11.10.17: SEK rettet Frau vor ihrem Ex-Mann

Ein 72-Jähriger soll in Oranienburg (Oberhavel) seine ehemalige Lebensgefährtin bedroht haben. Laut Polizei sollen auch Waffen im Spiel gewesen sein, berichtet BILD am 11.10.2017. Ein Spezialeinsatzkommando überwältigte den 72-Jährigen in der Wohnung, in der mehrere Einschusslöcher gefunden worden seien. „Außerdem seien in der Wohnung vier Waffen gefunden und sichergestellt worden“, so BILD. Woher der Mann die Waffen hatte und ob er Jäger war, war der Presse noch nicht zu entnehmen.



10.10.17 Agrarminister fordert Sehtests für Jäger

Nachdem ein Jäger in Niedersachsen nach Einbruch der Dämmerung vom Hochsitz aus Versehen ein Islandpony erschossen hatte, fordert der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer mehr Sicherheit bei der Jagd, damit weniger Jagdunfälle passieren. Dies berichtet das Jagdportal outfox-world.de am 10.10.2017. Im Gespräch seien verpflichtende Sehtests sowie der jährliche Nachweis der Schießleistung.



10.10.17: Jäger erschießt sich aus Versehen selbst

"Jagd-Unfall: Drei Kinder weinen jetzt um ihren Papa", titelt heute.at am 10.10.2017.
Im österreichischen Bezirk Oberpullendorf ist es bei einer Gesellschaftsjagd zu einem tödlichen Jagdunfall gekommen: Ein 51-jähriger Jäger wurde von einem Schuss getroffen, der sich aus seiner eigenen Waffe gelöst hatte, berichtet der ORF am 10.10.2017. Demnach soll der 51-jährige Jäger aus Oberösterreich mit einem zweiten Jagdkollegen auf einen Hochstand gestiegen sein, um Hirsche zu jagen. Beim Abstieg vom Hochstand soll der Oberösterreicher bei seinem Gewehr angekommen sein, sodass sich ein Schuss löste. "Bei dem 51-Jährigen handelt es sich um einen Industriellen aus dem Bezirk Eferding in Oberösterreich", so der ORF. "Der Mann hinterlässt eine Frau und drei Kinder."



9.10.17: Jäger schoss Treiber an

Bei einer Jagdhundeprüfung in Österreich hat ein 72-jähriger Jäger aus Versehen einen 49-jährigen Treiber angeschossen. Dies berichtet die Kronen Zeitung am 9.10.2017. Demnach sollte der Jäger Jäger einen Schuss abgeben, während sein Hund ruhig am Boden liegen bleibt. Bei der Schussabgabe habe der Hund des Waidmannes plötzlich an der Leine gezogen. „Da das Gewehr bereits entsichert war, löste sich ein Schuss und traf einen Standtreiber“, so die Zeitung. Der Treiber wurde am Bein getroffen und musste ins Krankenhaus nach Klagenfurt gebracht werden.



9.10.17: Mehrere Schüsse aus Küchenfenster

Im österreichischen Molln haben ein 49-Jähriger und ein 36-Jähriger mit Schießübungen aus dem Küchenfenster Spaziergänger in Gefahr gebracht. Dies berichtet www.tips.at am 9.10.2017. Demnach hatten die beiden Männer auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine Schachtel als Zielscheibe aufgestellt. „Zwei Spaziergänger, die die Schussabgabe aus nächster Nähe erleben mussten, erstatteten schließlich Anzeige bei der Polizei“, so das Nachrichtenportal. Die Polizei stellte mehrere Langwaffen, Faustfeuerwaffen und Munition sicher und sprach ein vorläufiges Waffenverbot aus.



3.10.17: Killer von Las Vegas war Jäger

Der Killer von Las Vegas war Jäger. Dies berichtet Oe.24 am 3.10.2017: „Stephen Paddock (64) wohnte in Mesquite, 130 Kilometer nordöstlich von Las Vegas, war pensionierter Buchhalter und hatte keine Vorstrafen. Etwas auffälliger sind seine Hobbys: Jäger und Freizeitpilot.“



2.10.17: ICE beschossen

Am 1. Oktober wurde der ICE 618 im Bereich von Frankfurt-Louisa aus einem Waldstück heraus beschossen - nach Aussage von Reisenden wurden drei Männer gesehen. Dies berichtet BILD am 2.10.2017 und schreibt: „Zum Zeitpunkt der Schussabgabe waren nach Angaben der Bundespolizei Frankfurt rund 400 Menschen im ICE. Mehrere Scheiben wurden beschädigt, aber nicht durchschlagen. Es gibt keine Verletzten.“ Es gebe noch keine Hinweise auf die Schützen.



29.9.17: FC Bayern-Vorstand schießt sich in Hand

Bayern Münchens Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen hat sich bei einem Jagdausflug in Tirol versehendlich in die Hand geschossen und schwer verletzt. Dies meldet die WELT am 29.9.2017. Meldungen zufolge habe der 50-Jährige auch Finger verloren. Er sei von einem Notarzt erstversorgt und dann in eine Klinik in Innsbruck gebracht worden.



26.9.17: Jagdunfall - Jäger tot geborgen

Jagdunfall in der Schweiz: In der Region Allmenalp wurde ein 57-jähriger Jäger tot aufgefunden. Nachdem der Waidmann nicht von der Jagd zurückkehrte, wurde eine Suchaktion mit Spezialisten der Alpinen Rettung Schweiz mit mehreren Geländesuchhundeteams sowie mehreren Hubschraubern eingeleitet. Dies berichtet die Berner Zeitung am 26.9.2017. Demnach war der Jäger war gefallen und mehrere Meter abgestürzt.



21.9.17: Jäger erschießt vier Esel

Ein schweizer Jäger hat im französischen Arith vier Wander-Esel erschossen. Dies berichtet die HNA am 21.9.2017. Demnach war der Waidmann mit seinem Bruder circa 65 Kilometer südlich von Genf auf der Jagd nach Hirschen, Rehen und Wildschweinen. Als die Esel aus dem Unterholz hervorkamen, habe der Jäger abgedrückt und insgesamt acht Schüsse abgegeben. Nach den Schüssen habe sich der Jäger nach Angaben der Besitzer einfach aus dem Staub gemacht - auch ohne einen Tierarzt zu rufen. „Gegenüber der Polizei gab der Schütze an, die Esel mit Hirschkühen verwechselt zu haben“, so die Zeitung.



20.9.2017: Jagdunfall - Kugel in Unterarm

Bei einem Jagdunfall auf einem Feld im Landkreis Ludwigslust-Parchim (Mecklenburg-Vorpommern) ist ein 62-jähriger Jäger von einem Projektil in den Unterarm getroffen worden. „Ersten Ermittlungen zufolge hatte der 62-Jährige mit einem anderen Jäger ein Wildschwein auf einem fast abgeernteten Maisfeld bejagt“, berichtet die Polizeiinspektion Ludwigslust in ihrer Pressemeldung vom 20.9.2017. „Beide Männer sollen abwechselnd auf das Schwein geschossen haben. Dabei soll es zu diesem Vorfall gekommen sein.“ Ob der 62-jährige Jäger direkt von einem Projektil oder von einem Querschläger getroffen wurde, sei noch unklar. Jedenfalls musste der Waidmann ins Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei stellte die Waffen von beiden Jägern sicher.



17.9.17: 13-Jähriger in Frankreich erschossen

Bei einer Jagd im französischen Département Vendée hat ein Jäger aus Versehen seinen 13-jährigen Enkel mit Kopfschuss getötet. Dies berichtet L’Independant am 17.9.2017.



17.9.17: 11Jähriger bei Jagdunfall schwer verletzt

Bei einem Jagdunfall im französischen Département Var sind offenbar durch einen einzigen Schuss ein elfjähriger Junge schwer verletzt und sein Vater, ein 49-jähriger Jäger, leicht verletzt worden. Dies berichtet L’Independant am 17.9.2017.



17.9.17: Zwei Männer in Kneipe erschossen

In einer Kneipe im oberbayerischen Traunreut hat ein 62-Jähriger mit Schüssen aus seiner Repetierbüchse zwei Männer erschossen, beide 31 Jahre alt. Zwei Frauen im Alter von 50 und 28 Jahren wurden durch Schüsse schwer verletzt. Dies berichtet die WELT am 17.9.2017. Weiter heißt es, dass die Polizei in der Wohnung des mutmaßlichen Täters eine Langwaffe und Munition gefunden habe. Ob es sich um die Tatwaffe handelt, müssten die Ermittlungen zeigen. Ob der Mann Jäger oder Sportschütze war, wurde noch nicht bekannt.



15.9.17: Jäger bei SEK-Einsatz festgenommen

Bei einem SEK-Einsatz im Landkreis Bayreuth wurde ein 44-jähriger Jäger festgenommen. Nach einem Notruf vermutete die Polizei eine mögliche Geiselnahme, schreibt die WELT am 15.9.2017. „Es gab Anhaltspunkte dafür, dass jemand bedroht wird. Und nachdem der Mann Jäger war und man davon ausgehen musste, dass er Zugriff auf Schusswaffen hat, hat man sämtliche Vorsichtsmaßnahmen ergriffen“, zitiert die Zeitung einen Polizeisprecher.



14.9.17: Jägerin erschießt Jäger durch Wärmebild

Jagdunfall in den USA: Bei der Jagd auf Wildschweine im Bundesstaat South Carolina ist ein 40-jähriger Jäger erschossen worden. Dies berichtet der Sender News 13 am 14.9.2017. Ersten Ermittlungen zufolge seien in der Nähe ein weiterer Jäger und eine Jägerin auf der Pirsch gewesen, die nicht wussten, dass der 40-Jährige dort jagte. Die Jägerin habe ein Wärmebild-Zielfernrohr benutzt, als sie einen Schuss auf ein Objekt in dem Feld abgab. Statt eines Wildschweins traf sie den unbekannten Jagdkollegen.



14.9.17: Auf Rehkitz geschossen - Haus getroffen

Ein Jäger aus dem österreichischen Mühlviertel hat auf ein Rehkitz geschossen, aber ein Haus getroffen. Jetzt hat das Landesverwaltungsgericht entschieden: Dem Waidmann wird die Jagdkarte entzogen - dem Jäger sei eine „Sorglosigkeit im Umgang mit der Jagdwaffe“ anzulasten. Dies berichtet der ORF am 14.9.2017. Weiter heißt es, dass der Jäger auch nicht mehr die Funktion eines Jagdschutzorgans ausüben dürfe.



12.9.17: Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst

„Mit Gewehr: Jäger richtet Ehefrau hin“, titelt oe24 am 12.9.2017. Demnach hat ein 83-jähriger Jäger aus dem österreichischen Gemeinlebarn erst seine von ihm getrennt lebende Frau und dann sich selbst erschossen haben.
Das Landeskriminalamt habe die Ermittlungen übernommen.



12.9.17 Jagdunfall: Jäger aus Versehen erschossen

Bei einem Jagdunfall im Trentino ist ein 71-jähriger Jäger durch einen Schuss ums Leben gekommen. Dies berichtet Südtirol news am 12.9.2017. Demnach sollen sich mehrere Jäger bei einem Abendessen auf einer Alm ihre Gewehre gezeigt haben. Plötzlich löste sich ein Schuss, der einen der Jäger tödlich traf.



29.8.17: Jagdunfall - Jäger schwer verletzt

Im ostthüringischen Königsee ist ein 55-jähriger Jäger beim Bau einer Jagdkanzel abgestürzt und hat sich dabei schwer verletzt. Dies berichtet die Ostthüringer Zeitung am 29.8.2017und schreibt: „Bei der Montage verlor der Mann gegen 15.30 Uhr offenbar den Halt auf dem neuen Hochsitz und stürzte aus etwa vier Metern Höhe zu Boden.“ Der Jäger musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.



29.8.17: Mord-Prozess gegen Hobbyjäger

Vor dem Landgericht Nürnberg hat der Mord-Prozess gegen einen Hobby-Jäger und „Reichsbürger“ begonnen, der im Oktober 2016 bei einem Polizeieinsatz in seiner Wohnung im mittelfränkischen Georgensgmünd auf die Beamten geschossen hat: Ein Polizist wurde tödlich getroffen, zwei weitere wurden verletzt. Deshalb sei der Hobby-Jäger außerdem wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung angeklagt, berichtet die BILD-Zeitung am 29.8.2017 und schreibt weiter: „Bei dem tödlichen Polizei-Einsatz sollten die mehr als 30 Waffen des Hobby-Jägers beschlagnahmt werden, weil er bei den Behörden als nicht mehr zuverlässig galt.“



23.8.17: Angst vor Schüssen am Feld

Eine Spaziergängerin aus dem niedersächsischen Bad Nenndorf ist in eine Jagd geraten und wurde von mehreren Schüssen „mächtig erschreckt“. Dies berichten die Schaumburger Nachrichten am 23.8.2017. Hier heißt es: „Jäger hatten sich mit Tarnkleidung und -netz im Gebüsch nahe der Kreuzung, die in Richtung Haste und Hohnhorstführt, versteckt und auf einen Schwarm Rabenkrähen geschossen.“



18.8.17: Jäger schießt auf Helfer

Jagdunfall in der Südwestpfalz: Bei einer Drückjagd auf Wildschweine im Maisfeld hat ein Jäger einen Jagdhelfer getroffen und schwer am Bein verletzt. Der Mann sei als Treiber eingesetzt worden, um Wildschweine aus dem Maisfeld zu treiben, berichtet der SWR am 18.8.2017. Hier heißt es: „Dabei habe ein Jäger in die falsche Richtung geschossen und den Treiber am linken Bein verletzt. Sogar die Kniescheibe sei dabei raus geschossen worden.“ Die Staatsanwaltschaft ermittelt.



14.8.17: Unfall bei Wildschweinjagd

Bei einer Treibjagd auf Wildschweine im Maisfeld kam es im österreichischen Bezirk Bezirk Hollabrunn zu einem schweren Jagdunfall: Ein 62-jähriger Treiber, der im Maisfeld Kracher anzündete, um Wildschweine aufzuschrecken, wurde verletzt, als der Böller in seiner Hand explodierte. Dies berichtet heute.at am 14.8.2017. Der Treiber habe sehr stark geblutet und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.



30.7.17: 78-Jähriger schießt Ehefrau in Kopf

Ein 78-Jähriger hat in einem Haus am Tegernsee erst auf seine 20 Jahre jüngere Ehefrau geschossen und dann sich selbst erschossen. Die Frau konnte sich mit einer schweren Schusswunde am Kopf aus dem Haus flüchten. Dies berichtet die Abendzeitung München am 30.7.2017. Woher der 78-Jährige die Waffe hatte und ob er Jäger war, ist noch nicht bekannt.



12.7.17 80-Jähriger versucht Ehefrau zu erschießen

Ein 80-Jähriger hat in Darmstadt versucht, seine 78 Jahre alte Ehefrau zu erschießen. Dies berichtet Echo online am 12.7.2017. Laut Staatsanwaltschaft und Polizei sei es durch einen Bedienungsfehler nicht zur Schussabgabe gekommen sein. Die Frau habe sich bei Nachbarn in Sicherheit bringen und die Polizei verständigen können. Woher der 80-Jährige die Schusswaffe hatte und ob er Jäger war, wurde noch nicht bekannt.



8.7.17: Wespenattacke -Jäger stürzt vom Hochsitz

Ein 35-jähriger Jäger wurde auf seinem Hochsitz im Kochelseemoor derart von Wespen attackiert, dass er auf der Flucht die Leiter hinunterstürzte und sich ein Bein brach. Dies berichtet der Merkur am 8.7.2017. Dem verletzten Jäger mussten wegen des unwegsamen Geländes Feuerwehr und Bergwacht zu Hilfe kommen – ein Hubschrauber flog den Waidmann ins Krankenhaus.



6.7.17: Großvater erschießt Enkel

Ein 79-Jähriger soll im Landkreis Rosenheim seinen acht Jahre alten Enkel erschossen haben. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine am 6.7.2017. Der 79-Jährige wurde lebensgefährlich verletzt in einem nahe gelegenen Wald gefunden. Er starb wenige Stunden später im Krankenhaus. „Die Kripo geht davon aus, dass der Mann sich mit derselben Waffe, mit der er seinen Enkel erschoss, selbst richten wollte“, so die Zeitung.
Woher der Großvater die Waffe hatte bzw. nähereAngaben zu der Schusswaffe, wurden aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nicht bekannt gegeben, berichtet der Merkur am 5.7.2017.
Die Tatsache, dass er nach den tödlichen Schüssen in den Wald flüchtete, wo er sich ebenfalls erschießen wollte, könnte darauf hindeuten, dass er Jäger war.
Der Oberstaatsanwalt bestätigte Hinweise, wonach der Junge wohl zeitweise im Rollstuhl saß. "Es lag eine Behinderung bei dem Kind vor", wird er in der Augsburger Allgemeinen zitiert.



4.7.17: Jäger stürzt tödlich ab

Ein 62-jähriger Jäger ist bei seinem Hochsitz in der Weststeiermark abgestürzt und ums tödlich verunglückt. Dies berichtet nachrichten.at am 4.7.2017 und schreibt: „Da der Standbereich der Leiter an einer steilen Stelle ist, war der Waidmann entweder vom Hochsitz und dann weiter über die Böschung oder möglicherweise auch nur über die Böschung gestürzt.“ Der Notarzt habe noch den Tod feststellen können.



1.7.17: Jäger stürzt 15 Meter mit Auto ab

Ein 56-jähriger Jäger ist im österreichischen St. Ulrich vom Weg abgekommen und rund 15 Meter über einen steilen Hang abgestürzt. Die Tiroler Tageszeitung berichtet am 1.7.2017, dass der Waidmann dabei schwer verletzt wurde und mit dem Notarzthubschrauber in das Bezirkskrankenhaus St. Johann geflogen werden musste.



23.6.17: Tödlicher Jagdunfall

Ein 77-jähriger Jäger ist bei einem Jagdunfall im Salzburger Pinzgau ums Leben gekommen. Dies berichtet nachrichten.at am 23.6.2017. Demnach war der 77-Jährige mit seinem Geländewagen auf der Fahrt zur Jagdhütte offenbar von der Forststraße abgekommen und abgestürzt. Die von einem anderen Waidmann gerufenen Hilfskräfte konnten den Jäger nur noch tot bergen.



19.6.17: Jäger fiel in Österreich von Hochstand

Beim Aufstellen eines Hochstandes in Feldkirchen (Bezirk Braunau am Inn) ist ein 46-jähriger Jäger von der Leiter gefallen und auf das Betonfundament gestürzt. Dabei verletzte er sich so schwer, dass ihn ein Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg fliegen musste. Dies berichten die Salzburger Nachrichten am 19.6.2017.



17.6.17: Jäger muss Waffenschein abgeben

Weil er mehrere geladene Jagdgewehre in seinem Waffenschrank deponiert hatte, musste ein Jäger und Polizist aus Südniedersachsen den Waffenschein abgeben. Dies berichtet die Nordwest Zeitung am 17.6.2017 und berichtet, Bürger hätten den Behörden gemeldet, der Jäger sei suchtkrank, habe psychische Probleme und sei möglicherweise eine Gefahr für andere. Als die Polizei daraufhin den Waffenschrank des Mannes inspiziert habe, sei sie auf elf angemeldete Waffen, von denen vier geladen waren.
Wer schussbereite Gewehre im Waffenschrank lagere, begehe einen gravierenden Sicherheitsverstoß und habe nicht die für einen Waffenbesitz erforderliche Zuverlässigkeit, begründete das Verwaltungsgericht Göttingen sein Urteil.



13.6.17: Jäger schießt sich ins Knie - tot

In der in der Altmark in Sachsen-Anhalt hat sich ein 76-jähriger Jäger aus Versehen mit seinem eigenen Gewehr ins Knie geschossen und tödlich verletzt. Dies berichtet die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine am 13.6.2017. Demnach habe sich der tödliche Schuss aus dem Gewehr gelöst, als der Jäger mit der Waffe aus seinem Auto ausstieg. Der Jäger habe zwar noch selbst den Notruf gewählt, sei dann aber verblutet.



4.6.17: 9 Menschen mit Jagdgewehr erschossen

Ein 45-Jähriger hat in der Nähe von Moskau neun Menschen mit einem Jagdgewehr erschossen. Dies berichtet tag24.de am 4.6.2017. Demnach sei es in einem Landhaus in der Nacht zu einem Streit gekommen. Der 45-Jährige aus Moskau habe den Ort verlassen und sei wenig später mit einem Jagdgewehr zurückgekommen und habe vier Frauen und fünf Männer erschossen. „Die Polizei nahm den Mann noch am Tatort fest. Er sei betrunken gewesen“, so das Nachrichtenportal.



26.5.17: Jäger schießt sich ins Bein

Ein 21-jähriger Jäger hat sich im niedersächsischen Pattensen selbst ins Bein geschossen – aus Angst vor Einbrechern. Dies berichtet BILD am 26.5.2017. Hintergrund: Vor wenigen Tagen war in das Einfamilienhaus eingebrochen worden, während die Bewohner bei der Arbeit waren. „Die vorletzte Nacht war der 21-Jährige allein zu Hause“, so BILD. „Was dann geschah, schilderte er der Polizei so: Der Sohn, der Jäger ist, legte sich eine 9-mm-Pistole (für den Fangschuss bei der Jagd) unter das Kopfkissen, um sich im Ernstfall verteidigen zu können.“ Beim Aufwachen habe er schläfrig nach der Waffe getastet und sei aus Versehen an den Abzug gekommen. Die Kugel durchbohrte den linken Oberschenkel.



24.5.17: Bei der Jagd eigenes Auto angeschossen

Eine Jägerin hat aus Versehen ihr eigenes Auto angeschossen. Dies meldet die Südwest Presse vom 24.5.2017. Demnach hatte die Frau die Beschädigung ihres Autos der Polizei gemeldet: Auf der Beifahrerseite war ein Loch. Die Frau sei sich nach Polizeiangaben sicher gewesen, dass dies beim Parken passiert sein musste. Die Polizei zog einen Waffenexperten des Bayerischen Landeskriminalamtes hinzu, der zu dem Schluss kam, dass es sich wahrscheinlich um eine Beschädigung handelt, die durch Jagdmunition verursacht wurde. Die Jägerin ist selbst hatte ihr Gewehr auf der Motorhaube abgelegt und dabei offenbar in das eigene Auto geschossen, es aber angeblich nicht bemerkt.



23.5.17: Mann erschießt Frau und sich selbst

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde soll ein Mann soll seine Partnerin und anschließend sich selbst erschossen haben. Dies berichtet die Eckernförder Zeitung am 23.5.2017. Demnach seien drei Schüsse gefallen. Die Hintergründe der Tat seien noch nicht bekannt. Auch ist nicht bekannt, woher der Mann die Schusswaffe hatte, ob er Jäger oder Schütze war.



19.5.17: Jäger erschoss Ehefrau mit Schrotflinte

Ein Unternehmer aus Bad Oeynhausen wurde vom Landgericht Bielefeld wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Laut Anklage soll er im September 2016 die von ihm getrennt lebende zweifache Mutter mit einem Schrotgewehr in ihrem Auto erschossen haben. Dies berichtet die Rheinische Post am 19.5.2017 und schreibt: In Griechenland ging der Verurteilte regelmäßig zur Jagd. Dabei benutzte er die gleiche Munition wie bei der Tat im September 2016.“



19.5.17: Telefonterror - Jäger muss Waffen abgeben

Ein Jäger aus dem Hunsrück der ein Ehepaar nachts mit Telefonterror belästigt hat, muss seine Pistolen und Gewehre abgeben. Laut einer SWR-Meldung vom 19.5.2017 bestätigte bestätigte das Verwaltungsgericht Koblenz die Entscheidung des Landkreises Birkenfeld: Der Kläger besitze nicht mehr die zum Besitz von Waffen erforderliche Zuverlässigkeit.Zudem wurde der Jäger zu einer einjährigen Bewährungsstrafe wegen vorsätzlicher Nachstellung verurteilt.



18.5.17: Tödlicher Bauchschuss nach Kampf mit Reh

Ein 67-jähriger Jäger wollte in einem Waldstück bei Grimma (Sachsen) ein angeschossenes Reh mit einem Gewehrkolben erschlagen - und schoss sich dabei in den Bauch. „Jäger starb nach Kampf mit angeschossenem Rehbock«, titelt tag24.de am 18.5.2017. Demnach gehen die Ermittler davon aus, dass der Jäger das angeschossene Reh „gegen jede waidmännische Regel“ versuchte, mit dem Gewehrkolben zu erschlagen. „Dabei löste sich ein Schuss und traf den Jäger in den Bauch“, zitiert tag24.de einen Ermittler.



17.5.17: Missbrauch - Bedrohte Jäger mit Gewehr?

„Ermittlungen gegen Gütersloher wegen Kindesmissbrauchs – Waffen eingezogen. Jäger soll Mädchen bedroht haben“, titelt das Westfalen-Blatt am 17.5.2017. Demnach soll ein Jäger aus dem Kreis Gütersloh soll drei Mädchen, die zur damaligen Tatzeit zwischen neun und zehn Jahre alt gewesen waren, sexuell missbraucht haben. „Weil der Mann außerdem im Verdacht steht, die Kinder mit seinen Gewehren eingeschüchtert zu haben, hat ihm der Kreis Gütersloh die Waffen abgenommen“, so die Zeitung.



12.5.17: 86-jähriger erschießt Frau und sich

In Wittlich hat ein 86-jähriger Mann erst auf seine 83-jährige Frau und dann auf sich selbst geschossen. Dies berichtet der Trierer Volksfreund am 12.5.2017. Offenbar hatte der Mann vor dem Schuss auf sich selbst die Polizei angerufen. „Als die Polizei eintraf, fanden die Beamten das Ehepaar, die 83-Jahre alte Frau und dem 86-jährigen Mann, mit Schussverletzungen. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht, wo beide später starben“, bestätigte ein Polizeisprecher auf Nachfrage der Zeitung.
Die regionale Interzeitung input-aktuell.de berichtet am 13.5.2017, die Tatwaffe sei in der Wohnung gefunden worden. Allerdings warte die Polizei den kriminaltechnischen Befund und die Obduktion ab.



11.5.17: Tötete Hobbyjäger die eigene Ehefrau?

In Sachsen-Anhalt hat sich ein Familiendrama ereignet: Offenbar hat ein 63-jähriger Hobbyjäger seine Frau erschossen und anschließend die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Die BILD-Zeitung vom 11.5.2017 zitiert den zuständigen Staatsanwalt: „Wir gehen momentan davon aus, dass er seine Frau getötet hat und dann versucht hat, sich mit einer Waffe selbst zu töten.” Laut BILD hatte die Tochter die Polizei angerufen, weil sie ihre Eltern nicht erreichen konnte und das Wohnhaus von innen verschlossen war. Die Polizeibeamten fanden im Inneren des Hauses die Leiche der 56-jährigen Frau und den Mann mit einer schweren Schussverletzung.
„Nach Angaben der Polizei besitzt der Mann einen Waffenschein. Laut Staatsanwaltschaft soll er in seiner Freizeit zur Jagd gegangen sein“, so BILD.



8.5.17: Streit um Hund endet tödlich

Ein 61-Jähriger hat im saarländischen Homburg seine Nachbarin erschossen und anschließend sich selbst getötet. Laut Saarbrücker Zeitung vom 8.5.2017 sei ein Streit um den Hund der Nachbarin vorausgegangen. Laut einer Zeugin sei die 42-jährige Frau gegen 13.30 Uhr aus dem Haus gegangen, um zur Arbeit zu fahren, „als plötzlich der Mann, der im Haus gegenüber wohnt, mit einem Gewehr auf sie zukam und in ihr Auto schoss“. Anschließend flüchtete der Täter in ein nahe gelegenes Waldgebiet und erschoss sich dort selbst. Dass der 61-Jährige eine Waffe besaß, sei bekannt gewesen, schreibt die Saarbrücker Zeitung.



27.4.17: Jäger (81) stürzte von Hochstand: Tot

Bei einem Sturz von einem Hochstand in seinem Heimatort starb ein 81-jähriger Jäger aus Münzkirchen in Oberösterreich. Dies meldet die Kronenzeitung vom 27.4.2017. Demnach habe der 81-jährige offenbar Äste als Sichtschutz drapieren wollen, wobei er den Halt verloren habe und fünf Meter tief in den Graben gestürzt sei.



26.4.17: Schießunfall - Jäger schwer verletzt

Ein 68-jähriger Jäger wurde am 26.4.2017 schwer verletzt, als beim Übungsschießen auf dem Schießstand der Kreisjägerschaft in Westerbeck (Niedersachsen) der Vorderschaft seines Gewehrs plötzlich explodierte. Dies berichtet die Wolfsburger Allgemeine am 27.4.2017. Demnach musste der Jäger mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik nach Hannover geflogen werden. Warum es zu der Explosion des Gewehres gekommen ist, sei laut Polizei noch nicht geklärt.



7.4.17: 88-Jähriger erschießt Ehefrau und sich

In Augsburg hat ein 88-Jähriger zuerst seine drei Jahre jüngere Ehefrau erschossen und sich danach selbst getötet. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine am 7.4.2017 und schreibt: „Die Polizei spricht von einer Verzweiflungstat“. Ob es sich um einen Jäger oder um einen Schützen handelte, wurde noch nicht bekannt.



3.4.17: 80-jähriger Jäger mit Kopfschuss im Wald

Ein 80-jähriger Jäger ist in einem Waldstück bei Beetz (Oberhavel) mit einem Kopfschuss tot aufgefunden worden. Dies berichtet die Märkische Oderzeitung am 3.4.2017 und schreibt: „Nach Auskunft der Polizei kann eine Fremdeinwirkung Dritter ausgeschlossen werden.“



30.3.17: Jugendliche böllern- Jäger schießt

Ein Jäger hat in einem Waldstück im brandenburgischen Rangsdorf mit seinem Gewehr hantiert und die die Luft geschossen, um zwei böllernde Jugendliche in Schach zu halten. Damit hat er einem 15-Jährigen und einem 14-Jährigen einen gehörigen Schrecken eingejagt, berichtet die Märkische Allgemeine am 30.3.2017. Anschließend habe er die Jugendlichen aufgefordert, sich auf den Boden zu legen und ihre Namen zu nennen. „Der Vorfall kam nur ans Licht, weil sich die verängstigten Jugendlichen einen Tag später einer Schulbetreuerin anvertrauten“, so die Märkische Allgemeine. Die Polizei ermittelt gegen den Jäger wegen Bedrohung. Möglicherweise muss er seinen Waffenschein abgeben.



20.3.17: Drei Verletzte nach Schießerei

Anlässlich eines Familienstreits im baden-württembergischen Öhringen Norden drang ein 87 Jahre alter Mann bewaffnet in die Wohnung seines Sohnes ein. Dort soll der 87-Jährige mindestens einen Schuss aus einer Pistole abgefeuert haben, wodurch die Lebensgefährtin seines Sohnes schwer verletzt wurde. „Um weiteres Unheil abzuwenden, griff der Sohn des Tatverdächtigen ein“, berichtet die Heilbronner Stimme am 20.3.2017. Darauf sei es zu einem Gerangel zwischen den Männern gekommen, bei dem offenbar weitere Schüsse fielen. Beide Männer wurden dabei verletzt. Die Hintergründe der Tat sind bislang noch unklar. Ob es sich bei dem 87-Jährigen um einen Jäger oder einen Schützen handelt, ist noch nicht bekannt.



19.3.17: Jäger erschießt sich selbst

Vier Tage lang war ein 55-jähriger Jäger aus dem österreichischen Hofstetten verschwunden. Bei einer großen Suchaktion mit 90 Helfern – Feuerwehr, Polizei, Rettungshunde-Staffel – wurde der vermisste Jäger in einem Waldstück tot aufgefunden. „Laut Ermittlern hatte sich der Jäger erschossen“, berichtet heute.at am 19.3.2017.



7.3.17: Jagdunfall endete fast tödlich

Unter dem Titel „Jagdunfall endete fast tödlich: Geschoss durchschlug Lunge“, berichtet die Wolfsburger Allgemeine am 7.3.2017 über den Prozess um einen Jagdunfall, der sich am 12.12.2015 in Heiligendorf ereignet hatte. Bei einer Treibjagd hatte ein 45-jähriger Jäger auf einen Frischling gezielt und einen 36-Jährigen getroffen. Das Geschoss durchschlug die Lunge und verletzte den Mann lebensgefährlich. Der Jäger war wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagt worden. Jetzt wurde das Verfahren eingestellt. Der Angeklagte muss 2250 Euro Geldauflage zahlen. „Das dicke Ende aber wird auf den Mann wohl noch zukommen“, berichtet die Wolfsburger Allgemeine. Das Opfer werde erhebliche zivilrechtliche Ansprüche geltend machen.



27.2.17: BH bewahrt Frau vor Schussverletzung

Ein Jäger aus Mecklenburg hatte im Rapsfeld auf Wildschweine geschossen und dabei eine Radfahrerin getroffen. Nur der Bügel ihres BHs hat die Urlauberin vor einer schlimmeren Schussverletzung bewahrt. Zum Glück prallten die Munitionsteile vom Schuss des Jägers am Metallbügel des Büstenhalters ab. Dennoch hatte die Frau Schmerzen und blaue Flecken.
Die Hamburger Morgenpost berichtet am 27.2.2017, dass die Staatsanwaltschaft Schwerin Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen den Jäger erhoben. Der Prozess werde voraussichtlich im April in Wismar beginnen.



17.2.17: Riesiges Waffenlager bei Jäger

Die Polizei hat bei einem Jäger in Pinneberg zahlreiche Waffen und Zehntausende Schuss Munition beschlagnahmt. Dies meldet der NDR am 17.2.2017. Demnach fanden die Beamten etwa 71.000 Schuss an scharfer Munition - ein Gesamtgewicht von über einer Tonne. Dazu kamen eineinhalb Tonnen an Hülsen und Projektilen und 114 Schusswaffen. Als Jäger durfte er bislang scharfe Waffen und Munition besitzen, so der NDR. Der 62-jährige hatte sich gegen den Polizeieinsatz widersetzt und Widerstand geleistet, so dass er schließlich in Gewahrsam kam.



1.2.17: Hunderte Waffen bei Jäger beschlagnahmt

Bei einem SEK-Einsatz in Dessau ist bei einem Jäger ein ganzes Waffenlager beschlagnahmt worden. Die Beamten entdeckten 700 bis 800 funktionsfähige Kurz- und Langwaffen auf dem Dachboden. Außer den Waffen wurden geschätzte 1-2 Tonnen Munition sichergestellt. „Dem Jäger und Waffensammler war Anfang 2016 die waffenrechtliche Erlaubnis entzogen worden“, berichtet der MDR am 1.2.2017. Darauf war der 52-jährige Jäger aus Paderborn untergetaucht. Jetzt wurde der Jäger von einem Spezialeinsatzkommando in in Sachsen-Anhalt festgenommen.



31.1.17: Jagd verängstigt Spaziergänger

Eine Jagd am Sonntagmittag in einem Naherholungsgebiet in Usingen (Taunus) verängstigte Spaziergänger, die bei dem sonnigen Wetter auf einem Wanderweg unterwegs waren. Dies berichtet die Taunus Zeitung am 31.1.2017 und zitiert einige Betroffene: „Der beliebte Wanderweg zwischen Usingen-Friedhof und Wernborn war zu dieser Zeit von Spaziergängern mit Kinderwagen oder Hund, von Joggern, Radfahrern und anderen Erholungssuchenden bevölkert. Ohne Vorwarnung bewegten sich die selbst durch Warnwesten geschützten Jäger über die Felder und trieben das flüchtende Wild in Richtung Bundesstraße im Usatal."
Eine andere Spaziergängerin die mit ihrem Hund unterwegs war, schrieb an die Taunus Zeitung: „Man hörte Schüsse, Rufe, Gebelle und sah die zielgerichteten Gewehre.“ Der Hund habe große Angst vor den lauten Schüssen gezeigt. „Auch weitere Spaziergänger drehten um und zeigten sich sehr erbost und mit Unverständnis über das besagte Jagdvorgehen.“
Der Vorsitzende der örtlichen Jägervereinigung meint auf Nachfrage der Zeitung, es wäre wohl besser gewesen, Warnschilder aufzustellen. Andererseits seien die Jäger an ihren Warnwesten deutlich zu erkennen, die Spaziergänger also durchaus gewarnt gewesen.



29.1. Darf Jäger und Reichsbürger Waffen behalten?

Ein Jäger aus Niedersachsen, der 15 Waffen besitzt, wurde als „Reichsbürger“ eingestuft. Doch obwohl „Reichsbürger“ in Niedersachsen seit November 2016 keine Waffen mehr besitzen dürfen, musste der Jäger seine Gewehre, die er im Landkreis Osnabrück aufbewahrt, trotzdem noch nicht abgeben. Dies berichtet der NDR am 29.1.2017. Grund: Der Jäger hat sich vor zwei Jahren mit seinem Hauptwohnsitz nach Irland abgemeldet. „Der Landkreis ist in waffenrechtlicher Hinsicht deshalb nicht mehr für ihn zuständig“, so der NDR – obwohl der Jäger offenbar zeitweise im Landkreis Osnabrück lebt.
Laut Bundesverwaltungsamt werde von der Kreisverwaltung aber nicht direkt überprüft, wo der Mann tatsächlich lebt. „Nur bei einem begründeten Verdacht des Missbrauchs werde dieser Frage nachgegangen“, so der NDR.

Da stellt sich doch die Frage, ob es erst zu einem „Missbrauch“ der Jagdwaffen kommen muss.
Zur Erinnerung: Im Oktober 2016 hatte ein Jäger und Reichsbürger auf Polizisten geschossen und einen Beamten tödlich getroffen und einen weiteren verletzt.



10.1.17: Tödlicher Schuss entsetzt die Bürger

Ein betrunkener Jäger hat im mittelbayerischen Schwaig einen elf Monate alten Hund erschossen, weil er ihn für einen Fuchs gehalten hat. Jetzt melden sich immer mehr Bürger, die von „höchst gefährlichen“ Situationen mit Jägern berichten. Dies berichtet die Mittelbayerische Zeitung am 10.1.2017 und zitiert eine Bewohnerin, die selbst mehrere gefährliche Begegnungen mit Jägern erlebt hat und von Bekannten Ähnliches erzählt bekam. An einem Herbsttag habe sie mit anderen Reitern einen Ausritt unternommen. Die Sichtweite habe wegen Nebel maximal 30 Meter betragen. „Wir sind am Ortsrand von Schwaig unterwegs. Plötzlich hören wir Gewehrsalven.“ Nichts sei zu sehen gewesen, deshalb seien die Reiter sehr beunruhigt gewesen. Der Gedanke der Reiter: „Wenn wir die Jäger nicht sehen, sehen die uns ja auch nicht. Kann es sein, dass hier geschossen wird, ohne zu sehen, wo man hin schießt?“
Aus dem Nebel sei ihnen plötzlich aufgeregt ein Spaziergänger mit Hund entgegen gekommen. „Er sagt, dort hinten – und zeigt auf die Nebelwand – sind mehrere Jäger mit einem Dutzend Hunde unterwegs.“ Schüsse sind zu hören - und das alles am unmittelbaren Ortsrand.



7.1.17: Zwei Personen mit Schussverletzungen

In Arnstein (Lkr. Main-Spessart) hat ein Hausbewohner zwei Familienangehörige, einen Mann und eine Frau, mit Schussverletzungen leblos in der Wohnung gefunden. „Beide Personen wiesen lebensgefährliche Verletzungen auf und wurden in verschiedene Krankenhäuser gebracht“, berichtet der Bayerische Rundfunk am 7.1.2017. Es scheint sich um ein Familiendrama zu handeln: Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen sei davon auszugehen, dass keine dritte Person in die Tat verwickelt war. Laut dem Pressesprecher des Polizeipräsidiums Unterfranken habe sich die Tatwaffe legal im Haus befunden, so die Main Post, am 7.1.2016. Ob ein Familienmitglied die Schusswaffe als Jäger oder als Sportschütze besessen hat, wurde noch nicht bekannt. Der Landkreis Main-Spessart ist sehr ländlich geprägt und eine Jägerhochburg.

Sowohl der Mann als auch die Frau sind an den schweren Schussverletzungen gestorben. Dies berichtet der Münchner Merkur am 2.3.2017.



5.1.17: Ehefrau und sich selbst erschossen?

In Oberösterreich hat die Feuerwehr beim Löschen eines brennenden Wohnhauses zwei Leichen mit Schussverletzungen gefunden. In der Nähe des Mannes wurde eine Langwaffe gefunden - vermutlich die Tatwaffe. Die Polizei geht von einer Familientragödie aus: "Der 52-jährige Hausbesitzer hatte allem Anschein nach seine 46-jährige Frau mit seiner legal besessenen Langfeuerwaffe getötet, anschließend in dem Holzhaus Feuer gelegt und sich dann umgebracht", berichtet die Kleine Zeitung am 5.1.2017. Ob der Mann die Waffe als Jäger oder als Sportschütze legal besessen hat, wurde noch nicht bekannt.