Dokumentation Opfer

Die Dokumentation wurde aufgrund von vorliegenden Presseberichten erstellt. Dies kann sicherlich einerseits zu Fehlerquellen führen, andererseits niemals alle Fälle erfassen. Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Die Dunkelziffer liegt sicherlich höher, vor allem, wenn es um Verletzte bei Jagdunfällen geht.



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Mindestens 35 Tote durch Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen im Jahr 2011

Jäger erschießt Mieter
(fuldainfo.de, 5.12.2011) – Nach Ermittlungen der Polizei Bad Hersfeld war der Jäger stark alkoholisiert und der Mieter mit der Miete im Rückstand.
(1 Toter)

Mieter und Partnerin mit Schrotgewehr erschossen (nachrichten.t-online.de,5.12.2012). Demnach kam es in Völklingen (Saarland) zwischen einem Vermieter und seinen Mietern zu einem Streit um Miete und Nebenkosten. Daraufhin nahm der 81-jährige Vermieter sein Schrotgewehr und erschoss seine Mieter, einen 35-jährigen Mann und dessen 49-jährige Partnerin - vor den Augen der beiden Kinder (neun und zehn Jahre alt).
(2 Tote)

40-Jähriger von Jäger erschossen (Leipziger Volkszeitung, 26.11.2011) Ein 40-jähriger Mann, der am Samstagvormittag mit seinem Hund unterwegs war, wurde bei einem Jagdunfall tödlich verletzt.
(1 Toter)

77-jähriger Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst (Online-Ausgabe der Rheinischen Post,2.11.2011). Demnach hat ein 77-jähriger Jäger vor einer Jagdhütte im Teutoburger Wald seine Ehefrau, zwei Jagdhunde und sich selbst erschossen.
(2 Tote)

Mutter mit Jagdgewehr erschossen (NDR, 2.11.2011) Ein 40-jähriger Mann steht wegen Mordes an seiner Mutter vor dem Osnabrücker Landgericht. Dies berichtet der. "Er gab zu, seine Mutter mit dem Jagdgewehr seines verstorbenen Vaters erschossen zu haben", so der NDR.
(1 Tote)

Frau bedroht und sich selbst erschossen (Generalanzeiger Bonn, 25.10.2011) - Großeinsatz für das SEK in Niederdollendorf
(1 Toter)

Jäger stürzt und erschießt sich selbst (Kölner Express,20.10.2011) "Der Jäger war mit seiner Frau Annett in seinem Revier unterwegs. Während er mit seinem Hund auf die Pirsch ging, wollte sie Pilze sammeln. Doch plötzlich hallte ein Schuss durch den Wald."
(1 Toter)

Jäger auf Polizeistation: "Ich habe gerade meine Frau erschossen" (Polizei Münster, 11.10.2011) Ein Jäger geht morgens kurz vor 7 Uhr mit seinem Gewehr zur Polizei, legt die Jagdbüchse auf den Tresen und teilt den Polizeibeamten mit: "Ich habe gerade meine Frau erschossen". "Für die 49-jährige Ehefrau kam jede Hilfe zu spät", melden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Münster in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
(1 Tote)

63-jähriger Jäger erschießt seine Ex-Frau (dpa 14.9.2011) „Der Jäger soll nach einem Streit mit seiner geschiedenen Frau einen Revolver aus seinem Waffenschrank geholt und ihr zunächst in die linke Schulter geschossen haben. Danach habe er die schwer verletzte 61-Jährige geohrfeigt und ihr aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen.“ Der Jäger sei stark betrunken gewesen.
(1 Tote)

»Lebensgefährtin mit Jagdgewehr erschossen« (BILD, 1.8.2011) Laut Polizei habe ein Jäger am 29.7.2011 in Lauffen (Kreis Heilbronn) seine 46-jährige Frau mit seinem Jagdgewehr in die Brust geschossen - wohl, weil sie sich von ihm trennen wollte.
(1 Tote)

Ehefrau und sich selbst erschossen (Volksfreund, 17.7.2011) Ein 72-Jähriger erschoss im Westerwald zuerst seine 69-jährige Ehefrau und dann sich selbst erschossen.
(2 Tote)

Jäger erschießt 16-jährigen Einbrecher (Weser-Kurier,14.7.2011) Eine Gruppe von Jugendlichen wollte bei dem Rentner Geld und Wertgegenstände klauen und löste die Alarmanlage aus. Der Jäger erschoss einen flüchtenden 16-Jährigen. "Gegen den Rentner, der als Jäger über mehrere Waffen verfügt, wird wegen Totschlagverdachts ermittelt."
(1 Toter)

Erst Ehefrau erschossen, dann Waffe gegen sich selbst gerichtet (Schwäbische Zeitung, 8.07.2011) Ein 90 Jahre alter Rentner hat im Schwarzwald seine 86 Jahre alte Frau erschossen. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst und wurde lebensgefährlich verletzt.
(1 Tote)

"Mann stirbt bei Jagd-Unfall" (bild.de, 15.6.2011). Der Jäger hat sich aus Versehen selbst erschossen: "Wie die örtliche Polizei mitteilte, hatte ein 68-jähriger Mann zunächst ein Reh erlegt", so newsburger.de am 15.6.2011. Als der Jäger nach dem erschossenen Reh sehen wollte, sei er offenbar so unglücklich gestürzt, dass sich dabei ein Schuss aus seinem Gewehr löste.
(1 Toter)

Jäger erschoss Frau und sich selbst (WELT online am 9.6.2011) "Millionär tötet seine Frau und richtet sich selbst", titelte WELT online am 9.6.2011. Zwei Tage später, am 11.6.2011, meldete az-web.de: "Als Jäger habe der Mann auch die Berechtigung gehabt, über Waffen zu verfügen."
(2 Tote)

Jäger erschießt Nachbarn (bild.de, 23.5.2011) Ein 64-Jähriger ist im niedersächsischen Emlichheim von seinem Nachbarn erschossen worden. Nach einem kurzen Streitgespräch habe der Mann eine Pistole gezogen und einen Schuss auf das Opfer abgegeben. Der mutmaßliche Täter sei Polizeiangaben zufolge Jäger.
(1 Toter)

Familiendrama mit drei Toten (stern.de, 20.5.2011). Die Polizei vermutet, dass ein 85-jähriger Mann in Kassel erst seine 84-jährige Ehefrau und die 55-jährigen Tochter und dann sich selbst erschossen hat.
(3 Tote)

"Mann gesteht tödliche Schüsse auf Ex-Frau" (bild.de, 9.5.2011) Der 39-Jährige habe zugegeben, seine Ex-Frau in Bad Arolsen erschossen zu haben - in ihrer Garageneinfahrt.
(1 Tote)

Jäger erschießt sich selbst (Aachener Zeitung, 6.4.2011) Der ehemalige Vorsitzende der Kreisjägerschaft Aachen hat sich auf einem Hochsitz bei der Jagd erschossen. Wenige Tage zuvor habe sich der Jäger bei der Aachener Polizei wegen Veruntreuung selbst angezeigt.
(1 Toter)

3 Tote auf Jäger-Schießplatz (MDR, 4.3.2011) Ein 28-Jähriger hat auf einem Schießplatz der Jägerschaft Genthin erst drei Menschen erschossen und dann sich selbst auf der Flucht mit einem Kopfschutz selbst gerichtet. Der Schießplatz der Jäger sei gut umzäunt, ohne Schlüssel komme hier niemand herein, berichtet die Märkische Allgemeine am 05.03.2011.
Bei den Opfern handelte es sich um 25-jährigen Jagdschüler (25) aus der Stadt Brandenburg, dessen Mutter (44) und den Schießplatzwart (62). "Wie die Polizei mitteilte, hatten die 44-Jährige und ihr 25 Jahre alter Sohn den Schießstand der Jägerschaft oft für ihr Training genutzt.“
(3 Tote)

Jäger erschießt Mutter und sich (dpa, 9.2.2011). In der Nähe von Ingolstadt hat ein 53-jähriger Sohn seine 83-jährige Mutter mit einer Pistole erschossen, anschließnd erschoss er sich selbst. "Für die Pistole besaß der 53-Jährige die waffenrechtliche Erlaubnis. Wie es hieß, war er Jäger".
(2 Tote)

„Klassischer“ Jagdunfall: Jäger stürzt von Hochsitz (Trierischer Volksfreund, 26.1.11) "Ein 84-jähriger Jäger ist in einem Waldstück der Gemeinde Merschbach von einem Hochsitz gestürzt und hat sich dabei tödlich verletzt." Es läge kein Fremdverschulden vor.
(1 Toter)

84-jähriger Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst (Rhein-Zeitung, 12.1.2011) Ehedrama im Kreis Bad Kreuznach: Ein 84 Jahre alter Jäger erschoss mit einem 38er-Revolver zunächst seine 71-jährige Frau und dann sich selbst. "Der Jäger hatte den Revolver, mit dem er sich und seine Frau erschoss, legal besessen."
(2 Tote)

61-jähriger Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst (bild.de am 3.1.2011) Ein 61-jähriger Zahnarzt und Jäger hat erst seine zwei Jahre jüngere Frau erschossen und dann sich selbst. "Der passionierte Jäger und Waffenbesitzer war noch am Sonntag lebend gesehen worden und am Montag nicht zur Arbeit in seiner Praxis erschienen".
(2 Tote)

Die Dokumentation wurde aufgrund von vorliegenden Presseberichten erstellt. Dies kann sicherlich einerseits zu Fehlerquellen führen, andererseits niemals alle Fälle erfassen kann. Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Die Dunkelziffer liegt sicherlich höher, vor allem, wenn es um Verletzte bei Jagdunfällen geht.



29.12.11: Jäger schießt sich in den Fuß

Die Münsterländische Volkszeitung berichtet am 29.12.2011 von einem Jäger, der sich in den Fuß geschossen hat: "Der 57 Jahre alte Waidmann aus dem Kreis Vechta hatte am Mittwoch nach dem Ende einer Treibjagd seine Waffe verstauen wollen. Beim Entladen lösten sich zwei Schüsse."



28.12.11: Jäger stirbt auf Fuchsjagd

Ein 56-jähriger Jäger ist am 28.12.2011 in der Nähe von Luzern ums Leben gekommen. NZZ Online meldet: "Der Mann war auf einer Fuchsjagd, als er aus ungeklärten Gründen über eine Fluh im Gebiet «hinter Ey» stürzte."



28.12.11: Streit mit Ex-Mann - Frau angeschossen

"Bei einem Streit mit ihrem Ex-Mann ist eine 43-Jährige in Saarwellingen angeschossen worden", meldet Radio Salü am 28.12.2011. Demnach hat ein 58-jähriger Jäger seine Ex-Frau und ihren Freund mit einem Revolver, den er legal besaß, bedroht. Als die Frau versucht habe, ihm die Waffe zu entreißen, habe sich ein Schuss gelöst, der die Frau an der Hand verletzte, so dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.



28.12.11: Drückjagd - Wildschweine auf Autobahn

Aufgescheucht durch eine Drückjagd flüchtete im schwäbischen Mundelsheim eine Rotte Wildschweine auf die Autobahn. Dies berichten die Stuttgarter Nachrichten am 28.12.2011. Zwei Wildschweine seien in der Nacht gegen 0.25 Uhr auf der Fahrbahn in Richtung Würzburg von einem Sattelzug erfasst und getötet worden. An dem Lastwagen sei ein Schaden von rund 5000 Euro entstanden. Nachdem am Morgen erneut Wildschweine auf der Autobahn gemeldet wurden, musste die Polizei die rechte Spur und einen Verzögerungsstreifen zum Parkplatz sperren.



19.12.11: Früherer Jagdpräsident - Bauchschuss

"Jäger durch Querschläger schwer verletzt - Notoperation", titelt die regionale Internetzeitung www.input-aktuell.de. Demnach hat sich ein schwerer Jagdunfall in einem Wald zwischen dem luxemburgischen Vichten und Grousbous ereignet. Ein Jäger sei durch einen Querschläger aus der Waffe eines Jagdkollegen getroffen worden.
Die luxemburgische Wochenzeitung PRIVAT berichtet, dass es sich um eine Promi-Jagd im Revier eines seit Jahrzehnten in Luxemburg bekannten Geschäftsmannes aus der Nahrungsmittel-Branche gehandelt habe. "Opfer des gefährlichen Bauchschusses ist laut exklusiven „Privat“-Informationen der bestbekannte Unternehmer und frühere Präsident der „Fédération des Chasseurs“ Jos. Bourg sein, der auf Kirchberg notoperiert wurde", so das Blatt.



12.12.11: Jäger schießt sich selbst in den Fuß

Laut einer ORF-Meldung vom 12.12.2011 hat sich im österreichischen Bezirk Baden ein Jäger bei einer Hasenjagd selbst in den Fuß geschossen: Er sei mit dem Gewehr im Gebüsch hängen geblieben, als er einen auffliegenden Fasan bejagen wollte.



10.12.11: Jagdunfall - schwer verletzt

"Jäger schoss sich selbst ins Bein", titelt der Kurier am 10.12.2011. Demnach sei ein 47-jähriger Jäger bei einer Treibjagd im Burgenland gestolpert, dabei löste sich ein Schuss aus seiner Jagdwaffe. Der Mann wurde schwer verletzt und musste mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.



5.12.11: Jäger erschießt Mieter

Am Sonntagabend, den 4.12.2011, hat offenbar ein Jäger seinen Mieter erschossen.
fuldainfo.de berichtet am 5.12.2011: "Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen der Kriminalpolizei in Bad Hersfeld kam der Beschuldigte am Sonntagabend, gegen 22:50 Uhr, stark alkoholisiert von einer Geburtstagsfeier. Im Anschluss soll er in den Keller gegangen sein, den Waffenschrank aufgeschlossen haben und eine doppelläufige Flinte mit zwei entsprechenden Patronen geladen haben." Anschließend soll er die Wohnungstür seines 31-jährigen Mieter eingeschlagen und ihn mit zwei Schüssen erschossen haben.
Der 31-jährige Mieter sei mit der Miete im Rückstand gewesen.



5.12.11: Mieter mit Schrotgewehr erschossen

"Prozess: Mieter mit Schrotgewehr erschossen", titelt nachrichten.t-online.de am 5.12.2012. Demnach kam es in in Völklingen (Saarland) zwischen einem Vermieter und seinen Mietern zu einem Streit um Miete und Nebenkosten. Daraufhin nahm der 81-jährige Vermieter sein Schrotgewehr und erschoss seine Mieter, einen 35-jährigen Mann und dessen 49-jährige Partnerin - vor den Augen der beiden Kinder (neun und zehn Jahre alt). "Wegen zweifachen Totschlags muss sich der Mann jetzt deshalb vor dem Landgericht in Saarbrücken verantworten."



3.12.11: Jäger erschießt seinen Nachbarn

"Jäger läuft im Kanton Freiburg Amok", titelt tierschutznews.ch am 3.12.2011. Demnach erschoss ein 47-jähriger Jäger seinen 69-jährigen Nachbarn mit dem Jagdgewehr. Laut Kantonspolizei seien die beiden Männer, die in einem Mehrfamilienhaus auf gleicher Etage wohnten, wegen Nachbarschaftsstreitigkeiten aneinander geraten.
Der Jäger sei plötzlich in sein Schlafzimmer gegangen, habe sein Jagdgewehr geholt und auf seinen Nachbarn geschossen.



3.12.11: Drückjagd: Jäger angeschossen

"Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde ein 61-Jähriger Steinacher am 29. Oktober bei einer Drückjagd im Forstrevier Hasenthal durch einen offenbar abgeprallten Schuss verletzt." Dies meldet insuedthueringen.de am 3.12.2011. Demnach habe die Polizei nach dem Jagdunfall ein Ermittlungsverfahren gegen einen 32jährigen Jäger eingeleitet, der den Schuss abgefeuert haben soll.



2.12.11: Hirsch jagte Jäger

"Hirsch jagte und verletzte Jäger", titeln die Salzburger Nachrichten am 2.12.2011. Demnach habe sich ein 71-jähriger Jäger in Südtirol auf der Hirschjagd befunden. Nachdem sein Jagdhund den Hirsch gestellt hatte, sei dieser auf den Weidmann los gegangen, habe ihm das Geweih in den Oberschenkel gerammt und ihn verfolgte. Auf der Flucht vor dem Hirsch rutschte der Jäger rund 50 Meter in steilem Gelände ab.



2.12.11: Jagdunfall bei Treibjagd

"Bei einer Treibjagd auf freiem Feld kam es zu einem folgenreichen Jagdunfall", meldet das Polizeipräsidium Westpfalz am 2.12.2012. Demnach habe eine Gruppe Jäger hatte mehrere Schüsse auf eine Rotte Wildschweine abgegeben. Ein 54-jähriger Jagdteilnehmer aus Solingen sei dabei vermutlich von einem Abpraller oder Querschläger im Bauchbereich getroffen und mit dem Hubschrauber in die Uni-Klinik Mainz geflogen worden.



1.12.11: Hund schoss Jäger

"Jagdunfall: Hund schoss Herrchen ins Hinterteil", titelte DiePresse.com am 1.12.2011. Demnach ist ein Hund auf die am Boden liegende Schrotflinte seines Herrchens getreten, wodurch ein Schuss ausgelöst wurde. Der Jäger aus dem US-Staat Utah sei aus einer Entfernung von etwa drei Metern von 27 Schrotkugeln ins Hinterteil getroffen worden.



30.11.11: 72-Jähriger erschießt Frau und sich

In Wien hat offenbar ein 72-jähriger Mann erst seine 78-jährige Frau mit einer Pistole erschossen und sich danach selbst getötet. Dies berichtet DiePresse.com am 30.11.2011. Das Paar habe einen Abschiedsbrief hinterlassen, demnach seien beide schwer krank gewesen.



29.11.11: Jäger stirbt bei Jagdunfall

"Ein 73-jähriger Jäger ist in Erstfeld im Kanton Uri ausgerutscht und rund hundert Meter über einen gefrorenen Bach geschlittert. Er erlag seinen Verletzungen." Dies meldet die online-Ausgabe der Basler Zeitung am 29.11.2011.



28.11.11: Jäger trifft Kollegen lebensgefährlich

Von einem schweren Jagdunfall am Sonntagvormittag bei einer Treibjagd berichtet die online-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung am 28.11.2011: "Ein 44 Jahre alter Jäger aus Aichach feuerte mit seiner Waffe einen fatalen Fehlschuss ab und verletzte einen 42-jährigen Kollegen schwer." Der Mann sei am ganzen Körper von Schrotkugeln getroffen und dabei lebensgefährlich verletzt worden.



28.11.11: Jäger tötet Freund und begeht Selbstmord

WELT online meldet am 28.11.2011: "Im US-Bundesstaat Vermont schoss ein Jäger auf ein Reh, traf jedoch einen seiner Kollegen." Der 39-Jährige sei vor den Augen seiner Freunde verblutet. Anschließend habe sich der Jäger aus Verzweiflung selbst erschossen.

"Nicht aus Versehen, sondern mit voller Absicht erschoss ein Jäger im Oktober 2011 seine Frau im Münsterland mit einer Büchse", erinnert WELT online an den Fall eines Jägers aus Deutschland, der sich mit den Worten: "Ich habe gerade meine Frau erschossen" auf der Polizeiwache Ibbenbüren selbst gestellt hatte.



26.11.11: 40-Jähriger von Jäger erschossen

Ein 40-jähriger Mann, der am Samstagvormittag mit seinem Hund unterwegs war, wurde bei einem Jagdunfall tödlich verletzt. Der Mann sei in einem Waldstück bei Schlobachshof vom Schuss eines Jägers getroffen worden, berichtet die Leipziger Volkszeitung am 26.11.2011 in ihrer online-Ausgabe.
Laut nachrichten.t-online.de passierte das Unglück auf einer Treibjagd: Als der Jäger auf ein angeschossenes Wildschwein zielte, geriet der 40-Jährige in die Schusslinie. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Tötung.



23.11.11: Spaziergängerin gerät in Treibjagd

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet am 23.11.2011 von einer Spaziergängerin, die mit ihrem Hund in der Dölauer Heide spazieren ging, als plötzlich Schüsse fielen: "Als ich später zwei Jäger in Warnsachen auf Hochsitzen entdeckte, wurde mir schlagartig klar, dass ich mit meinem Hund in eine Treibjagd geraten bin", wird die Frau zitiert.
Es habe nirgends Warnschilder gegeben - und es waren etliche Jogger Radfahrer und Spaziergänger unterwegs.
Waldemar Vogt von der Unteren Jagdbehörde in Halle sieht laut Mitteldeutscher Zeitung keine Gefahr für Spaziergänger, Radfahrer und Jogger. "Allerdings bestätigt er auch, dass sich Besucher des Waldes öfter auch durch die Schüsse belästigt und gefährdet gefühlt und dies auch mitgeteilt hätten", so die Zeitung.



21.11.11: Wanderer von Jäger angeschossen

Bei einer Treibjagd Hittnau wurde ein Wanderer durch Schrotkugeln verletzt. Dies berichtet die Zeitung Zürcher Oberländer am 21.11.2011. Demanch habe ein 56-jähriger Jäger im Wald eine Schrotladung abgefeuert, mehrere Kugeln trafen den Wanderer am Oberkörper. Er musste ins Krankenhaus.



20.11.11: Schuss traf 38-Jährigen am Auge

"Treibjagd: Schuss traf 38-Jährigen am Auge", titeln die Oberösterreichischen Nachrichten in ihrer online-Ausgabe am 20.11.2011.
Bei einer Treibjagd auf Feldhasen habe ein 73-jähriger Pensionist einen Schuss mit seiner Schrotflinte abgegeben. Statt des Hasens wurde ein 38-jähriger Jäger am rechten Auge getroffen.



17.11.11: Verstoß gegen Waffengesetz

"Schüler verschenkt Munition - Jäger bekommt massiven Ärger", titelt unser Radio Regen (www.unserradio.de) am 17.11.2011.
Demnach hatte ein 13-jähriger Schüler an seine Mitschüler scharfe Munition verschenkt. Daraufhin haben Polizei, Staatsanwaltschaft und Landratsamt Regen einem Jäger sämtliche Waffen und Munition abgenommen.
"Auf den Jäger kommen jetzt u.a. Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz, gegen das Waffengesetz und gegen das Sprengstoffgesetz zu", so unser Radio Regen.



11.11.11: Ehefrau erschossen - 7 Jahre Haft

"Sieben Jahre Haft für Jäger, der seine Ex-Frau erschoss", titelt die Thüringer Allgemeine am 11.11.2011. Der 63-jährige Jäger aus dem Kyffhäuserkreis hatte im April seine Ex-Frau erschossen.
"Schon der erste Schuss wurde mit Tötungsvorsatz abgegeben", zitiert die Zeitung den Vorsitzenden Richter bei Urteilsverkündung.
Nachdem die Ehefrau ihren stark betrunken Mann (1,8 Promille) "Saufschwein" genannt hatte, holte der Jäger seinen Revolver aus dem Waffenschrank.
Die Richter des Mühlhäuser Landgerichts gingen von einer verminderten Schuldfähigkeit durch Affekt aus.



6.11.11: "Lebensgefahr für Spaziergänger"

"Lebensgefahr für Spaziergänger", titelt die Augsburger Allgemeine am 6.11.2011 und warnt: "Wer sich am 12. November in den Wäldern und Wiesen zwischen Thannhausen und Ziemetshausen aufhält, begibt sich in Lebensgefahr: An diesem Tag findet eine revierübergreifende Drückjagd auf Schwarzwild statt." Um den Erfolg der Großjagd zu sichern und eine Gefährdung der Bevölkerung auszuschließen, werde dringend darum gebeten, an diesem Samstag keine Spaziergänge zu unternehmen.



6.11.11: Jäger erschießt Pilzesammler

"Französischer Jäger erschießt Pilzesammler", meldet stern.de am 6.11.2011. Im ostfranzösischen Département Ain habe eine Treibjagd statt gefunden. Dabei erschoss ein 47-jähriger Jäger den 66-jährigen Mann beim Pilzesammeln.



2.11.11: Jäger erschießt Frau, Hunde und sich

"77-Jähriger erschießt Ehefrau und sich selbst", titelt die Online-Ausgabe der Rheinischen Post am 2.11.2011. Demnach hat ein 77-jähriger Jäger vor einer Jagdhütte im Teutoburger Wald seine Ehefrau, zwei Jagdhunde und sich selbst erschossen. "Als Tatwaffe hatte der Mann einen Revolver benutzt, für den er als Jäger einen Waffenschein besaß", so die Zeitung.



2.11.11: Ehepaar durch Jäger angeschossen

"Ein Spaziergang in freier Natur kann derzeit ganz schön gefährlich sein, wie ein junges Ehepaar jetzt erfahren musste", schreibt die Aachener Zeitung am 2.11.2011. Demnach ging ein Ehepaar aus Heinsberg am Samstagnachmittag mit seinem Sohn im Kinderwagen und einem Hund spazieren. Als das junge Ehepaar eine Jagdgesellschaft im Feld bemerkte, war es schon zu spät: Der 29-jährige Mann und seine 27-jährige Frau wurden von Schrotkörnern getroffen.



2.11.11: Mutter mit Jagdgewehr erschossen

Ein 40-jähriger Mann steht wegen Mordes an seiner Mutter vor dem Osnabrücker Landgericht. Dies berichtet der NDR am 2.11.2011. "Er gab zu, seine Mutter mit dem Jagdgewehr seines verstorbenen Vaters erschossen zu haben", so der NDR.



30.10.11: Zug beschossen

"Ein Eurocity-Zug ist am Samstagabend auf der Fahrt von Karlsruhe über Salzburg nach Klagenfurt im Bereich Chiemsee in Bayern mit einer Schrotflinte beschossen worden", meldet oe.24 am 30.10.2011. Sechs Fensterscheiben seien zerborsten, insgesamt wurden acht Einschlagstellen gezählt. Die Polizei vermutet, dass es sich um einen Jagdunfall gehandelt hat.



25.10.11: Todes-Drohung

Der Westfälische Anzeiger berichtet in seiner Online-Ausgabe am 25.10.2011 von der im März geäußerten Drohung eines Jägers: „Ich werde ihn umbringen. Ich werde ihm eine Kugel in den Kopf schießen.“
Der geschiedene Mann habe betrunken seine Ex-Frau angerufen und gedroht, den neuen Lebensgefährten umzubringen.
Der Westfälische Anzeiger zitiert den Anwalt des Jägers bei der Verhandlung vor dem Amtsgericht Soest: „Mein Mandant will nur, dass er weiter zur Jagd gehen darf und ihm der Jagdschein nicht entzogen wird.“



25.10.11: Mann bedroht Frau und erschießt sich

Der Generalanzeiger Bonn meldet am 25.10.2011: "Großeinsatz für das SEK in Niederdollendorf: Am späten Montagabend hat ein Mann in einem Einfamilienhaus an der Sebastianusstraße eine Frau mit einer Schusswaffe bedroht und sich dann offenbar selbst erschossen."



26.10.11: Bauer getroffen: LKA jagt Jäger

"Bauer getroffen: LKA jagt Jäger", titelt die Chemnitzer Morgenpost am 26.10.2011. Drei Tage nach dem fast tödlichen Jagdunfall auf einem Feld bei Torgau in Sachsen ermittelt das Landeskriminalamt. Der Schuss habe nur knapp die Hauptschlagader des Familienvaters verfehlt.



25.10.11: Einäugiger Jäger schoss Bauern

Dresdner Morgenpost, 25.10.2011 



24.10.11: Landarbeiter angeschossen

"Jäger schießt Landarbeiter in den Oberschenkel", titelt bild.de am 24.10.2011. Demnach hat ein 75-jähriger Jäger in Nordsachsen plötzlich etwas Rascheln gehört und schoss. Getroffen hat er einen Landarbeiter auf Mais-Häcksler. "Die Kugel durchschlug die Frontscheibe des Feldhäckslers und blieb im Oberschenkel des 44 Jahre alten Beifahrers stecken", so die Zeitung.



23.10.11: Jäger prahlt mit Waffen

"Drei scharfe Waffen sichergestellt", titelt die regionale Internetzeitung input-aktuell.de am 23.10.2011. Demnach habe ein 37-jähriger Jäger aus einem Koblenzer Stadtteil öffentlich mit seinen Waffen geprahlt und damit, dass er keine Angst vor dem Tod habe.
"Dies und eine ältere Drohung, er werde seinen Disponenten erschießen, war nun Anlass genug, seine Wohnung aufzusuchen.
Diese stellte sich als vermüllt und verwahrlost dar", schreibt die Zeitung. Die Beamten stellten drei Schusswaffen sicher, welche frei zugänglich in der Wohnung herumlagen.



23.10.11: Jäger erschießt Wanderer in den USA

"Jäger erschiesst Wanderer in USA", titelt BLICK SCHWEIZ am 23.10.2011. Demnach war der 67-jährige Jäger mit seinem 12 Jahre alten Enkelsohn auf Bärenjagd. Als sich in einem Busch etwas bewegte, schoss er sofort - und traf einen 20-jährigen Mann tödlich.



20.10.11: Jäger stürzt und erschießt sich selbst

Der am Freitag, den 14.10.2011 erschossene Frisör aus Waldbröl nicht beim Pilzesammeln, sondern mit dem Jagdgewehr im Wald unterwegs, während seine Frau derweil Pilze sammelte:
"Jäger stürzt und erschießt sich selbst", titelt der Kölner Express am 20.10.2011 und schreibt: "Der Jäger war mit seiner Frau Annett in seinem Revier unterwegs. Während er mit seinem Hund auf die Pirsch ging, wollte sie Pilze sammeln. Doch plötzlich hallte ein Schuss durch den Wald." Der Jäger war offenbar gestürzt. Dabei löste sich ein Schuss und traf ihn. Als der von seiner Frau herbeigerufene Notarzt kam, war der Mann bereits tot.



16.10.11: Mann beim Pilzesammeln erschossen

Der Lokalanzeiger Waldbröl meldet am 16.10.2011: "Am Freitagnachmittag wurde ein Waldbröler Friseur im Wald, oberhalb des Kreiskrankenhauses, vermutlich während dem Pilzesammeln von einer Kugel im Rücken getroffen und tödlich verletzt."
Es scheint sich um einen Jagdunfall zu handeln.



14.10.11: Jäger geben aufeinander 'Warnschüsse' ab

Im Kanton Wallis in der Schweiz haben laut Vermutungen der Kantonspolizei in der letzten Woche zweimal Jäger aufeinander 'Warnschüsse' abgegeben. Das Jägerprotal jagderleben.de berichtet am 14.10.2011: "Die Schützen schießen dabei unmittelbar neben ihren 'Rivalen' in den Boden. Einer der Nebenbuhler wurde am Körper durch Geschoss- und Steinsplitter getroffen."



Waffenrechtsverstöße

Nach den Amokläufen von Winnenden und Wendlingen beauftragte der Landtag von Baden-Württemberg am 11. März 2010 das Innenministerium, bis Juni 2011 eine Erhebung über die Umsetzung des Waffengesetzes, insbesondere die Anzahl der Kontrollen, die festgestellten Verstöße sowie die Art der Beanstandungen gegen die Aufbewahrungsvorschriften durchzuführen. Nun liegt der Bericht der Landesregierung von Baden-Württemberg (Drucksache 15 / 517 vom 19.09.2011) vor:

In Baden-Württemberg sind 150.872 Personen im Besitz einer erlaubnispflichtigen Waffe, 912.000 Waffen sind registriert.

Nach den Angaben der Waffenbehörden wurden von März 2010 bis Juni 2011 ganze 9,5 Prozent der Waffenbesitzer kontrolliert.

Obwohl fast die Hälfte (41 %) der Kontrollen angemeldet statt fand, wurden bei 14 Prozent der Jäger und Sportschützen und Jägern waffenrechtliche Verstöße festgestellt.
http://www.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/0000/15_0517_D.PDF



Schon wieder: Frau von Jäger erschossen

Ein Jäger geht morgens kurz vor 7 Uhr mit seinem Gewehr zur Polizei, legt die Jagdbüchse auf den Tresen und teilt den Polizeibeamten mit: "Ich habe gerade meine Frau erschossen". "»Für die 49-jährige Ehefrau kam jede Hilfe zu spät", melden die Staatsanwaltschaft und die Polizei Münster in einer gemeinsamen Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft am 11.10.2011.


Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen

Doch diese Tragödie ist leider kein Einzelfall: Wer weiß schon, dass Hunderte Menschen in den letzten zehn Jahren in durch Jäger und Jägerwaffen starben? Offizielle Statistiken gibt es darüber nicht - Jäger zählen nur die Anzahl der Tiere, die sie erschießen. Doch die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat jährlich bis zu 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen allein in Deutschland dokumentiert - Menschen, die ohne die Jagd heute noch leben könnten.

In den letzten Monaten häufen sich Meldungen von Familientragödien mit tödlichem Ausgang. Häufig sind es Jäger, die ihre Ehefrau, die Ex-Geliebte oder einen Nebenbuhler erschießen. Einige aktuelle Meldungen:

Die Thüringer Allgemeine berichtet am 8.10.2011 von dem Prozess um die »Bluttat von Wiehe«: Im April hatte ein 63-jähriger Jäger nach einem Streit seine 61-jährige Ex-Frau mit einem Revolver zunächst in die Schulter und dann aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen. »Ich denke, dass ich wie ein Jäger gehandelt habe«, sagte der Angeklagte vor Gericht dazu aus. »Der Jäger und Schützenbruder interpretierte den zweiten Revolverschuss als sogenannten `Fangschuss´. Ein aufgesetzter Schuss sei es nicht gewesen«, so die Zeitung.

»Lebensgefährtin mit Jagdgewehr erschossen«, titelte BILD am 1.8.2011. Laut Polizei habe ein Jäger am 29.7.2011 in Lauffen (Kreis Heilbronn) seine 46-jährige Frau mit seinem Jagdgewehr in die Brust geschossen - wohl, weil sie sich von ihm trennen wollte.

Studie des Max-Planck-Instituts: Jedes Jahr 100 Tote bei Familiendramen

Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt, kommt es zu 100 Toten bei Familiendramen jährlich in Deutschland - meist mit legalen Waffen. Wer weiß, wie viele Jäger dabei sind? Vielleicht gibt es somit noch viel mehr als 40 Tote im Jahr durch Jäger und Jägerwaffen?

Schusswaffe im Haus erhöht Risiko von Familientragödien

Die Jäger behaupten gerne, dass bei Straftaten mit Schusswaffen meist illegale Waffen im Einsatz sind. Die Studie des Max Planck Instituts belegt das Gegenteil. Der Kriminologe Dietrich Oberwittler vom Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, der ein Projekt zum Thema Familiendramen leitet, sagte in der Sendung TV Südbaden aktuell vom 8.7.2011:
»Wir haben in unserer eigenen Studie festgestellt, dass bei diesen Familientragödien sehr viel häufiger Schusswaffen zum Einsatz kommen ... und zwar sehr oft auch legale Schusswaffen. Das bedeutet, dass die Schusswaffe - und das kann man auch aus internationalen Studien zeigen - einen eigenen Einfluss hat darauf, dass die Taten wahrscheinlicher werden. Denn allein die Tatsache, dass man eine Schusswaffe besitzt, kann dazu führen, dass es dann im Konfliktfall eher mal zu so einer Gewalttat kommt, die vielleicht nicht passiert wäre, wenn es eben keine Waffe gegeben hätte.«

Das ist ja leicht nachzuvollziehen: Kommt es in einem Jäger-Haushalt zum Beziehungsstreit, ist die Schusswaffe griffbereit - und der Jäger hat das Töten lange Jahre geübt. In Normal-Haushalten dagegen ist gar keine Schusswaffe vorhanden - also kann auch niemand erschossen werden.

Tote und Verletzte bei Jagdunfällen

Doch der Einsatz von Jagdwaffen bei Familientragödien ist nicht das einzige Problem: Immer wieder schrecken Meldungen über so genannte Jagdunfälle die Öffentlichkeit auf und machen deutlich, dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist, sondern auch für Menschen. Einige aktuelle Meldungen:

Bei einer Felder-Jagd während der Maisernte kam es in Detmold-Dehlentrup zu einem schweren Jagdunfall. Fünf Jäger hatten ein Maisfeld umstellt, um vor den Erntemaschinen flüchtende Wildschweine zu schießen. Ein 29-jähriger Häcksler-Fahrer wurde durch eine Kugel aus einem Jagdgewehr getroffen, die sein linkes Knie zertrümmerte. „In einer Notoperation musste das Projektil aus der gebrochenen Kniescheibe entfernt werden“, berichtet die Lippische Landeszeitung am 10.10.2011. Das landwirtschaftliche Lohnunternehmen, dessen Mitarbeiter bei dem Jagdunfall durch den Schuss verletzt wurde, zieht Konsequenzen: "Ich habe allen Kunden gesagt, dass meine Leute sofort das Feld verlassen, sobald sie einen Jäger sehen“, wird der Geschäftsführer in der Lippischen Landeszeitung zitiert.

Am Abend des 30. September 2011 hatte sich in der Lausitz ein schwerer Jagdunfall ereignet: Während der Maisernte schossen mehrere Jäger auf flüchtende Wildtiere. "Aus bisher ungeklärter Ursache wurde einer der Jäger von einem Schuss getroffen. Er musste schwer verletzt ins Krankenhaus nach Herzberg gebracht werden", berichtet die Lausitzer Rundschau am 4.10.2011.

Universitätsstudien und Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften zufolge liegt die Zahl der jährlichen Jagdunfälle bei ca. 1600 (Quelle: Erste Hilfe-Portal www.rette-dich-selbst.de) - wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisberges ist. Hinzu kommt eine nicht unerhebliche Anzahl von nicht gemeldeten Unfällen und Verletzungen., ganz zu schweigen von unzähligen »Beinahe-Unfällen«:

»Jäger erschießt versehentlich beinah Frau«, titelte die Berliner Morgenpost am 4.10.2011. Demnach schlug direkt neben der Frau eine Gewehrkugel ein - und zwar beim Putzen in ihrer Wohnung. »Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, habe ein Jäger sein Ziel – einen Rehbock – am Unteruckersee verfehlt. Die Kugel habe so eine Wucht gehabt, dass diese in 500 Meter Entfernung vom Schützen ein Fenster durchschlug und in einer Hauswand dann stecken blieb«, so die Zeitung.

Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird

Schusswaffen gehören nicht in die Hände von Freizeitjägern, die diese völlig unkontrolliert benutzen können. Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird! Repräsentative Umfragen der letzten Jahre zeigen: Zwei Drittel der Deutschen sind gegen die Hobbyjagd.



12.10.11: Jägerfrau erschoss sich

Die Tiroler Tageszeitung berichtet in ihrer Onlineausgabe vom 12.10.2011: "Weil ein 74-jähriger, ehemaliger Jäger seine Waffen unversperrt im Kasten ließ, stand er wegen fahrlässiger Tötung vor Gericht. Seine psychisch kranke Frau hatte sich mit einem seiner Gewehre erschossen."



12.9.11: Betrunkener Jäger schoss in die Luft

Am 11.9.2011 erhielt die Polizei Stralsund nachts gegen 2:10 Uhr von Anwohnern die Information, dass in der Mauerstraße in Ribnitz-Damgarten Schüsse gefallen sind. "Die kurze Zeit später eintreffenden Beamten stellten einen erheblich alkoholisierten und mit einem Slip, T-Shirt und Badelatschen bekleideten Mann fest. Nach Zeugenaussagen beschimpfte er mehrere Jugendliche, weil diese zu laut waren, ging ins Haus und kam mit einer Pistole wieder heraus", berichtet blaulicht.hansestadtstralsund.de am 12.9.2011. Der Jäger habe zweimal in die Luft geschossen. Ein Alkoholtest habe 2,26 Promille ergeben.
Die Jagdwaffen, die der Jäger legal besaß, wurden sichergestellt.



12.10.11: Kugeln treffen fast Jäger

Bei der Hochjagd in der Schweiz fliegen den Jägern offenbar die Kugeln um die Ohren: Zwei Jäger reichten bei der Kantonspolizei Wallis Strafklagen ein, da auf der Hochjagd auf sie geschossen worden sei.
"Im ersten Fall traf ein Schuss in der Region St.Martin am 26. September gegen 10.00 Uhr einen Stein, hinter dem sich ein Jäger postiert hatte. Er wurde von Steinsplittern getroffen. Der zweite Vorfall ereignete sich in der Region Crosets am gleichen Tag gegen 10.45 Uhr: Dabei stieg ein Jäger auf einen Felsen, als plötzlich ein Schuss neben ihm einschlug", meldet www.tierschutznews.ch am 12.10.2011.



11.10.11: Scheidung: Wieder eine Frau ermordet

„Scheidung: Wieder eine Frau ermordet“, titeln die Oberösterreichischen Nachrichten am 11.10.2011. Demnach hat ein 62-jähriger Mann im Burgenland seine Ehefrau erstochen. Anschließend erschoss er sich selbst mit seinem Gewehr, dass er legal besaß. Grund für das Beziehungsdrama: Die Scheidung stand bevor.



10.10.11: Jäger schießt Häcksler-Fahrer ins Knie

Bei einer Felder-Jagd während der Maisernte ist es in Detmold-Dehlentrup zu einem schweren Jagdunfall gekommen. Fünf Jäger hatten ein Maisfeld umstellt, um vor den Erntemaschinen flüchtende Wildschweine zu schießen. Ein 29-jähriger Häcksler-Fahrer wurde durch eine Kugel aus einem Jagdgewehr getroffen, die sein linkes Knie zertrümmerte. „In einer Notoperation musste das Projektil aus der gebrochenen Kniescheibe entfernt werden“, berichtet die Lippische Landeszeitung am 10.10.2011.
 
Das landwirtschaftliche Lohnunternehmen, dessen Mitarbeiter bei dem Jagdunfall durch den Schuss verletzt wurde, zieht Konsequenzen: "Ich habe allen Kunden gesagt, dass meine Leute sofort das Feld verlassen, sobald sie einen Jäger sehen“, wird der Geschäftsführer in der Lippischen Landeszeitung zitiert.



11.10.11: Jäger erschießt Ehefrau

Schlagzeile bei bild.de am: 11.10.2011: Jäger geht mit Gewehr zur Polizei „Ich habe gerade meine Frau erschossen!“
BILD schreibt: »Um kurz vor 7 Uhr betritt Jäger Thomas H. (52) die Polizeiwache Ibbenbüren (NRW). Er legt seine Jagdbüchse auf den Tresen, sagt mit ruhiger Stimme: „Guten Morgen. Ich habe gerade meine Frau erschossen.“«

Die Staatsanwaltschaft Münster, die Polizei Münster und die Kreispolizeibehörde Steinfurt haben zu der Bluttat eine gemeinsame Pressemitteilung veröffentlicht: „Am Dienstagmorgen (11.10.11) um kurz vor 7 Uhr erschien ein 52-jähriger Ibbenbürener auf der Polizeiwache in Ibbenbüren, Alte Münster Straße, und teilte den Polizeibeamten mit, dass er soeben seine Frau erschossen habe. Der Mann übergab den Beamten die vermutliche Tatwaffe, eine Jagdbüchse. Die eingesetzten Rettungskräfte und die Polizei eilten zum Haus der Familie in Ibbenbüren. Für die 49-jährige Ehefrau kam jede Hilfe zu spät. Sie lag tot im Wohnzimmer des Hauses. Das Motiv für die Tat ist bisher unklar. Die Polizei Münster hat unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux eine 15 Köpfige Mordkommission eingerichtet. Die Waffe ist legal im Besitz der Familie.“



10.10.11: Beziehungsdrama mit zwei Toten

Das Internetprotal nordbayern.de berichtet am 10.10.2011 über ein Beziehungsdrama mit zwei Toten in Memmingen: „Vermutlich aus Eifersucht hat ein Rentner seine Ehefrau und deren neuen Lebenspartner erschossen. Dann versuchte er, sich selbst zu töten.“ Der mutmaßliche Täter schwebt noch in Lebensgefahr.



9.10.11: Jagdunfall - Treiber tot aufgefunden

„Am Samstagabend ist im Gebiet Hagmannstobel ein 61-jähriger Mann tot aufgefunden worden. Er war Mitglied einer Gruppe, die eine Drückjagd organisierte.“ Dies berichtet tagblatt.ch am 9.10.2011. Offenbar ist der Jagdtreiber in dem steilen Gelände abgestützt.



8.10.11: "Fangschuss" für Ehefrau

Im April hatte ein Jäger seine geschiedene Frau erschossen. Die „Bluttat von Wiehe“ wird nun vor Gericht verhandelt. Die Anklage: Der 63-jährige Jäger soll nach einem Streit seine 61-jährige Ex-Frau mit einem Revolver zunächst in die Schulter und dann aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen haben. Der Jäger war mit 1,8 Promille stark betrunken gewesen.
Erschreckend, was der Angeklagte am 7.10.2011 vor Gericht dazu aussagte: "Ich denke, dass ich wie ein Jäger gehandelt habe." Die Thüringer Allgemeine am 8.10.2011: "Der Jäger und Schützenbruder interpretierte den zweiten Revolverschuss als sogenannten `Fangschuss´. Ein aufgesetzter Schuss sei es nicht gewesen.“



4.10.11: Jäger erschießt versehentlich beinah Frau

"Jäger erschießt versehentlich beinah Frau", titelt die Berliner Morgenpost am 4.10.2011. Demnach schlug direkt neben der Frau eine Gewehrkugel ein - und zwar beim Putzen in ihrer Wohnung. "Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, habe ein Jäger sein Ziel – einen Rehbock – am Unteruckersee verfehlt. Die Kugel habe so eine Wucht gehabt, dass diese in 500 Meter Entfernung vom Schützen ein Fenster durchschlug und in einer Hauswand dann stecken blieb", so die Zeitung.



4.10.11: Schwerer Jagdunfall bei Maisernte

Am Abend des 30. September ereignete sich in der Lausitz ein schwerer Jagdunfall. Während der Maisernte schossen mehrere Jäger auf flüchtende Wildtiere. "Aus bisher ungeklärter Ursache wurde einer der Jäger von einem Schuss getroffen. Er musste schwer verletzt ins Krankenhaus nach Herzberg gebracht werden", berichtet die Lausitzer Rundschau am 4.10.2011. Ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sei eingeleitet worden.



23.9.11: Jäger erschießt Ex-Frau

"Bluttat von Wiehe nun vor Gericht", titelt die Thüringer Allgemeine am 23.09.2011. Im April hatte ein Jäger seine Ex-Frau erschossen: "Der Jäger soll nach einem Streit seine geschiedene Frau mit einem Revolver zunächst in die linke Schulter geschossen haben. Danach habe er die schwer verletzte 61-Jährige ... aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen", so die Zeitung. Der Jäger sei mit 1,8 Promille stark betrunken gewesen.
Ein psychiatrisches Gutachtens im Auftrag der Staatsanwaltschaft lege zudem nahe, dass er wegen eines schweren Schädel-Hirn-Traumas aus den 1970er-Jahren in seiner Steuerung eingeschränkt gewesen sein könnte.
Hier stutzt der aufmerksame Leser: Schädel-Hirn-Trauma seit den 1970er Jahren, aber einen Waffenschein bzw. Jagdschein? Nicht schlecht...



16.9.11: Schuss auf Spaziergänger

Die Schwäbische Post berichtet am 16.9.2011: "Weil er auf Spaziergänger geschossen hat, die in seinem Jagdgebiet unterwegs waren, ist ein Jagdpächter aus Gerstettens vom Landgericht Ellwangen der Nötigung für schuldig befunden worden." Die Geldstrafe betrage 6000 Euro.



14.9.11: Jäger erschießt Ehefrau

Ein 63-jähriger Jäger hat seine Ex-Frau erschossen. Nun hat die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn erhoben.
Die dpa berichtet am 14.9.2011: „Der Jäger soll nach einem Streit mit seiner geschiedenen Frau einen Revolver aus seinem Waffenschrank geholt und ihr zunächst in die linke Schulter geschossen haben. Danach habe er die schwer verletzte 61-Jährige geohrfeigt und ihr aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen.“ Der Jäger sei stark betrunken gewesen.



13.9.11: Jäger erschießt Schwiegersohn

„Jäger verwechselt Schwiegersohn mit Wildschwein“, titelt der Kurier am 13.9.2011. Demnach hat ein 68-jähriger russischer Jäger bei einem nächtlichen Jagdausflug aus Versehen seinen 26-jährigen Schwiegersohn erschossen. Der 26-Jährige wollte seinem Schwiegervater offenbar einen Streich spielen: Er grunzte wie ein Wildschwein und lief unter einem Baum herum. Der Schwiegervater schoss.



12.9.11: Jäger attakiert Hundehalter mit Messer

Als ein 45-jähriger Mann am Sonntagabend mit seinem Hund auf einem Feldweg spazieren ging, fuhr ein 75-jähriger Jäger mit seinem Auto vorbei. Weil der Hund nicht angeleint war, geriet der Jäger in Rage: "Dieser Disput eskalierte schließlich derart, dass der 75-Jährige aus dem Fahrzeug heraus auf den Hundehalter einschlug und ihm mit einem Messer an einem Arm sowie im Gesicht leichte Schnittverletzungen beibrachte", berichtet die Pforzheimer Zeitung am 12.9.2011.
Jetzt ermittelt die Polizei gegen den Jäger wegen gefährlicher Körperverletzung.



7.9.11: Es hätte auch ein Mensch sein können

"Jäger erschoss Kuh statt Keiler", titelt PRIVAT, unabhängige Wochenzeitung für Luxemburg. Statt eines Wildschweins schoss der Jäger ein Highland-Rind (220 Kilo schwer).
Die Zeitung gibt zu bedenken: "Aber auch ein Zwischenfall mit einem ernsten Hintergrund. Leicht hätte der Schütze einen Menschen treffen können, wenn er blindlings ins Gebüsch feuert und sich nicht sicher ist, ob eine Sau oder ein Rind vor ihm steht…"



3.9.11: Nach Jagdunfall noch zehn Kugeln im Bein

„Gezeichnet ist Josef Hillinger aus Jois im Burgenland nach dem Unglück bei der Entenjagd auf dem Neusiedler See. Aus der Flinte seines Gefährten hatte sich ein Schuss gelöst, der 69-Jährige wurde am Bein getroffen.“ Dies berichtet Die Krone Zeitung Österreich am 3.9.2011. Der Jäger, der von seinem Jagdkollegen aus Versehen ins Bein geschossen wurde, muss erneut operiert werden: Es stecken noch zehn Schrotkugeln im Oberschenkel.

"Die Freude an der Jagd lasse ich mir durch den Unfall aber nicht nehmen", zitiert die Zeitung der Jäger.



1.9.11: Jäger angeschossen

"Jäger bei Entenpirsch angeschossen", titelt der ORF am 1.9.2011.
Zwei Jäger wollten von einem Boot aus Enten schießen. Dabei erlitt einer der beiden einen Oberschenkeldurchschuss.



31.8.11: Jäger unter dringendem Totschlagsverdacht

Die Staatsanwaltschaft Magdeburg hat am 31.8.2011 Haftbefehl gegen einen 52 Jahre alten Jäger aus Wolmirstedt beantragt. Laut volksstimme.de steht er unter dringendem Tatverdacht, in der Nacht zum Dienstag einen Asylbewerber aus Aserbaidschan erschossen zu haben. Der passionierte Jäger, der zur Tat 1,6 Promille Blutalkohol hatte, sei vorläufig festgenommen worden.



30.8.11: Spaziergänger geraten in Treibjagd

Die Pforzheimer Zeitung berichtet in ihrer online-Ausgabe vom 30.8.2011 von Sonntagsspaziergängern, die in eine Wildschweinjagd gerieten: „Welch ein Schreck! ... ein Stück weiter außerhalb der letzten Aussiedlerhöfe in Singen, veranstalteten Jäger am Sonntagmorgen eine Treibjagd auf Wildschweine. Ein Fußgänger, der dort gegen 10 Uhr mit seinem Hund einen Morgenspaziergang machte, hatte den Eindruck, als flögen an ihm die Kugeln vorbei.“

Der Spaziergänger berichtete der Zeitung, dass er den Jägern zugerufen habe, sie sollten aufhören. „Auch habe er beobachtet, wie eine Wandergruppe kehrt gemacht habe, nachdem sie die Schüsse gehört hatte. Eine andere Spaziergängerin habe mit einem Kind verängstigt am Wegrand gehockt und sich nicht getraut, weiterzugehen.“

Als die Polizei kam, war die Jagd bereits zu Ende. Die Beschwerden würden mit dem Polizeibericht an die Jagdbehörde weitergeleitet.

Anmerkung: Ob das etwas nützt? In der Jagdbehörde sitzen doch Jäger!



22.8.11: Mit Jagdwaffe Frau und Tochter bedroht

Bei einem Familienstreit im österreichischen Winkl (Bezirk Bruck) rastete ein 54-Jähriger aus. Regionews.at berichtet am 22.8.2011: „Der Mann schlug auf seine 49-jährige Gattin ein, und als die 21-jährige Tochter dazwischen ging, verletzte der Obersteirer auch sie mit einigen Ohrfeigen. Er bedrohte die beiden Frauen, sie mit seiner Jagdwaffe zu erschießen, danach flüchtete er in den angrenzenden Wald.“
Die alarmierte Polizei habe Jagdgewehr samt Munition sicher gestellt, der stark alkoholisierte Mann sei vorläufig festgenommen worden.



22.8.11: Zwei Menschen mit Schrotflinte erschossen

Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat wegen zweifachen Totschlags Anklage gegen einen 81-Jährigen erhoben. Der Rentner soll eine 49 Jahre alte Frau und ihren 35-jährigen Lebensgefährten mit einer Schrotflinte erschossen haben“, so bild.de am 22.8.2011. Grund: Es habe einen Streit über das bestehende Mietverhältnis gegeben.



22.8.11: Jäger schoss Kellerfenster kaputt

Ein „Hochzeitsbrauch“ ging in der Obersteiermark daneben: Ein 50-Jähriger wollte die Braut mit Gewehrschüssen aus seinem Jagdgewehr aufwecken, traf aber das Kellerfenster des Nachbarn. Dies berichtet der ORF am 22.8.2011. Das Jagdgewehr und die gesamte Munition seien vorläufig beschlagnahmt worden.



20.8.11: Jäger erschoss Frau und beging Selbstmord

"Bei einem tödlichen Familiendrama im Südtiroler Tisens im Etschtal hat am Freitagabend ein Jäger seine 47-jährige Ehefrau erschossen, " meldet die Kleine Zeitung am 20.8.2011. Im Anschluss habe der 48-jährige Jäger Selbstmord begangen.



20.8.11: Betrunkener geht auf die Jagd

Ein stark alkoholisierter 23-Jähriger (2,42 Promille) entnahm zwei Langwaffen mit sieben Schuss Munition aus dem Waffenschrank seines nicht anwesenden Vaters. Dies meldet die Polizei NVP/Rügen am 20.8.2011. Anschließend sei er mit einem Moped auf dem Acker zu einem Hochsitz in Kakernehl (bei Wittenhagen) gefahren.
Da der 23-Jährige nicht im Besitz eines Jagdscheines war, werde gegen den Vater wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.



3.8.11: Kripo beschlagnahmt Waffen bei Jagdpächter

Die Saarbrücker Zeitung fragt am 03.08.2011: „Ist ein beschuldigter Jagdpächter aus dem St. Wendeler Stadtteil Bliesen gefährlich, wie ein Anonymer schreibt? Oder hat er lediglich beim Grenzübertritt gegen deutsches Gesetz verstoßen, als er legal erworbene Waffen nach Frankreich mitnahm?“

Jedenfalls haben Ermittler des Landeskriminalamtes haben bei dem Jäger ein Waffenlager ausgehoben: 25 Waffen und 200 Kilogramm Munition wurden sichergestellt.



Schon wieder: Frau von Jäger erschossen

"Lebensgefährtin mit Jagdgewehr erschossen", titelt BILD am 1.8.2011. Laut Polizei habe der Jäger, der am 29.7.2011 in Lauffen (Kreis Heilbronn) der 46-jährigen Frau mit seinem Jagdgewehr in die Brust geschossen – wohl, weil sie sich von ihm trennen wollte.
Doch diese Tragödie ist leider kein Einzelfall: Wer weiß schon, dass hunderte Menschen in den letzten zehn Jahren in durch Jäger und Jägerwaffen starben? Offizielle Statistiken gibt es darüber nicht – Jäger zählen nur die Anzahl der Tiere, die sie erschießen. Doch die Initiative zur Abschaffung der Jagd hat jährlich bis zu 40 Tote durch Jäger und Jägerwaffen allein in Deutschland dokumentiert - Menschen, die ohne die Jagd heute noch leben könnten. weiter


Anlässlich von mehreren Familiendramen stellte TV Südbaden aktuell in der Sendung vom 8.7.2011 die Frage: Was steckt hinter Familiendramen? Dazu wurde der Kriminologe Dietrich Oberwittler vom Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht befragt, der ein Projekt zum Thema Familiendramen leitet. Laut dieser Studie des Max-Planck-Instituts, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt, kommt es zu 100 Toten bei Familiendramen jährlich in Deutschland – meist mit legalen Waffen. Wer weiß, wie viele Jäger dabei sind? Vielleicht gibt es somit noch viel mehr als 40 Tote im Jahr durch Jäger und Jägerwaffen?

Schusswaffe im Haus erhöht Risiko von Familientragödien

Und: Die Jäger behaupten immer, dass Strafttaten mit Schusswaffen meist illegale Waffen im Einsatz sind. Die Studie des Max Planck Instituts belegt das Gegenteil: „Wir haben in unserer eigenen Studie festgestellt, dass bei diesen Familientragödien sehr viel häufiger Schusswaffen zum Einsatz kommen... und zwar sehr oft auch legale Schusswaffen. Das bedeutet, dass die Schusswaffe – und das kann man auch aus internationalen Studien zeigen – einen eigenen Einfluss hat darauf, dass die Taten wahrscheinlicher werden“, so der Kriminologe Dietrich Oberwittler.

Das ist ja leicht nachzuvollziehen: Kommt es in einem Jäger-Haushalt zum Beziehungsstreit, ist die Schusswaffe griffbereit - und der Jäger hat das Töten lange Jahre geübt. In Normal-Haushalten dagegen ist gar keine Schusswaffe vorhanden - also kann auch niemand erschossen werden.

Tote und Verletzte bei Jagdunfällen

Doch der Einsatz von Jagdwaffen bei Familientragödien ist nicht das einzige Problem: Immer wieder schrecken Meldungen über so genannte Jagdunfälle die Öffentlichkeit auf und machen deutlich, dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist, sondern auch für Menschen. Jährlich werden den Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften rund 800 Jagdunfälle gemeldet (Quelle: www.lsv-d.de) - wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisberges ist.



Einige Beispiele der letzten Wochen:

"Autohaus unter Beschuss" meldete Radio Gong am 27.07.2011: Ein verirrtes Jagdprojektil durchschlug Außenscheibe des Ausstellungsraumes eines Autohauses in Uettingen (Landkreis Würzburg) und versetzte die Mitarbeiter in Angst und Schrecken.

Die Rheinische Post berichtet am 21.7.2011 von einem Rechtstreit, der inzwischen über zwei Jahre dauert: Am 5. Januar 2009 war ein Spaziergänger beim Versuch, seinen Hund aus einer Jägerfalle zu befreien, mit seiner Hand in die Schlagfalle geraten. Die Hand des Mannes war gebrochen - der selbstständige Fahrlehrer war drei Monate lang arbeitsunfähig.

Der ORF meldete am 19.7.2011, dass eine Jägerin bei einem Jagdunfall durch einen Schuss verletzt wurde, als ihr Jagdkollege seine Waffe im Auto entladen wollte.

"Mann stirbt bei Jagd-Unfall", titelte bild.de am 15.6.2011. Der Jäger erschoss sich aus Versehen selbst, nachdem er zunächst ein Reh erlegt hatte.

„Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird!“

„Schusswaffen gehören nicht in die Hände von Freizeitjägern, die diese völlig unkontrolliert benutzen können“, so Kurt Eicher, Biologe und Sprecher der Initiative zur Abschaffung der Jagd. „Es wird Zeit, dass die Hobbyjagd in Deutschland verboten wird!“ Mit dieser Forderung liegt die Initiative zur Abschaffung der Jagd voll im Trend. Repräsentative Umfragen der letzten Jahre zeigen: Zwei Drittel der Deutschen sind gegen die Hobbyjagd.



100 Tote bei Familiendramen mit Schusswaffen

Anlässlich von mehreren Familiendramen in Südbaden stellte TV Südbaden aktuell in der Sendung vom 8.7.2011 die Frage: Was steckt hinter Familiendramen? 

Dazu wurde der Kriminologe Dietrich Oberwittler vom Freiburger Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht befragt, der ein Projekt zum Thema Familiendramen leitet.

Laut dieser Studie des Max-Planck-Instituts, die sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt, kommt es zu 100 Toten bei Familiendramen jährlich in Deutschland – meist mit legalen Waffen.

Die Jäger behaupten immer, dass Strafttaten mit Schusswaffen meist illegale Waffen im Einsatz sind. Die Studie des Max Planck Instituts belegt das Gegenteil. Wer weiß, wie viele Jäger dabei sind? Vielleicht gibt es somit noch viel mehr als 40 Tote im Jahr durch Jäger und Jägerwaffen?

Der Kriminologe Dietrich Oberwittler sagte in der TV-Sendung Südbaden aktuell:
„Die Schusswaffen sind ein ganz wichtiger Faktor. Wir haben in unserer eigenen Studie festgestellt, dass bei diesen Familientragödien sehr viel häufiger Schusswaffen zum Einsatz kommen als bei anderen Tötungsdelikten in Familien, und zwar sehr oft auch legale Schusswaffen. Das bedeutet, dass die Schusswaffe – und das kann man auch aus internationalen Studien zeigen – einen eigenen Einfluss hat darauf, dass die Taten wahrscheinlicher werden. Denn allein die Tatsache, dass man eine Schusswaffe besitzt, kann dazu führen, dass es dann im Konfliktfall eher mal zu so einer Gewalttat kommt, die vielleicht nicht passiert wäre, wenn es eben keine Waffe gegeben hätte.

Sehen Sie den TV-Beitrag:
http://www.baden.fm/default.aspx?ID=2999&showNews=989273&newVideo=0



1.8.11: Lebensgefährtin mit Jagdgewehr erschossen

"Lebensgefährtin mit Jagdgewehr erschossen" titelt BILD am 1.8.2011.
Laut Polizei habe der Mann, der am 29.7.2011 in Lauffen (Kreis Heilbronn) der 46-jährigen Frau mit dem Jagdgewehr in die Brust geschossen, weil sie sich von ihm trennen wollte.
BILD schreibt: "Der Verdächtige habe einen Jagdschein und eine Waffenbesitzkarte."



28.7.11: Schüsse in Urlaubsidylle

Die Rhein-Zeitung berichtet am 28.7.2011 von dem Protest friedlicher Camper gegen Jäger, die mit ihren Schüssen die Urlaubsidylle stören.
Demnach haben 200 Camper einen Protestbrief unterschrieben.
Die Initiatorin möchte nicht länger unfreiwillig Zeugin davon werden, wie im angrenzenden Weinberg die Tiere abgeschossen werden. „Wir wollen uns das nicht angucken, wir sind schließlich wegen der Natur hier“, sagte sie gegenüber der Rhein-Zeitung.

Der Kreisjagdmeister wiegelt gegenüber der Zeitung ab: Dass die Campingurlauber auf der gegenüberliegenden Moselseite Angst von Querschlägern haben, sei unbegründet. "Denn die Jäger sind ausgebildet und kennen die Sicherheitsmaßnahmen."



27.7.11: Verirrtes Jagdprojektil trifft Autohaus

"Autohaus unter Beschuss" meldet Radio Gong am 27.07.2011.
Laut dem Würzburger Lokalradio durchschlug ein verirrtes Jagdprojektil Außenscheibe des Ausstellungsraumes eines Autohauses in Uettingen (Landkreis Würzburg) und versetzte die Mitarbeiter in Angst und Schrecken.
Die herbeigerufene Polizei habe einen Jäger ausfindig gemacht, der mit einer Waffe des gleichen Kalibers auf der Jagd gewesen sei.



21.7.11: Hand in Falle - Rechtsstreit seit 2009

Die Rheinische Post berichtet am 21.7.2011 von einem Rechtstreit, der inzwischen über zwei Jahre dauert: Am 5. Januar 2009 war ein Spaziergänger beim Versuch, seinen Hund aus einer Jägerfalle zu befreien, mit seiner Hand in die Schlagfalle geraten. Die Hand des Mannes war gebrochen - der selbstständige Fahrlehrer war drei Monate lang arbeitsunfähig.
Er verklagte den Jagdpächter, der die Falle illegal auf einem Feld zwischen aufgestellt hatte, auf Schmerzensgeld und Erstattung des Verdienstausfalls.
Doch bis heute warte der Mann auf eine gerichtliche Entscheidung und eine Entschädigung.
"Dem Jagdpächter wurde nach dem Vorfall die Lizenz entzogen – für zwei Jahre. Inzwischen darf er wieder jagen", so die Rheinische Post.



19.7.11: Jagdunfall - Schuss löste sich

"Schuss löste sich: Jägerin leicht verletzt", titelt der ORF am 19.7.2011.
Als ein Jäger seine Waffe im Auto entladen wollte, habe sich ein Schuss gelöst.



17.7.11: Rentner erschießt Ehefrau und sich

Ein Rentner hat in einem Altenheim im Westerwald seine Frau und sich selbst erschossen, meldet der Volksfreund am 17.7.2011



15.7.11: Mann erschießt Ehefrau und sich selbst

"Mann erschießt Ehefrau und dann sich selbst", titelt die Rhein-Zeitung am 15.7.2011. Demnach hat in Görgeshausen ein 72-Jähriger zuerst seine 69-jährige Ehefrau und dann sich selbst erschossen.



14.7.11: Jäger erschießt 16-jährigen Einbrecher

Eine Gruppe von fünf jungen Leuten wollten am 13. Dezember 2010 einen alleinlebenden wohlhabenden 77-Jährigen in Sittensen (Kreis Rotenburg) ausnehmen. "Der Rentner hatte auf die flüchtenden Räuber geschossen, nachdem sie bei der Suche nach Geld und Wertgegenständen im Obergeschoss die Alarmanlage ausgelöst hatten", meldet der Weser-Kurier am 14.7.2011. Der Jäger erschoss einen flüchtenden 16-Jährigen.
"Gegen den Rentner, der als Jäger über mehrere Waffen verfügt, wird wegen Totschlagverdachts ermittelt."



8.7.11: Mann schießt auf Frau und sich

Die Schwäbische Zeitung berichtet am 8.07.2011:
"Ein 90 Jahre alter Rentner hat in der Schwarzwald-Gemeinde St. Georgen (Schwarzwald-Baar-Kreis) seine 86 Jahre alte Frau erschossen. Anschließend richtete er die Waffe gegen sich selbst." Dabei wurde der Mann lebensgefährlich verletzt.



6.7.11: Jäger hatte über 100 illegale Waffen

"Waffenprozess: Jäger muss nicht hinter Gitter", titelt die Bitburger Zeitung am 6.7.2011.

Der Bitburger Jäger, Schießobmann der örtlichen Kreisgruppe
des Landesjagdverbandes, hatte illegal:
"etwa 140 Waffen und Waffenteile, mehrere zehntausend Schuss selbst
hergestellter Munition und 63 Kilogramm explosives Schießpulver zum
Herstellen von Munition ..."

Die Verhandlung am Amtsgericht deckte außerdem auf, dass der jahrelange Jungjäger-Ausbilder die selbst hergestellte Munition auch zur Schießausbildung verkauft habe. "Das Groteske:
Nahezu jeder der örtlichen Jäger wusste davon, niemand unternahm etwas dagegen."

Das Schöffengericht am Amtsgericht Bitburg verurteilte den Jäger dennoch lediglich zu einer Bewährungsstrafe.



3.7.11: Ex-Freundin erschossen

"Mann tötet Ex-Freundin und schießt auf sich selbst", titelt bild.de am 3.7.2011. Demanch hat ein 65-Jähriger im badischen Emmendingen seine frühere Lebenspartnerin erschossen - danach versuchte er sich selbst zu töten.



24.6.11: Familientragödie - Frau erschossen

"Familientragödie: Frau in Bett erschossen", titelt der ORF am 24.6.2011. Demnach wurde im österreichischen Bezirk Hartberg eine 72-jährige Frau von ihrem 76-jährigen alkoholisierten Mann im Bett mit einem Kopfschuss erschossen.
"Die Tatwaffe, ein Kleinkalibergewehr, wurde im Vorzimmer des Hauses gefunden", so der ORF.



19.6.11: Fischer erschießt aus Versehen Freund

Beim tragischen Schießunfall auf Enten in Hauptwil/Schweiz hat ein 33-jähriger Fischer aus Versehen einen 29-Jährigen erschossen.
"Der 33-jährige Fischer habe mit einer Begleitperson um zirka 16 Uhr den 18.6.2011 am Ostufer des Gwandweihers auf die «Taucherli» auf der Wasseroberfläche gezielt, um sie zu verjagen, sagte er der Polizei." Dies meldet tierschutznews.ch am 19.6.2011. Die Kugel sei dann aber auf dem Wasser abgeprallt und habe den 100 Meter weit entfernten Fußgänger getroffen.



16.6.11: Betrunkener Jäger erschoss Freund

"Ein betrunkener Jäger hat in der Slowakei aus Versehen einen Freund erschossen", meldet APA am 16.6.2011. Demnach waren die beiden Jäger in der Nacht auf einer nächtlichen Pirsch.
"Der Schuss aus etwa 150 Metern Entfernung war für den 43- Jährigen tödlich", wird Polizeisprecher Michal Hanus zitiert.



15.6.11: Jäger erschießt sich selbst

"Mann stirbt bei Jagd-Unfall", titelt bild.de am 15.6.2011.
Der Jäger hat sich aus Versehen selbst erschossen: "Wie die örtliche Polizei mitteilte, hatte ein 68-jähriger Mann zunächst ein Reh erlegt", so newsburger.de am 15.6.2011. Als der Jäger nach dem erschossenen Reh sehen wollte, sei er offenbar so unglücklich gestürzt, dass sich dabei ein Schuss aus seinem Gewehr löste.



14.6.11: Mann erschießt sich

"Aggressiver Lebensgefährte erschießt sich", titelte das Hamburger Abendblatt am 14.6.2011. Der 45 Jahre Mann aus Pinneberg habe vergebens versucht, mit Waffengewalt in die Wohnung von Frau und Kind einzudringen.



9.6.11: Jäger erschoss Frau und sich selbst

"Millionär tötet seine Frau und richtet sich selbst", titelte WELT online am 9.6.2011. Demnach habe der 64-jährige Unternehmer aus Aachen seine 43-jährige Frau erschossen.
"Spezialkräfte der Polizei fanden die Leiche der Frau und den schwer verletzten Schützen in dem Haus des Ehepaars im Aachener Süden. Der Schütze, der einen Abschiedsbrief hinterlassen hatte, starb kurze Zeit später noch am Tatort", so WELT online.

Zwei Tage später, am 11.6.2011, meldete az-web.de:
"Als Jäger habe der Mann auch die Berechtigung gehabt, über Waffen zu verfügen."
Hintergrund der grausigen Tat seien möglicherweise Trennungsabsichten der 43-jährigen Geschäftsfrau.
"Freunde der Familie sind fassungslos darüber, dass der 64-Jährige keine Rücksicht auf die beiden Kinder genommen habe", so az-web.de. "Auch dass der Mann, der in psychologischer Behandlung gewesen sein soll, über Waffen verfügen durfte, wird kritisch gesehen."



6.6.11: Jäger tötet Frau und sich

"Mord und Selbstmord am Bauernhof", titelt wien-heute.at am 6.6.2011:
Ein 43-jähriger Landwirt soll seine seine 45-jährige Lebensgefährtin mit einem Messer getötet haben. Der Mann selbst sei in einem Schuppen tot aufgefunden worden.
Er war als Jäger im Besitz mehrerer legaler Schusswaffen.



6.6.11: Jäger verletzt sich mit Messer

"Ein Jäger hat sich in seinem Revier bei Gaden Kreis Erding mit einem Messer schwer verletzt. Er hatte in der Nacht ein Reh geschossen und wollte den Tierkörper im Dundlen aufschneiden", meldet kanal8 am 6.6.2011.
Dabei sei der Jäger mit seinem scharfen Jagdmesser so unglücklich abgerutscht, dass er sich eine schwere Handverletzung zuzog und mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen werden musste.
Ein Tierschützer erstattet Anzeige gegen den Jäger.
Begründung: Der Jäger erschoss ein Reh um 24 Uhr, obwohl keine Sicht vorhanden war (Vollmond z.B.). Das läßt den Schluss zu, dass er ein Nachtsichtgerät oder eine künstliche Lichtquelle benutzte was nach §19 (1) 5.a verboten ist.



6.6.11: Von Ehemann erschossen - Jäger? Schütze?

"Familiendrama in Euskirchen - FDP-Politikerin von Ehemann erschossen", titelt bild.de am 6.6.2011.
Demnach wurde FDP-Lokalpolitikerin Barbara T. (48) zu Hause von ihrem Mann Michael (53, Mechaniker) erschossen.
Dann habe er sich selbst gerichtet.
Woher der Mann die Waffe hatte - ob er Jäger oder Schütze war - geht aus der bisherigen Berichterstattung noch nicht hervor.



30.5.11: Jäger schießt auf Ehefrau

"Nach Rosenkrieg: Jäger schießt", titelt das Portal www.e110.de am 30.5.2011. Laut dpa hat ein 70-jähriger Jäger hat aus dem Landkreis Uelzen nach einem Ehestreit mit seiner Schrotflinte geschossen. Die Frau habe flüchten können, die Polizei beschlagnahmte acht Jagdwaffen des alkoholisierten Jägers.



24.5.11: Jäger in Psychiatrie eingewiesen

"Jäger erschießt Nachbarn im Streit - Justiz Täter in Psychiatrie eingewiesen", titelt NWZ online am 24.5.2011.
Der Jäger, der seinen 64-jährigen Nachbarn mit einer Pistole erschoss, wurde laut NWZ vom zuständigen Haftrichter in die geschlossene Abteilung eines psychiatrischen Krankenhauses in Osnabrück eingewiesen.



23.5.11: Jäger (60) erschießt Nachbarn (64)

"Ein 64-Jähriger ist im niedersächsischen Emlichheim von seinem Nachbarn erschossen worden", meldet bild.de am 23.5.2011. Der 60-Jährige habe an der Haustür seines Nachbarn geklingelt. Nach einem kurzen Streitgespräch habe der Mann eine Pistole gezogen und einen Schuss auf das Opfer abgegeben. Der mutmaßliche Täter sei Polizeiangaben zufolge Jäger.



20.5.11: Familiendrama mit 3 Toten

"In Kassel ist es offenbar zu einem Familiendrama mit drei Toten gekommen", meldet stern.de am 20.5.2011.
Demnach vermutet die Polizei, dass ein 85-jähriger Mann erst seine 84-jährige Ehefrau und die 55-jährigen Tochter und dann sich selbst erschossen hat.



17.5.11: Jagdausflug endet tödlich

"Tragisches Ende eines Jagdausflugs: Eigentlich wollte Michael E. (24) mit einem Freund nachts Wildschweine schießen. Doch dann fand man den Österreicher tot in seinem Hochsitz!", berichtet bild.de am 17.5.2011:
Offenbar schlief der Jäger auf dem geschlossenen Hochsitz ein mit der Zigarette in der Hand - vermutet wird eine Kohlenmonoxidvergiftung.



17.5.11: Vorsicht: Ab 19 Uhr wird geschossen!

Ein Aufruf im Amtsblättchen, mit dem der Jagdpächter auf Gefahren während der Jagdzeit hinweisen will, sorgt in Lohra für Verwirrung:
"Vorsicht: Ab 19 Uhr wird geschossen!" Dies meldet die Oberhessische Presse am 17.5.2011.
Der Hinweis im aktuellen Amtsblättchen endet mit: "In diesem Zusammenhang ist zu bedenken, dass beim Durchqueren von Wald und Flur, sei es zu Fuß, mit dem Rad, Hund oder Pferd, während der Jagdzeit (ab ca. 19 Uhr) Jagdunfälle nicht ausgeschlossen sind. Diese wollen wir doch sicher vermeiden."

"Die Formulierung sei vielleicht unglücklich gewählt, gibt Manfred
Kranz zu. Die Information der Jagdgenossenschaft sollte keinesfalls eine Drohung sein. Zudem sei diese hauptsächlich an Hundehalter gerichtet", so die Oberhessische Presse.



16.5.11: Menschen bei Entenjagd erschossen

Die Frankfurter Rundschau schreibt am 16.5.2011: "In Neuseeland hat die Entenjagd begonnen – mit dramatischen Folgen, denn jedes Jahr erschießen Jäger versehentlich Menschen statt Enten." Diesmal sei gleich am ersten Tag der Ballerei das erste Menschenopfer zu beklagen gewesen. Die Polizei habe von 15 Einsätzen, die mit gefährlichem Verhalten im Umgang mit Schusswaffen zu tun hatten, berichtet.



9.5.11: Tödliche Schüsse auf Ex-Frau

"Mann gesteht tödliche Schüsse auf Ex-Frau", titelt bild.de am 9.5.2011.
Der 39-Jährige habe zugegeben, seine Ex-Frau in Bad Arolsen erschossen zu haben - in ihrer Garageneinfahrt.



9.5.11: Mann droht Ex mit Jagdgewehr zu erschießen

Während eines Streits bedrohte ein 43-Jähriger aus Gmunden seine Ex-Freundin mit seiner Schusswaffe:
"Der alkoholisierte 43- Jährige soll sein Jagdgewehr genommen und seiner Lebensgefährtin gedroht haben, einen seiner Hunde zu erschießen. In den weiteren Auseinandersetzungen wurde auch eine Selbst- und Fremdgefährdung ausgesprochen", meldet www.salzburg24.at am 9.5.2001
Der 43- Jährige sei in die psychiatrische Abteilung des LKH Vöcklabruck eingeliefert worden.



6.5.11: Ehemann drohte seine Frau zu erschießen

"Ehemann drohte seine Frau zu erschießen", titelt der ORF am 6.5.2011.
Bei einem Streit in einer Kufsteiner Wohnung sei eine 48-jährige Frau von ihrem Ehemann angegriffen und mit der Waffe bedroht worden - offenbar aufgrund von Scheidungsplänen. Die bedrohte Frau rief die Polizei, woraufhin der Mann ihr gedroht habe, sie und ihren Halbbruder zu erschießen.
Die Polizei stellte zwei Waffen sicher.



5.5.11: Tödlich verunglückter Jäger

"Jogger entdeckte tödlich verunglückten Jäger", meldet der ORF am 5.5.2011. Die Polizei gehe von einem Unfalltod aus.



26.4.11: Mann erschießt Ehefrau und sich

"Ehepaar erschossen in Wohnung gefunden", titel die Rheinische Post am 26.4.2011 in ihrer online-Ausgabe.
In Mönchengladbach erschoss ein 92-jähriger Mann erst seine 88-jährige Frau richtete anschließend die Tatwaffe, eine kleinkalibrige Pistole, gegen sich selbst.



20.4.11: Mann erschießt Ehefrau und sich slebst

Die Augsburger Allgemeine berichtet am 20.4.2011, dass in einem Reihenhaus im oberbayerischen Eching ist ein Ehepaar tot aufgefunden wurde. "Nach Informationen der Polizei hat der 64-jährige Ehemann seine 51-jährige Frau im Bett erschossen und sich dann selbst mit der Waffe gerichtet", so die Zeitung. Bei der verwendeten Tatwaffe habe es sich um einen Revolver, Kaliber 38 gehandelt, den der Mann legal in seinem Besitz hatte.



8.8.11: Jäger ließ Gewehre im Auto liegen

Die Augsburger Allgemeine berichtet am 8.4.2011 von einem Prozess gegen einen Jäger in Augsburg: "Jäger ließ Gewehre im Auto liegen und landete vor Gericht"
Im Juni 2010 hatte ein Polizist in einen auf einem Parkplatz abgestellten Geländewagen ein Gewehr entdeckt: "Wie der Polizist feststellte, befanden sich in dem Auto ein Repetiergewehr sowie eine Flinte samt 21 Patronen. Der Jäger besaß zwar einen Jagdschein und eine Waffenbesitzkarte, aber keinen Waffenschein, der ihn berechtigte, die Gewehre auf dem Parkplatz mitten in der Stadt mitzuführen. Dies ist ihm nur auf dem Weg zur Jagd erlaubt."
Monate später habe die die Polizei das Haus des Jägers durchsucht und zwei offen herumliegende zwei Gewehre und eine gefüllte Munitionstasche entdeckt. Der Jäger erhielt zwei Strafbefehle.



6.4.11: Jäger erschießt sich selbst

Die Aachener Zeitung berichtet am 6.4.2011, dass sich der ehemalige Vorsitzende der Kreisjägerschaft Aachen auf einem Hochsitz bei der Jagd erschossen habe.
Wenige Tage zuvor habe sich der Jäger bei der Aachener Polizei wegen Veruntreuung selbst angezeigt.



4.4.11: Jäger erschießt Ex-Frau

Im Streit holte ein 63-jähriger Jäger aus Thüringen seinen Revolver aus dem Waffenschrank und schoss mehrmals auf seine 61-jährige Ex-Frau, berichtet dpa am 4.4.2011.
"Die Frau war auf der Stelle tot. Opfer und Täter wohnten trotz Scheidung in dem gemeinsamen Haus", so ist bei www3.e110.de am 4.4.2011 zu lesen.
Der Schütze sei noch in der Wohnung vorläufig festgenommen worden und habe unter erheblichen Alkoholeinfluss gestanden. Nach Polizeiangaben besitze der 63-jährige Jäger seit fast 20 Jahren einen Waffenschein.



25.3.11: Tragischer Jagdunfall

„Zahl der Schüsse beschäftigt den Richter“, titelt Freies Wort am 25.3.2011 und berichtet: „Im Prozess um einen Jagdunfall im Hüpstedter Wald werden weiterhin die Umstände eines verirrten Geschosses aufgeklärt.“ Mittlerweile habe sich ein Zeuge gefunden, der einen vierten Schuss abgegeben haben will. Ein Jäger aus Südthüringen sei wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt. Ein Schuss, der ein Wildschwein treffen sollte, verwundete einen Menschen.



22.3.11: Jäger bricht tot zusammen

"Laut Polizei endete die Jagd für einen 70-jährigen aus Grefrath am Freitagabend tödlich", berichtet www.rundschau-online.de am 22.3.2011. Der Jäger hatte ein Wildschwein erlegt. Als er zusammen mit einem Jagdfreund versuchte, das erschossene Tier aus einer morastigen Wiese auf den Waldweg zu ziehen, brach der 70-Jährige zusammengebrochen. "Polizei. Der Jagdfreund alarmierte sofort die Rettungskräfte. Eine Notärztin konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen."



16.3.11: Jäger schießt auf Polizisten

Nach einer Schießerei mit der Polizei wird gegen einen 53 Jahre alten Jäger aus Offenbach wegen versuchter Tötung ermittelt, berichtet bild.de am 16.3.2011: "Der psychisch auffällige Jäger und Mitinhaber einer Technologiefirma hatte am Dienstag mehrfach auf Polizeibeamte geschossen, dabei aber niemanden verletzt, wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch in Offenbach mitteilten."



5.3.11: 3 Tote auf Jäger-Schießplatz

Ein 28-Jähriger hat auf einem Schießplatz der Jägerschaft Genthin erst drei Menschen erschossen und dann sich selbst auf der Flucht mit einem Kopfschutz selbst gerichtet.
Der Schießplatz der Jäger sei gut umzäunt, ohne Schlüssel komme hier niemand herein, berichtet die Märkische Allgemeine am 05.03.2011.
Bei den Opfern handelte es sich um 25-jährigen Jagdschüler (25) aus der Stadt Brandenburg, dessen Mutter (44) und
den Schießplatzwart (62).
"Wie die Polizei mitteilte, hatten die 44-Jährige und ihr 25 Jahre alter Sohn den Schießstand der Jägerschaft oft für ihr Training genutzt.", meldete der MDR am 4.3.2011.



24.2.11: Jäger schießt Jagdgenossen in den Fuß

Der MDR berichtet am 24. Februar 2011 von einem Prozess am Amtsgericht Mühlhausen wegen eines Jagdunfalls vor eineinhalb Jahren: "Angeklagt ist ein heute 53 Jahre alter Mann. Er soll im Oktober während einer Treibjagd bei Hüpstedt im Unstrut-Hainich-Kreis einem Gefährten versehentlich in die Füße geschossen haben." Der Geschädigte leide noch immer unter der damals erlittenen Verletzung.



9.2.11: Jäger erschießt Mutter und sich

In der Nähe von Ingolstadt hat ein 53-jähriger Sohn seine 83-jährige Mutter mit einer Pistole erschossen, anschließnd erschoss er sich selbst. "Für die Pistole besaß der 53-Jährige die waffenrechtliche Erlaubnis. Wie es hieß, war er Jäger", meldet die dpa (9.2.2011).



9.2.11: Jäger erschoss seine 3 Kinder

In Dämemark hat ein Jäger hat seine drei Kinder erschossen:
"Der Vater erschoss nach Angaben der Polizei seine Kinder heute nacht mit einem Gewehr. Die Kinder waren im Alter von zwei, acht und zehn Jahren und wohnten abwechseln bei ihrem Vater und der Mutter. Beide wurden vor einigen Jahren geschieden", meldet www.nordschleswiger.dk am 9.2.2011.
Der 44-Jährige habe anschließend versucht, sich mit Pillen selbst umzubringen.



2.2.11: Waffenlager bei Jäger entdeckt

"Der `Pulver Kurt´ aus Steinau: Privates Waffenlager entdeckt", titelt die Fuldaer Zeitung am 2. Februar 2011.
Wieder ist ein Waffen- und Munitionslager aufgeflogen: 45 Lang- und 10 Kurzwaffen wurden bei der Durchsuchung des Wohnhauses eines 71-jährigen Jägers gefunden.
"Der 71-jährige Jäger, der über eine Waffenbesitzkarte verfügt und etliche Waffen besitzen darf, hortete in seinem Haus auch 300 Kilogramm Munition verschiedener Kaliber. Waffen, Waffenteile, Zubehör und Munition wurden von den Polizeibeamten sichergestellt."



29.1.11: Treibjagd gefährdert Straßenverkehr

Staufenberg (Lkrs. Gießen) Eine Wildschweinrotte mit insgesamt 10-12 Tieren beschäftigte Polizei und Jagdpächter am Samstag, den 29.01.2011 über mehrere Stunden im Raum Staufenberg. Offenbar durch eine stattfindende Treibjagd aufgeschreckt zogen es die Tiere vor, dem Wald am hellichten Tag den Rücken zu kehren. Gegen 10.44 Uhr geriet die Rotte auf die autobahnähnlich ausgebaute Bundesstrasse B3. Zwei Tiere wurden von vorbeifahrenden Fahrzeugen erfasst. Für die Fahrzeugführer verlief der Zusammenstoß relativ glimpflich, es entstand lediglich geringer Sachschaden. (...) Zur Vermeidung weiterer Unfälle erfolgte die Vollsperrung beider Richtungsfahrbahnen. (...) Ihre weitere Flucht führte die Tiere in den Ortsbereich Staufenberg (...) Ein sichtlich mitgenommener Nachzügler beschädigte insgesamt 3 Gartenzäune in der Ortschaft (...) Für die Dauer der Maßnahme wurden die Bewohner aufgefordert, in ihren Häusern zu bleiben.
Stephan Wenz
Polizeiführer vom Dienst
Quelle: presseportal.de, 29.01.2011 (Auszug)



27.1.11: Jagdwaffe - Gewehrschuss tötet 2 Menschen

"Ein Schuss aus einem Jagdgewehr hat im spanischen Baskenland gleich zwei Menschen getötet", meldet RTL online am 27.1.2011. Die Gewehrkugel habe einen Rentner und dessen Ehefrau in Brusthöhe getroffen.



26.1.11: 84-jähriger Jäger stürzt vom Hochsitz

Der Trierischer Volksfreund meldet am 26.1.11: "Ein 84-jähriger Jäger ist in einem Waldstück der Gemeinde Merschbach von einem Hochsitz gestürzt und hat sich dabei tödlich verletzt." Es läge kein Fremdverschulden vor.



25.1.11: Jägerfalle - Gefahr für Mensch und Tier

Unter der Überschrift "Falle sorgt für Unruhe" berichtet das Ostfriesische Tagblatt am 25.1.2011 von einem Abzugseisen, das ungesichert aufgestellt wurde. Der Fundort der Schlagfalle sei beliebt bei Spaziergängern und Hundebeitzern. Die Polizei habe die Jägerfalle gesichert und ermittelt. Es soll verhindert werden, "dass nicht nur Tiere, sondern auch Menschen gefährdert werden" - es könnten Hunde oder gar Kinder in das Tötungsgerät geraten.



21.1.10: Schuss durch Fenster

Bei einem Wohnhaus im österreichischen Brückl durchschlug ein Projektil mit lautem Knall das Wohnzimmerfenster einer Familie. Die Kugel prallte gegen einen Schrank und blieb liegen. "Jetzt stellte sich heraus, dass diese Kugel aus dem Gewehr eines Jägers stammte", meldet die österreichische Kronen Zeitung am 20.1.2011. "Er wollte auf die Fuchsjagd gehen." Der Jäger lehnte sein Gewehr ans Auto. Es fiel um, dabei löste sich der Schuss...



19.1.11: Hobby-Jäger erschoss Einbrecher

Im August 2008 hatte ein Jäger nach der Prisch in einer Gartenanlage einen Einbrecher erschossen.
Er wurde nun wegen fahrlässiger Tötung zu 10 Monate Bewährungsstrafe verurteilt.
"Das Gericht rügte zudem, dass der Mann sich als «Sheriff» aufgespielt habe anstatt die Polizei zu rufen", schreibt die Nassauische Neue Presse am 19.1.2011.



13.1.11: Fuchs schießt Jäger ins Bein

"Ein angeschossener Fuchs hat in Weißrussland mit einem überraschenden Pfotenhieb die Flinte eines Jägers ausgelöst und den 40-Jährigen schwer am Bein verletzt", berichtet bild.de am 13.1.2011.



12.1.11: Jäger erschießt Frau und sich selbst

Von einem Ehedrama im Kreis Bad Kreuznach berichtet die Rhein-Zeitung am 12.1.2011: Ein 84 Jahre alter Mann griff "zu einem 38er-Revolver, tötet zunächst seine 71-jährige Frau und erschießt sich dann selbst", "Der Jäger hatte den Revolver, mit dem er sich und seine Frau erschoss, legal besessen."



3.1.11: Jäger schießt Gattin und sich selbst

Ein 61-jähriger Zahnarzt, und Jäger hat erst seine zwei Jahre jüngere Frau erschossen und dann sich selbst. "Der passionierte Jäger und Waffenbesitzer war noch am Sonntag lebend gesehen worden und am Montag nicht zur Arbeit in seiner Praxis erschienen", berichtet bild.de am 3.1.2011.



Jagdunfälle in Italien

Liebe Jagdgegner!
Heute übersende ich euch herzliche Grüße aus Italien, wo es ebenfalls eine Statistik über menschliche Opfer bei der Jagd gibt.
Viel Spaß beim Durchlesen und beim Italienisch-Lernen.
Ein großer Fan Eurer Homepage!
http://www.abolizionecaccia.it/index.php?id=20