Schreiben Sie an Bundeskanzlerin Merkel!

So geht´s:
Kopieren Sie untenstehendes Schreiben mit der Forderung an die Deutsche Bundesregierung in das Formular auf der Internetseite der Bundeskanzlerin
http://www.bundeskanzlerin.de/Webs/BK/De/Service/Kontakt/kontakt.html

oder schicken Sie einen Brief an:

Bundeskanzleramt
Bundeskanzlerin
Angela Merkel
Willy-Brandt-Straße 1
10557 Berlin


Sehr geehrte Frau Dr. Merkel,

immer öfter wenden sich Menschen an das Aktionsbündnis „Natur ohne Jagd“, an die Initiative zur Abschaffung der Jagd oder an die Initiative jagdgefährdeter Haustiere und berichten, dass ihr Hund oder ihre Katze von Jägern erschossen wurde oder dass sie selbst beim Spaziergang von Jägern bedroht wurden.
Die Menschen äußern Trauer um den Verlust des geliebten Haustiers oder Besorgnis und Angst – Angst bei Spaziergängen im Wald, Angst um die Kinder.

Diese Angst ist nicht unbegründet: Denn fast jede Woche schrecken Meldungen über so genannte Jagdunfälle sowie Straftaten mit Jägerwaffen die Öffentlichkeit auf – sie machen deutlich, dass die Jagd nicht nur für Wildtiere und Haustiere gefährlich ist, sondern auch für Menschen.
Jahr für Jahr hat die Initiative zur Abschaffung der Jagd bis zu 40 Toten durch Jäger und Jägerwaffen dokumentiert - Menschen, die ohne die Jagd heute noch leben könnten.
Dazu kommen die vielen Fälle, bei denen der Ausgang zwar nicht tödlich war, dem Opfer aber beispielsweise ein Bein amputiert werden musste. So mancher sitzt für den Rest seines Lebens im Rollstuhl. Jährlich werden den Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaften rund 800 Jagdunfälle gemeldet - wobei diese Zahl sicherlich nur die Spitze des Eisberges ist.

In einem Staat, der sich den Tierschutz als Staatsziel in die Verfassung geschrieben hat, darf es nicht mehr angehen, dass Hobbyjäger als Freizeitsport, aus „Lust am Töten“ und „Freude am Beutemachen“ die wild lebenden Tiere in unserer ohnehin immer kleiner werdenden Rest-Natur abballern - und damit zudem auch das Leben von Menschen gefährden. Die vielen Jagdunfälle und Straftaten mit Jägerwaffen machen mehr als deutlich, dass Tierschutz auch Menschenschutz ist.
Dass die Forderung „Natur ohne Jagd“ nicht nur zeitgemäß ist, sondern auch ökologische und biologische Gründen dafür sprechen, belegt das Berliner Manifest aus dem Jahr 2002.

Sehr geehrte Abgeordnete des Deutschen Bundestages, über zwei Drittel der Bevölkerung lehnen die Hobbyjagd ab oder fordern sogar ein völliges Jagdverbot. Im Namen dieser Menschen und im Namen der wildlebenden Tiere in unserem Land bitten wir Sie: Helfen Sie mit, dass dieses blutige Hobby, dieses steinzeitliche, anachronistische Freizeitvergnügen ein Ende findet!