vom 9./10.09.2003

Reform des Bundesjagdgesetzes
Repräsentative EMNID-Umfrage zu Kernfragen der Jagdrechtsreform



Zur Festigung seiner Argumentation und Vorschläge zur Reform des Bundesjagdgesetzes hat das Vogelschutz-Komitee repräsentative Umfrage durchführen lassen.
Die Befragung von 1004 BundesbürgerInnen (Abweichungsbreite der Ergebnisse +- 3%) wurde am 09. und 10. September 2003 durch das renommierte EMNID-Institut durchgeführt.

Danach sind

1. für Verbot der Jagd auf Zugvögel 81%
2. für Verbot der Jagd auf vom Aussterben bedrohte Arten 96%
3. für Verbot der Jagd auf nicht ziehend und nicht bedrohte Vogelarten 61%
4. für Verbot von Totschlagfallen, die nicht sicher töten 77%
5. für Verbot von Lebendfallen, in den Tiere Schaden erleiden können 73%
6. der Auffassung, dass Jagdausübung durch Hobbyjäger eher schlecht ist 78%
7. dafür, dass mindestens alle 3 Jahre eine Schießleistungsprüfung erfolgt 86%
8. dafür, dass jeder Grundeigentümer selbst bestimmt ob auf seinem Grund
und Boden die Jagd ausgeübt wird und er nicht zwangsweise einer Jagd-
genossenschaft angehören muss 65%