"Lebensgefahr! Sie betreten gerade ein Jagdgebiet"

PETA Aufkleber: „Lebensgefahr! Sie betreten gerade ein Jagdgebiet“

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Nur die Spitze des Eisbergs

Die Meldungen, die Sie im Folgenden lesen, wurden aufgrund von vorliegenden Presseberichten erstellt. Dies kann sicherlich einerseits zu Fehlerquellen führen, andererseits niemals alle Fälle erfassen kann. Die Aufstellung erhebt daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ist vermutlich nur die Spitze des Eisbergs. Die Dunkelziffer liegt sicherlich höher, vor allem, wenn es um Verletzte bei Jagdunfällen geht.



31.12.2015: "Fangschuss": Sohn erschossen

Ein 83-Jähriger hat seinen Sohn erschossen. Das Heilbronner Landgericht verurteilt ihn wegen Totschlags zu einer Haftstrafe von vier Jahren. Dies berichtet die Bietigheimer Zeitung am 31.12.2015. Der Polizei gegenüber habe er den finalen Schuss mit dem Gewehr ins Gesicht des Sohnes als "Fangschuss" bezeichnet. „Ein Wort aus der Jägersprache“, so die Zeitung, die die Urteilsbegründung des Vorsitzenden Richters mit folgenden Worten zitiert: "Wenn jemand glaubt, er habe seine Ruhe deshalb, weil er einen Menschen umbringt, der irrt komplett". Und: "Kein Mensch darf sich zum Herren über Leben und Tod aufschwingen."



29.12.15: Reiterinnen geraten in Treibjagd

„Reiterinnen geraten in Treibjagd - PETA fordert Verbot der Hobbyjagd in Deutschland“, titelt die Bayerische Staatszeitung am 29.12.2015 und berichtet, von gefährlichen Schüssen, als zwei Reiterinnen mit ihren Pferden im Landkreis Pfaffenhofen plötzlich in eine Treibjagd geraten waren. „Die Reiterinnen fühlten sich durch die abgegebenen Schüsse derart bedroht, dass sie umgehend die Polizei riefen“, so die Zeitung. Die Polizei ermittelt.
Im Hinblick auf diesen und ähnliche Vorfälle sowie Jagdunfälle fordert PETA Deutschland e.V. das längst überfällige Verbot der Hobbyjagd in Deutschland. PETA weist darauf hin, dass den rund 350.000 Hobbyjägern in Deutschland nur etwa 1.000 Berufsjäger, vor allem Forstbeamte, gegenüberstehen.



28.12.15: Statt Hase Jäger geschossen

"Treffen sich zwei Jäger..." titelt die Süddeutsche Zeitung am 28.12.2015. Demnach wollte ein 73-jährige Jäger im Kreis Kronach einen Hasen schießen. Von der Sonne geblendet traf er statt dessen einen Jagdkollegen. Der 20-Jährige musste ins Krankenhaus.



23.12.15: Jäger bedroht Spaziergänger und Hund

Ein 21-jähriger Mann war einen Tag vor Heiligabend dem Golden Retriever der Familie seiner Freundin auf einem Wanderweg im Harz unterwegs, als er auf einen Jäger traf. Der Jäger wollte ihm das Weitergehen verwehren und stoppte den Spaziergänger und seinen Hund mit einem Schuss aus seiner Jagdflinte. „Der Mann hat gesagt, ich hätte dort oben nichts zu suchen", zitiert die Mitteldeutsche Zeitung am 29.12.2015 den jungen Mann. Dann habe der Jäger mit seinem Gewehr nacheinander auf den Hund und dessen Herrchen gezielt, sich dann nach links gedreht und in Richtung Wald einen Schuss abgegeben, so die Zeitung weiter. „In dem Moment hatte ich wirklich Angst, dass er mir noch von hinten in die Knochen schießt“, wird der 21-Jährige zitiert, der ein Knalltrauma erlitt. Der Golden Retriever sei völlig verängstigt geflohen, er fand ihn schließlich bei den Eltern seiner Freundin wieder. Der junge Mann rief die Polizei. Daraufhin habe der Jäger seine Jagderlaubnis sowie sämtliche Waffen und Munition abgeben müssen.



21.12.15: Jäger-Drama: 3 Tote, 1 Verletzter

Ein Jäger hat in Bayreuth drei Menschen erschossen und einen Mann schwer verletzt. Dies berichtet der Nordbayerische Kurier am 21.12.2015.
Der Jäger erschoss zunächst seine 32-jährige Ex-Freundin, ihren Vater und verletzte ihren Freund schwer. Dann erschoss er sich selbst. „Der 41-Jährige war Jäger, die Tatwaffe besaß er legal“, so die Zeitung.



21.11.15: Jäger erschoss Kollegen statt Wild

Ein Jäger hat bei einer Treibjagd irrtümlich seinen Kollegen erschossen. Dies meldet die Kleine Zeitung am 21.12.2015. Demnach nahmen rund 70 Jäger an einer Wildschweinjagd im mittelslowakischen Bezirk Banska Bystrica teil. Dabei wurde ein 56-Jähriger von einem Schuss tödlich in den Brustkorb getroffen.



15.12.15: Jäger durch Schuss schwer verletzt

Bei einer Treibjagd im Bezirk Bruck an der Leitha hat ein 62-jähriger Jäger einen 51-jährigen Jagdkollegen durch einen Schuss schwer verletzt. Das Nachrichtenportal meinbezirk.at zitiert am 15.12.2015 einen Zeugen: "Der Jagdhund apportierte ein Kleinwild, der Jäger bückte sich, das Gewehr fiel ihm von der Schulter und schloss sich, worauf sich ein Schuss löste, der einen 51-jährigen Mannersdorfer Kameraden in beide Unterschenkel traf." Es wurde Anzeige wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung gestellt.



14.12.15: Jäger lebensgefährlich getroffen

Bei einer Treibjagd bei Wolfsburg wurde ein 34 Jahre alter Jäger lebensgefährlich verletzt. „Den bisherigen Ermittlungen nach schoss ein 44-jähriger Wolfsburger mit seinem Jagdgewehr während der Schwarzwildjagd um 10.55 Uhr auf einen aus einem Gehölz kommenden Frischling“, so die Polizei Wolfsburg am 14.12.2015. Danach sei der in der Nähe stehende 34-Jährige von einem Geschoss im Oberkörper getroffen umgefallen. Der 34-Jährige musste notoperiert werden. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.



13.12.15: Jägerin erschoss Vermieter und Frau

„Vermieter erschossen: Schützin in Psychoknast“, titelt der Kölner express am 13.12.2015 und berichtet von dem Blutbad, das eine Jägerin in Wermelskirchen anrichtete. Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft hat die Jägerin hat im April 2015 erst ihren 62-jährigen Vermieter auf seinem Balkon erschossen. Dann betrat sie die Wohnung des Vermieters und erschoss dessen Lebensgefährtin. „Die Staatsanwaltschaft geht von Totschlag in zwei Fällen aus“, so die Zeitung. „Die Beschuldigte leide unter einer chronischen paranoiden Schizophrenie. Die Ermittler beantragen die dauerhafte Unterbringung in der Psychiatrie.“

Der erste Präsident der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, sagte treffend:
„Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."



13.12.15: Jäger bei Treibjagd schwer verletzt

Bei einer Treibjagd in Göttlesbrunn wurde ein Jäger von einem Wildschwein angegriffen und dabei so schwer verletzt, dass er mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden musste. Dies berichten die Niederösterreichischen Nachrichten am 13.12.2015.



10.12.15: Jäger legte auf Tierschützer an

„Jäger legte auf Tierschützer an“, titeln die Niederösterreichischen Nachrichten am 10.12.2015 und fragen: „Mordversuch?“ Denn bei einer Gatterjagd Jäger auf den Tierschützer Martin Balluch, Obmann des Vereins gegen Tierfabriken, geschossen haben.
Dr. Martin Balluch stellte über seinen Anwalt bei der Staatsanwaltschat Krems Anzeige wegen des Verdachtes des Mordversuches und der Gefährdung der körperlichen Sicherheit. Beweis: eine Fotoserie, die er als Beobachter der Gatterjagd von außerhalb des Gatters geschossen hatte. Der Jäger habe auf ihn angelegt - oder das Gewehr zumindest genau in seine Richtung gehalten. „Die Kugel schlug knapp neben mir irgendwo ein!“, so Balluch.



10.12.15: Tödlicher Jagdunfall

In einen österreichischer Jäger hat bei einem Jagdausflug in Westungarn einen Ungarn erschossen. Dies meldet der ORF am 10.12.2015. Demnach sei der Jäger möglicherweise in stark abschüssigem Gelände ausgerutscht, wodurch sich aus seinem Gewehr ein Schuss löst und den Mann tödlich traf.



9.12.15: Jagd soll Kinder gefährdet haben

Eine Jagdgesellschaft sorgte mit sonntäglichen Schüssen in unmittelbarer Nähe eines Reiterhofs und der B 477 in Rommerskirchen für Aufregung. Auch Kinder sollen dabei in Gefahr gewesen sein. Dies berichtet die Neuß-Grevenbroicher Zeitung am 9.12.2015 und schreibt: „Neben Verstößen gegen das Landesjagdgesetz sei es auch zu solchen gegen das Tierschutzgesetz gekommen.“
Die Jagdgesellschaft sei verbotenerweise sonntags unterwegs gewesen. Der Betrieb auf dem Reiterhof und den umliegenden Waldwegen mit Joggern, Wanderern und Radfahrern sei hoch gewesen. Die zum Teil nur 40 Meter von den schießenden Jägern entfernten Kinder, die in einer offenen Reithalle Reitunterricht bekamen, seien Zeugen zufolge einer "extremen Gefahr" ausgesetzt worden. Auf der viel befahrenen B 477 habe es keine Hinweisschilder gegeben.



8.12.15: Drückjagd - Anwohner in Aufruhr

Im holsteinischen Krummsee sind die Anwohner wegen einer Drückjagd in Aufruhr: Jäger jagen ganz in der Nähe eine Wohnhauses und einer Pferdekoppel, außerdem ließen sie erschossenes Wild liegen. Der Ostholsteiner Anzeiger meldet am 8.12.2015: „Zurückgelassenes, durch Bauchschüsse verendetes Damwild sowie das Jagen in unmittelbarer Nähe eines befriedeten Geländes mit Wohnhaus und Pferdekoppel sorgen bei den Eigentümern für Unverständnis“. Eine Anwohnerin berichtet: „Als einer der Schüsse abgegeben wurde, zogen wir unsere Köpfe automatisch ein, weil wir dachten, dass der in unsere Richtung geht.“ Die Pferde, Ponys und Schafe seien wild durcheinander gerannt. Das Schreien des Damwilds habe sie immer noch im Ohr.



6.12.15: Treffen sich zwei Jäger ...

In der Lausitz kam es bei einer Jagd auf Wildschweine um ein Haar zu einem schweren Jagdunfall. Dies berichtet die Lausitzer Rundschau am 6.12.2015 unter der Überschrift Treffen sich zwei Jäger ...“. Ein 74-jähriger Jäger hatte in Richtung einer Jagdkanzel geschossen, auf welcher sich ein weiterer Jäger  befand. Die Kugel sei in der Holzwand des Hochsitzes stecken geblieben – in Standhöhe des Jagdkollegen.



3.12.15: Jäger rastet aus - 1,85 Promille

Ein 26-jähriger Jäger aus dem Landkreis Augsburg hatte Polizeibeamte beleidigt und tätlich angegriffen – mit 1,85 Promille. Da der Randalierer eines Jagdschein hatte und somit im Besitz von Gewehren war, forderte das Landratsamt ein Gutachten über die geistige Eignung, um Waffen besitzen zu dürfen. Nachdem sich der Jäger weigerte, entzog ihm die Behörde die Waffenbesitzkarte entzogen.
„Dagegen klagte er, so dass der Fall vor dem Verwaltungsgericht Augsburg verhandelt wurde“, berichtet die Augsburger Allgemeine am 3.12.2015. Das Gericht wies die Klage wegen seiner Alkoholprobleme ab.



2.12.15: Jäger zielte auf Reiter

Ein Jäger soll im Burgenland ein Reiter-Paar zuerst mit seinem Geländewagen und dann mit vorgehaltener Waffe bedroht haben. Die Reiter erstatteten daraufhin Anzeige bei der Polizeiinspektion Großpetersdorf. Jetzt bestätigte die Staatsanwaltschaft gegenüber der Burgenländischen Volkszeitung (2.12.2015) den Vorfall: „Der Vorfall zwischen dem Jäger und den Reitern hat sich so zugetragen.“



1.12.15: Jäger schoss wegen Falschparker

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hat einen 51-jährigen Jäger wegen versuchten Totschlags und Bedrohung angeklagt. Dies meldet die Hannoversche Allgemeine Zeitung am 1.12.2015. Demnach feuert der Jäger im niedersächsischen Lehrte zunächst aus Ärger über einen Falschparker vor seinem Haus einen Schuss ab. Um mögliche weitere Straftaten zu verhindern, habe die Polizei daraufhin das Haus des 51-Jährigen durchsuchen wollen, so die HAZ. Doch da schoss der Jäger von innen auf die Polizisten, wobei er einen Beamten nur knapp verfehlte.



30.11.15: Jäger stürzt zu Tode

Ein 63-jähriger Jäger ist im Tessin tot an einem Berghang gefunden worden. An der Suche nach dem Jäger seien rund 50 Einsatzkräfte und ein Rettungshubschrauber beteiligt gewesen. Dies meldet schweizerbauer.ch am 30.11.2015.



29.11.15: Jäger bei Treibjagd angeschossen

Bei einer Treibjagd auf Hasen im Salzburger Flachgau traf der Schuss eines Jägers einen Jagdkollegen. Dies berichtet regionews.at am 29.11.2015. Der Jäger sei von dem Schrotschuss am Handrücken und an den Waden getroffen worden und musste ins Unfallkrankenhaus. Die Treibjagd sei nach dem Unfall sofort abgebrochen worden.



28.11.15: Bei Treibjagd von Hirsch verletzt

Bei einer Treibjagd in Stavelot wurde ein Treiber von einem Hirsch verletzt. Dies berichtet grenzech.net am 28.11.2015.



27.11.2015: Treibjagd Jäger statt Hase getroffen

Bei einer Treibjagd wollte ein 73-jähriger Jäger einen Hasen treffen – statt dessen schoss er einem 74-jährigen Jagdgast ins Gesicht. Dies berichtet nachrichten.at am 27.11.2015. Der Mann musste im Krankenhaus Linz behandelt werden.



26.11.15: Treibjagd irritiert Hundesportler

Während eines Turniers auf dem Hundeplatz des VdH Knittlingen hallten immer wieder Gewehrschüsse aus dem angrenzenden Wald zu den Teams auf dem Wettkampfgelände herüber. Dies berichtet das Mühlacker Tagblatt am 26.11.2015.
Einige Hunde seien durch die Treibjagd so irritiert oder verängstigt gewesen, dass ihre Halter den Einsatz mittendrin abbrachen.



25.11.15: Jäger wegen Mordversuchs vor Gericht

Ein Jäger steht in Duisburg wegen Mordversuchs vor Gericht. Dies berichtet der Westfälische Anzeiger am 25.11.2015. Demnach hat der Jäger Duisburg aus seiner Wohnung heraus auf vier Polizisten und einen Mitarbeiter eines Schlüsseldienstes geschossen. Grund: Die Polizisten wollten die Waffen des 56-jährigen Jägers einziehen, nachdem ihm die Besitzerlaubnis entzogen worden war, weil er die ordnungsgemäße Lagerung nicht nachweisen konnte.
Bei der Durchsuchung der Wohnung der Jägers seien sechs Gewehre, eine Pistole, ein Revolver und über 3000 Schuss Munition sichergestellt worden.



Jäger erschoss Vater und sich, Mutter verletzt

Ein 22-jähriger Jäger hat auf seine Eltern geschossen: Der Vater, ebenfalls Jäger, wurde mit einer Jagdwaffe erschossen, die Mutter überlebte schwer verletzt. Anschließend tötete der Sohn sich selbst: Die Polizei fand die Leiche in der Nähe eines Hochsitzes. Dies meldet der NDR am 25.11.2015.
Die Mordkommission stellte mehrere Jagdwaffen sicher. Laut Polizeisprecher seien es legale Waffen gewesen.
„Verschiedene Medien spekulieren, dass der Sohn wegen eines Streits um das Erbe zu der Waffe gegriffen hatte“, so der NDR.



24.11.2015 Jäger durchlöchert zwei Autos

Bei einer Treibjagd im luxemburgischen Mertert durchlöcherte ein Jäger zwei Autos. Dies meldet luxprivat.lu am 24.11.2015. Demnach legte einer der Jäger sein durchgeladenes Gewehr nach der Jagd auf die Rückbank seines Autos. „Dann passiert, was passieren muss: Ein Schuss löst sich, durchbohrt die Tür des Wagens des unvorsichtigen Jägers, verfehlt einen Mann und dessen Frau nur um Haaresbreite und beendet seine irre Bahn in der Flanke eines Land Rover Defender, der ebenfalls dort geparkt war.“



21.11.15: Jäger auf Treibjagd angeschossen

„35-Jähriger Jäger geriet bei Fasanenjagd in Kugelhagel“, meldet heute.at am 21.11.2015. Demnach machte eine Jagdgesellschaft in der Steiermark eine Treibjagd auf Fasane. Dabei wurde ein Jäger von mehreren Schrotkugeln ins Gesicht, in beide Hände und in den Brustkorb getroffen. Er musste mit dem vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Es wurde Anzeige gegen Unbekannt gestellt.



19.11.15: Reiter müssen mit Schüssen rechnen

„Reiter müssen im Wald oder auf dem Feld damit rechnen, dass geschossen wird“, so die Aussage eines Vertreters der Jägerschaft im Gespräch mit dem Verein Pferdefreunde Hotzenwald, über die der Südkurier am 19.11.2015 berichtet.
Ein Pferd sollte den Knall eines Jagdgewehres vertragen, so ein Jägervertreter.



18.11.15: Schüsse schrecken Jogger und Hunde

„Schüsse auf Enten schrecken Jogger und Hunde auf“, titeln die Westfälischen Nachrichten am 18.11.2015 und berichten von Joggern und Hundehaltern, die am Morgen im Emseepark von lauten Gewehrschüssen aufgeschreckt wurden. „Uns knallten die Kugeln fast um die Ohren“, zitiert die Zeitung eine Joggerin. Jäger machten am Emsee Jagd auf Enten.



17.11.15: 13-Jähriger erschießt 12-Jährigen

„Tödliche Schüsse im Schulbus bei Hégenheim“, meldet der SWR am 17.11.2015. Demnach steht ein 13-Jähriger im Verdacht, im Elsaß einen 12-jährigen Mitschüler erschossen zu haben. Die Polizei habe beim Vater des 13-jährigen mutmaßlichen Schützen ein Waffenarsenal gefunden mit fast 150 Sport- und Jagdwaffen gefunden.



16.11.15: Gewehrkugeln hageln auf Wintergarten

„Jagd-Vorfall: Gewehrkugeln hageln auf Wintergarten“, titelt die Münsterland Zeitung am 16.11.2015. Demnach war in einer Siedlung in Stadtlohn die Aufregung groß, als ein nach einem Schuss Kugeln auf den Wintergarten einer Anwohnerin prasseln.



15.11.15 Jäger ließ Munition offen im Auto liegen

„Verstoß gegen das Waffengesetz: Jäger hatte Munition offen im Auto liegen lassen“, titelt wochenblatt.de Regensburg am 15.11.2015. Demnach wurden bei einer Fahrzeugkontrolle in Neukirchen insgesamt 13 Patronen für drei verschiedene großkalibrige Langwaffen gefunden.
„Der 54-jährige Fahrer gab an, von der Munition nichts zu gewusst zu haben, weil das Fahrzeug seinem Chef gehöre“, so das Nachrichtenportal. Der Fahrzeughalter sei Jäger. Es wurde gegen Fahrer und Jäger ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.



13.11.15: Jäger bei Wildschweinjagd angeschossen

Bei einer Treib- und Drückjagd mit rund 80 Jägern und Treibern im Saalekreis hat ein 56-jähriger Jäger statt eines Wildschweins einen Jagdkollegen getroffen. „Der aus Niedersachsen stammende Schwerverletzte erlitt einen Durchschuss am rechten Oberschenkel“, meldet der Kölner Stadt-Anzeiger am 13.11.2015.
Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.



13.11.15: Jäger durchschießt sich den Fuß

Ein 68-jähriger Jäger hat sich bei einem Jagdausflug im badischen Neuried selbst den Fuß durchschossen. Dies meldet FOCUS online am 13.11.2015.
Der schwer verletzte Jäger sei ins Krankenhaus gebracht worden.



Jäger verurteilt: fahrlässige Körperverletzung

Das Amtsgericht Regensburg hat einen Jäger wegen fahrlässiger Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten und einer Geldauflage von 3000 Euro verurteilt. Dies meldet die Mittelbayerische Zeitung am 12.11.2015.
Vor einem Jahr war ein Forstdirektor durch die Kugel des Jägers lebensgefährlich verletzt werden: Der Jäger saß im Dunkeln auf dem Hochsitz, als er am Waldrand eine Bewegung wahrnahm. Er glaubte, es sei ein Wildschwein, drückte ab – und traf. Allerdings kein Wildschwein, sondern einen 57-jährigen Mann. “Das Geschoss durchschlug den Brustkorb und trat am Gesäß des 57-Jährigen wieder aus“, so die Zeitung. Das Opfer lag wochenlang im künstlichen Koma und musste bisher insgesamt 15-mal operiert werden.



12.11.15: 44-Jähriger bekommt Schrotkugeln ab

Bei einer Treibjagd auf Hasen in Würzburg-Lengfeld wurde ein Jäger getroffen. Dies meldet die Main Post am 12.11.2015. Demnach waren 18 Jäger und 18 Treiber an der Hasenjagd beteiligt. Ein Jäger habe einen Schuss auf einen fliehenden Hasen abgegeben. Weil der Jagdhund an der Leine zog, ging der Schuss daneben: Ein Teil der Schrotladung traf einen Jagdkollegen.

Anmerkung: Hasen stehen bekanntlich auf der Roten Liste bedrohter Arten. Wie kann es sein, dass immer noch Treibjagden auf Hasen veranstaltet werden?!



9.11.15: Sportjournalist gerät in Treibjagd

Sportjournalist und Marathonläufer Thomas Renggli gerät beim Joggen in eine Treibjagd. Unter der Überschrift „Peng, peng – Vorsicht Jäger!“ berichtet er darüber im Tagesanzeiger ( 9.11.2015).
„Intuitiv ging ich in Deckung, denn plötzlich fühlte ich mich als Freiwild“, berichtet der Journalist. „Dank meinen orangen Schuhen und meiner leuchtgelben Jacke konnte die Verwechslung mit einem Wildschwein knapp verhindert werden.“

Einen Tag später ging Thomas Renggli mit seiner fünfjährigen Tochter im Wald spazieren. „Peng, peng! Als wir die Schüsse hörten, war es für das bedauernswerte Reh bereits zu spät. Triumphal hoben die Schützen das arme Tier hoch, drückten ihm einen Tannzweig in den Mund und luden es auf den Anhänger ihres imposanten Geländewagens.“ – Und dies vor den Augen des kleinen Mädchens...

Für den Journalisten bleibt die Frage: „Ist so viel Jagdfieber in den städtischen Agglomerationen ein Gesundheitsrisiko?“



4.11.15: Schuss bei Treibjagd trifft Firmengebäude

Bei einer Treibjagd hat ein Schuss ein Firmengebäude in Guben (Spree-Neiße) getroffen. Dies meldet Focus online am 4.11.2015. Laut Polizei wird wegen möglicher gefährlicher Körperverletzung ermittelt.



3.11.15: Prozess um Unfall bei Treibjagd

Vor dem Landesgericht Koneuburg fand ein Prozess um einen Jagdunfall statt, bei dem vor knapp einem Jahr ein Treiber schwer verletzt worden war. Der muss neben 9.000 Euro Geldbuße sowie 11.000 Euro Gerichtskosten dem 54-Jährigen Schmerzensgeld in der vorläufigen Höhe von 50.000 Euro zahlen. Dies meldet oesterreich.at am 3.11.2015.



2.11.15: Jägergeschoss schlägt in Heckscheibe ein

Ein Jäger wollte am Sonntagnachmittag vom Hochsitz aus ein Reh schießen. Das Geschoss landete in der Heckscheibe eines geparkten Autos. Dies meldet das Polizeipräsidium Karlsruhe am 2.11.2015.



Tagesspiegel: "Gefährliche Unfälle bei Jägern"

"Gefährliche Unfälle bei Jägern: Waidmanns Unheil", titelt der Tagesspiegel am 1.11.2015.
Hier heißt es: "Erst vor wenigen Tagen erschoss ein Jäger in Bayern versehentlich seine Freundin. In Österreich wurde kurz davor eine Studentin mit einem Reh verwechselt. In Niedersachsen trafen Schüsse einen 14-jährigen Radfahrer. Die Liste könnte lang und länger werden.
Rund 350 000 Jäger gibt es in Deutschland. Wie oft es zu Unfällen kommt, ist nicht genau bekannt, denn das Statistische Bundesamt weist Jagdunglücke nicht gesondert aus. Gegner der Jagd sprechen von bis zu 40 Todesfällen pro Jahr in Deutschland. Jagdverbände halten die Zahl für maßlos übertrieben..."



28.10.2015: Jäger trifft Jäger statt Ente

Während einer Hubertusjagd in Südtirol wollte ein Jäger eine Ente schießen, hat aber aus Versehen einen anderen Waidmann angeschossen. Der Jäger habe mittelschwere Verletzungen erlitten. Dies berichtet stol am 28.10.2015. Die Polizei ermittelt, dem Schützen droht der Entzug des Waffenscheins.



28.10.15: Hund schießt auf sein Frauchen

„Jagdunfälle sind keine Seltenheit – dieser hier aber schon. Ein Hund hat in den USA den Abzug einer auf dem Boden liegenden Schrotflinte ausgelöst und sein Frauchen verletzt“, berichtet stern.de am 28.10.2015.  Die Frau wurde in den Fuß getroffen. Der Hund heißt übrigens “Trigger”, was übersetzt so viel wie “Abzug” bedeutet.



28.10.15: Jäger schießt im Garten

Ein 82-jähriger Jäger hat in seinem Garten mit einem Revolver in die Luft gefeuert, weil er Einbrecher verscheuchen wollte. „Die Diebe waren zwar schon längst fort, die Angelegenheit hat für den Mann aber ein Nachspiel. Das Amtsgericht Prüm klärt, ob er außerhalb seines Reviers eine geladene Waffe widerrechtlich mit sich geführt hat“, berichtet der Volksfreund am 28.10.2015.



27.10.15: 1,7 Promille: Jäger schießt auf Freundin

„Betrunkener Jäger schießt aus Versehen auf Freundin“, titelt die WELT in ihrer online-Ausgabe am 27.10.2015.
Demnach habe ein 56-jähriger Jäger hat in Amberg eine geladene Pistole in der Hosentasche gehabt. „Als er aufstand und sich mit den Händen vom Oberschenkel abdrückte, löste sich versehentlich ein Schuss aus der Pistole“, so die Zeitung. Die Frau wurde schwer verletzt und musste sofort operiert werden. Ein Alkoholtest ergab bei dem Jäger einen Wert von 1,7 Promille.



23.10.15: Jagdunfall auf Maisfeld

Statt eines Wildschweins hat ein 74-jähriger Jäger einen 67-jährigen Jagdkollegen getroffen. Dies meldet das Polizeipräsidium Unterfranken am 23.10.2015.
Der Jagdunfall ereignete sich auf einem abgeernteten Maisfeld im Landkreis Würzburg zwischen Zell und Hettstadt. Laut Polizeibericht befanden sich insgesamt vier Männer im Alter zwischen 67 und 74 Jahren auf Jagd.
Die Verletzungen des 67-jährigen Schuss-Opfers seien nicht lebensgefährlich. Die Kriminalpolizei Würzburg hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.



12.10.15: Jäger erschoss 20-jährigen Studenten

"Jäger erschoss statt Reh 20-jährigen Studenten", titelt nachrichten.at am 12.10.2015 berichtet: "Wegen der braunen Kleidung seines 20-jährigen Opfers habe der Jäger nach eigenen Angaben geglaubt, ein Wildtier im Visier zu haben, erklärte am Montag die Staatsanwaltschaft Grenoble."



11.10.15: Bewaffneter Jäger in U-Bahn

"Bewaffneter Jäger trug tote Ente in U-Bahn spazieren", meldet heute.at am 11.10.2015. Die Fahrgäste der U1 trauten ihren Augen nicht - und Leserreporter fotogafierten den Jäger mit seiner Beute und Gewehr am Rücken. "Als meine Familie und ich am Samstag um 23.20 Uhr mit der U1 Richtung Leopoldau fuhren, sahen wir in unserem U-Bahnwaggon einen mit (vermutlich) Jagdgewehr bewaffneten Mann, in Begleitung eines Hundes ohne Beißkorb, sowie in der Hand eine toten Ente, die er offen am Hals gepackt trug", so der Leserreporter gegenüber heute.at.



10.10.15: 74-Jährige mit Gewehr erschossen?

Mordalarm nach Brand in Wohnhaus: Im Bezirk Wiener Neustadt wurde die verkohlte Leiche einer 74-Jährigen gefunden, daneben lehnte ein Gewehr. „Den Spuren nach zu schließen, könnte Helga M. (74) damit erschossen worden“, berichtet der Kurier am 10.10.2015. Unter Mordverdacht steht der 79-jährige Ehemann, der mehrere Waffen besessen haben soll.



LINKE fordert Konsequenzen für die Jagd

"Nach Schüssen auf 14jährigen - LINKE fordert Konsequenzen für die Jagd", heißt es in der Pressemeldung der Linksfraktion im Göttinger Kreistag am 9.10.2015.
Fraktionsvorsitzender Dr. Eckhard Fascher: „Eine Jagd kann auch zur Gefährdung und Verletzung unbeteiligter Menschen führen. Wir fordern eine Gesetzesänderung dahingehend, dass Jagden grundsätzlich angemeldet werden müssen. Das Bundesjagdgesetz untersagt eine Jagd an Orten, an denen diese „die öffentliche Ruhe, Ordnung oder Sicherheit stören oder das Leben von Menschen gefährden würde.“ (§ 20 BJagdG)
Von Seiten des Landkreises müsse dieses Gesetz konsequent angewendet werden, so die Linksfraktion. "Jagden im Bereich von Naherholungsgebieten wie dem Wendebachstausee sind konsequent zu unterbinden."



"Papa, auf mich wurde geschossen"

„Papa, auf mich wurde geschossen“. So meldete sich der geschockte 14-jährige Endrik Janssen bei seinem Vater. Wenige Minuten zuvor war er unterwegs in einem Erholungsgebiet bei Niedernjesa, als der Junge plötzlich lauten Krach hörte.
Es dauerte einen Moment, bis er realisierte, dass es sich um Schüsse handelte. Offenbar hatten Jäger in seine Richtung gefeuert, um ein fliehendes Wildschwein zu treffen.
Sehen Sie den TV-Bericht von RTL Nord, 9.10.2015



7.10.15: Jagdunfall - Opfer gelähmt

„Tragischer Unfall: Jäger beteuert Unschuld“, titeln die Niederösterreichischen Nachrichten am 7.10.2015 und berichten von einer Gattertreibjagd, bei der statt eines Wildschweins ein Treiber getroffen wurde. Der 54-Jährige habe unter anderem so schwere Hirnverletzungen erlitten, dass er nunmehr an der rechten Körperhälfte vollständig und an der linken Körperhälfte teilweise gelähmt sei.
Nun findet wegen fahrlässiger Körperverletzung der Prozess gegen den Jäger statt, aus dessen Gewehr die Kugel stammte. Doch dieser erklärt sich für „Nicht schuldig“, so die Zeitung.



6.10.15 Jäger schießen auf Jungen

Das Göttinger Tageblatt berichtet am 6.10.2015, dass Jäger auf einen 14-jährigen Schüler aus Göttingen geschossen haben, der mit seinem Fahrrad unterwegs zum Sport war: „Er hat sich auf den Boden geworfen, hat seine rote Schultasche immer wieder in die Luft geworfen und geschrien. Dennoch haben Jäger am Montagnachmittag noch dreimal in die Richtung eines 14-jährigen Jungen geschossen, um ein verletztes, fliehendes Wildschwein zu treffen.“ Der Junge sei voller Angst weggerannt, nur zwei Meter vor ihm sei ein blutiges Wildschwein humpelnd aus dem Gebüsch gebrochen. Der Junge rief mit seinem Handy die Polizei, keiner der Jäger habe sich um ihn gekümmert, sie fuhren mit dem Auto weg. Weil sich der Junge das Kennzeichen gemerkt hatte, konnte die Polizei die Jäger schnell ermitteln.



6.10.15: Jäger schießt sich in Oberarm

Ein 75-jähriger Jäger aus Südtirol wollte über einen Zaun steigen, als er sich mit dem eigenen Gewehr in den Oberarm schoss. Dies berichtet die Neue Südtiroler Tageszeitung am 6.10.2015.
Der Jäger, der aufgrund der Wunde stark blutete, musste von Rettungskräften erstversorgt und ins Krankenhaus von Brixen gebracht werden.



6.10.15: Dramen an den Maisfeldern im Herbst

Unter dem Titel „Dramen an den Maisfeldern im Herbst“ berichtet die Märkische Allgemeine vom 6.10.2015 vom aktuellen Jagdunfall, bei dem ein 81-jähriger Jäger lebensgefährlich verletzt wurde:
„Der Unfall in Paulinenaue bei dem ein Jäger an einem Maisfeld in eine Häckselmaschine gezogen wurde, wirft Fragen auf: Was hatte der 81-Jährige mit einem Gewehr bei den Erntearbeiten zu suchen? Einfache Antwort: Jäger warten dort auf Wildschweine. Ein Umstand, der schon oft für tödliche Verwechslungen gesorgt hat – einer der tragischstes Fälle ist keine vier Wochen her.“
Die Zeitung listet in dem lesenswerten Artikel ausführlich eine ganze Reihe von Jagdunfällen in der Region aus der Vergangenheit auf, bei denen nicht nur Jäger Opfer wurden, sondern auch Erholungssuchende...



6.10.15: Erntejagd - Jäger (81) schwer verletzt

Bei einer Erntejagd auf Wildschweine kam es im Havelland bei Berlin zu einem schweren Unfall: Dies berichten die Märkische Allgemeine und BILD am 6.10.2015.
Ein 81-jähriger Jäger wurde von einem Maishäcksler ins Maschineninnere gezogen und dabei schwer verletzt. Der 81-Jährige hatte sich mit anderen Jägern in einem Maisfeld in aufgehalten, um die von den Erntemaschinen aufgescheuchten Tiere zu erschießen. Der Jäger musste mit lebensgefährlichen Verletzungen mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Der Fahrer der Erntemaschine erlitt einen Schock, berichtet die Märkische Allgemeine.



5.10.: Bauer bekommt nach Treibjagd Schmerzensgeld

Bei einer Treibjagd bei Oldenburg hatte ein Landwirt einen Knochenbruch an der Hand erlitten. Der Bundesgerichtshof sprach ihm nun Anspruch auf Schmerzensgeld zu.
Dies berichtet die Hannoversche Allgemeine am 5.10.2015. Demnach war ein Jagdhund auf die Weide eines Bauern gelaufen und hatte die Kühe aufgescheucht. Beim Versuch, seine Tiere einzufangen, wurde der Landwirt verletzt.



1.10.15: Alkoholisiert und mit geladener Waffe

Das Amtsgericht Kitzingen hat einen Jäger zu einer Geldstrafe verurteilt. „Wenn ein Jäger sich selber eine Falle stellt“, titelt infranken.de 1.10.2015 und berichtet, dass der Jäger auf der Rückfahrt von der Jagd mit 0,56 Promille in eine Polizeikontrolle geraten war und zur Blutentnahme auf das Revier gehen sollte. Der Jäger habe entgegnet, er könne sein Auto nicht einfach so stehen lassen, weil sich zwei Gewehre hinter den Sitzen befänden. Da wurden die Polizisten hellhörig und warfen einen Blick auf die Waffen: Eine der Flinten war geladen! Wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz wurde die Flinte eingezogen.



1.10.15: Jäger mit geladener Waffe im Auto

Ein 65-jähriger Arzt und Hobbyjäger kam zurück von einer österreichischer Wildschweinjagd in Tschechien und fuhr in die Kontrollstelle ein. „Zwei Langwaffen lagen nicht ordnungsgemäß versperrt auf der Rückbank des Geländewagens. Die Zöllner trauten ihren Augen nicht, als sie feststellen mussten, dass ein Gewehr auch noch geladen war“, berichtet das Wochenblatt Regensburg am 1.10.2015. Die beiden Gewehre seien sofort sichergestellt worden.



29.9.15: Jäger erschießt Ehefrau und sich selbst

Im Hunsrück soll ein 46-Jähriger seine 42-jährige Ehefrau erschossen haben, weil sich die Frau von ihm trennen wollte. Die Leiche des Jägers wurde mit Schussverletzungen im Wald neben einem Hochsitz gefunden. Dies berichtet der SWR am 29.9.2015. „Der Familienvater, der auch Jäger war, hat sich dort offenbar selbst das Leben genommen.“ 



23.9.15: "Nur auf das schießen, was ich erkenne"

Angesichts der Häufung von Fällen, in den Menschen von Jägern angeschossen oder sogar erschossen wurde, sprach die Thüringer Allgemeine vom 23.9.2015 mit dem Vorsitzenden des Jagdvereins Hainleite. Dieser apelliert an die Jäger: "Immer nur auf das schießen, was ich sehen und als Tier erkennen kann."
Na, das ist dann doch beruhigend. Zumal das Durchschnittalter der Jäger um die 60 Jahre liegt und keinerlei Sehleistungstests vorgeschrieben sind...

Auf die Frage, ob die Bevölkerung vor Treibjagden gewarnt werde, sagt er: "Wir verzichten auf Aushänge, um zu vermeiden, das vermeintliche Tierschützer die Jagd bewusst stören. Aber die Leute aus den Dörfern der Umgebung bekommen das ja mit. Sie hören das Schießen oder die Jagdhornbläser."
Auch das ist für Spaziergänger, Radfahrer und Reiter doch sehr beruhigend: Wenn ich es schießen höre, findet gerade eine Treibjagd statt.



23.9.15: Wie gefährlich ist ein Spaziergang?

„Ein Schuss im Maisfeld: Jäger zielten versehentlich auf Menschen – Wie gefährlich ist ein Spaziergang?“, titelt die Kreiszeitung Wochenblatt am 23.9.2015 und berichtet über dramatische die Häufung von Jagdunfällen in den letzten Wochen: „Wiederholt schossen Jäger versehentlich Passanten an.“ Die Zeitung fragte den Kreisjägermeister von Stade: "Müssen die Spaziergänger auch in unserer Region um ihr Leben bangen?"



19.9.15: Jagdunfall in der Schweiz

Bei einem Jagdunfall wurde ein 67-jähriger Jäger aus Ur verletzt und musste ins Spital geflogen werden. Dies meldet die Neue Luzerner Zeitung am 19.9.2015.



16.9.2015 Jagdunfall: Jäger vor Gericht

Unter der Überschrift "Wildschweinjagd führt in Klinik: Jäger vor Gericht" berichtet die Wetterauer Zeitung am 16.9.2015 von einem Jagdunfall, der jetzt das Amtsgericht Friedberg beschäftigt.
Bei einer Erntejagd bei Bönstadt hatten sechs Jäger ein Rapsfeld umstellt, um Wildschweine zu schießen. Der Schuss eines Jägers traf aber seine Jagdkollegin, die in der Folge fünf Tage lag im künstlichen Koma lag und mehrfach operiert werden musste.



Jagdverband: Unfälle durch Warnkleidung vermeiden

„Nach zwei Jagdunfällen mit einem Toten und mehreren Verletzten meldet sich der Jagdverband Schleswig-Holstein zu Wort“, berichtet das Flensburger Tageblatt am 16.9.2015 unter der Überschrift: „Jagdverband: Unfälle durch Warnkleidung vermeiden“.
Der Jagdverband reagiert auf die Schussopfer und zum Teil tödliche Verwechslungen nicht damit, seine Jäger zurückzupfeifen, nein: Stattdessen sollen sich Waldbesucher mit Warnwesten ausstatten. Denn: Jäger müssten ihr Jagdgebiet nicht sonderlich kennzeichnen – es sei denn, es handelt sich um eine Treibjagd. Dann sollten Waldbesucher Warnschilder ernst nehmen. „Ansonsten ist es immer und gerade für Jogger ratsam, in der dunklen Jahreszeit Warnkleidung zu tragen“, so Jagdverbandssprecher Marcus Börner gegenüber dem Flensburger Tageblatt.



16.9.15 Zwei Traktorfahrer von Jägern angeschossen

Bei einer Treibjagd auf Wildschweine in einem Maisfeld in Sachsen-Anhalt trafen die Schüsse von Jägern zwei Traktorfahrer. Ein 63-jähriger Landwirt musste mit schweren Schussverletzungen in eine Spezialklinik geflogen werden, das andere Opfer kam mit schweren Verletzungen mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, so BILD am 16.9.2015.
Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, der mutmaßliche Schütze sei von der Polizei ermittelt worden: Ein 29-Jähriger Jäger wollte in einem Maisfeld Wildschweine schießen, traf aber die zwei Männer.



14.9.15: Jäger schießt Radfahrerin nieder

Ein Jäger machte in Lübeck Jagd auf Enten, getroffen hat er eine 37-jährige Radfahrerin, während sie eine Brücke im Stadtteil Eichholz überquerte: "Blutend lag eine Frau auf dem Boden – Beinschuss!", so BILD am 14.9.2015.
Der Notarzt wurde alarmiert. Die Polizei ermittelt gegen den Jäger wegen fahrlässiger Körperverletzung, berichtet der NDR.



14.9.15: 77-Jähriger erschießt Frau, Hund und sich

In Wien-Hietzing wurden die Leichen einer 76-jährigen Frau und ihres 77-jährigen Mannes aufgefunden. Die Ermittler gingen von Mord und Selbstmord aus. „Vermutlich hat der Mann, der ein waffenrechtliches Dokument für den Revolver besaß, seine Frau und einen Hund erschossen und danach sich selbst getötet“, meldet new.at am 14.9.2015.



11.9.2015: Stieftochter erschossen

Ein 42-Jähriger hat in Freiburg seine 21 Jahre alte Stieftochter erschossen. Dies meldet die Badische Zeitung am 11.9.2015. Hintergrund sollen Familienstreitigkeiten gewesen sein. Der Täter stellte sich der - die Schusswaffe hatte er noch bei sich. Ob der Mann Jäger oder Schütze war, ist noch nicht bekannt.



10.9.15:Jäger erschießt Mann, verletzt Frau schwer

Ein Jäger hat im Havelland bei Nauen vom Hochsitz aus auf ein Pärchen geschossen, dass es sich abends in einem Feld auf einer Decke und mit einem Getränk gemütlich gemacht hatte. Der 31-jährige Mann wurde erschossen, seine 23-jährige Freundin schwer verletzt, so dass sie notoperiert werden musste. „Laut Polizei und Staatsanwalt sagte der 30-jährige Jäger in einer ersten Vernehmung, dass er ein Rascheln im Feld gehört und geglaubt habe, dass es Wild sei“, berichtet die Märkische Allgemeine am 10.9.2015. Erst als er von seinem Hochsitz stieg, um zu sehen, was er erlagt habe, hätte er den tödlichen Irrtum bemerkt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den Jäger wegen fahrlässiger Tötung.



8.9.15: Felderjagd: Wildschwein verletzt Anwohner

Bei einer Felderjagd in Babenhausen wurden Wildschweine von Jägern und Treibern aus einem Maisfeld getrieben. Eine Wildschweinbache und ihr Junges flohen offenbar in Todesangst ein Wohngebiet, dabei wurde ein Anwohner verletzt. Op-online berichtet am 8.9.2015, dass die Wildschweinbache durch Gärten rannte, Zäune niedertrampelte und schließlich einen Anwohner attackierte, der sich jetzt mit kaputter Kniescheibe im Krankenhaus einer Operation unterziehen müsse. Der Frischling sei schließlich in der Kirwiller Straße erschossen worden. Zwei Frischlinge seien in Richtung Gersprenz geflüchtet, wo sie ebenfalls von einem Jäger erschossen wurden.
Der Jagdpächter weist alle Schuld von sich: „Das Wild gilt als herrenlos. Es handelt sich hierbei um einen unglücklichen Unfall“, so op-online.



7.9.15: 12-Jähriger bei Jagdunfall schwer verletzt

Bei einer Erntejagd im Neckar-Odenwald-Kreis ist ein 12-jähriger Junge schwer verletzt worden. Dies meldet die Südwest Presse am 7.9.2015 und schreibt: „Das Kind saß auf dem Beifahrersitz eines Maishäckslers, als es von der Kugel eines Jagdgewehrs am Bein getroffen wurde.“ Ein Jäger hatte eigentlich einen Fuchs schießen wollen, der aus dem Maisfeld floh.



7.9.15: Prozess wegen 14-fachen versuchten Mordes

Ein Heckenschütze hat beim Prozess vor dem Landgericht Saarbrücken zugegeben, aus dem Wald heraus auf vorbeifahrende Autos geschossen zu haben. Dies meldet die WELT am 7.9.2015 und schreibt: „Laut Anklage hatte der 27-Jährige am Tattag nach dem Konsum von reichlich Alkohol und Drogen im Wald Wild erlegen wollen. Als ihm das nicht gelungen sei, habe er auf Autos gezielt, sagte die Oberstaatsanwältin.“



6.9.15: Jäger schießt Gämse - tödlicher Sturz

Ein 62-jähriger Jäger ist in Graubünden abgestürzt, als er eine erlegte Gämse bergen wollte wollte. Dies meldet die Neue Luzerner Zeitung am 6.9.2015. Er sei seinen schweren Kopfverletzungen noch an der Unfallstelle erlegen.



3.9.15: Jäger erschießt Sohn und sich

Ein 53-jähriger Jäger und sein 23-jähriger Sohn wurden erschossen in einem Haus in Ferlach bei Klagenfurt gefunden. Dies meldet österreich.at am 3.9.2015 und schreibt: „Vater Werner lebte nur noch von Jagdbegleitungen, Christopher war arbeitslos, aber auch jagdbegeistert. Im Haus sollen die beiden laut Bekannten mindestens 20 Gewehre gehabt haben.“
Anwohner hatten die Schüsse gehört und die Polizei gerufen. Laut Kriminalpolizei dürfte es sich um einen Selbstmord mit anschließendem Suizid handeln.



1.9.15: 85-Jähriger erschießt Frau und sich selbst

„Familientragödie in Nürnberg: Mann tötet seine Frau – und sich selbst“, meldet der Bayerische Rundfunk am 01.09.2015. Demnach hat ein 85-Jähriger seine Ehefrau mit einem Gewehr erschossen. Anschließend tötete er sich selbst. Die Tatwaffe sei ein Gewehr gewesen, das der Rentner legal besessen habe.



31.8.2015 Ehefrau und einen Nachbarn erschossen

Weil er erst seinen Nachbarn und dann sein Ehefrau erschossen haben soll, hat die Paderborner Staatsanwaltschaft Mordanklage gegen einen 46-Jährigen erhoben. Dies berichtet das Westfalenblatt am 31.8.2015.
Ob der Mann Jäger oder Schützer ist, war der Presse noch nicht zu entnehmen.



31.8.15: Tödlicher Jagdunfall

Einen Tag nach Beginn der Jagdsaison im Tessin gab es schon den ersten tödlichen Unfall: Ein 70-jähriger Jäger stürzte im Maggiatal rund 50 Meter in die Tiere. Dies meldet BLICK am 31.8.2015.



27.8.15: 4 Tote durch Jagdwaffe in Frankreich

"Mann tötet vier Menschen mit Jagdwaffe", titeln die Wolfsburger Nachrichten am 27.8.2015 in ihrer Printausgabe. Demnach hat ein Mann in einer Wohnwagensiedlung Nordfrankreich mit einem Jagdgewehr ein sechs Monate altes Baby, dessen Mutter und Großvater erschossen und ein weiteres Kind schwer verletzt. Als die Polizei kam, traf er zwei Polizisten, einen davon tödlich.



25.8.15: Betrunkener mit geladenem Jagdgewehr

„Betrunkener mit geladenem Jagdgewehr im Auto unterwegs“, titelt Welt.de am 25.8.2015. Demnach hat die Polizei einen Jäger mit 2,52 Promille Atemalkohol in seinem Auto gestoppt. Im Fahrzeug lag laut Polizei ein mit drei Patronen geladenes Jagdgewehr. „Der Mann erklärte, er sei gerade von der Jagd gekommen“, so die WELT.



24.8.15: Jäger wegen Schuss auf Frau verurteilt

„WILDSAU GEJAGT - Geldstrafe nach Schuss auf Tennis-Spielerin“, titelt BILD am 24.8.2015 und berichtet von dem Jagdunfall vor einem Jahr in Tauberbischofsheim: Bei einer Jagd auf Wildschweine hatte ein 67-Jähriger Jäger eine Tennisspielerin getroffen, die am Sportplatz auf einer Bank saß. Die Kugel zertrümmerte den Oberarm-Knochen der 64-jährigen Frau. Jetzt hat das Amtsgericht den 67-Jährigen zu einer Geldstrafe von 2250 Euro verurteilt.
Laut BILD weigert sich die Jagdhaftpflicht-Versicherung des Jägers der schwer verletzten Tennis-Spielerin angemessenen Schadensersatz und Schmerzensgeld zu leisten.



17.8.15 Jäger droht Polizisten mit Waffe

In Greifswald waren schwer bewaffnete Polizisten mit Maschinengewehren im Einsatz. Grund: Das auffällige Verhalten eines Hobbyjägers, der seine vier Schweißhunde frei laufen ließ, welche vorbeikommende Passanten mit Kleinkindern angingen. Dies berichtet die Ostsee-Zeitung am 17.8.2015. Der Hobbyjäger soll den Beamten mit Schusswaffengewalt gedroht haben.



7.8.15: Touristin bei Jagdunfall getroffen

Eine Touristin wurde in Mecklenburg-Vorpommern Opfer eines Jagdunfalls bei einer Wildschweinjagd. Dies meldet die Sächsische Zeitung am 7.8.2015. Demnach war die 41-Jährige aus Nordrhein-Westfalen mit ihrem Begleiter auf einem Fahrrad an einem Rapsfeld unterwegs, als sie plötzlich Schmerzen spürte. Nach den bisherigen Untersuchungen sei die Frau vorn im Brustbereich getroffen worden. Zum Glück sei das Munitionsteil am Metallbügel ihres BH abgeprallt. „Die Polizei ermittelt nun gegen den mutmaßlichen Schützen - einen der Jäger - wegen Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung“, so die Zeitung.

Landwirtschaftsminister: Vorsicht bei Erntejagden!

Anlässlich des Jagdunfalls, bei der eine Urlauberin getroffen wurde, appellierte der Landwirtschaftsminister von Mecklenburg-Vorpommern Till Backhaus alle Jäger, bei den aktuell laufenden Erntejagden besondere Vorsicht walten zu lassen. Dies meldet der NDR am 7.8.2015. Besonders wenn Radfahrer oder Spaziergänger in der Nähe unterwegs seien, dürfe in diese Richtung weder gezielt noch geschossen werden, zitiert der NDR den Minister. Immer wieder komme es zu Unfällen bei Jagden, so der NDR.



27.7.15: Erntejagd: Kugelhagel in Perwenitz

"Erntejagd: Kugelhagel in Perwenitz", titelt die Märkische Oderzeitung am 27.7.2015. Demnach hatten mehrere Jäger direkt am Ortsrand ein Rapsfeld umstellt, das gerade von Erntefahrzeugen abgeerntet wurde, und schossen auf Wildschweine. "Die Kugeln pfiffen, und angeschossene Tiere rasten aus dem Feld über die Straße. Dass es dabei nicht zu einer Kollision kam, war ein Wunder", zititert die MOZ eine entsetzte Anwohnerin.



13.7.15: Auf fahrende Autos geschossen

Ein 50-Jähriger muss sich ab 16.9.2015 vor Gericht verantworten, weil er aus dem Fenster seiner Wohnung auf fahrende Autos geschossen haben soll. Der Bayerische Rundfunk meldet am 13.7.2015 unter dem Titel: „Nürnberger Heckenschütze muss vor Gericht“, dass die Staatsanwaltschaft dem Mann versuchten Mord in drei Fällen vorwerfe. „Bei der Tatwaffe handelt es sich den Ermittlungen zufolge um ein Kleinkaliber-Druckluftgewehr für Jagd- oder Sportzwecke.“



10.7.15: Vater tot, Mutter in Lebensgefahr

Die Kleine Zeitung berichtet am 10.7.2015 von einer Familientragödie im österreichischen Bezirk Baden: „Der Vater tot, die Mutter in Lebensgefahr: Im Badezimmer waren sieben bis acht Schüsse gefallen.“
Nach ersten Ermittlungen war der 42-jährige Vater der Schütze. Die vierjährige Tochter musste die Bluttat offenbar mit ansehen. Ob der Mann Jäger oder Schütze war, wurde noch nicht bekannt.



9.7.15: Jäger vor Gericht: Tödlicher Schuss

„Jäger vor Gericht: Tödlicher Schuss auf Treiber“, titelt die Main Post am 9.6.2015 und schreibt: „Statt auf Wildschweine hat ein 74-jähriger Jäger in Nassau (Main-Tauber-Kreis) auf einen 44-jährigen Treiber geschossen. Wegen fahrlässiger Tötung sitzt der Jäger ab heute auf der Anklagebank des Amtsgerichts Bad Mergentheim.“
Der Jäger hatte von einem Hochsitz aus in ein Maisfeld geschossen, in dem der Treiber unterwegs war, um Wildschweine herauszutreiben. Der 44-Jährige verblutete durch den Schuss.



6.7.15: Junge stirbt bei Jagdunfall

„Junge stirbt bei Jagdunfall“, meldet die Allgemeine Zeitung Namibia am 6.7.2015. Demnach kam ein elfjähriger Junge während eines Jagdausflugs mit der Familie ums Leben. Der Junge sei auf der Ladefläche des Autos gestanden, als sich im Auto ein Schuss aus der Jagdwaffe löste und das Projektil das Autodach durchschlug.



1.7.15: Ex-Jäger schießt auf Polizisten

„Polizeieinsatz: Ex-Jäger feuert bei Wohnungsdurchsuchung auf Polizisten“, meldet die WAZ am 1.7.2015. Demnach hat ein ehemaliger Jäger bei der Vollstreckung eines Durchsuchungsbeschlusses in Duisburg auf Polizisten und Schlüsseldienst-Mitarbeiter geschossen. Es gab drei Verletzte: einen Mitarbeiter des Schlüsseldienstes, einen Polizist und den Schützen selbst. Der Staatsanwalt ermittelt wegen versuchten Mordes.



30.6.15: Nachbarschaftsstreit mit Jäger - 2 Tote

„Zwei Tote nach Streit unter Nachbarn“, titelt BILD am 30.6.2015. Demnach soll ein 74-jähriger Jäger und Sportschütze seinen 77-jährigen Nachbarn vor dessen Haus in Meisdorf/Harz erschossen haben. „Er traf sein Opfer in den Rücken“, so BILD. Im Anschluss erschoss sich der Jäger selbst.
Ein anderer Nachbar hatte am Vormittag Schüsse gehört und die Polizei alarmiert, welche die beiden Leichen fand. Vorangegangen war immer wieder Nachbarschaftsstreit. Der Todesschütze hatte laut Polizei eine Waffenberechtigung.



21.6. Jäger will Marder schießen - trifft Wohnung

Ein Jäger wollte in Niederlenz einen Marder schießen. Die Schrot-Ladung traf das Fenster eines Hauses: „Der Rollladen wurde von rund 100 Kugeln durchsiebt, die Doppelverglasung liegt in Scherben“, berichtet die Aargauer Zeitung am 21.6.2015.



20.6.15: 70-Jähriger erschießt Familie und sich

Ein 70-Jähriger soll in der Normandie mit einem Jagdgewehr seine Frau, seine Tochter, seinen Enkel und sich selbst erschossen haben. Dies meldet t-online am 20.6.2015.



17.6.15: Jäger schießt sich in die Hand

Ein 65-jähriger Jäger aus Thüringen hatte gegen Mitternacht ein Wildschwein geschossen und befand sich auf dem Heimweg. Das Gewehr trug er geladen über der Schulter, eine Hand am Lauf. Ein Schuss löste sich und verletzte den Jäger schwer.
"Der Gewehrschuss muss außerdem eine Autoscheibe zerschlagen haben, denn auch am Mittwoch befanden sich noch zahlreiche Glassplitter auf dem Feldweg mit den Betonplatten", so die Thüringer Allgemeine am 17.6.2015.
Weiter heit es: "Der letzte schwere Zwischenfall im Unstrut-Hainich-Kreis mit einer Jagdwaffe hatte sich Ende Januar 2013 am Ortsrand von Bickenriede ereignet. Damals war eine Kugel als Querschläger eines Nachmittags plötzlich in einem Wohnzimmer gelandet."



19.5.15: Schuss ging nach hinten los

"Nordhessen: Schuss ging nach hinten los", meldet nh24.de am 19.5.2015. Ein Jäger wollte einen Waschbären erschießen - und traf sich selbst mit einem Projektil den Bauch. Schwerverletzt musste er mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden.



18.5.15: Sechs Menschen mit Jagdgewehr getötet

"Sechs Menschen mit Jagdgewehr getötet - Weil er die Heirat nicht wollte: Vater richtet Braut und fünf Gäste hin", meldet Focus online am 18.5.2015. Demnach hat ein Jäger in Serbien ein Massaker angerichtet. Weil er mit der Brautwahl seines Sohnes nicht einverstanden war, hat der Vater mit dem Jagdgewehr die Braut seines Sohnes, ihre Eltern, seine eigene Frau und deren Eltern erschossen.



17.5.15: Schusswechsel zwischen Jäger und Polizei

Tödlicher Schusswechsel zwischen einem Jäger und der Polizei: Ein 74-jähriger Jäger aus Rodgau-Dudenhofen (Hessen) widersetzte sich der Einweisung in eine Klinik - offenbar mit der Jagdwaffe in der Hand. Vorher hatte der Jäger eine Eskalation der Situation angedroht, berichtet t-online.de am 17.5.2015. "Nach ersten Ermittlungen des LKA hatte der 74-Jährige zuerst auf die Polizeibeamten geschossen. Mehrere Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) schossen daraufhin auf den Mann und verletzten ihn tödlich."



13.5.15: Jäger erschießt Frau und sich

"Jäger erschießt seine schlafende Frau und sich selbst", titelt FOCUS am 13.5.15. Demnach hat ein 71-jähriger Jäger hat im Kreis Böblingen seine 66-jährige schlafende Ehefrau und anschließend sich selbst erschossen.
"Ein mögliches Motiv für die Tat könnte in einer schweren Erkrankung der 66-Jährigen liegen."

BILD meldet am 14.5.2015: "Die Kriminalpolizei Böblingen fand heraus, dass der Mann Jäger war. Im Haushalt befanden sich mehrere Schusswaffen – legal und amtlich registriert."



12.5.15: Mit Flinte Frau und sich erschossen

Ein 53-Jähriger soll seine 45-jährige Lebensgefährtin erschossen und sich dann selbst gerichtet haben. Die Polizei stellte eine Flinte in dem Haus sicher. „Ob es sich dabei um die Tatwaffe handelt, wird die Spurenauswertung klären“, meldet nachrichten.at am 12.5.2015. Ob der Mann Jäger oder Schütze war, ist noch nicht bekannt.



25.4.15: Nachbarschaftsstreit eskaliert

„Nachbarschaftsstreit eskaliert: Schenkenzeller Waffennarr schießt durch Eingangstüre“, titelt NRWZ am 25.4.2015. Demnach hatte ein 71-Jähriger durch eine geschlossene Eingangstür der Nachbarswohnung geschossen. Neben der Tatwaffe beschlagnahmte die Polizei noch weitere 18 Schusswaffen, bei denen es sich zum größten Teil um Jagdwaffen handelt. Gegen den 71-Jährigen seien strafrechtliche Ermittlungen wegen versuchter, gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden.



25.4.15: Hat Jägerin ihre Nachbarn erschossen?

„DOPPELMORD IN WERMELSKIRCHEN: Hat Jägerin (45) ihre Nachbarn erschossen?“, titelt BILD am 25.4.2015. Demnach sind ein 62-jähriger Mann und eine 47-jährige Frau in ihrer Wohnung erschossen worden. Anwohner hörten die Schüsse und alarmierten die Polizei. „Eine dringend tatverdächtige Frau (45) wurde festgenommen“, so BILD. „Die 45-Jährige ist als Jägerin im Besitz von Lang- und Kurzwaffen.“



23.4.15: Anklage nach Jagdunfall

Ein 74-jähriger alter Jäger hatte im August in der Nähe von Weikersheim einen Jagdkollegen mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat nun Anklage gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Dies meldet der SWR am 23.4.2015.



18.4.15: Polizei nahm Jäger Waffen ab

„Amt hatte Angst: Polizei nahm Jäger Waffen ab“, melden die Ostfriesischen Nachrichten am 18.4.2015.
Demnach haben Mitarbeiter des Landkreises Aurich mit Unterstützung mehrerer Polizeibeamter einem 69-jährigen Jäger seine Waffen weggenommen. Neun Gewehre seien laut Polizei sichergestellt worden. „Offenbar fühlten sich Mitarbeiter des Finanzamts Norden, mit dem der Brookmerlander seit Jahren juristische Auseinandersetzungen führt, von diesem bedroht“, so die Zeitung.

Die Angst der Mitarbeiter des Finanzamts Norden ist nicht unbegründet: Im vergangenen Jahr hatte ein Jäger im Finanzamt Rendsburg einen 58-jährigen Sachgebietsleiter erschossen.



14.4.15: 74-Jähriger erschießt Freundin und sich

„Mann tötet Freundin und sich selbst“, titelt der Remscheider Generalanzeiger am 14.4.2015. Demnach hat ein 74-Jähriger erst seine 71-jährige Freundin und dann sich selbst erschossen. Die Polizei gehe von einer Beziehungstat aus, so die Zeitung. Ob der Mann Jäger war oder woher er die Waffe hatte, wurde nicht gemeldet.



14.4.15: Jäger trifft Haus

„Jäger trifft bei Schießübung fremdes Haus“, meldet oe24 am 14.4.2015. Demnach hat ein 63-jähriger Jäger mit einem Schuss aus seiner Jagdwaffe die Terrassentür eines Hauses in St. Ulrich im Mühlkreis getroffen. Zum Glück hätten sich die Bewohner des Hauses gerade in einem anderen Zimmer aufgehalten. Wegen Gefahr im Verzug durch missbräuchliche Verwendung sei die Waffe dem Jäger vorläufig abgenommen worden.



9.4.15: Familienstreit: 83-Jähriger erschießt Sohn

"Tödlicher Familienstreit: Vater gesteht, den Sohn erschossen zu haben", melden die Stuttgarter Nachrichten am 9.4.2015 und berichten von einem Prozess vor dem Landgericht Heilbronn. Angeklagt ist ein 83-Jähriger, der seinen Sohn erschossen hat. Nach jahrelangem Familienstreit habe der 83-Jährige keine Lösung mehr gesehen, habe am Pfingstmontag 2014 sein Gewehr geholt und den Sohn „verschossen“, so die Zeitung. "Laut der Staatsanwaltschaft gab der 83-Jährige insgesamt vier Schüsse ab. Der Sohn verstarb noch am Tatort."



8.4.15: Polizei stellt Waffen eines Jägers sicher

Die Polizei hat sechs Gewehre, Munition und Waffenbesitzkarte eines Jägers in Thüringen sichergestellt. Grund: Der Jäger soll den Chefredakteur einer Boulevardzeitung telefonisch bedroht haben. Dies meldet die Ostthüringer Zeitung am 8.4.2015.



6.4.15: Mit Schusswaffe bedroht


Schreiben ans niedersächsische Ministerium

Sehr geehrter Herr Minister, sehr geehrte Damen und Herren,

mit großer Besorgnis verfolge ich einen Vorfall in der Gemeinde Spelle. Dort ist es zu einer handgreiflichen Eskalation zwischen einem Bürger und Hundehalter und einem Jäger gekommen.

Die Situation spielte sich wie folgt ab:
Ein mir bekannter Hundehalter fuhr am Gründonnerstag stadtauswärts von Spelle in Richtung Freren und sein Schäferhund machte sich bemerkbar mit einem tierischen Bedürfnis, aufgrund des regnerischen Wetters wurde angehalten und das Tier aus dem Auto gelassen. Es verrichtete seine Notdurft 2m neben der öffentlichen Straße auf dem Grünstreifen, als ein SUV Fahrzeug angerauscht kam und anhielt. Der Fahrer des SUV wies auf die Leinenpflicht wegen der Brut- und Satzzeit hin und drohte direkt mit dem Einsatz der Schusswaffe gegen den Hund.
Wörtlich soll der Satz gefallen sein: "Beim nächsten Mal knalle ich den Hund ab".
Die darauffolgende Situation eskaliert von Seiten des Jägers handgreiflich und beide Beiteiligten fielen aufgrund der Rangelei in den Schlamm.
Der Vorfall wurde durch die Polizeiinspektion Emsland / Spelle aufgenommen.

Mir stellt sich hierbei die Frage, ob Personen mit einem derat gefährlichen Agressionspotenzial überhaupt Besitzer einer Schusswaffe bzw. eines Führerscheins sein dürfen, wenn bei einer Ordnungswidrigkeit offen mit einem Waffeneinsatz gedroht wird.
Besteht hier nicht die Gefahr, dass bei einer unklaren Parkplatz- oder Vorfahrtssituation im Rahmen eines Erregungszustands bzw. einer emotionalen Entgleisung eine Schusswaffe gegen Menschen oder Lebewesen eingesetzt wird?
Jeder Bürger erlebt tagtäglich Situationen im Verkehr, die ähnlich verlaufen und wo anderen Leuten Fehler passieren. Ich persönlich halte daher Personen für absolut ungeeignet, die das Jagdrecht auszuüben und derart unkontrolliert reagieren, ich zweifele sogar die Verkehrstauglichkeit zum Führen von Kraftfahrzeugen an.

Als zuständigen Minister möchte ich Sie bitten, den Fall intensiv zu prüfen und ggf. entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Es kann nicht sein, dass Hundehalter in einer derartigen Weise angegriffen werden bzw. genötigt werden. Ein Schusswaffeneinsatz gegen Hunde ist im Jagdrecht explizit geregelt und alleine die Androhung von Zwangsmaßnahmen mit einer Schusswaffe unterliegt scharfen Kriterien.

Sie sind seinerzeit im Wahlkampf mit dem Ziel angetreten, den Schutz der Natur und Umwelt auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen. Umso wichtiger halte ich daher an dieser Stelle eine lückenlose Aufklärung und entsprechende, auch zu publizierende, Maßnahmen. Niedersachsen hat das Vogtrecht weit hinter sich gelassen und in einer demokratischen Rechtsordnung kann es nicht sein, dass sich Bürger über das Recht stellen.
Die Polizei in Spelle hat den Vorfall aufgenommen und es dürfte sich anhand der Tagebuchnummer sicher der genaue Tathergang nachvollziehen lassen.
Die momentane Situation sieht wohl so aus, dass es "Interessen" gibt, die Sache von Seiten der Jägerschaft klein zu halten und zu "vertuschen". Ich halte dieses Vorgehen für absolut unerträglich. Gerade die Vorfälle der letzten Zeit, verbunden mit den Geschehnissen im Benachbarten NRW zeigen doch ein gesteigertes Gewaltpotential. Wer offen mit Schusswaffen droht und zu Gewalttaten neigt, zumal der Anlass mehr als gering war und max. eine OWI darstellt, der muss sich hinterfragen lassen, ob er nicht dazu neigt, Gott zu spielen und gewisse Triebe auszuleben. Ich persönlich traue solchen Menschen auch Schüsse aus dem Hinterhalt zu bzw. andere Gewalttaten.

Ich bitte daher um eine Untersuchung und Aufklärung der Angelegenheit von Seiten des Ministeriums.

Svenja Karthaus



29.3.15: Mädchen (15) von Jäger angeschossen

„Er wollte einen Fuchs töten: Mädchen (15) in Mels SG von Jäger angeschossen“, titelt BLICK am 28.3.2015. Demnach war das 15-jährige Mädchen auf einem Reiterhof im Freien beschäftigt, als es von einer Kugel getroffen wurde. Der Jäger wollte einen Fuchs erschießen. Das Mädchen musste mit dem Rettungashubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.



20.3.15: Jagdkugel schlägt in Haus ein

„Verirrtes Projektil fliegt in Wohnung“, titelt die Allgemeine Zeitung am 20.3.2015 und berichtet, dass im rheinhessischen Eicher mehrere Kugeln in ein Haus einschlugen: Eine Kugel durchschlug die Scheibe eines Fensters, ein Projektil durchschlug zwei Türen und blieb schließlich in der Außenwand stecken. "Elf Meter ist die Kugel durch die Wohnung geflogen", zitiert die Zeitung den Hausbewohner. "Meine Frau ist vielleicht 20 Sekunden vorher genau durch die Schusslinie gelaufen. Sie hat ein Riesenglück gehabt, wir feiern jetzt ihren Geburtstag zwei Mal."
Wie sich herausstellte, hatte ein Jäger auf dem Feld geschossen.



20.3.15: Schüsse auf vorbeifahrende Autos

Mit einem Jagdgewehr hat ein Mann am Morgen des 19.3.2015 zwischen 5.15 Uhr und 5.30 Uhr zwischen Gresaubach und Steinbach auf vorbeifahrende Fahrzeuge geschossen. Dies berichten sr-online am 19.3.2015 und salue.de am 20.3.2015. Laut Polizei wurden sechs Pkw beschädigt und eine Person verletzt. Gegen den Schützen wurde am 20.3.2015 Haftbefehl erlassen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen 13-fachen versuchten Mordes.



12.3.: Bei Spaziergang geladene Jagdwaffe gefunden

Bei einem Hundespaziergang am Flüsschen Fuhse fanden ein 43-jähriger Mann und sein 15-jähriger Sohn aus dem niedersächsischen Peine mitten auf dem Weg einen Revolver. Als der Mann den Revolveraufhob, löste sich ein Schuss. Dies berichtet die Peiner Allgemeine Zeitung am 12.3.2015.
„Wie sich später herausstellte, hatte ein Jäger kurz zuvor den Verlust der Waffe gemeldet“, so die Zeitung.



10.3.15: Jagdunfall: Es wird weiter ermittelt

„Jagdunfall: Es wird weiter ermittelt“ titelt die Tauber-Zeitung am 10.3.2015. Demnach beschäftigt der Jagdunfall vom 24. August, bei dem in Nassau ein Treiber in einem Maisfeld erschossen wurde, nach wie vor die Staatsanwaltschaft Ellwangen. "Wir ermitteln in alle Richtungen", zitiert die Zeitung den Presse-Staatsanwalt.



3.3.15: Jäger trifft Jäger - Schwer verletzt

"Jäger in Ostsachsen angeschossen und schwer verletzt", titelt die WELT am 3.3.2015. Demnach hat ein 53-jähriger Jäger bei eine Jagd auf Wildschweine ein 27-Jährigen in den Oberschenkel getroffen. Er musste schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Die Kriminalpolizei habe die weiteren Ermittlungen übernommen.



23.2.15 Jäger-Prozess Wunsiedel: Zu mildes Urteil?

"Jäger-Prozess Wunsiedel: Bruder der Opfers akzeptiert Urteil nicht“, berichtet der Bayerische Rundfunk am 23.2.2015. Der Jäger hatte 2012 einen 26-jährigen Mann im Maisfeld mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen. Der Jäger wurde wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Die Staatanwaltschaft ging von Totschlag aus. Der Bruder des Opfers hat über seinen Anwalt bereits Rechtsmittel eingelegt. „Auch Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten angekündigt, Rechtsmittel zu prüfen“, so der Bayerische Rundfunk.



21.2.15: Jäger rutschte aus und erschoss sich

Ein 47-jähriger Jäger aus Oberösterreich war unterwegs zur Jagd. Als er auf nassem Gras ausrutschte und stürzte, löste sich ein Schuss aus seiner Schrotflinte. „Der Schuss traf den Mann an der rechten Halsseite, er wurde dadurch tödlich verletzt“, meldet nachrichten.at am 21.2.2015.



20.2.15: Frau im Guthaus erschossen

„DRAMA IN BOTTROP: EHEMANN UNTER MORDVERDACHT - Dreifache Mutter in Gutshaus erschossen“, titelt BILD am 20.2.2015. Demnach wurde eine 35-jährige Frau und Mutter von drei Kindern im Wohnzimmer mit einem einzigen Schuss getötet. „Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen müssen wir davon ausgehen, dass der Mann seine Frau erschossen hat“, zitiert BILD den ermittelnden Staatsanwalt. Der Beschuldigte war Schweinezüchter. Ob er Jäger oder Schütze war, ist nicht bekannt.



20.2.15: Tödlicher Schuss: Jäger verurteilt

Für den tödlichen Schuss auf einen Menschen ist ein Jäger aus Oberfranken wegen fahrlässiger Tötung zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Die meldet die WELT am 20.2.2015.
Der Jäger hatte im Herbst 2012 von seinem Hochsitz aus in den frühen Morgenstunden einen Mann im Maisfeld mit einem Wildschwein verwechselt und erschossen.



14.2.15: Treibjagd: Spaziergänger in Panik

Am Samstag, den 14.2.2015, erlebten Spaziergänger im Kempener Ortsteil St.Hubert (NRW) mit ihren Hunden sowie Reiter mit ihren Pferden Momente von Angst und Panik, als den ganzen Tag über immer wieder Schüsse fielen.

Ein betroffener Spaziergänger, der an dem Tag mit seinen beiden Hunden unterwegs war, wandte sich daraufhin in einem Schreiben an das zuständige Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen und an die untere Jagdbehörde. Was er erlebt habe, sei „unbeschreiblich“ gewesen:
„Es knallte dort bereits seit Sonnenaufgang. Man konnte die Schüsse jedoch nicht einwandfrei einordnen. Woher kamen die Schüsse? In welche Richtung zielen diese? Alle Spaziergänger, die ich auf meinem Weg traf, waren alle sehr erschrocken über die Schüsse im Morgengrauen.“
Weiter heißt es in dem Schreiben des betroffenen Bürgers vom 16.2.2015 an das Ministerium:
„Als ich am Nachmittag unterwegs war, kamen mir zwei Reiter entgegen, die Ihre Pferde aufgrund der andauernden Schüsse kaum halten konnten.
Einer Spaziergängerin war der Hund weggelaufen, da sich dieser vor lauter Angst aus den Halsband gezogen hatte.
Nachdem es im Bereich St. Hubert, während einer Jagd, bereits im Dezember 2014 zu einem Jagdunfall kam, frage ich mich, warum derartige Jagdtätigkeit nicht vorab z.B. durch Aufstellen von Warn- oder Hinweisschildern angezeigt wird.
Alle Leute, die ich in dem Bereich getroffen habe, waren empört über die ganztägige Jagdtätigkeit.
Es wurde mehrfach von Angst gesprochen, von einer verirrten Kugel getroffen zu werden.
Muss es erst wieder zu einem dann "bedauerlichen" Unfall kommen?
Bürgerrechte zählen anscheinend heute wenig.
Hätte man am Samstag die Spaziergänger befragt, wäre mit Sicherheit 90% für eine Abschaffung der Jagd gewesen.“

Bereits einen Tag später erhielt der betroffene Bürger ein Antwortschreiben des zuständigen Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.
Hier heißt es: „Zunächst möchte ich ausdrücklich betonen, das ich Ihre Situation und die damit ausgelösten Ängste durch die Jagdausübung anlässlich Ihres Spaziergangs verstehen und nachvollziehen kann. Plötzliche Schussabgaben werden unweigerlich von Passanten unvorbereitet als Gefahr wahrgenommen. Ich begrüße es daher sehr, dass Sie geschrieben haben und damit für das Thema aus Sicht Betroffener sensibilisieren.“
Anschließend geht der Behördenmitarbeiter darauf ein, dass bei jeder Jagd der Jagdleiter für einen gefahrlosen Ablauf der Jagd zuständig sei.
„Ich stimme Ihnen zu, dass das Aufstellen von Warnschildern über eine stattfindende Gesellschaftsjagd zweckmäßig ist. Eine Verpflichtung zum Aufstellen von Warnschildern besteht jedoch nicht.“
Die zuständige untere Jagdbehörde werde gebeten, die Jagdausübungsberechtigten darauf hinzuweisen, über stattfindende Gesellschaftsjagden in geeigneter Weise zu informieren, so der Schluss des Schreibens aus dem Ministerium.

Ob dies die Spaziergänger, die an diesem Samstag Angst vor den Schüssen hatten und fürchteten, von verirrten Kugeln getroffen zu werden, beruhigt?



1.2.15: Angeschossenes Wildschwein beißt Jäger

Einen Jagdunfall bei Schrozberg meldet die Polizei Aalen am 1.2.2015: Bei einer Drückjagd auf Wildschweine folgte ein 37-jähriger Jäger der Blutspur eines angeschossenen Wildschweins. Das Wildschwein lag in einer Dickung. Als der Jäger näher kam, griff das verletzte Tier den Jäger an und biss ihn durch den Stiefel in den rechten Unterschenkel. Der Jäger habe sich selbst aus der Dickung geschleppt und wurde von anderen Jägern erstversorgt, so die Polizei. "Der 37jährige musste zur Versorgung der Wunde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert werden." - Einen Schuss auf das Wildschwein konnte der Jäger nicht mehr abgeben.



31.1.15: Anklage nach Jagdunfall

Vor drei Monaten hatte ein Jäger bei einer Wildschweinjagd in der Nähe von Eichhofen einen Jagdkollegen mit einem Tier verwechselt und auf ihn geschossen. Die Mittelbayerische Zeitung berichtet am 31.1.2015, dass das der Mann schwer im Beckenbereich verletzt wurde und bleibende Schäden davontragen werde. Der verantwortliche Schütze werde jetzt angeklagt.



28.1.15: Wildschwein beißt Jäger ins Bein

"Keiler wehrt sich: Wildschwein beißt Jäger ins Bein", titelt die HNA am 28.1.2015. Demnach hat ein angeschossenes Wildschwein einen Jäger ins Bein, in den Arm und in die Schulter gebissen und ernsthaft verletzt. "Der verletzte Jäger konnte telefonisch Hilfe herbeirufen, wurde von den Helfern aber erst nach mehreren Stunden im Wald gefunden", so die Zeitung.



26.1.15: Polizei ermittelt nach Jagdunfall

„Finger weggeballert: Polizei ermittelt nach Jagdunfall“, titelt heute.at am 26.1.2015. Demnach veranstalteten insgesamt 47 Jäger eine Wildschweinjagd in Gänserndorf. Zu fortgeschrittener hätten vier Waidmänner ein Wildschein gesehen: „Schüsse aus der Schrotflinte wurden abgegeben, dabei traf ein Querschläger Johann M. (55). Der Grünrock wurde schwer an der Hand verletzt, verlor einen Finger“, so das Nachrichtenportal.

Anmerkung: Mit Schrot auf Wildschweine geschossen?! - Das wird selbst in Jagdkreisen für sehr problematisch gehalten: erstens als "nicht waidgerecht" (da die Tiere nicht tödlich getroffen werden), zweites als höchst gefährlich wegen der "Abpraller" (da die Schwarte der Wildschweine so fest ist).



24.1.15: Jagdunfall - Jäger behält Jagdschein

Vor dem Amtsgericht Rosenheim wird ein Jagdunfall von Anfang November behandelt. Der wegen fahrlässiger Körperverletzung angeklagte Jäger war mit seinem Jagdfreund unterwegs. Sie hatten Fallen für Füchse gestellt und kontrollierten diese. In einer Falle war ein Fuchs gefangen, der angeklagte Jäger erschoss. „Als man das getötete Tier aus der Falle holen wollte, löste sich, aus noch immer unbekannten Gründen ein Schuss aus der Schrotflinte“; berichtet OB online am 24.1.2015. „Drei der Schrotkugeln mit 2,5 Millimetern trafen den Jagdfreund in die Ferse und verletzten diesen schwer.“ In der Nähe befanden sich vier Kinder. Zwei Buben, sieben und elf Jahre alt, wurden von Schrotkugeln verletzt.
Das Urteil: 55 Tagessätze zu je zehn Euro für rechtens. Der Verurteilte darf seinen Jagdschein behalten (diesen hätte er ab einer Strafe von 60 Tagessätzen verloren).



23.1.15: Spaziergänger im Wald angeschossen

"MORDANSCHLAG ODER JAGDUNFALL? - Spaziergänger im Wald angeschossen", titelt BILD am 23.1.2015. Demnach wurde im Landkreis Oberhavel wurde ein 54-jähriger Spaziergänger auf dem „Wiesenweg“ durch einen Schuss in den Bauch lebensgefährlich verletzt.



22.1.15: Jogger angeschossen

In einem Waldstück bei Detmold wurde ein Jogger angeschossen. Dies berichtet das WDR Fernsehen am 22.1.2015: „Der 46-jährige aus Lage war am Dienstag (20.1.2015) in dem Wald unterwegs und hatte bereits 350 Meter zurückgelegt, als ihn eine Kugel am Bein traf.“ Der angeschossene Mann sei schwer verletzt selbst zum Klinikum Lippe gefahren. Die Polizei vermute einen Jagdunfall.



21.1.15: Fahrlässige Tötung - Jäger vor Gericht

„Angeklagter Jäger beteuert: Tödlicher Schuss versehentlich gefallen“, titeln die Agrarnachrichten Proplanta (21.1.2015). Seit dem 20.1.2015 muss sich ein Jäger vor dem Amtsgericht Wunsiedel wegen fahrlässiger Tötung verantworten: Er hatte am 8. September 2012 einen 26-jährigen Mann im Maisfeld mit einem Wildschwein verwechselt.



20.1.15: Jagdprojektil durchschlägt Fenster

„Geschoss bei Treibjagd fehlgeleitet“, meldet die Polizei Wolfsburg am 20.1.2015. In Papenrode hatte ein Jagdprojektil das Fenster eines durchschlagen. Die Ermittler gehen davon aus, dass das fehlgeleitete Geschoss aus dem Gewehr eines Jägers stammt, der an der einer Jagd im angrenzenden Meinkoter Revier beteiligt war. Der Jäger hatte bei einer Nachsuche ein Wildschwein verfehlt. Statt dessen wurde das Wohnhaus getroffen, das Projektil sei auf dem Fußboden gelandet.



13.1.15: Jäger stirbt bei Jagdunfall

Ein 50-jähriger Jäger wurde bei einem Jagdunfall im Unterallgäu tödlich verletzt. Dies berichtet die Augsburger Allgemeine am 13.1.2015.
Der Jäger wollte die Leiter seines Hochsitzes herabsteigen. Dabei ein Schuss, der den Jäger traf und ihn tödlich verletzte. „Offensichtlich hatte es der 50-Jährige versäumt, das Gewehr vor dem Absteigen zu Entladen“, so die Zeitung.



13.1.15: Wenn Schrotkugeln aufs Dach prasseln

Die Kreiszeitung Diepholz berichtet am 13.1.2015 über die Beschwerden von Anwohnern über eine Treibjagd auf Stuhrer Gebiet, in unmittelbarer Nähe der Häuser. Demnach hätten Anwohner Munition auf ihren Grundstücken gefunden.
Bei der Jagdbehörde beim Landkreis Diepholz laufen nach Treibjagden die Beschwerden zusammen. Nach einer Treibjagd am Wochenende „kann ich davon ausgehen, dass am Montag das Telefon klingelt“, wird der Leiter der Jagdbehörde zitiert.
Der Leiter der örtlichen Jägerschaft wiegelt gegenüber der Zeitung aber ab: Wenn Schrotkugeln aufs Dach prasseln, sei das nicht gefährlich...

Na, wie beruhigend!



12.1.15: Jäger trafen auch Häuser

15 bis 20 Jäger hatten am Ortsrand von Weißenkirchen eine Treibjagd veranstaltet. Jetzt klagen zahlreiche Anwohner, dass Schrotkugeln Häuser, Autos und sogar Menschen trafen. Dies berichten die Niederösterreichischen Nachrichten am 12.1.2015.
Die Zeitung zitiert einen Anwohner: „Ich dachte, das gibts ja nicht, als kurz nach Beginn der Treibjagd schon die ersten Schrotkörner auf unser Hausdach und auf den dahinter stehenden Baucontainer niederprasselten. Obendrein wurde meine Lebensgefährtin am Körper und im Gesicht getroffen. Meine Lebensgefährtin und ich gingen reflexartig in Deckung und schrien zu der Jägerschaft, sie sollen aufhören, auf uns zu schießen.“ Dennoch sei weiter in Richtung der Häuser geschossen worden.
Ein anderer Dorfbewohner beschwert sich, dass Schrotkörner in seinem Hof, in welchem seine Kinder spielten, niederprasselten. Bei mindestens zwei PKWS seinen durch die Kugeln die Windschutzscheiben beschädigt worden.
Die Bewohner erstatteten Anzeige bei der Staatsanwaltschaft St. Pölten.



8.1.15: Entenjagd: Fall für den Staatsanwalt

„Frauen fühlen sich gefährdet - Entenjagd ist Fall für den Staatsanwalt“, titeln die Westfälischen Nachrichten am 8.1.2015 und berichten, dass eine Entenjagd dreier Jäger am 20.12.2014 im Kreis Coesfeld nun ein juristisches Nachspiel hat: „Gegen die drei Männer wurde Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft in Münster erstattet, nachdem sich zwei Spaziergängerinnen durch umherfliegende Schrotkugeln gefährdet sahen.“ Eine dritte Spaziergängerin habe ihren Spaziergang abgebrochen, nachdem Schrotkugeln vor den Frauen eingeschlagen waren. Die Jagd habe in unmittelbarer Nähe eines Wohngebietes und eines Weges, der von Joggern, Fußgängern und Radfahrern stark frequentiert wird, stattgefunden.



8.1.15: Jäger trifft versehentlich Kinderbett

"Säugling hat Glück: Jäger trifft versehentlich Kinderbett", titelt die Neue Osnabrücker Zeitung NOZ am 8.1.2015. Demnach durchschlug die Gewehrkugel eines Jägers den Rollladen und den Fensterrahmen des Schlafzimmers eines Hauses im pfälzischen Rockenhausen. In dem Schlafzimmer hatten sich die Eltern am späten Abend mit ihrer sieben Monate alten Tochter hingelegt. Das Geschoss habe einen Blumentopf auf der Fensterbank zerschlagen, sei dann von der Zimmerwand abgeprallt und landete im Kinderbett, in dem das Baby lag. Laut Polizei sei die Kugel neben dem Kopf des Babys liegengeblieben, habe den Säugling aber nicht verletzt. "Als Urheber ermittelte die Polizei einen Jäger", so die NOZ.



6.1.15: Treibjagd - Geschoss durchschlägt Scheibe

"Treibjagd: Geschoss durchschlägt Scheibe", titelt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung am 6.1.2015. Demnach hat eine Gewehrkugel am Samstagnachmittag ein doppelt verglastes Wohnzimmerfenster durchschlagen und dort ein sauberes Loch hinterlassen, während die zweite Scheibe zersplittert sei. Danach habe die Kugel den Parkettboden gestreift und sei schließlich neben dem Sofa liegen geblieben - und zwar während der Hausbesitzerauf einem Sessel im Wohnzimmer saß und auch der Sohn im Zimmer war. „Der Hausbesitzer hatte Glück, dass er von dem Geschoss nicht getroffen wurde“, zitiert die WAZ einen Polizeisprecher. Die Polizei vermutet, dass das Geschoss aus einer Jagdwaffe stammt, denn im Wald fand zu dem Zeitpunkt eine Treibjagd mit 25 Jägern statt.



2.1.15: 78-Jähriger erschießt Frau und sich selbst

„MANN (78) ERSCHIESST EX-FRAU (79), RICHTET SICH DANN SELBST - Streit ums Haus! Jahrelanger Scheidungskrieg“, titelt BILD am 2.1.2015.
Das Beziehungsdrama hat sich in der Sivesternacht in Essen ereignet.
In der gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Essen und der Polizei Essen heißt es: „Nach ersten Ermittlungen gehen die Beamten der Mordkommission davon aus, dass der 78-jährige Mann zunächst seine Frau und dann sich selbst erschossen hat. Eine Verwandte fand die leblose Seniorin (79) mit Schussverletzungen im Keller des Hauses. Ihr getrennt lebender Ehemann wurde anschließend in seiner Wohnung im gleichen Haus tot aufgefunden. Neben ihm lag die vermutlich zur Tat verwendete Schusswaffe.“

Ob der Mann Jäger oder Schütze war, ist nicht bekannt. BILD berichtete am 3.1.2015, dass er oft zum Fischen fuhr.



1.1.15: Mit Jagdwaffe 4 Menschen erschossen

In Nordfrankreich hat ein Mann in der Silvesternacht mit einer Jagdwaffe drei Menschen erschossen. Drei weitere Menschen wurden verletzt, einer davon lebensgefährlich. Anschließend erschoss sich der Schütze selbst. Dies meldet die Nachrichtenagentur AFP am 1.1.2015
“Ersten Ermittlungen zufolge könnte die nicht verkraftete Trennung des Mannes von seiner Partnerin der Grund für die Bluttat sein“, heißt es.