sind noch nicht bekannt.



26.4.12: ZEIT: "Es kann jeden treffen"

Anlässlich des 10-jährigen Jahrestags des Amoklaufs von Erfurt mit 17 Toten beschäftigt sich DIE ZEIT unter der Überschrift "Es kann jeden treffen" mit der Waffenlobby: "Die Amokläufe von Erfurt, Winnenden und Oslo haben dem liberalen deutschen Waffenrecht wenig anhaben können. Rund sieben Millionen Waffen lagern in Privathäusern."
Der Amokläufer von Erfurt hatte seine Tatwaffe 2001 legal bei "Frankonia", einem Jagdausstatter, gekauft.

Lesen Sie den Artikel "Es kann jeden treffen" in DIE ZEIT



25.4.12: Jäger baute Waffe um - Bewährungsstrafe

"72-Jähriger baute Waffe um und erhielt Bewährungsstrafe", titelt die Fuldaer Zeitung am 25.4.2012.
"Der Jäger hatte an einer Repetier-Flinte den langen Kolben abgeschraubt und durch einen so genannten Pistolengriff ersetzt, der deutlich kürzer ist", so die Zeitung. Solche Umbauten wurden nach dem Amoklauf von Erfurt, bei dem der Täter eine solche umgebaute Waffe mitgeführt hatte, verboten.
Der Jäger sei zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und vier Monaten, die für zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird, verurteilt worden sowie zu einer Geldstrafe von 1500 Euro.



24.4.12: Jäger wegen Totschlags angeklagt

Ein Jäger hatte im Dezember 2010 auf Jugendliche geschossen, die ihn auf seinem Grundstück im niedersächsischen Sittensen überfallen hatten. Als die jugendliche Bande floh, schoss der Jäger einem 16-Jährigen in den Rücken und traf ihn tödlich.
Weil die Staatsanwaltschaft von Notwehr ausging, wurden die Ermittlungen gegen den Jäger eingestellt.
Nun berichtet die Allgemeine Zeitung am 24.4.2012, dass die Polizei die Ermittlungen wieder aufnahm. "Die Staatsanwaltschaft in Stade erhob Anklage gegen den 78-Jährigen wegen Totschlags", so die Zeitung.



23.4.12: 77-jährige von Sohn erschossen

In Wörrstadt (Kreis Alzey-Worms) wurde eine 77-jährige Frau erschossen. "Verdächtigt wird der 48 Jahre alte Sohn der Frau", meldet der SWR am 23.4.2012. Der Mann soll betrunken gewesen sein. Ob der Täter Jäger oder Schütze war, ist noch nicht bekannt.



18.4.12: Frau erschossen - Lebenslange Haft

Am 11. Oktober 2011 hatte ein Mann aus Ibbenbüren seine Ehefrau aus nächster Nähe mit einem Jagdgewehr erschossen. Am 18.4.2012 wurde der 52-jährige Hobbyjäger vom Schwurgericht Münster wegen heimtückischen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Dies berichtet der Soester Anzeiger am 19.4.2012.
Der Weinhändler und die Ärztin seien regelmäßig auf die Jagd gegangen und hätten jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt, so die Zeitung. Zuletzt hätten sich die Schulden auf knapp 70 000 Euro belaufen.



17.4.12: Frau wollte sich trennen: erschossen!

"Frau wollte sich trennen: erschossen!", titelt heute.at am 17.4.2012
Demnach hat sich in Wien-Donaustadt eine tragische Beziehungstat ereignet: Ein Hobby-Jäger erschoss seine 44-jährige Frau dann sich selbst. Elena V. sei vergangene Woche aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen und habe noch einige Sachen abholen wollen.
"Es war ein tödlicher Fehller. Denn bei einem Gespräch zwischen den Eheleuten im Wohnzimmer dürfte es zum Streit und in Folge zum Drama gekommen sein: Hobby-Jäger Walter V. griff zum Revolver und schoss auf seine Frau", so heute.at.
Anschließend richtete sich der Jäger selbst mit einem Kopfschuss.



12.4.12: Elf Jahre Haft für tödlichen Schuss

Weil er seine Ex-Freundin mit dem Jagdgewehr erschossen hat, verurteilte das Landgericht Heilbronn einen Jäger zu elf Jahren Haft. Dies berichtet der Schwarzwälder Bote am 12.4.2012. Grund: Die Frau hatte sich von dem Mann getrennt und wollte zu ihrem neuen Freund ziehen.



6.4.12: Jäger erschießt Frau und sich selbst

Ein 77-jähriger Jäger hat am 5.4.2012 in Mölln seine 72-jährige Ehefrau und sich selbst erschossen. Dies berichtet der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag am 6.4.2012.
"Der 77-jährige Mann hatte seine Tochter in einer anderen Stadt angerufen und den Suizid angekündigt, teilte die Polizei am Freitag in Lübeck mit. Daraufhin verständigte die Tochter die Polizei und teilte unter anderem mit, dass ihr Vater Jäger und im Besitz mehrerer Waffen sei", so die Zeitung. Daraufhin habe ein Spezialeinsatzkommando (SEK) das Einfamilienhaus gestürmt. Der Notarzt habe nur noch den Tod des Ehepaares feststellen können.



6.4.12: Jagdunfall: Fahrlässige Körperverletzung

Das Gutachten des Landeskriminalamtes zum Jagdunfall im November bei Thalhausen liegt jetzt vor: Demnach hat ein 44-jähriger Jäger seinen 42-jährigen Kollegen versehentlich angeschossen und schwer verletzt. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine in ihrer online-Ausgabe am 6.4.2012. „Den bisherigen Ermittlungen zufolge handele es sich um eine fahrlässige Körperverletzung `durch außer Acht lassen der nötigen Sorgfaltspflicht´“, so die Zeitung.



3.4.12: Hund erschoss Mann

Jagdunfall: Ein Hund hat in Russland einen Mann erschossen - mit einem Tritt auf ein herumliegendes Gewehr. Dies berichtet die Kleine Zeitung am 3.4.2012. Der Jäger, dem der Hund gehört, sei nun wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden und müsse deshalb 15 Monate lang einen eingeschränkten Hausarrest verbüßen.



30.3.12: Jäger ballerte in Wohnung

Ein 91-jähriger Jäger, der 2010 in seiner Wohnung Schüsse abgab, wodurch in der Folge seine Tochter schwer verletzt wurde, muss nicht vor das Würzbuger Schwurgericht. Die meldet Die Kitzinger (www.infranken.de) am 30.3.2012. Ein Gutachter habe dem 91-Jährigen vorab eine dauernde Verhandlungsunfähigkeit attestiert und dies unter anderem mit Demenz begründet, so die Zeitung.
Am 11. Dezember 2010 habe der Jäger zwei Schüsse in der Wohnung abgefeuert, weil er nicht ins Altenheim wollte.
"Als eine damals 59 Jahre alte Tochter `Vater, was machst Du da´ rief und ihm die Waffe abnehmen wollte, hatte sich ein Schuss gelöst, der die Frau als `Durchschuss parallel zur Körperachse´ schwer verletzte und eine Operation erforderte."



28.3.12: Schulden - Jäger erschießt Ehefrau

"Sie hatten 68 000 Euro Schulden, da drückte er ab - Jäger (53) erschießt seine eigene Frau", meldet bild.de am 28.3.2012.
Der Hobby-Jäger sei mit den Finanzproblemen nicht klar gekommen und schoss seiner 49-jährigen Ehefrau aus anderthalb Metern Entfernung in den Hinterkopf.



13.3.12: Jagdunfall vor Gericht

"Jagdunfall bei der Maisernte hat Nachspiel vor Gericht", titelt die Lippische Landeszeitung am 13.3.2012. Bei einer Treibjagd während der Maisernte in Detmold Anfang Oktober 2011 traf ein Jäger statt eines Wildschweins einen Häcksler-Fahrer ins ins Knie getroffen und schwer verletzt. Das Opfer lag mehrere Wochen im Krankenhaus. Die Staatsanwaltschaft Detmold hat jetzt Anklage gegen den 57-jährigen Jäger erhoben.



12.3.12: Illegale Waffen bei Jäger sichergestellt

Die Kripo Deggendorf hat bei einem Jäger zehn illegale Lang- und Kurzwaffen sicher gestellt. Die Passauer Neue Presse berichtet am 12.3.2012, dass insgesamt an die 30 Waffen aufgefunden worden seien, darunter die etwa zehn illegale Waffen. „Gegen den 72-jährigen Besitzer, einen Jäger, kann deshalb laut Polizei wegen Vergehens gegen das Waffengesetz eine Geld- oder Freiheitsstrafe verhängt werden“; so die Zeitung.



27.2.12: 7 Jahre Haft für Jäger wegen Totschlags

Ein 51-jähriger Jäger, der einen wehrlos im Bett liegenden Bekannten erschossen hat, wurde vom Landgericht Magdeburg wegen Todschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt. Dies berichtet die Leipziger Volkszeitung am 27.2.2012. "Der Angeklagte hatte zugegeben, in den frühen Morgenstunden des 30. August 2011 in Wolmirstedt den 31-Jährigen mit einer Schrotflinte erschossen zu haben", so die Zeitung. Zur Tatzeit habe der Jäger rund 2,4 Promille im Blut gehabt.



27.2.12: Tödlicher Jagdunfall

"Staatsanwaltschaft ermittelt nach tödlichem Jagdunfall in Leipzig gegen 67-jährigen Schützen", titlet die Leipziger Volkszeitung in ihrer online-Ausgabe vom 27.2.2012.
Demnach wurde ein 40-Jähriger in einem Waldstück nordwestlich von Leipzig von einer Kugel eines Jägers getroffen und tödlich verletzt.
Das Unglück sei am Samstagvormittag bei einer Treibjagd passiert.



16.2.12: Angeschossener Jäger - Schmerzensgeld?

Ein Jäger wurde am 20.10.2011 von einen Jagdkollegen in die Beine geschossen und klabgt nun auf Schmerzensgeld. www.nachrichten.at berichtet am 16.2.2012: „ Kurz vor dem Ende der Treibjagd schießt ein Jagdgast aus Salzburg auf einen Hasen und trifft den knapp 50 Schritte entfernt stehenden Leitgeb. 21 Schrotkugeln bohren sich in in die rechte Hand, das rechte Knie und beide Unterschenkel.“



15.2.12: Ehefrau erschossen

Die Heilbronner Stimme berichtet am 15.2.2012 vom Prozess gegen einen Jäger, der im Streit seine Ehefrau erschossen haben soll: „Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Totschlag vor. Doch der 50-jährige Jäger, der mehrere Waffen besaß und in der Wohnung aufbewahrte, schweigt beharrlich zu den Vorwürfen.“



14.2.12: Jäger erschießt Ehefrau und sich

Die Mittelbayerische Zeitung berichtet in ihrer online-Ausgabe vom 14.2.2012 von einer Familientragödie in Schneeberg. Demnach hat der 25-jährige Sohn einer Familie seinen Vater und dessen zweite Ehefrau, tot in ihrer Wohnung aufgefunden. Der 50-jährige passionierte Jäger habe nach den Ermittlungen der Polizei am Dienstag seine 41-jährige Ehefrau erschossen.
"Die Frage, wie er an eine Pistole kam, erübrigte sich so für die Ermittler. K. und seine zweite Ehefrau, ebenfalls Jägerin, verwahrten rund ein Dutzend Feuerwaffen in ihrem Haus, von der Schrotflinte über das großkalibrige Gewehr für Rehe und Wildschweine bis zur Pistole für den Fangschuss", so die Zeitung.



12.2.12: Mutter mit Gewehr bedroht

"Spezialkräfte der bayrischen Polizei überwältigten heute in Pfaffenhausen im Unterallgäu einen 20-Jährigen, der seine 53 Jahre alte Mutter gefesselt und mit einem Gewehr bedroht hatte", berichtet der Südkurier am 12.2.2012. Der 20-Jährige sei stark betrunken gewesen. Im Streit mit seiner Mutter holte er das Gewehr. "Bei der Durchsuchung der Wohnung konnte das Gewehr sichergestellt werden."



9.2.21: Waffenhandel - Jäger muss ins Gefängnis

Ein Jäger ist vom Landgericht Paderborn zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt worden, weil er jahrelang unerlaubt mit Waffen gehandelt hatte. Dies meldet die Neue Westfälische in ihrer online-Ausgabe am 9.2.2012. Bei einer Hausdurchsuchung im Oktober 2010 hätten die Ermittler 52 Gewehre und Pistolen gefunden. So wurde eine Pistole bei einem Raubüberfall auf einen Baumarkt in Lüdenscheid benutzt, fünf Pistolen fanden sich im Waffenarsenal eines Bielefelder Drogendealers. Eine Pistole sei bei einem Raubüberfall auf einen Baumarkt benutzt worden, fünf weitere seien im Waffenarsenal eines Drogendealers gefunden worden.



9.2.12: Mann schießt Ehefrau statt Fuchs

"Mann schießt auf Fuchs und tötet Ehefrau", titelt SPIEGEL online am 9.2.2012. Demnach hat ein Bauer in Polen auf seinem Hof mit einem Schrotgewehr Jagd auf einen Fuchs gemacht. Die Kugeln durchschlugen das Fenster und verletzten Ehefrau tödlich.



7.2.12: Familienstreit mit Langwaffe

"Am 07.02.2012, in den späten Abendstunden, drohte ein Mann nach einem Familienstreit sich und seine Familie umzubringen", berichtet die Polizeiinspektion Memmingen. Der Mann sie stark alkoholisiert gewesen. "In der Wohnung konnte eine scharfe Langwaffe aufgefunden werden."



5.2.12: 66-jähriger bei Jagd angeschossen

Ein 66-jähriger Mann aus Hamminkeln ist am 4.2.2012 bei einer Jagd durch einen Schuss verletzt worden: "Als ein 40-jähriger Kollege aus Rhede mit Schrot auf einen Marder schoss, trafen einige Schrotkugeln den 66-Jährigen versehentlich am Oberschenkel", meldet die Kreispolizeibehörde Borken am 5.2.2012. Der Verletzte sei ins Krankenhaus gebracht worden, wo er stationär verblieb.



4.2.12: Urteil: Joggen im Wald erlaubt

Unglaublich: Ein Jagdpächter aus dem Landkreis Main-Spessart wollte einer Marathonläuferin das Joggen im Wald zu bestimmten Zeiten verbieten lassen - per Gerichtsurteil und unter Androhung von bis zu 250.000 (!) Euro Ordnungsgeld. Sein Vorwurf: Die Sportlerin störe die Jagd.

Am 3.2.2012 wies das Amtsgericht Gemünden die Klage des Jägers zurück.
Der Richter wies darauf hin, es sei ein Grundrecht, sich jederzeit und frei im Wald bewegen zu dürfen und mehrfach höchstrichterlich über das Jagdausübungsrecht gestellt worden.
(Quelle: Main Post, 4.2.2012)



3.2.12: Jäger vor Gericht – Schusswechsel mit SEK

Ein 54-jähriger Jäger steht wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Darmstadt. Dies berichtet op-online.de am 3.2.2012. Hintergrund: Der Geschäftsmann sollte im März 2011 festgenommen werden. Da bei dem passionierten Jäger Waffen und zwei gefährliche Hunde vermutet worden seien, sei das Spezialeinsatzkommando (SEK) zum Einsatz gekommen - es kam zum Schusswechsel zwischen den Beamten und dem Jäger.



22.1.12: Frankreich: 12-jähriger Bub erschossen

In Frankreich wurde am 22.1.2012 ein 12-jähriges Kind von einem Jäger erschossen. Der Junge hatte zusammen mit seinem Vater einen Ausflug mit dem Quad (offenes Geländefahrzeug) gemacht, als er von einer Kugel tödlich getroffen wurde.
Die französische Tierschutzorganisation Aspasia fordert eine sofortige Reaktion französischen Regierung und einen "Waffenstillstand".



20.1.12: Mann erschoss Bruder und sich selbst

In Krondorf fand die Polizei die Leichen von 49 und 52 Jahren alten Brüdern im Haus ihrer Eltern. Einer der beiden Männer habe die tödlichen Schüsse abgefeuert, berichtet die Mittelbayerische Zeitung online am 20.1.2012. "Eine Durchsuchung des Gebäudes brachte eine Lang- und zwei Kurzwaffen ans Tageslicht."



19.1.12: Ehefrau mit Jagdgewehr getötet

"Ehefrau mit Gewehr getötet", titelt die Heilbronner Stimme am 19.01.2012. Demnach muss sich ein 50-jähriger Jäger wegen Totschlags vor dem Landgericht Heilbronn verantworten. Er soll seine Lebensgefährtin erschossen zu haben, weil sie sich von ihm trennen wollte.



17.1.12: Jäger mit scharfer Munition im Gericht

"Eine Woche nach den Todesschüssen im Dachauer Amtsgericht hat ein Jäger im Amtsgericht Neu-Ulm für Aufregung gesorgt", so eine dpa-Meldung vom 17.1.2012.
Demnach war 71-jähriger Jäger als Zeuge in einer Zivilverhandlung geladen. Ein Justizvollzugsbeamter fand in seiner Hosentasche eine Patrone. Aus dem Auto des Jägers seien eine ungeladene Bockflinte und drei Schrotpatronen sichergestellt worden.



15.1.12: Spaziergänger geraten in Kaninchenjagd

Die Online-Ausgabe der Ruhr-Nachrichten berichtet am 15.1.2012 von einer Frau, deren Spaziergang mit ihrem Hund am Samstagmorgen ein überraschendes wie abruptes Ende: Sie geriet in einem vielfrequentierten Naherholungsgebiet - wo regelmäßig Spaziergänger mit ihren Hunden und Jogger unterwegs sind - in eine Kaninchenjagd.
Die Spaziergängerin sagte gegenüber den Ruhr-Nachrichten: "Unsere Hunde dürfen da nicht laufen, weil sie angeblich Passanten anspringen oder Hasen jagen und dann laufen da Menschen mit Gewehren rum und schießen. Das kann‘s ja wohl nicht sein!“



15.1.12: Schrotladung in die Beine

"Jäger feuert Kollegen Schrotladung in die Beine!", titelt das nachrichtenportal heute.at. Demnach war ein 64-jähriger Jäger mit 22 Kollegen in Groß-Siegharts auf Hasenjagd. "Einen Volltreffer landete der Pensionist schließlich tatsächlich: Er traf Kollegen Christoph L. (27) aus 33 Metern in beide Beine." Der Mann sei mit sieben Schrotkugeln schwer verletzt worden.



15.1.12: Zwei Tote bei Familiendrama

„Familiendrama im Harz: Sohn erschießt seinen Vater und dessen Lebensgefährtin“, tiltet focus.de am 15.12.2012. Der Bruder habe die Schießerei in der Wohnung schwer verletzt überlebt. Woher die Waffe stammte – ob Jäger oder Schütze – ist noch nicht bekannt.



10.1.12: Streit - Jäger schießt Ehefrau an

"Eifersuchtsstreit: Jäger schießt versehentlich Ehefrau an", titelt das Nachrichtenportal www.ka-news.de am 10.1.2012. Demnach hat ein 62-jähriger Jäger aus Waghäusel im Streit mit seiner 44-jährigen Frau seine Pistole aus dem Schrank geholt und diese vor ihren Augen durchgeladen. Angeblich "aus Versehen" habe sich in einem "Gerangel" ein Schuss gelöst.



8.1.12: Treibjagd endet auf B469

Das Main Echo online meldet am 8.1.2012: "Anlässlich einer Treibjagd geriet am Samstagmittag, gegen 12.40 Uhr, ein Wildschwein auf die B 469 und wurde dort von einem, in Fahrtrichtung Obernburg fahrenden, Pkw Audi erfasst und getötet." Ein nachfolgender Pkw haben nicht mehr ausweichen können. Zudem sei dem Wildschwein ein Jagdhund auf die Bundesstraße gefolgt und von einem Fahrzeug erfasst und auf die Gegenfahrbahn geschleudert worden. Der Gesamtschaden belaufe sich auf 5000 Euro.



7.1.12: Mann tötet Frau und sich selbst

"Beziehungsdrama: Mann tötet Frau und sich selbst", titelt die online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen am 7.1.2012. Demnach habe ein 59-Jähriger in Höchstadt vermutlich zuerst seine 36 Jahre alte Frau und dann sich selbst erschossen. Ob der Mann Jäger oder Schütze war, ist noch nicht bekannt.



5.1.12: Jäger bedroht Hundebesitzer

In Rheindahlen/Nordrhein-Westfalen leben Hundebesitzer und Anwohner in Angst vor einem Jagdpächter: "Er bedroht sie mit dem Abschuss ihrer Hunde, wenn diese nicht angeleint seien", berichtet das Onlinezeitung scharf-links.de. "Besonders bedrohlich scheint er sich aufzuführen, wenn er sich Frauen und Kindern gegenüber sieht. Neuerlich werden diese sogar offensichtlich von ihm mit dem Auto verfolgt."
Betroffene hätten bereits Anzeige bei der Polizei erstattet, ohne dass sich etwas geändert habe.
Besorgte Bürgerinnen und Bürger wandten sich Ende 2011 an Sabine Cremer, Mitglied im Umweltausschuss für DIE LINKE, die sich sofort an die Untere Jagdbehörde gewendet habe. "Jedoch erteilte man dort die Auskunft, dass man in dieser Sache nicht aktiv werden könne, solange der Jäger nicht wegen einer Straftat rechtskräftig verurteilt worden sei."



5.1.12: Jäger lebensgefährlich angeschossen

Die Augsburger Allgemeine berichtet am 5.1.2012 über den Stand der Ermittlungen im Jagdunfall von Thalhausen. Bei einer Treibjagd am 27. November hatte ein 44-jähriger Jäger einen Hasen schießen wollen, statt dessen aber seinen 42-jährigen Kollegen getroffen - die Verletzungen waren lebensgefährlich. "Gegen den Schützen wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt", so die Augsburger Allgemeine.



5.1.12: Jäger erschießt Ehefrau - Anklage erhoben

"Drei Monate nach einem blutigen Ehedrama im Münsterland hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Mordes gegen einen Hobbyjäger erhoben", meldet bild.de am 5.1.2012. Der Jäger hatte seine Frau im Oktober mit einem Jagdgewehr im Wohnzimmer erschossen. "Schwierige finanzielle Verhältnisse der Eheleute" könnten das Motiv gewesen sein.



4.1.2012: Angeschossener Keiler greift Jäger an

"Bei der Jagdausübung im Rahmen einer Nachsuche auf einen angeschossenen Keiler wurde Mittwochnachmittag gegen 15.30 Uhr ein 36-jähriger Jäger aus Engelmannsreuth vom angeschossenen Tier angegriffen", meldet nordbayern.de am 4.1.2012
Der Jäger sei schwer verletzt worden und musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden. Der Keiler habe zwar zunächst flüchten können, sei dann aber erschossen worden.