11.2.18: Erschossene Jägerin in Auto aufgefunden

In Premnitz (Havelland) wurde eine Frau mit einer Schussverletzung leblos in einem Auto aufgefunden. Dies berichtet die B.Z. am 11.2.2018. Demnach soll es sich um eine 57-jährige Jägerin handeln. „Eine Waffe soll nicht gefunden worden sein“, so die Zeitung.



2.2.18 Darmstadt: Jäger erschießt Nachbarin

Ein Jäger hat in Darmstadt seine 50-jährige Nachbarin erschossen. Anschließend schoss sich der 45-jährige Waidmann selbst in den Kopf. Dies berichtet die Allgemeine Zeitung am 2.2.2018. Laut Staatsanwaltschaft habe der Jäger auf die Mutter eines zwölf Jahre alten Jungen vier Schüsse aus seiner Pistole abgegeben: Einen Schuss ins Knie, zwei Schüsse in den Kopf und einen Schuss in den Rippenbogen.
Laut Ordnungsamt hatte der 45-Jährige im Oktober 2016 eine Waffenbesitzkarte beantragt und erhalten, um als Jäger ein Gewehr und eine Pistole führen zu dürfen. Offenbar war der Mann in den letzten Jahren öfter wegen Sachbeschädigung und Ruhestörung aufgefallen. "Es gab im November 2014 eine Anzeige gegen den Mann wegen Sachbeschädigung am Gemeinschaftsgarten, das Verfahren wurde aber eingestellt", zitiert die Allgemeine Zeitung den Oberstaatsanwalt. Nachbarn berichten, dass die Polizei in den letzten vier Jahren sehr oft da war. "Die Polizei hat genau gewusst, dass der Mann nicht richtig tickt, wir wollten ihn hier weghaben", wird ein Anwohner zitiert.



30.1.18: Jagdtourist von Kugel tödlich getroffen

Ein 75-jähriger Großwildjäger hatte auf einer Jagdfarm in Südafrika gerade einen Löwen erschossen - da traf ihn selbst eine tödliche Kugel. BILD berichtet am 30.1.2018, der Trophäenjäger hatte in seinem Leben „schon alles gejagt, was in Europa möglich ist“. Nun sollte es noch eine Löwen-Trophäe sein. Auf einer Farm, auf der die Löwen nur für Trophäenjäger gezüchtet werden, habe er eine der Großkatzen und hatte gerade eine zweite im Visier – da traf ihn die Kugel eines Jagdkollegen.



25.1.18: Jagdunfall - Opfer wartet auf Prozess

Bei einer Jagd auf Wildschweine im September 2016 in Luxemburg wurde Nathalie Moonen auf einer Terrasse von einer Kugel im Gesicht getroffen. Dabei wurde ihr Kiefer zertrümmert. Mehrere Operationen waren notwendig, um ihr Gesicht einigermaßen zu rekonstruieren. Obwohl der Schütze ermittelt und sein Jagdschein eingezogen wurde, muss das Opfer weiter auf den Prozess warten.
Die luxemburgische Zeitung L'essentiel berichtet am 25.1.2018, dass 16 Monate nach dem Jagdunfall immer noch zwei Gutachten in Arbeit seien. „Im einen Papier geht es um eine medizinische Einschätzung zur Schwere der Verletzung von Frau Moonen, um auch die Tat genauer beurteilen zu können. Beim zweiten Gutachten wird die exakte Flugbahn der Kugel ermittelt, um zu klären, ob der Jäger alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen getroffen hat“, zitiert die Zeitung eine den Akten nahestehende Quelle, die anonym bleiben möchte.
Auch das Opfer des Jagdunfalls kommt in dem Artikel zu Wort: „Die chirurgischen Eingriffe stellen meinen Kiefer nicht wieder her. Er wird durch Metallstifte zusammengehalten. außerdem habe ich mein Gefühl in der Unterlippe und am Kinn verloren.“



22.1.18: Jäger vom eigenen Hund erschossen

Ein 53-jähriger Jäger wurde von einem tödlichen Schuss getroffen, weil sein Jagdhund versehentlich an den Abzug des Gewehrs kam. Dies berichtet das Jagdportal outfox-world am 22.1.2018. Demnach wollte sich der Waidmann in nahe der russischen Stadt Saratow auf die Jagd begeben, als plötzlich einer seiner beiden Jagdhunde direkt auf ihn zu sprang und dabei gegen das geladene Jagdgewehr stieß. Dabei löste sich eine Kugel, die den Jäger in den Bauch traf.



12.1.18 Jagdunfall: Enkel (19) getroffen

Als ein 87-jähriger Jäger in Niederösterreich mit seinem Gewehr hantierte, löste sich ein Schuss und traf den 19-jährigen Enkel. Dies berichten die Niederösterreichischen Nachrichten am 12.1.2018. Demnach hatte der Jäger Entspannen des Gewehrs in der Wohnung offenbar übersehen, dass sich noch eine Patrone im Lauf befand. „Die Kugel ging durch die Türe durch, wurde dabei so abgelenkt, dass der 19-jährige Enkelsohn, der sich im Nebenzimmer aufhielt, vom Projektil getroffen wurde“, berichtet die Zeitung. Laut Polizei wurdeder 19-Jährige mit den Notarzthubschrauber ins Universitätsklinikum St. Pölten geflogen. Zum Glück hat er keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten.



9.1.18: Jäger erschießt sich aus Versehen selbst

Bei der Jagd auf Wildschweine kam ein 56-jähriger Jäger bei Gerstetten durch einen versehentlichen Schuss aus seiner eigenen Jagdwaffe um Leben. Offenbar hatte sich der tödliche Schuss beim Besteigen des Hochsitzes gelöst. Dies berichtet die Südwest Presse am 9.1.2018. Demnach schließe die Polizei Fremdverschulden sowie Suizid aus. Dass ein solcher Jagdunfall mit einem Gewehr passiere, sei nicht so ungewöhnlich, zitiert die Zeitung den Sprecher des Polizeipräsidiums Ulm.



7.1.18: Vermisster Jäger tot aufgefunden

Ein 73-jähriger Jäger, der in Kärnten auf der Jagd war und nicht nach Hause zurückkehrte, wurde tot aufgefunden worden. Dies meldet der Kurier am 7.1.2018. Nach Angaben der Polizei gab es keine Hinweise auf Fremdverschulden.



3.1.18: Spaziergänger geraten in Treibjagd

Im Truderinger Wald in Bayern sind Spaziergänger am Sonntagmittag in eine Treibjagd geraten, die laut Augenzeugen „völlig ungesichert und ohne Warnhinweise stattfand“. Dies berichtet die Süddeutsche Zeitung am 3.1.2018. Wegen des schönen Wetters seien viele Familien mit Kleinkindern unterwegs gewesen. Dazwischen jedoch waren "mindestens zwanzig Jäger mit Gewehren und eine ähnlich große Anzahl an brüllenden Treibern", zitiert die Zeitung eine Betroffene.



3.1.18: Treibjagd: Schuss durch Fensterscheibe

Bei einer Treibjagd in Hessen hat sich aus dem Gewehr eines Jägers plötzlich eine Kugel gelöst, zerschoss das Fensterglas einer Berghütte und blieb schließlich in einem Schrank stecken. Dies berichtet die Fuldaer Zeitung am 3.1.2018. Verletzt wurde zum Glück niemand. „Die Polizei geht von einem unsachgemäßem Umgang mit der Waffe aus“, so die Zeitung.