8.7.17: Wespenattacke -Jäger stürzt vom Hochsitz

Ein 35-jähriger Jäger wurde auf seinem Hochsitz im Kochelseemoor derart von Wespen attackiert, dass er auf der Flucht die Leiter hinunterstürzte und sich ein Bein brach. Dies berichtet der Merkur am 8.7.2017. Dem verletzten Jäger mussten wegen des unwegsamen Geländes Feuerwehr und Bergwacht zu Hilfe kommen – ein Hubschrauber flog den Waidmann ins Krankenhaus.



4.7.17: Jäger stürzt tödlich ab

Ein 62-jähriger Jäger ist bei seinem Hochsitz in der Weststeiermark abgestürzt und ums tödlich verunglückt. Dies berichtet nachrichten.at am 4.7.2017 und schreibt: „Da der Standbereich der Leiter an einer steilen Stelle ist, war der Waidmann entweder vom Hochsitz und dann weiter über die Böschung oder möglicherweise auch nur über die Böschung gestürzt.“ Der Notarzt habe noch den Tod feststellen können.



1.7.17: Jäger stürzt 15 Meter mit Auto ab

Ein 56-jähriger Jäger ist im österreichischen St. Ulrich vom Weg abgekommen und rund 15 Meter über einen steilen Hang abgestürzt. Die Tiroler Tageszeitung berichtet am 1.7.2017, dass der Waidmann dabei schwer verletzt wurde und mit dem Notarzthubschrauber in das Bezirkskrankenhaus St. Johann geflogen werden musste.



23.6.17: Tödlicher Jagdunfall

Ein 77-jähriger Jäger ist bei einem Jagdunfall im Salzburger Pinzgau ums Leben gekommen. Dies berichtet nachrichten.at am 23.6.2017. Demnach war der 77-Jährige mit seinem Geländewagen auf der Fahrt zur Jagdhütte offenbar von der Forststraße abgekommen und abgestürzt. Die von einem anderen Waidmann gerufenen Hilfskräfte konnten den Jäger nur noch tot bergen.



19.6.17: Jäger fiel in Österreich von Hochstand

Beim Aufstellen eines Hochstandes in Feldkirchen (Bezirk Braunau am Inn) ist ein 46-jähriger Jäger von der Leiter gefallen und auf das Betonfundament gestürzt. Dabei verletzte er sich so schwer, dass ihn ein Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg fliegen musste. Dies berichten die Salzburger Nachrichten am 19.6.2017.



17.6.17: Jäger muss Waffenschein abgeben

Weil er mehrere geladene Jagdgewehre in seinem Waffenschrank deponiert hatte, musste ein Jäger und Polizist aus Südniedersachsen den Waffenschein abgeben. Dies berichtet die Nordwest Zeitung am 17.6.2017 und berichtet, Bürger hätten den Behörden gemeldet, der Jäger sei suchtkrank, habe psychische Probleme und sei möglicherweise eine Gefahr für andere. Als die Polizei daraufhin den Waffenschrank des Mannes inspiziert habe, sei sie auf elf angemeldete Waffen, von denen vier geladen waren.
Wer schussbereite Gewehre im Waffenschrank lagere, begehe einen gravierenden Sicherheitsverstoß und habe nicht die für einen Waffenbesitz erforderliche Zuverlässigkeit, begründete das Verwaltungsgericht Göttingen sein Urteil.



13.6.17: Jäger schießt sich ins Knie - tot

In der in der Altmark in Sachsen-Anhalt hat sich ein 76-jähriger Jäger aus Versehen mit seinem eigenen Gewehr ins Knie geschossen und tödlich verletzt. Dies berichtet die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine am 13.6.2017. Demnach habe sich der tödliche Schuss aus dem Gewehr gelöst, als der Jäger mit der Waffe aus seinem Auto ausstieg. Der Jäger habe zwar noch selbst den Notruf gewählt, sei dann aber verblutet.



4.6.17: 9 Menschen mit Jagdgewehr erschossen

Ein 45-Jähriger hat in der Nähe von Moskau neun Menschen mit einem Jagdgewehr erschossen. Dies berichtet tag24.de am 4.6.2017. Demnach sei es in einem Landhaus in der Nacht zu einem Streit gekommen. Der 45-Jährige aus Moskau habe den Ort verlassen und sei wenig später mit einem Jagdgewehr zurückgekommen und habe vier Frauen und fünf Männer erschossen. „Die Polizei nahm den Mann noch am Tatort fest. Er sei betrunken gewesen“, so das Nachrichtenportal.



26.5.17: Jäger schießt sich ins Bein

Ein 21-jähriger Jäger hat sich im niedersächsischen Pattensen selbst ins Bein geschossen – aus Angst vor Einbrechern. Dies berichtet BILD am 26.5.2017. Hintergrund: Vor wenigen Tagen war in das Einfamilienhaus eingebrochen worden, während die Bewohner bei der Arbeit waren. „Die vorletzte Nacht war der 21-Jährige allein zu Hause“, so BILD. „Was dann geschah, schilderte er der Polizei so: Der Sohn, der Jäger ist, legte sich eine 9-mm-Pistole (für den Fangschuss bei der Jagd) unter das Kopfkissen, um sich im Ernstfall verteidigen zu können.“ Beim Aufwachen habe er schläfrig nach der Waffe getastet und sei aus Versehen an den Abzug gekommen. Die Kugel durchbohrte den linken Oberschenkel.



24.5.17: Bei der Jagd eigenes Auto angeschossen

Eine Jägerin hat aus Versehen ihr eigenes Auto angeschossen. Dies meldet die Südwest Presse vom 24.5.2017. Demnach hatte die Frau die Beschädigung ihres Autos der Polizei gemeldet: Auf der Beifahrerseite war ein Loch. Die Frau sei sich nach Polizeiangaben sicher gewesen, dass dies beim Parken passiert sein musste. Die Polizei zog einen Waffenexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzu, der zu dem Schluss kam, dass es sich wahrscheinlich um eine Beschädigung handelt, die durch Jagdmunition verursacht wurde. Die Jägerin ist selbst hatte ihr Gewehr auf der Motorhaube abgelegt und dabei offenbar in das eigene Auto geschossen, es aber angeblich nicht bemerkt.



23.5.17: Mann erschießt Frau und sich selbst

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde soll ein Mann soll seine Partnerin und anschließend sich selbst erschossen haben. Dies berichtet die Eckernförder Zeitung am 23.5.2017. Demnach seien drei Schüsse gefallen. Die Hintergründe der Tat seien noch nicht bekannt. Auch ist nicht bekannt, woher der Mann die Schusswaffe hatte, ob er Jäger oder Schütze war.



19.5.17: Jäger erschoss Ehefrau mit Schrotflinte

Ein Unternehmer aus Bad Oeynhausen wurde vom Landgericht Bielefeld wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Laut Anklage soll er im September 2016 die von ihm getrennt lebende zweifache Mutter mit einem Schrotgewehr in ihrem Auto erschossen haben. Dies berichtet die Rheinische Post am 19.5.2017 und schreibt: In Griechenland ging der Verurteilte regelmäßig zur Jagd. Dabei benutzte er die gleiche Munition wie bei der Tat im September 2016.“



19.5.17: Telefonterror - Jäger muss Waffen abgeben

Ein Jäger aus dem Hunsrück der ein Ehepaar nachts mit Telefonterror belästigt hat, muss seine Pistolen und Gewehre abgeben. Laut einer SWR-Meldung vom 19.5.2017 bestätigte bestätigte das Verwaltungsgericht Koblenz die Entscheidung des Landkreises Birkenfeld: Der Kläger besitze nicht mehr die zum Besitz von Waffen erforderliche Zuverlässigkeit.Zudem wurde der Jäger zu einer einjährigen Bewährungsstrafe wegen vorsätzlicher Nachstellung verurteilt.



18.5.17: Tödlicher Bauchschuss nach Kampf mit Reh

Ein 67-jähriger Jäger wollte in einem Waldstück bei Grimma (Sachsen) ein angeschossenes Reh mit einem Gewehrkolben erschlagen - und schoss sich dabei in den Bauch. „Jäger starb nach Kampf mit angeschossenem Rehbock«, titelt tag24.de am 18.5.2017. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass der Jäger das angeschossene Reh „gegen jede waidmännische Regel“ versuchte, mit dem Gewehrkolben zu erschlagen. „Dabei löste sich ein Schuss und traf den Jäger in den Bauch“, zitiert tag24.de einen Ermittler.



17.5.17: Missbrauch - Bedrohte Jäger mit Gewehr?

„Ermittlungen gegen Gütersloher wegen Kindesmissbrauchs – Waffen eingezogen. Jäger soll Mädchen bedroht haben“, titelt das Westfalen-Blatt am 17.5.2017. Demnach soll ein Jäger aus dem Kreis Gütersloh soll drei Mädchen, die zur damaligen Tatzeit zwischen neun und zehn Jahre alt gewesen waren, sexuell missbraucht haben. „Weil der Mann außerdem im Verdacht steht, die Kinder mit seinen Gewehren eingeschüchtert zu haben, hat ihm der Kreis Gütersloh die Waffen abgenommen“, so die Zeitung.



12.5.17: 86-jähriger erschießt Frau und sich

In Wittlich hat ein 86-jähriger Mann erst auf seine 83-jährige Frau und dann auf sich selbst geschossen. Dies berichtet der Trierer Volksfreund am 12.5.2017. Offenbar hatte der Mann vor dem Schuss auf sich selbst die Polizei angerufen. „Als die Polizei eintraf, fanden die Beamten das Ehepaar, die 83-Jahre alte Frau und dem 86-jährigen Mann, mit Schussverletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, wo beide später starben“, bestätigte ein Polizeisprecher auf Nachfrage der Zeitung.
Die regionale Interzeitung input-aktuell.de berichtet am 13.5.2017, die Tatwaffe sei in der Wohnung gefunden worden. Allerdings warte die Polizei den kriminaltechnischen Befund und die Obduktion ab.



11.5.17: Tötete Hobbyjäger die eigene Ehefrau?

In Sachsen-Anhalt hat sich ein Familiendrama ereignet: Offenbar hat ein 63-jähriger Hobbyjäger seine Frau erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Die BILD-Zeitung vom 11.5.2017 zitiert den zuständigen Staatsanwalt: „Wir gehen momentan davon aus, dass er seine Frau getötet hat und dann versucht hat, sich mit einer Waffe selbst zu töten.” Laut BILD hatte die Tochter die Polizei angerufen, weil sie ihre Eltern nicht erreichen konnte und das Wohnhaus von innen verschlossen war. Die Polizeibeamten fanden im Inneren des Hauses die Leiche der 56-jährigen Frau und den Mann mit einer schweren Schussverletzung.
„Nach Angaben der Polizei besitzt der Mann einen Waffenschein. Laut Staatsanwaltschaft soll er in seiner Freizeit zur Jagd gegangen sein“, so BILD.



8.5.17: Streit um Hund endet tödlich

Ein 61-Jähriger hat im saarländischen Homburg seine Nachbarin erschossen und anschließend sich selbst getötet. Laut Saarbrücker Zeitung vom 8.5.2017 sei ein Streit um den Hund der Nachbarin vorausgegangen. Laut einer Zeugin sei die 42-jährige Frau gegen 13.30 Uhr aus dem Haus gegangen, um zur Arbeit zu fahren, „als plötzlich der Mann, der im Haus gegenüber wohnt, mit einem Gewehr auf sie zukam und in ihr Auto schoss“. Anschließend flüchtete der Täter in ein nahe gelegenes Waldgebiet und erschoss sich dort selbst. Dass der 61-Jährige eine Waffe besaß, sei bekannt gewesen, schreibt die Saarbrücker Zeitung.



27.4.17: Jäger (81) stürzte von Hochstand: Tot

Bei einem Sturz von einem Hochstand in seinem Heimatort starb ein 81-jähriger Jäger aus Münzkirchen in Oberösterreich. Dies meldet die Kronenzeitung vom 27.4.2017. Demnach habe der 81-jährige offenbar Äste als Sichtschutz drapieren wollen, wobei er den Halt verloren habe und fünf Meter tief in den Graben gestürzt sei.



26.4.17: Schießunfall - Jäger schwer verletzt

Ein 68-jähriger Jäger wurde am 26.4.2017 schwer verletzt, als beim Übungsschießen auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft in Westerbeck (Niedersachsen) der Vorderschaft seines Gewehrs plötzlich explodierte. Dies berichtet die Wolfsburger Allgemeine am 27.4.2017. Demnach musste der Jäger mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen werden. Warum es zu der Explosion des Gewehres gekommen ist, sei laut Polizei noch nicht geklärt.



7.4.17: 88-Jähriger erschießt Ehefrau und sich

In Augsburg hat ein 88-Jähriger zuerst seine drei Jahre jüngere Ehefrau erschossen und sich danach selbst getötet. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine am 7.4.2017 und schreibt: „Die Polizei spricht von einer Verzweiflungstat“. Ob es sich um einen Jäger oder um einen Schützen handelte, wurde noch nicht bekannt.



3.4.17: 80-jähriger Jäger mit Kopfschuss im Wald

Ein 80-jähriger Jäger ist in einem Waldstück bei Beetz (Oberhavel) mit einem Kopfschuss tot aufgefunden worden. Dies berichtet die Märkische Oderzeitung am 3.4.2017 und schreibt: „Nach Auskunft der Polizei kann eine Fremdeinwirkung Dritter ausgeschlossen werden.“



30.3.17: Jugendliche böllern- Jäger schießt

Ein Jäger hat in einem Waldstück im brandenburgischen Rangsdorf mit seinem Gewehr hantiert und die die Luft geschossen, um zwei böllernde Jugendliche in Schach zu halten. Damit hat er einem 15-Jährigen und einem 14-Jährigen einen gehörigen Schrecken eingejagt, berichtet die Märkische Allgemeine am 30.3.2017. Anschließend habe er die Jugendlichen aufgefordert, sich auf den Boden zu legen und ihre Namen zu nennen. „Der Vorfall kam nur ans Licht, weil sich die verängstigten Jugendlichen einen Tag später einer Schulbetreuerin anvertrauten“, so die Märkische Allgemeine. Die Polizei ermittelt gegen den Jäger wegen Bedrohung. Möglicherweise muss er seinen Waffenschein abgeben.



20.3.17: Drei Verletzte nach Schießerei

Anlässlich eines Familienstreits im baden-württembergischen Öhringen Norden drang ein 87 Jahre alter Mann bewaffnet in die Wohnung seines Sohnes ein. Dort soll der 87-Jährige mindestens einen Schuss aus einer Pistole abgefeuert haben, wodurch die Lebensgefährtin seines Sohnes schwer verletzt wurde. „Um weiteres Unheil abzuwenden, griff der Sohn des Tatverdächtigen ein“, berichtet die Heilbronner Stimme am 20.3.2017. Darauf sei es zu einem Gerangel zwischen den Männern gekommen, bei dem offenbar weitere Schüsse fielen. Beide Männer wurden dabei verletzt. Die Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar. Ob es sich bei dem 87-Jährigen um einen Jäger oder einen Schützen handelt, ist noch nicht bekannt.



19.3.17: Jäger erschießt sich selbst

Vier Tage lang war ein 55-jähriger Jäger aus dem österreichischen Hofstetten verschwunden. Bei einer großen Suchaktion mit 90 Helfern – Feuerwehr, Polizei, Rettungshunde-Staffel – wurde der vermisste Jäger in einem Waldstück tot aufgefunden. „Laut Ermittlern hatte sich der Jäger erschossen“, berichtet heute.at am 19.3.2017.



7.3.17: Jagdunfall endete fast tödlich

Unter dem Titel „Jagdunfall endete fast tödlich: Geschoss durchschlug Lunge“, berichtet die Wolfsburger Allgemeine am 7.3.2017 über den Prozess um einen Jagdunfall, der sich am 12.12.2015 in Heiligendorf ereignet hatte. Bei einer Treibjagd hatte ein 45-jähriger Jäger auf einen Frischling gezielt und einen 36-Jährigen getroffen. Das Geschoss durchschlug die Lunge und verletzte den Mann lebensgefährlich. Der Jäger war wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt worden. Jetzt wurde das Verfahren eingestellt. Der Angeklagte muss 2250 Euro Geldauflage zahlen. „Das dicke Ende aber wird auf den Mann wohl noch zukommen“, berichtet die Wolfsburger Allgemeine. Das Opfer werde erhebliche zivilrechtliche Ansprüche geltend machen.



27.2.17: BH bewahrt Frau vor Schussverletzung

Ein Jäger aus Mecklenburg hatte im Rapsfeld auf Wildschweine geschossen und dabei eine Radfahrerin getroffen. Nur der Bügel ihres BHs hat die Urlauberin vor einer schlimmeren Schussverletzung bewahrt. Zum Glück prallten die Munitionsteile vom Schuss des Jägers am Metallbügel des Büstenhalters ab. Dennoch hatte die Frau Schmerzen und blaue Flecken.
Die Hamburger Morgenpost berichtet am 27.2.2017, dass die Staatsanwaltschaft Schwerin Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Jäger erhoben. Der Prozess werde voraussichtlich im April in Wismar beginnen.



17.2.17: Riesiges Waffenlager bei Jäger

Die Polizei hat bei einem Jäger in Pinneberg zahlreiche Waffen und Zehntausende Schuss Munition beschlagnahmt. Dies meldet der NDR am 17.2.2017. Demnach fanden die Beamten etwa 71.000 Schuss an scharfer Munition - ein Gesamtgewicht von über einer Tonne. Dazu kamen eineinhalb Tonnen an Hülsen und Projektilen und 114 Schusswaffen. Als Jäger durfte er bislang scharfe Waffen und Munition besitzen, so der NDR. Der 62-jährige hatte sich gegen den Polizeieinsatz widersetzt und Widerstand geleistet, so dass er schließlich in Gewahrsam kam.



1.2.17: Hunderte Waffen bei Jäger beschlagnahmt

Bei einem SEK-Einsatz in Dessau ist bei einem Jäger ein ganzes Waffenlager beschlagnahmt worden. Die Beamten entdeckten 700 bis 800 funktionsfähige Kurz- und Langwaffen auf dem Dachboden. Außer den Waffen wurden geschätzte 1-2 Tonnen Munition sichergestellt. „Dem Jäger und Waffensammler war Anfang 2016 die waffenrechtliche Erlaubnis entzogen worden“, berichtet der MDR am 1.2.2017. Darauf war der 52-jährige Jäger aus Paderborn untergetaucht. Jetzt wurde der Jäger von einem Spezialeinsatzkommando in in Sachsen-Anhalt festgenommen.



31.1.17: Jagd verängstigt Spaziergänger

Eine Jagd am Sonntagmittag in einem Naherholungsgebiet in Usingen (Taunus) verängstigte Spaziergänger, die bei dem sonnigen Wetter auf einem Wanderweg unterwegs waren. Dies berichtet die Taunus Zeitung am 31.1.2017 und zitiert einige Betroffene: „Der beliebte Wanderweg zwischen Usingen-Friedhof und Wernborn war zu dieser Zeit von Spaziergängern mit Kinderwagen oder Hund, von Joggern, Radfahrern und anderen Erholungssuchenden bevölkert. Ohne Vorwarnung bewegten sich die selbst durch Warnwesten geschützten Jäger über die Felder und trieben das flüchtende Wild in Richtung Bundesstraße im Usatal."
Eine andere Spaziergängerin die mit ihrem Hund unterwegs war, schrieb an die Taunus Zeitung: „Man hörte Schüsse, Rufe, Gebelle und sah die zielgerichteten Gewehre.“ Der Hund habe große Angst vor den lauten Schüssen gezeigt. „Auch weitere Spaziergänger drehten um und zeigten sich sehr erbost und mit Unverständnis über das besagte Jagdvorgehen.“
Der Vorsitzende der örtlichen Jägervereinigung meint auf Nachfrage der Zeitung, es wäre wohl besser gewesen, Warnschilder aufzustellen. Andererseits seien die Jäger an ihren Warnwesten deutlich zu erkennen, die Spaziergänger also durchaus gewarnt gewesen.



29.1. Darf Jäger und Reichsbürger Waffen behalten?

Ein Jäger aus Niedersachsen, der 15 Waffen besitzt, wurde als „Reichsbürger“ eingestuft. Doch obwohl „Reichsbürger“ in Niedersachsen seit November 2016 keine Waffen mehr besitzen dürfen, musste der Jäger seine Gewehre, die er im Landkreis Osnabrück aufbewahrt, trotzdem noch nicht abgeben. Dies berichtet der NDR am 29.1.2017. Grund: Der Jäger hat sich vor zwei Jahren mit seinem Hauptwohnsitz nach Irland abgemeldet. „Der Landkreis ist in waffenrechtlicher Hinsicht deshalb nicht mehr für ihn zuständig“, so der NDR – obwohl der Jäger offenbar zeitweise im Landkreis Osnabrück lebt.
Laut Bundesverwaltungsamt werde von der Kreisverwaltung aber nicht direkt überprüft, wo der Mann tatsächlich lebt. „Nur bei einem begründeten Verdacht des Missbrauchs werde dieser Frage nachgegangen“, so der NDR.

Da stellt sich doch die Frage, ob es erst zu einem „Missbrauch“ der Jagdwaffen kommen muss.
Zur Erinnerung: Im Oktober 2016 hatte ein Jäger und Reichsbürger auf Polizisten geschossen und einen Beamten tödlich getroffen und einen weiteren verletzt.



10.1.17: Tödlicher Schuss entsetzt die Bürger

Ein betrunkener Jäger hat im mittelbayerischen Schwaig einen elf Monate alten Hund erschossen, weil er ihn für einen Fuchs gehalten hat. Jetzt melden sich immer mehr Bürger, die von „höchst gefährlichen“ Situationen mit Jägern berichten. Dies berichtet die Mittelbayerische Zeitung am 10.1.2017 und zitiert eine Bewohnerin, die selbst mehrere gefährliche Begegnungen mit Jägern erlebt hat und von Bekannten Ähnliches erzählt bekam. An einem Herbsttag habe sie mit anderen Reitern einen Ausritt unternommen. Die Sichtweite habe wegen Nebel maximal 30 Meter betragen. „Wir sind am Ortsrand von Schwaig unterwegs. Plötzlich hören wir Gewehrsalven.“ Nichts sei zu sehen gewesen, deshalb seien die Reiter sehr beunruhigt gewesen. Der Gedanke der Reiter: „Wenn wir die Jäger nicht sehen, sehen die uns ja auch nicht. Kann es sein, dass hier geschossen wird, ohne zu sehen, wo man hin schießt?“
Aus dem Nebel sei ihnen plötzlich aufgeregt ein Spaziergänger mit Hund entgegen gekommen. „Er sagt, dort hinten – und zeigt auf die Nebelwand – sind mehrere Jäger mit einem Dutzend Hunde unterwegs.“ Schüsse sind zu hören - und das alles am unmittelbaren Ortsrand.



7.1.17: Zwei Personen mit Schussverletzungen

In Arnstein (Lkr. Main-Spessart) hat ein Hausbewohner zwei Familienangehörige, einen Mann und eine Frau, mit Schussverletzungen leblos in der Wohnung gefunden. „Beide Personen wiesen lebensgefährliche Verletzungen auf und wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht“, berichtet der Bayerische Rundfunk am 7.1.2017. Es scheint sich um ein Familiendrama zu handeln: Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sei davon auszugehen, dass keine dritte Person in die Tat verwickelt war. Laut dem Pressesprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken habe sich die Tatwaffe legal im Haus befunden, so die Main Post, am 7.1.2016. Ob ein Familienmitglied die Schusswaffe als Jäger oder als Sportschütze besessen hat, wurde noch nicht bekannt. Der Landkreis Main-Spessart ist sehr ländlich geprägt und eine Jägerhochburg.

Sowohl der Mann als auch die Frau sind an den schweren Schussverletzungen gestorben. Dies berichtet der Münchner Merkur am 2.3.2017.



5.1.17: Ehefrau und sich selbst erschossen?

In Oberösterreich hat die Feuerwehr beim Löschen eines brennenden Wohnhauses zwei Leichen mit Schussverletzungen gefunden. In der Nähe des Mannes wurde eine Langwaffe gefunden - vermutlich die Tatwaffe. Die Polizei geht von einer Familientragödie aus: "Der 52-jährige Hausbesitzer hatte allem Anschein nach seine 46-jährige Frau mit seiner legal besessenen Langfeuerwaffe getötet, anschließend in dem Holzhaus Feuer gelegt und sich dann umgebracht", berichtet die Kleine Zeitung am 5.1.2017. Ob der Mann die Waffe als Jäger oder als Sportschütze legal besessen hat, wurde noch nicht bekannt.